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Bassoli, ein neuer Führungsspieler in der Verteidigung

Der 22 Jahre alte Innenverteidiger wuchs in den Jugendmannschaften seiner Heimatstadt Bologna auf und führte dort meistens seine Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Dort spielte er Seite an Seite mit seinem guten Freund und Nachbarn Riccardo Pasi, während er in Foligno mit einem weiteren FCS Profi auflief. Simone Iacoponi war in der 1. Division der Lega Pro bei Foligno sein Partner in der Verteidigung. Er hat einen Zwillingsbruder und war in der letzten Saison an Modena in die Serie B verliehen. „Es war sehr hart sich hier beim FCS einen Stammplatz zu erkämpfen.“
 
Alessandro wir beginnen hiermit: Wie bist du - kurz vor Transferschluss – zum FC Südtirol gestoßen?
„Du irrst dich. Ende August hat der FC Südtirol Giacomo Bassoli verpflichtet...“.
Wie meinst du das?
„Ich scherze natürlich, aber zur Verwechslung kam es wirklich. Ich lachte mich zu Tode, als ich am Tag nach meiner Unterschrift für den FCS die Lokalzeitungen Bozens las. Dort lächelte mein Bruder, Giacomo zwischen den Zeilen hervor. Ein Fehler der natürlich passieren kann, da ich meinem Bruder als Zwilling sehr ähnlich sehe. Noch dazu streiften wir in der Jugend beide das Leibchen von Bologna über und nur gute Freunde und Familienmitglieder können uns auf den Fotos im Internet auseinanderhalten“.
Aber Fußballerisch gesehen haben wir uns für den richtigen Bassoli entschieden, den besseren von euch beiden?
„Auch mein Bruder Giacomo ist ein gutter Verteidiger. In der letzten Saison sammelte er in der 2.Division bei Santarcangelo und Valenzana Spielpraxis, bevor er dieses Jahr wieder zu Cesena zurückkehrte. Im Jänner wird er sicherlich wieder an ein Team in der Lega Pro verliehen“.
Du könntest ja versuchen ihm einen Platz beim FC Südtirol zu finden...
„Ich denke, dass wäre keine so gute Idee. Bereits ich hatte meine Schwierigkeiten einen Stammplatz zu erkämpfen. Und in der Verteidigung sind wir viele und alle sehr sehr stark“.
Sagst du mir jetzt wie es dich hierher nach Bozen verschlagen hat?
„Ich bin dem Rat von Simone Iacoponi gefolgt. Wir spielten in der Saison 2010/2011 zusammen bei Foligno in der 1. Division der Lega Pro. Er machte mich auf den FC Südtirol aufmerksam und versicherte mir einen Vorzeigeverein vorzufinden, den es so nur in wenigen Fällen in der Serie A & Serie B gibt. „Simo“ erzählte mir von dem Projekt Serie B innerhalb 2015 und er nannte mir auch einige Spieler, die hier spielten und jetzt in der höchsten bzw. zweihöchsten Liga Italiens spielen. Um es kurz zu machen, er hat mich überzeugt und er hat keineswegs übertrieben. Es entspricht alles der Wahrheit und ich bin immer mehr davon überzeugt, eine gute Wahl getroffen zu haben".
Auch Riccardo Pasi wird dich dazu ermutigt haben, zum FCS zu wechseln ...
„Natürlich. Wir wuchsen zusammen auf und in Bologna wohnen wir wenige Meter voneinander entfernt. Bereits seit der Zeit im Sandkasten sind wir unzertrennliche Spielkameraden. Später spielten wir im selben Jugendteam bei Bologna. Es war schön ihn hier in Bozen wieder zu treffen“.
Riccardo sagte folgendes über dich: „Er ist ein geborener Leader und nicht umsonst war er in den Jugendmannschaften von Bologna immer Spielführer.“
„Ich bedanke mich bei Ihm für seine Worte und es stimmt. Ich war trotz meines jungen Alters schon des Öfteren Kapitän und scheue mich nicht Verantwortung zu übernehmen. Im Gegenteil, diese spornt mich immer zu Höchstleistungen an.“
Also haben wir jetzt einen neuen Führungsspieler in der Verteidigung gefunden?
„Warten wir es ab, denn in meiner Position herrscht enormer Konkurrenzkampf. Noch dazu sind meine Konkurrenten sehr talentiert. Ich bin ehrlich und leugne nicht, dass ich dachte gleich nach meiner Verpflichtung von Anfang an zu spielen. Ich musste mich hinten anstellen. Zuerst die Ersatzbank, dann das Debüt in den letzten Minuten der Begegnung gegen Carpi. Es folgten 90 Minuten im Italienpokalmatch und dann endlich die erste Begegnung als Stammspieler in der Meisterschaft. Der Drang zu spielen war sehr groß und als ich zu Beginn mit der Reservebank vorlieb nehmen musste, war ich innerlich zerrissen. Aber ich lernte damit umzugehen und zu verstehen, dass Coach Vecchi nach Leistung aufstellt und bestimmte Hierarchien beachtet. Wenn er mich gleich spielen lassen hätte, wäre ich für den „Fenomeno“ gehalten worden, der spielen muss und der bin ich nicht...“.
„Fenomeno“ vielleicht nicht, aber ein kompletter Verteidiger. Aufgrund deines Kampfgeistes und deines kräftig gebauten Körpers erinnerst du uns an Aldo Preite, einen Verteidiger, welcher beim FCS spielte und jetzt Sportdirektor von Pavia ist. Er war ein Publikumsliebling....
„Ich hoffe natürlich, dass ich auch ein Liebling der Fans des FC Südtirol werde, auch wenn mein erstes Ziel ist, jede Woche, jeden Sonntag, bei jedem Spiel zu zeigen, dass ich zurecht in der Anfangsformation stehe. Der FC Südtirol hat eine ausgezeichnete Defensivabteilung und um den Vortritt vor Spielern wie Hannes Kiem und Massimiliano Tagliani zu bekommen, muss man immer 110% geben“.
Im letzten Jahr absolviertest du 14 Einsätze in der Serie B bei Modena, auch wenn du dort als Außenverteidiger eingesetzt wurdest.
„Ja das stimmt. Aber ich spielte dort vor allem, weil wir auf den Außenverteidigerpositionen unterbesetzt waren. Meine Lieblingsposition ist der Manndecker, auch wenn ich als „Terzino“ spielen kann. Doch hier haben wir Marco Martin. Er ist zu stark, da versuche ich gar nicht zu konkurrieren“.
Dieser FC Südtirol ist eine gute Mannschaft, die in die obere Tabellenregion gehört?
„Wenn die erfahrenen Spieler - und ich rede von Iacoponi, Kiem, Martin, Furlan, Uliano und Campo - es schaffen, konstant auf gutem Niveau zu spielen und dieses zu halten, profitieren auch die jungen Spieler davon. Sollte dies gelingen bin ich davon überzeugt, dass .... kann ich es nicht hierbei belassen?“
Dass?
„Wir in der Tabelle vor dem achten Platz landen werden. Mehr sage ich dazu nicht...“.
 
 
 
 

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So, 22. Oktober 2017 - 14:30
 
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