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BEEINDRUCKENDER 3:2 SIEG DES FCS SÜDTIROL GEGEN FERALPISALO'

Es lief streckenweise nicht alles optimal für den FC Südtirol, doch konnte die Mannschaft durch ihre Leistung klar überzeugen. Dazu beigetragen hat vor allem ihre Fähigkeit, sich schnell an geänderte Spielsituationen anzupassen und im geeigneten Moment überraschend zuzuschlagen. Begünstigt durch das Elfmetertor von Campo und den Ausschluss von Tantardini haben die Weißroten auf die Siegerstraße zurückgefunden.
Durch den heutigen Sieg kommt der FCS ein gutes Stück in der Tabelle nach vorne und hält den Abstand zu den vorderen Plätzen gering.
 
Nach dem spielfreien letzten Wochenende setzt der FC Südtirol im 10. Meisterschaftsmatch alles daran, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren und sich in der Tabelle nach vorne zu bringen. Als Gegner hat der FCS heute im Drususstadion Feralpisalò zu Gast, das mit 11 Punkten zwei Zähler mehr aufweist, als die Weißroten.
Der FCS hat in den beiden letzten Wochen fest daran gearbeitet, die bittere Niederlage gegen Vicenza zu vergessen. In der Partie gingen die Weißroten durch ein Klassetor von Corazza früh in Führung, mussten in Folge aber eine unglaubliche Aufholjagd von Vicenza hinnehmen, die das Spiel drehten und durch Tore von Mustacchio, Camisa und Castiglia klar mit 3:1 siegen konnten. Zudem verlor der FCS durch zwei Gelb-Rote Karten zuerst Cappelletti und dann auch noch Martin.
Für den Trainer Claudio Rastelli stellt die Partie gegen Feralpisalò auch eine Begegnung mit seiner Ex-Mannschaft dar, mit der  er in der Saison 2010/2011 den Aufstieg in die Erste Division geschafft hat.
Feralpisalò wird von Giuseppe Scienza trainiert und  auf dem Feld von Kapitän Alex Pinardi, einem alten Fuchs, gelenkt. Es hat bisher dank zweier Siege, fünf Unentschieden und nur 2 Niederlagen durch die Hand von Cremonese und Lumezzane 11 Punkte erobert, zwei  mehr als der FCS. Auswärts hat die Mannschaft vom Gardasee noch nie gewonnen, hat aber drei Unentschieden geschafft, sogar gegen die Tabellenführer Pro Vercelli und Virtus Entella.
Mister Rastelli muss gegen seine Ex-Mannschaft auf die gesperrten Cappelletti und Martin verzichten und baut in der Abwehr daher auf Kiem und Tagliani in der Mitte, mit einem nach links versetzten Bassoli. Im Mittelfeld wird wieder Pederzoli die Regie übernehmen, während der Angriff dem eingespielten Team Campo-Dell'Agnello- Corazza anvertraut wird.

