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DAS DIREKTE DUELL MIT REGGIANA ENDET 0:0 UNENTSCHIEDEN

Im Match gegen den direkten Mitbewerber um einen Playoffplatz zeigt sich der FC Südtirol zwar eindeutig überlegen, hat mehr Spielanteil und Ballbesitz, findet aber keine Lösung, das defensive Spiel von Reggiana zu knacken. So bleibt es eine emotionslose Nacht.
 
Nach vielen Wochen hat der FC Südtirol gegen Cuneo wieder zum Siegen gefunden und die drei gewonnenen Punkte verlangen direkt nach mehr. Die Weißroten stehen nun mit 37 Punkten auf dem achten Platz, nur sechs Zähler von einem Playoffplatz entfernt. Daher ist das nächtliche Match im Mapei Stadion von Reggio Emilia ein wichtiges Entscheidungsspiel, denn die Gastgeber haben gleich viel Punkte und es wird so zum direkten Duell.
Reggiana hingegen hat gegen Cremona verloren und damit die 2. Niederlage in den letzten drei Spielen kassiert. zuhause jedoch hat es seit dem 22. November nicht mehr verloren, als sich Pordenone im Mapei Stadion gleich 4:1 durchsetzen konnte.
Der FC Südtirol hat 18 seiner 37 Punkte auswärts erspielt, durch fünf Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen. In Reggio Emilia muss Mister Stroppa auf die Verletzten Gliozzi und Crovetto verzichten, die beide erst in zwei Wochen zurückkehren werden.
Das Spiel
Die Weißroten drücken dem Spiel von Anfang an ihren Stempel auf und spielen energisch nach vorne, kommen aber erst in der 10. Minute zur ersten Chance. Spagnoli leistet gute Vorarbeit, passt dann zurück auf Fink, der sich in die Mitte des Strafraumes vorkämpft und dann knapp am Tor vorbeischießt. Die gegnerische Abwehr steht sehr gut gestaffelt, ist sie doch statistisch gesehen die beste Defensivabteilung der Meisterschaft. Das erklärt zum Teil auch, warum der FC Südtirol große Schwierigkeiten hat, sich trotz des viel höheren Ballbesitzes und des höheren Spielanteils durchzusetzen.
In der 36. Minute wird auch Reggiana erstmals sichtbar und streckt vorsichtig seine Fühler aus. Bruccini setzt einen unsicheren Weitschuss am Tor vorbei.
In der 41. Minute patzt Mignanelli beim Versuch mit dem Kopf den Ball dem eigenen Tormann zuzuspielen und schenkt dadurch dem FCS einen Eckball. Diesen bringt Bandini mit viel Gefühl zu Cia, der sofort in der Bewegung schießt, aber das Tor nicht trifft. Damit endet auch schon die erste Halbzeit, die arm an Emotionen gewesen ist.
Nach dem Wiederanpfiff verfällt die Partie rasch wieder in die selben Geleise wie vorher, mit einem FC Südtirol der nach vorne spielt, aber von Reggiana abgeblockt wird. In der 55. Minute schafft es Furlan ganz unerwartet, einen Pass zu Cia zu spielen, der am langen Pfosten lauert. Doch der Torhüter kann in extremis retten.
Lange dauert es, bis das Spiel soweit Fahrt aufgenommen hat, um einen Torschuss zu sehen. In der 63. Minute knallt Bandini einen harten Schuss direkt aufs Tor, den Perilli mit Mühe abwehren kann.
Diese Aktion hat den FC Südtirol weiter ermutigt, der nun größeren Druck aufbaut. Spagnoli bedient Cia mit einer guten Vorlage, die dieser gefährlich über den Rasen jagt, so dass Perilli großes Glück hat, noch dranzukommen.
In der 73. Minute erwischt Reggiana den FCS auf dem falschen Fuß. Coser macht bei der Ballabgabe einen groben Fehler und spielt Bruccini an, der sofort auf Arma flankt, der einen herrlichen Kopfball absetzt. Coser kann zwar abwehren, doch wieder landet der Ball beim Marokkanischen Stürmer, der aber aus zwei Schritt Entfernung das leere Tor verfehlt. Stroppa versucht durch die Einwechselung von Kirilov seine Mannschaft zu beleben. Doch zuerst einmal ist es Reggiana, die nun auftrumpft und in der 81. Minute mit Miganelli einen gefährlichen Flankenschuss in den Strafraum abgibt. Die Südtiroler Abwehr stößt den Ball zurück, diesmal zu Mogos, der mit rechts ganz knapp am Tor vorbeischießt.
Die Antwort des FCS erfolgt umgehend mit Bassoli, der nun Kirilov ins Spiel bringt. Der Bulgare hetzt in die Mitte und lässt dabei gleich zwei Gegner hinter sich, um dann einen scharfen Schuss abzugeben, den Perilli mit einer großartigen Aktion halten kann.

REGGIANA – SÜDTIROL 0:0
Reggiana (3-5-2): Perilli; Spanò, Parola, Rampi (89. Rossini); Siega, Bruccini, Pazienza (51. Mogos), Maltese, Mignanelli; Arma, Letizia (70. Nolè).
Auf der Ersatzbank: Zucchini, Panizzi, Danza, Ceccarelli, Silenzi
Trainer: Alberto Colombo
FC Südtirol (3-5-2): Coser; Brugger, Tagliani, Bassoli; Bandini, Furlan, Bertoni (61. Lima), Cia, Fink (61. Tait); Spagnoli, Tulli (77. Kirilov).
Auf der Ersatzbank: Miori, Mladen, Gavazzi, Sarzi, Melchiori, Girasole,
Trainer: Giovanni Stroppa
Schiedsrichter: Giampaolo Mantelli aus Brescia (Bercigli-Trovatelli)
Gelbe Karten: Tagliani FCS, Maltese (R)
 
 
 
 

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So, 2. April 2017 - 16:30
 
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