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DAS DRUSUSSTADION BEWÄHRT SICH ALS UNEINNEHMBARE FESTUNG

Die Niederlage gegen Trapani ist Schnee von gestern. Der FC Südtirol beherrscht in einer ungefährdeten Partie Feralpisalò und siegt verdient mit 3:0, mit Toren von Iacoponi, Campo und einem Eigentor von Leonarduzzi. Damit rückt der FCS wieder auf den dritten Platz auf, punktegleich mit Trapani und Virtus Entella.
 
Das heutige Nachtragsspiel für den 11. Spieltag der Meisterschaft wurde nötig, weil vor zwei Wochen der Platz völlig unbespielbar war. Der starke Dauerregen hatte das Feld in eine Seenlandschaft verwandelt. Dem FC Südtirol kommt die heutige Partie sehr gelegen, um die schallende Niederlage im Scirocco von Trapani zu überwinden. Die Gastmannschaft kommt aus Salo' und liegt in der Tabelle hinter dem FCS mit einem Rückstand von drei Punkten.
Zu Hause im Drususstadion sind die Weißroten seit fast zehn Monaten unbesiegt und haben in dieser Meisterschaft drei Siege und ein Unentschieden erreicht.
Mister Vecchi hat im Vergleich zum Trapanispiel mehrere Veränderungen in der Startelf vorgenommen. Grandi wird anstelle des gesperrten Marcone das Tor hüten, während in der zentralen Abwehr Cappelletto seinen Platz wiedereinnehmen wird. Im Mittelfeld läuft zum Anpfiff Luca Bertoni auf, der die Rolle des Playmakers übernimmt. Gestützt wird er dabei von Uliano und Branca. Alessandro Campo, der den Vorzug gegenüber Fink erhalten hat, komplettiert den Angriffsdreizack mit Thiam und Maritato.
Das Spiel beginnt eher verhalten, auch wenn der FC Südtirol etwas mehr Einsatz zeigt, als die Gäste. In der 5. Minute platziert Bertoni einen vertikalen Pass auf Maritato, der auf Thiam abspielt. Der Schuss geht weit am Tor vorbei.
Die Spielzüge des FCS sind eher schwerfällig und durchschaubar. Zudem fehlt es an Intensität und Kontinuität, so dass Feralpisalo' in der 13. Spielminute einen mehrfachen Ballwechsel zwischen Bracaletti und Miracoli erzielt. Der Abschluss von Bracaletti innerhalb des Strafraumes ist jedoch zu schwach und Grandi hat keine Schwierigkeiten zu halten.
Das Spiel schleppt sich dahin, ohne große Emotionen, bevor in der 23. Minute der FCS einen gezielten Angriff hinlegt. Eine Flanke von Campo quert den ganzen Strafraum und kommt zu Maritato, der seinen Gegner Caputo ausdribbelt und direkt auf das Tor schießt. Gallinetta muss zum Eckball abwehren, den der Spezialist Campo spielt.
Sein Ball geht direkt zu Iacoponi, der mit der ihm eigenen Coolness und Sicherheit ins Tor versenkt. Endlich der Führungstreffer für den FC Südtirol. Der Abwehrspieler Iacoponi erzielt sein 4. Tor in der Meisterschaft.
Der Führungstreffer hat den Spielfluss der Weißroten beflügelt, die nun wesentlich mehr Druck und Geschwindigkeit in die Partie legen und den Gegner nun in seine Hälfte drücken. Campo, der heute die Kapitänschleife trägt, versucht in der Mitte durchzubrechen, verhakt sich mit den Gegnern und kommt knapp vor dem Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter gewährt einen direkten Strafstoß aus dieser guten Position, den Campo selbst stößt. Geschickt platziert er den Ball über die Mauer hinweg ins rechte Kreuzeck. 2:0 für den FC Südtirol durch Alessandro Campo, der trotz seiner fast einmonatigen Abwesenheit nichts an Können eingebüßt hat.
Salo’ hat nun Schwierigkeiten, den endlich aufgewachten FC Südtirol zu blockieren und greift auf Tätlichkeiten zurück. Schiedsrichter Rapuano ist umgehend zur Stelle und zeigt die Gelbe Karte. So gibt er dem Spiel bis zum Halbzeitpfiff wieder einen geraden Verlauf.
Die erste Viertelstunde der 2. Halbzeit zieht sich wieder träge dahin Der FCS hat aufgrund seiner soliden 2:0 Führung viel Tempo aus dem Spiel genommen. Das nützt Feralpisalo’ in der 60. Minute für einen gefährlichen Angriff, der in einem Eckball endet. Finocchio bedient Ilari, der im Strafraum gefährlich viel Freiraum hat und aus kurzer Distanz Grandi zu einem weiteren Eckball zwingt.
Lange hat es gedauert, aber ab der 70. Minute hat das Team von Vecchi endlich wieder angefangen, die Abwehr des Gegners zu knacken. Pasi spielt auf Uliano, der mit links schießt. Gallinetti kann den Ball nur abwehren, jedoch den Nachschuss von Branca sicher halten. Doch auch Feralpisalò hat noch lange nicht aufgegeben. Finocchio stürzt sich in der 76. Minute geradezu alleine nach vorne und passt präzise auf Bentoglio im Strafraum. Grandi zeigt sein Können und wirft sich in den Ball.
In der 38. Minute startet der FCS einen Angriff auf dem rechten Flügel. Bontà kann auf der Höhe des Elfmeterpunktes eine Flanke in den Strafraum geben, die Leonarduzzi unglücklich mit dem Kopf abfängt und den Ball in das eigene Tor befördert. Durch dieses Eigentor baut der FCS seine Führung auf 3:0 aus. Damit ist im kühlen Drususstadion die Luft endgültig draußen und der FC Südtirol bringt sicher seinen 3:0 Sieg über die Zeit.
Am kommenden Sonntag steht schon das nächste Heimspiel gegen Cremonese an.

FC SÜDTIROL – FERALPISALO’ 3:0 (2:0)
FC Südtirol (4-3-3):
Grandi; Iacoponi, Cappelletti, Bassoli, Martin; Uliano, Bertoni, Branca (75. Bontà) ; Campo (83. Timpone), Maritato (64. Pasi), Thiam.
Auf der Ersatzbank: Tenderini, Kiem, Tagliani, Fink, Timpone.
Trainer: Stefano Vecchi
Feralpisalò (4-3-3): Gallinetta; Caputo, Leonarduzzi, Malgrati, Cortellini; Milani (56. Finocchio), Castagnetti, Ilari; Bracaletti (73. Bentoglio), Miracoli, Tarana (61. Montella).
Auf der Ersatzbank: Chimini, Falasco, Tantardini, Schiavini.
Trainer: Gianmarco Remondina
Schiedsrichter: Antonio Rapuano aus Rimini
Tore: 23. Iacoponi 1:0; 35. Campo 2:0; 83. Leonarduzzi Eigentor 3:0
Gelbe Karten: Iacoponi FCS, Leonraduzzi SAL, Tarana SAL, Grandi FCS, Milani SAL, Cortellini SAL, Bracaletti SAL, Thiam FCS.
 
 
 
 

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