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AUFTAKT 1. DIVISION ENDET FÜR FCS MIT UNENTSCHIEDEN

In einem typischen Saisonauftaktspiel, wo noch nicht alles funktionierte, wie sich das beide Trainer wohl vorstellen, holte der FC Südtirol gegen Reggiana einen Punkt.
 
Nachdem der FCS über weite Strecken des Spiels gut mithalten konnte und mit Campo in Führung ging (64.), liefen die Schützlinge von Trainer Alfredo Sebastiani nach dem Ausgleichstreffer von Aless;i Gefahr den wertvollen Punkt noch zu verlieren. Besonders nach dem Ausschluss von Mohamed Traorè (83.) hatte die Abwehr Schwierigkeiten den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Alles in allem ein verdienter aber hart erkämpfter erster Punkt in der 1. Division.
Zum Spiel: Nach 32 Jahren fand im Drusus-Stadion wieder ein Meisterschaftsspiel der dritthöchsten Liga statt. Der FC Südtirol musste die Stürmer Mattia Marchi, Tonino Sorrentino und Thomas Albanese vorgeben. Dadurch wurde Manuel Fischnaller von Trainer Alfredo Sebastiani als zentrale Sturmspitze aufgestellt. Aus persönlichen Gründen ebenfalls nicht dabei war Alfredo Romano.
Der heutige Gegner Reggiana kann auf drei Spielzeiten in der Serie A verweisen, allesamt in den 90er Jahren. In den beiden letzten Saisons erreichte Reggiana jeweils die Playoffs um den Aufstieg in die Serie B. Beide Male musste man sich aber im Halbfinale geschlagen geben.
Im nicht völlig ausverkauften Drusus-Stadion (insgesamt 1400 Zuschauer zwischen Zahlenden und Dauerkartenbesitzern) herrschten bei Spielbeginn fast 36 Grad. Bevor der Schiedsrichter das Spiel frei gab, wurde noch eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Staatspräsidenten Francesco Cossiga abgehalten.
Beide Mannschaften versuchten gleich mit Schwung ins Spiel zu finden. In der 7. Minute wurde Alessi im Mittelfeld nicht angegriffen, sein Vorstoß brachte aber nichts ein, da sein Abschluss viel zu schwach und unplatziert ausfiel. Nur eine Minute später setzte sich Maschio am Strafraum durch, sein Schuss wurde aber in den Eckball abgelenkt. In der 13. Minute kämpfte sich Fink auf der linken Seite gegen zwei Verteidigern durch, seine Hereingabe vor das Tor, konnte Hannes Fischnaller - von zwei Verteidigern bedrängt - nicht nutzen. In der 22. Minute musste Baccolo das Feld verlassen, an seiner Stelle betrat Mariano Romano das Feld. In der 24. Minute konnte sich auf links erneut Fink durchsetzen und den Ball in die Mitte spielen, Campo lenkte den Ball in Richtung Tor, doch der Ball überflog das Gehäuse knapp. Fünf Minuten später foulte Zini Fink auf der linken Seite der Strafraumgrenze. Der Freistoß wurde schlecht ausgeführt und ein Verteidiger konnte klären. In der 32. Minute wurde Manuel Fischnaller im Strafraum von Iraci umgerempelt, der Elfmeterpfiff des Unparteiischen bleib aber aus. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff brachte Viapiana einen Freistoß von links in die Mitte, Temelin versuchte den Ball ins Tor zu befördern, doch sein Abschluss ging knapp neben das Tor.

Gleich nach Wiederanpfiff versuchten beide Mannschaften den Rhythmus hoch zu halten. In der 51. Minute konnte sich Campo in der Mitte durchsetzen und den Ball auf den links mitgelaufenen Manuel Fischnaller spielen, der mit einem Diagonalschuss knapp innerhalb des Strafraums in Offredi seinen Meister fand. In der 54. Minute wurde Fink regelwidrig auf der linken Seite vor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Mariano Romano hob den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Manuel Fischnaller - er hätte den Ball wohl nicht mehr erreicht - von einem Verteidiger umgerissen wurde und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Diesen führte Alessandro Campo aus, der mit einem knallharten Schuss ins linke Kreuzeck Offredi nicht den Hauch einer Chance ließ.
Nur drei Minuten später die Reaktion der Gäste. Ein Zuspiel von Alessi übernahm Chinellato wenige Meter vor dem Tor volley, doch sein Schuss ging knapp über die Querlatte. In der 64. Minute der Ausgleich für die Gäste aus Reggio Emilia. Nach einem Foul entschied der Schiedsrichter auf Freistoß, den Alessi mit einem Heber über die Mauer ins Tor platzierte. Der Ball schien nicht unhaltbar. Nur wenige Minuten später erneut eine Freistoßmöglichkeit für Reggiana. Diesmal legte Alessi für Viapiani auf, seinen Schuss konnte Zomer vor zwei heranstürmenden Gegenspielern mit den Fäusten aus der Gefahrenzone befördern. Nach einigen Minuten, in denen der FCS Schwierigkeiten hatte den Ball von hinten geordnet heraus zu spielen, hatte Pietro Cascone in der 78. Minute die große Möglichkeit zum 2:1. Seinen Kopfball nach Eckball von Campo konnte Torhüter Offredi nur mit Mühe und unter Mithilfe der Latte über das Tor lenken. Beim nachfolgenden Eckball kam Campo nach einem Abpraller zum Ball, sein Schuss wurde aber von einem Verteidigerbein abgelenkt. Nur wenige Augenblicke später (83.) musste Mohamed Traorè nach einer roten Karte das Spielfeld verlassen. Wenige Minuten vorher kassierte er bereits nach einem Foul die gelbe Karte. In der 85. Minute spurtete Fink über die linke Seite, drang in den Strafraum ein, ließ zwei Gegner stehen, legte sich aber den Ball zu weit vor und Torhüter Offredi konnte den Ball erreichen. In der Nachspielzeit (90. + 1) profitierte Viapiana von einem Abpraller, sein Schuss ging aber ganz knapp am rechten Pfosten vorbei. Die letzte Möglichkeit für Reggiana bot sich in der 93. Minute. Einen Freistoß von der linken Seite konnten sowohl Zini als auch Vipiani nicht nutzen und Zomer rettete in höchster Not.

FC SUEDTIROL – AC REGGIANA 1-1
FC Suedtirol (4-3-3): Zomer; Traorè, Cascone, Kiem, Martin; Furlan, Burato, Baccolo (23’ Mariano Romano); Campo, Manuel Fischnaller (40’st Hannes Fischnaller), Fink (42’st Brugger). All. Sebastiani (Mair, Mirri, Nazari, Alessio Orfanello)
AC Reggiana (4-3-1-2): Offredi; Aya (40’st D’Alessandro), Zini, Mei, Iraci; Bovi (22’st Migliaccio), Viapiana, Maschio; Alessi; Chinellato (36’ Maritato), Temelin. All. Amedeo Mangone (Bellocci, Bettoni, Romizi, Arati)
Schiedsrichter: Marco Bolano aus Livorno
Tore: 1:0 Foulelfmeter Campo (54.), 1:1 Alessi (64.)
Rote Karte: Traorè (83.)
Zuschauer: 1400 (979 zahlende Zuschauer, Dauerkartenbesitzer (420)

BILD 1: FC Suedtirol
BILD 2: Manuel Fischnaller
BILD 3: Alessandro Campo
 
 
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