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DANK EINES 1:1 UNENTSCHIEDEN EROBERT DER FCS DEN 2. PLATZ

Nach einem unerwarteten Rückstand zeigte der FC Südtirol Herzblut und Nervenstärke und konnte gegen die stark aufspielenden Bergamaschen ausgleichen. Das bringt die Weißroten dank der Schützenhilfe der anderen Spielfelder auf den 2. Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter dem führenden Lecce.
 
Der erste Spieltag der Rückrunde sieht den FC Südtirol auf dem hervorragenden 3. Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter den führenden Lecce und Carpi. Seit sechs Spielen ist der FCS ungeschlagen, mit vier Siegen und zwei Unentschieden. Zudem sind die Weißroten seit bald einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Das heutige Heimspiel gegen Albinoleffe hat es in sich, denn die Mannschaft aus Bergamo liegt zwar am unteren Tabellenende, jedoch nur wegen der 10 Strafpunkte für "Calcioscomesse". Mit den auf dem Platz eroberten Punkten würde es den 5. Rang belegen, anstatt Vorletzter zu sein.
Mister Stefano Vecchi hat sene Aufstellung etwas umgestellt, da er den gesperrten Bertoni und die verletzten Campo und Clementi ersetzen muss. In der Abwehr läuft die bewährte Stammbesetzung auf, während Uliano die Schlüssel zum Mittelfeld erhält und im Angriff der Dreizack Fink-Maritato-Thiam für Tore sorgen soll.
Die 1.768 Zuschauer im Drususstadion werden mit einem tiefblauen Himmel und frühlingshaften Temperaturen empfangen.
Beide Mannschaften gehen das Spiel beherzt an und durch eine Nachlässigkeit kann in der 1. Minute Albinoleffe eine gefährliche Situation erreichen. Doch bereits in der 2. Minute kann Fink einen herrlichen Pass über Maritato zu Thiam bringen, der innerhalb des Strafraumes seine freie Schussmöglichkeit nicht nützt und nur schwach und zentral abschließt.
Die Weißroten, heute ganz in schwarz, zeigen sich sehr entschieden und sehr angrifflustig. Das Team von Mister Vecchi erspielt sich in der 5. Minute eine weitere gute Chance. Iacoponi stürmt vor und stöckelt den Ball zu Maritato, der aus seitlicher Position einen guten Schuss platziert, der jedoch von der Abwehr gemauert wird.
Einen solch guten Start hatte der FC Südtirol schon lange nicht mehr und er kann den Gegner in seine Hälfte drücken. In der 8. Minute versucht auch der aufgerückte Cappelletti sein Glück, mit einem zwar starken, aber zu zentralen Schuss.
Nun zeigt sich auch Albinoleffe wieder, jedoch ohne wirklich etwas zu reißen.
Der Spielfluss des FC Südtirol ist sehr sauber und zweckmäßig und vor allem auf den letzten 30 Metern brandgefährlich. In der 19. Minute bietet sich Uliano an und erhält von Maritato den begehrten Ball, um ihn mit voller Kraft gegen das rechte Kreuzeck zu pfeffern. Schlussmann Offredi zeigt eine ebenso starke Reaktion und kann durch einen beherzten Sprung zur Ecke abfälschen.
Das Spiel verflacht etwas und es schleichen sich auf beiden Seiten Zuspielfehler ein. Albinoleffe bleibt weiterhin in der eigenen Hälfte blockiert und kann nur selten die Mittellinie überschreiten. In der 31. Minute unterschätzt Uliano einen Ball, den sich Pesenti nimmt und damit bis in den Südtiroler Strafraum vordringt. Dabei gewinnt er das Laufduell mit Bassoli und überwindet Marcone mit einem Diagonlschuss ins gegenüberliegende Eck. Der FC Südtirol leidet an diesem Tor und entgeht nur knapp einem weiteren Treffer. Auf dem linken Flügel kann Pacilli einen guten Schuss abgeben, der hinter Marcone an die Latte geht.
Nach Überwindung des ersten Schocks auf den unerwarteten Führungstreffer der Gäste ist der FCS wieder da. Uliano versucht den Angriff auf dem rechten Flügel und wird in der 39. Minute von Kapitän Regonesi böse gefoult. Linienrichter und Schiedsrichter sind sich einig. Der bereits ermahnte Regonesi sieht umgehend Gelb-Rot und muss vom Platz.
Den Freistoß flankt Fink in den Strafraum, direkt auf den Kopf von Cappelletti. Wieder kann Torhüter Offredi zaubern und abwehren, diesmal jedoch landet der Ball vor den Füßen von Bassoli, der ohne zu zögern von links ins Tor trifft. Er erzielt in der 42. Minute den wichtigen Anschlusstreffer für den FCS und für sich das zweite Tor in der Meisterschaft.
Das Team von Stefano Vecchi versucht nach dem Wiederanpfiff von Anfang an den numerischen Vorteil auszunützen und baut gehörig Druck auf. Furlan kann in der 5. Minute den Ball zu Branca bringen, der weiter zu Uliano nach links stöckelt. Der Weitschuss des Verteidigers geht weit über das Tor drüber. Zwei Minuten später flankt Fink Freistoß in den Strafraum zu Thiam, dessen Köpfler jedoch nicht richtig gelingt.
Albinoleffe igelt sich vollständig ein. Der FCS hat große Schwierigkeiten, diese Abwehr zu knacken, doch es gelingt immer wieder. In der 60. Minute spielt Branca auf Thiam ab, der mit Bravour in den Strafraum eindringt, jedoch nicht zum Abschluss kommt, sondern vom hervorragenden Torhüter abgedrängt wird. Der lange Querpass vor dem Tor geht ins Leere. Der Torhüter Offredi ist eindeutig der beste Mann von Albinoleffe. Thiam springt in eine Flanke von Iacoponi und köpfelt den Ball präzise ins Kreuzeck, doch wieder ist Offredi mit der rechten Hand dran und kann erneut halten.
Der FC Südtirol müht sich redlich, kann aber seine Überzahl nicht ausspielen und wird vom gut postierten Abwehrriegel aufgehalten. Daran ändern auch die Auswechslungen nichts, mit denen Mister Vecchi frische Kräfte bringen will.
Das Spiel endet 1:1 unentschieden und beschert dem FC Südtirol den 2. Platz in der Tabelle hinter Lecce, dank der Ergebnisse auf den anderen Spielplätzen.

FC SÜDTIROL – U.C. ALBINOLEFFE 1:1 (1:1)
FC Südtirol (4-3-3):
Marcone; Iacoponi, Cappelletti, Bassoli, Martin; Furlan, Uliano, Branca (84. Candido); Fink (77. Pasi), Maritato (71. Bocalon), Thiam.
Auf der Ersatzbank: Grandi, Kiem, Tagliani, Bontà.
Trainer: Stefano Vecchi
Albinoleffe (4-3-3): Offredi; Salvi, M. Belotti, Allievi (55. Pirovano), Regonesi; Girasole, Taugourdeau, Maietti; Pacilli, Pesenti (46.Ambra), A. Belotti (84. Diakite).
Auf der Ersatzbank: Amadori, Di Cesare, Martinovic, Pontiggia.
Trainer: Alessio Pala
Schiedsrichter: Pietro Dei Giudici aus Latina
Tore: 31. Pesenti 0:1; 42. Bossoli 1:1;
Gelbe Karten: Regonesi ALB, Uliano FCS, Pacilli ALB, Branca FCS, Furlan FCS, Girasole ALB
Gelb –Rote Karte: 40. Regonesi ALB
 
 
 
 

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