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AUF DEM WEG ZUR SPITZE ERREICHT FCS EINEN ARBEITSSIEG GEGEN LECCE

Wie erwartet hatte es das Spitzenspiel der Ersten Division in sich, trafen doch der Tabellenerste und der starke FCS aufeinander. Die Weißroten holten sich drei Punkte und unterstrichen damit erneut ihren Anspruch auf die Teilnahme an den Playoffs.
 
Am heutigen 15. Spieltag der Meisterschaft der Ersten Division steht ein wirkliches Spitzenspiel auf dem Programm. Der FC Südtirol ist beim Tabellenersten Lecce zu Gast, einem Gegner ganz nach Maß, denn die Weißroten haben gegen die Topmannschaften immer ein Superspiel geliefert. Der FCS liegt derzeit gemeinsam mit Trapani auf dem 3. Platz und hat in den letzten drei Spielen stets gepunktet, durch zwei Siege und durch das vermaledeite Unentschieden gegen Virtus Entella, wo in der 93. Minute das Gegentor fiel.
Der Tabellenführer Lecce, der in der letzten Saison in der Serie A auflief und Mannschaften wie Juventus, Inter und Milan empfing, hat bisher eine Meisterschaft nach Maß hingelegt, auch wenn am letzten Sonntag die Partie gegen Feralpisalò völlig überraschend mit 4:0 verloren ging. Lecce konnte alle sechs bisherigen Heimspiele gewinnen.
Der FCS hat hingegen auswärts nur sechs magere Punkte von insgesamt 22 erobern können. Ein einziger Auswärtssieg gegen Treviso und drei Unentschieden gegen Albinoleffe, Reggiana und Viruts Entella stehen drei Niederlagen gegen Lumezzane, San Marino und Trapani gegenüber.
Bei bedecktem Himmel und einem scharfen Wind sind knapp 4.000 Zuschauer ins Stadion gekommen.
Das Spiel
Das Spiel beginnt sehr besonnen, wobei beide Mannschaften sich abwägen. Nach einigem Hick-Hack im Mittelfeld setzt sich der FCS in der 5. Minute durch und Branca kann einen Weitschuss aus etwa 25 Metern Entfernung abgeben, der jedoch für den gut postierten Benassi keine Gefahr darstellt. Auch die nächste sehenswerte Aktion geht vom FC Südtirol aus. Bertoni kommt in der 9. Minute an der Strafraumgrenze zum Schuss und Benassi muss sich ganz lang machen, um an den Ball zu kommen und zur Ecke abzuwehren. Der Eckball geht daneben und Lecce versucht seinerseits einen Angriff, wird jedoch von Martin gestoppt, der zum Sturmlauf ansetzt und den Ball in die Mitte zu Campo bringt, der umgehend reagiert. Doch die Abwehr von Lecce lässt keinen freien Schuss zu, so dass Campo zu einem gefährlichen Dreher gezwungen wird, den Benassi nur mit Mühe halten kann.
Lecce wird von diesen massiven Angriffen der Weißroten überrascht und sucht aufgeschreckt Zuflucht in Fouls. Schiedsrichter Abisso hat alle Hände voll zu tun, um seine Karten zu zücken und verwarnt in Folge Giacomazzi, Chiricò und Zappacosta, unterbrochen nur von den Roten Karten für Trainer Lerda und den Mannschaftsarzt von Lecce. Von einem linearen Spielfluss kann keine Rede mehr sein.
Erst in der 38. Minute startet Chiericò einen seiner seltenen Angriffe für Lecce. Zuerst versucht er einen Pass in die Strafraummitte zu bringen, den Marcone aber blockiert. Er kommt wieder an den Ball und versucht es von außerhalb des Strafraumes mit einem Weitschuss, doch wieder scheitert er an Marcone. Damit ist die Luft wieder draußen und die erste Halbzeit eines schwachen Spieles endet 0:0.
Nach dem Wiederanpfiff zeigt sich Lecce wesentlich geordneter und zielstrebiger. Die Aktionen stimmen wieder zusammen und die Mannschaft zeigt Einigkeit. Bertoni nimmt das Spiel etwas zu leicht und verliert in der 53. Minute den Ball im eigenen Dreiviertel des Feldes. Foti ist zu überrascht, um die Situation richtig zu nützen und schießt Marcone nur direkt an. Nun verfällt Lecce wieder in das grobe Spiel, wofür Foti die Rote Karte sieht. Die nun folgenden strategischen Auswechslungen zeigen in der 61. Minute mit einem gefährlichen Konter Wirkung. Der Ball wird auf Chiricò gepasst, der im Strafraum zum Schuss kommt. Seine diagonale Rakete pfeift scharf am Pfosten vorbei. Lecce drängt nun massiv auf den Führungstreffer. Pià versucht einen Weitschuss von der Strafraumgrenze, der knapp über die Latte geht.
In der 72. Minute zeigt Chiricò erneut seine Gefährlichkeit. Eine scharfe Flanke von ihm wird abgefälscht und fliegt direkt ins Kreuzeck. Doch Marcone hat aufgepasst und kann abwehren.
Nach einer Phase der Verteidigung geht nun auch der FC Südtirol wieder zum Angriff über. Thiam spielt sich in der 78. Minute frei und kann eine Flanke von Branca ins Tor befördern. Leider befindet der Schiedsrichter auf Abseits und annulliert den Treffer. Doch die Weißroten haben nun die Überhand und lassen nicht mehr locker. Dennoch fällt der Führungstreffer in der 85. Minute für den FC Südtirol eher überraschend. Pasi legt sich aus dem Lauf heraus den Ball zurecht und trifft unhaltbar für Benassi in das Kreuzeck. Mit diesem Tor des Monats bringt er das Team von Stefano Vecchi 0:1 in Führung.
Lecce gibt sich keinesfalls geschlagen und greift weiter an, wieder mit einem Weitschuss von Pià. Doch Marcone lässt sich nicht überwinden und wehrt ab. In einem schnellen Wechsel geht der FC Südtirol zudem nach vorne und Branca trifft mit einem Bombenschuss von der Strafraumgrenze den Pfosten. Mit diesem Donnerschlag endet das Spiel in Lecce. Der FC Südtirol schlägt den Tabellenersten und besetzt wieder alleine den 3. Platz, nur einen Punkt hinter Carpi und vier Punkte hinter Lecce.

U.S. LECCE - FC SÜDTIROL 0:1 (0:0)
Lecce (4-3-3):
Benassi; Vanin, Esposito, Di Maio, Legittimo; Zappacosta, Giacomazzi (59. Jeda), Memushaj (82.De Rose); Chiricò, Foti, Falco (59. Pià).
Auf der Ersatzbank: Gabrieli, Semenzato, Vinicius, Chevanton.
Trainer: Franco Lerda
FC Südtirol (4-3-3): Marcone; Iacoponi, Cappelletti, Bassoli, Martin; Furlan, Bertoni (78. Uliano), Branca; Campo (82. Pasi), Maritato, Fink (56. Thiam).
Auf der Ersatzbank: Grandi, Kiem, Bontà, Bocalon.
Trainer: Stefano Vecchi
Schiedsrichter: Rosario Abisso aus Palermo
Tor: 85. Pasi 0:1
Gelbe Karten: Fink FCS, Giacomazzi LEC, Chiricò LEC, Zappacosta LEC, Di Maio LEC, Bossoli FCS.
Rote Karten: Trainer Franco Lerda LEC, 55. Foti LEC
 
 
 
 

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