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AUFTAKT NACH MASS FÜR DEN FCS - ALBINOLEFFE 1:0 GESCHLAGEN

Giovanni Stroppa kann durchaus zufrieden sein mit der Leistung seiner Mannschaft im Auftaktspiel der neuen Meisterschaft. Diese hat das Spiel beherrscht und verdient drei Punkte aus Bergamo mitgenommen. Trotz des starken Auftritts von Albinoleffe in der 2. Halbzeit, konnten die Weißroten sicher ihren Sieg bewahren.
 
Die Weißroten starten in die neue Meisterschaft in Bergamo und treten gegen Albinoleffe an. Der FCS hat vor fast einem Monat sein letztes Pflichtspiel absolviert, am 9. August in Pescara, wo er im Tim Cup eliminiert worden ist.
Mister Stroppa muss im Auftaktspiel auf den gesperrten Lima und die verletzten Sarzi und Girasole verzichten, letzterer ein ehemaliger Spieler von Albinoleffe, ebenso wie Torhüter Coser, der aber den Kasten des FCS hüten wird.
Der Weissrote Trainer verlässt sich auf ein 3-5-2 System und bringt Mladen, Tagliani und Bassoli als Trio in der Abwehr, Bertoni als Spielmacher und das Paar Maritato-Tulli im Angriff.
Das Spiel
Zum Auftakt der Meisterschaft hat der FC Südtirol im Stadion von Bergamo den Anstoß und versucht auch sofort mit Geschwindigkeit in den Angriff zu gehen, aber es ist Albinoleffe, das den ersten Torschuss vornimmt. Brega nimmt einen Querpass von rechts an und verschießt den Ball dann mit einer spektakulären Scherenbewegung der Beine. Die Antwort des FC Südtirol erfolgt in der 8. Minute durch Fink, der eine großartige Vorlage für Tulli im Strafraum auflegt. Dessen Schuss aus kurzer Distanz wird von Amadori zurückgestoßen.
In diesem Ton geht es weiter, denn nur zwei Minuten später kommt eine platzierte Flanke auf Maritato, der umgehend den besser positionierten Furlan damit bedient. Wieder kann Amadori mit den Füßen abwehren, hat aber große Schwierigkeiten dabei.
Die Mannschaft von Stroppa bleibt weiterhin stark. In der 17. Minute staubt Bertoni schnell einen Abpraller ab und legt ihn Fink vor, der ebenfalls sofort reagiert und aus der Drehung heraus auf das Tor schießt, nicht sicher genug, denn das Leder geht haarscharf am Pfosten vorbei.
Es ist ein gefährlicher Monolog des FC Südtirol, der klar das Spiel beherrscht, Chancen erarbeitet, diese aber nicht verwertet, so in der 23. Minute. Der Ball geht zwischen Crovetta und Fink hin und her, bevor der abschließende Torschuss wieder abgewehrt wird.
In der 24. Minute knallt Bassoli einen Weitschuss auf den Kasten und Amadori wächst über sich hinaus, sodass er es noch schafft, den Ball über die Latte zu lupfen.
Der Schlussmann Amadori ist der beherrschende Spieler der ersten dreißig Minuten, denn er schafft es immer wieder, das Unentschieden zu bewahren. In der 28. Minute kommt noch Glück dazu, denn ein unhaltbarer Weitschuss von Fink berührt noch knapp den Außenpfosten.
In der 31. Minute fälscht Checcucci einen Eckball von Tulli mit der Hand ab - ein klarer Elfmeter. Maritato tritt an und verwandelt eiskalt und sicher zur verdienten 1:0 Führung für den FC Südtirol. Nun lassen die Weißroten bis zur Pause nichts mehr anbrennen und bewahren sicher, aber weiterhin auch offensiv die Führung. Die finalen Minuten gehören aber Albinoleffe, das in der 42. Minute mit einem Weitschuss von Brega punkten will. Coser lässt sich nicht überraschen und wehrt mit den Fäusten ab. Soncin kommt an den Ball und streift damit noch den Pfosten.
Nach dem Wiederanpfiff laufen beide Mannschaften unverändert auf, wobei Albinoleffe nun etwas aggressiver auftritt und auch offensiver nach vorne spielt. Doch erst in der 52. Minute werden sie gefährlich, als Cremonesi im Strafraum auftaucht. Doch auch diesmal ist Coser zuverlässig zur Stelle und kann den Stürmer abfangen.
Die Gastgeber halten diesen Rhythmus lange durch, so dass der FCS in eine defensive Rolle gedrängt wird, aus der er sich nur langsam befreien kann. Doch Schritt für Schritt machen die Jungs von Stroppa Boden gut und kommen in der 61. Minute sogar wieder zu einer Torchance durch Bertoni, die jedoch Amadori irgendwie abwehren kann.
In der 65. Minute unterläuft gerade dem besten Mann von Albinoleffe, dem Torhüter Amadori ein schwerer Fehler. Er zögert zu lange mit der Ballabgabe, so dass Maritato beinahe ans Leder kommt.
In der 77. Minute dängen die Weißroten ihre Gegner wieder im Torraum zusammen. Nach einem Eckball holt sich Tulli den Ball und drückt ihn ins Netz. Der Schiedsrichter erkennt den Treffer aber wegen einer ehe dubiosen Abseitsposition nicht an.
Der FC Südtirol bringt das Spiel nun sicher zum Ende und sichert sich die ersten drei Punkte der neuen Saison.

ALBINOLEFFE – FC SÜDTIROL 0:1 (0:1)
Albinoleffe (4-4-2): Amadori; Muchetti, Checcucci, Magli, Mureno; Martino (63. Danti), Nichetti, D’Iglio (68. Calì), Cremonesi (77. Vitenot); Brega, Soncin
Auf der Ersatzbank: Simone Cortinovis, Gianola, Paris, Michele Cortinovis, Stronati, Kanis
Trainer: David Sassarini
FC Südtirol (3-5-2): Coser; Mladen, Tagliani, Bassoli; Tait, Furlan, Bertoni, Fink (58. Bandini), Crovetto; Maritato (65. Gliozzi), Tulli (83. Kirilov).
Auf der Ersatzbank: Miori, Brugger, Melchiori, Cia, Tessaro, Spagnoli.
Trainer: Giovanni Stroppa.
Schiedsrichter: Davide Miele aus Turin (Mokhtar-Spreafico)
Tor: 31. Maritato nach Handelfmeter 0:1,
Gelbe Karten: Mureno ALB, Muchetti ALB, Crovetto FCS, Gliozzi FCS, Bandini FCS
 
 
 
 

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