Das Spiel
Das Spiel beginnt mit einem starken Auftritt der Gäste aus Salò, die versuchen, den FC Südtirol in die Defensive zu drücken. Die Weißroten kämpfen dagegen an, können aber die Spielleitung nicht übernehmen. 
Endlich in der 5. Minute gelingt der Befreiungsstoß auf dem linken Flügel, wo Bassoli eine weite Flanke auf Campo abgibt, der den Ball unter Kontrolle  bringt und seinerseits eine schöne Auflage für Corazza im Strafraum vorbereitet. Dieser versucht mit einem akrobatischen Fallrückzieher sein Glück und verfehlt das Tor tatsächlich nur knapp.
Der FC Südtirol hat sich vom  anfänglichen Druck befreit und versucht nun seinerseits die Gangart vorzugeben. Der Rhythmus und die Geschwindigkeit sind dafür aber zu gemächlich und die Ballabgabe zu wenig flüssig.
Doch die Gäste aus Salò sind noch lange nicht aus dem Spiel. In der 14. Minute kann Tantardini nach einem Eckball nachschießen, worauf Broli den Ball an sich bringt und mit seinem linken Außenfuß das Leder haarscharf über die Latte feuert.
Feralspisalò  bleibt dran, denn es hat erkannt,  dass der Gegner selbst unter Druck steht. Tatsächlich kann Marsura in der 18. Minute den  0:1 Führungstreffer für Salò erzielen. Nach einem abgewehrten Strafstoß des FCS dringt der Gegner in das leere linke Spielfeld ein und Broli kann nach einem Lauf von achtzig Metern, bei dem er von Furlan verfolgt wird, in den Strafraum flanken, direkt zu Marsura, der sich die Gelegenheit nicht entgehen lässt und zum sicheren Tor einnetzt. Für Marsura ist es bereits der 5. Treffer in dieser Meisterschaft.
Die Weißroten zeigen in dieser Situation ihre Nervenstärke und stecken den Treffer schnell weg, doch bereits in der 21. Minute kommt Marsura nach einer Vorgabe von Miracoli erneut zum freien Schuss aus unmittelbarer Entfernung. Diesmal jedoch kann Micai den Ball durch ein kleines Wunder rechtzeitig entschärfen.
Feralpisalò hat das Spiel gut im Griff und verwaltet seinen Vorsprung sicher, während es dem  FC Südtirol nach wie vor schwer fällt, sich zu reorganisieren. Doch die Spielzüge werden flüssiger und der Gegner muss sich mehr in der Abwehr bemühen. 
In der 45. Minute zeigen die Bemühungen des FCS endlich Ergebnisse. Corazza bemächtigt sich des Balles und bedient im Laufen Dell'Agnello, der in der Mitte des gegnerischen Strafraumes nur durch ein grobes Foul von Tantardini am Torschuss gehindert werden kann. Für den Schiedsrichter eine eindeutige Situation. Rote Karte für Tantardini und Elfmeter für den FCS. Der Spezialist Alessandro Campo legt sich das Leder zurecht und versenkt es nach einem kurzen Anlauf zum 1:1 Ausgleichstreffer im gegnerischen Netz. Mit seinem siebten  Saisonstor kurz vor dem Pausenpfiff hat Campo zudem das Spiel wieder aufgemacht. Feralpisalò hingegen muss in der 2. Halbzeit mit zehn Mann auskommen. 
Der FC Südtirol nützt seinen Anstoß, um zu zeigen, dass man die numerische Überlegenheit auch ausspielen will und hält den größten Teil der Spieler in der gegnerischen Hälfte. . In der 51. Minute dringt Bassoli bis in das Zentrum des Strafraumes vor, um dann einen scharfen Schuss ans Außennetz zu setzen. Darauf nimmt der FCS etwas Druck aus der Partie, lässt sich Zeit und versucht den Gegner zu ermüden, ohne selbst viel zu laufen. In  der 62. Minute bringt ein rascher Gegenstoß  den verdienten 2:1 Führungstreffer durch Dell’Agnello. Campo bringt den Ball überlegt zu dem aufgerückten Iacoponi, der eine gut berechnete Flanke weitergibt. Corazza sieht sich als deren Empfänger, kommt aber nicht rechtzeitig heran. Dell'Agnello dafür nimmt den Ball gerne an und versenkt ihn  im leeren Tor zum 2:1 für den FCS.
Durch den Treffer hat der FC Südtirol gehörig Aufschwung erhalten und ist kaum noch zu bremsen. Das Spiel ist flüssig und alles scheint möglich zu sein. In der 66. Minute lässt Corazza einen Querpass los, den Dell'Agnello nicht erreicht, dafür aber Vassallo, der eiskalt zum 3:1 erhöht. 
Mit diesem bequemen 2-Tore Vorsprung ist es nun am FC Südtirol, das Risiko zu minimieren und das Ergebnis abzusichern. Feralpisalò fehlt auch die Kraft, gegen den mehr als überlegenen Gegner anzurennen, so dass das Spiel ohne weitere Höhepunkte dem Ende entgegen geht.  Erst kurz vor Schluss lebte die Partie durch einen überraschenden Angriff der Gäste wieder auf, denen es in der 90. Minute durch Marsura gelang, auf 3:2 zu verkürzen. 
Durch den heutigen Sieg kommt der FCS ein gutes Stück in der Tabelle nach vorne und hält den Abstand zu den vorderen Plätzen gering. 

FC SÜDTIROL – FERALPISALO’  3:2 (1:1)
FC Südtirol (4-3-3): Micai; Iacoponi, Tagliani, Kiem, Bassoli; Furlan (70. Bastone), Pederzoli, Vassallo (68. Turchetta); Campo, Dell’Agnello, Corazza (84. Fink). 
Auf der Ersatzbank: Tonozzi, Rubin, Branca, Ekuban.
Trainer: Claudio Rastelli
FeralpiSalò (4-3-3): Branduani; Tantardini, Cinaglia (66. Cittadino), Magli, Broli; Fabris, Pinardi, Bracaletti; Marsura, Miracoli (75. Veratti), Ceccarelli (45. Carboni). 
Auf der Ersatzbank: Pascarella, Corrado, Rovelli, Cogliati.
Trainer: Lucio Brando (Giuseppe Scienza gesperrt)
Schiedsrichter: Antonio Rapuano aus  Rimini (D’Apice-Colatriano)
Tore: 18. Marsura 0:1, 45. Campo nach Foulelfmeter 1:1, 62. Dell’Agnello 2:1, 66. Vassallo 3:1, 90. Marsura 3:2.
Gelbe Karten: Ceccarelli FER, Tagliani FCS, Bracaletti FER, Bastone FCS
Rote Karten: 45. Tantardini FER, 
Anmerkungen: schwer bespielbares Feld mit beschädigtem Rasen und vielen Löchern
 
 
 
 

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