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DEN FLUCH DES "ZINI" BRECHEN

Vor dem Spitzenspiel des vierten Spieltages haben wir den Coach Claudio Rastelli nach seinem Eindruck gefragt.
„Es wird ein weiteres schweres Spiel. Ein sehr schweres Spiel. Doch wir müssen mit offenem Visier kämpfen und das Match gewohnt aggressiv und kompakt beginnen. Wenn wir die Leistung der vergangenen Partie wiederholen, dann können wir jeden Gegner schlagen. Die Jungs wollen sich weiterentwickeln und überraschen. Ich weiß noch nicht wie viel es am Ende des Spiels gegen Cremonese stehen wird, doch ich bin mir sicher, dass alle meine Spieler 100% gegeben haben werden. Wir müssen unsere Spielweiße durchbringen.“
 
Respekt vor jedem, Angst vor niemanden. Dieser Spruch passt laut dem Trainer aus Rom perfekt zum Match gegen Cremonese. Nach den beiden Siegen in Venedig und im Drusus-Stadion gegen Monza ist die Moral hoch im Hause FCS. Der Trainer selbst hatte die Spieler als Löwen bezeichnet und in höchsten Tönen gelobt. Nun wollen Cia & Co. den dritten Sieg in Folge einfahren. Aktuell befinden sich die Weißroten mit sieben Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, drei Punkte hinter dem Tabellenführer Pavia. Damit hat der FCS zwei Zähler mehr als Cremonese, die bisher einen Sieg (in Mantua), zwei Remis (zu Hause gegen Albinoleffe und auswärts in Novara) und eine Heimniederlage gegen Renate zu Buche stehen haben. 
Der FCS startet aber mit einem Handicap. Die Südtiroler konnten noch nie in Cremona gewinnen und wollen deshalb an diesem Sonntag den Fluch des „Zini“ brechen. 
An diesem Wochenende gibt es drei Spieler, welche bereits für beide Vereine aufliefen. Zum einen der nun wieder Weißrote Alessandro Campo, der in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit 11 Einsätze mit den Grauroten absolvierte. Zum anderen spielen in Cremona zwei – dem Bozner Publikum bekannte – Akteure. Alessandro Bassoli wechselte in diesem Sommer vom FCS nach Cremona. Er agierte in den letzten beiden Saisonen im weißroten Dress und war für Stabilität in der Defensive zuständig. In zwei Jahren brachte er es auf 54 Einsätze und 5 Tore. Ein weiterer „Ex“ ist Mattia Marchi. Der Stürmer spielte von Januar 2010 bis Juni 2011 in Bozen und ist allen durch das „Aufstiegstor“ gegen Valenzana vom 9. Mai 2010 bekannt. Insgesamt bejubelte er 12 Tore in 49 Spielen. 

Live im Streaming. Das Match wird in Echtzeit auf www.sportube.tv übertragen. 

Auf dem Rasen. Fehlen werden am Sonntag nur die beiden Langzeitverletzten Mittelfeldspieler Luca Bertoni und Alessandro Furlan. In der Defensive vor Melgrati werden Mladen, Kiem, Tagliani und Martin oder Ientile auflaufen. Im Mittelfeld agiert Fabian Tait vor der Abwehr. Zurück in die Stammelf kehrt Hannes Fink, der neben Branca für die offensiven Impulse im Mittelfeld sorgt. Im Sturm spielen Marras und Fischnaller auf den Flügeln, zentral agiert „Bomber“ Ivan Lendric. 

Unsere Gegner unter der Lupe. Das Ziel von Cremonese ist, wie auch in den letzten Jahren, der Aufstieg. Als Minimalziel wurden die Play off ausgerufen und Coach Mario Montorfano hat dafür eine sehr starke Mannschaft zur Verfügung. Der Coach selbst spielte jahrelang bei Cremonese in der Serie A, B und C und muss am Sonntag auf den verletzten U-21 Nationalspieler Bulgariens Radoslav Kirilov und auf Federico Di Francesco, den Sohn des Trainers von Sassuolo Eusebio Di Francesco, auskommen.  Letzterer ist gesperrt. Weiters nicht mit dabei die Mittelfeldspieler Robert Tripsa und Michele Moroni. Montorfano lässt in einem 4-3-1-2 System spielen. Das Tor hütet Battaiola, in der Abwehr spielen Marongiu und Favalli auf den Seiten, Giorgi und Bassoli im Zentrum. Im Mittelfeld diktiert Jadid, bereits in der Serie A und Serie B im Einsatz, das Geschehen. Helfen werden ihm Alessandro Marchi und Palermo. Debüt hinter der Spitze für den jungen Messetti (Ex-Primavera Chievo). Im Sturm wollen Jacopo Brighenti und Mattia Marchi Tore erzielen.

Die bisherigen Begegnungen. 18 Mal trafen der FC Südtirol und Cremonese Calcio aufeinander. 5-Mal verließ Weißrot das Feld als Sieger, 4-Mal jubelten die Grauroten und ganze 9 Mal gab es ein Remis. Die letzten beiden Begegnungen wurden im Play off-Halbfinale des vergangenen Jahres ausgetragen. Dabei zog Cremonese den Kürzeren. Im Hinspiel reichte es für die Lombarden noch zu einem 1:1 (Tore durch Corazza und Armenise), im Rückspiel zeigten die Südtiroler aber auf, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Zuerst Minesso und dann Pederzoli zerlegten die Gäste im ausverkauften Drusus-Stadion und sorgten für den vielumjubelten Finaleinzug. Den 2:1 Endstand besorgte Della Rocca. 

Die möglichen Aufstellungen.
Cremonese (4-3-1-2): Battaiola; Marongiu, Giorgi, Bassoli, Favalli; A. Marchi, Jadid, Palermo; Messetti; M. Marchi, Brighenti.
Ersatz: Venturi, Zieleniecki, Palomeque, Gambaretti, Lombardo, Ciccone (Mascolo), Manaj.
Trainer: Mario Montorfano.
FC Südtirol (4-3-3): Melgrati; Mladen, Kiem, Tagliani, Ientile (Martin); Fink, Tait, Branca; Marras, Lendric, Fischnaller.
Ersatz: Miori, Pacifico, Martin (Ientile), Mazzitelli, Petermann, Cia, Campo.
Trainer: Claudio Rastelli.
Schiedsrichter: Claudio Lanza aus Nichelino (Salvatore Claudio Defina aus Cesena e Pietro Carlo Pollaci aus Palermo).

Lega Pro (Gruppe A) – Der 5. Spieltag
Alessandria - Pavia (Freitag, 19. September, 19.30 Uhr)
Arezzo - Lumezzane (Samstag, 20. September, 17 Uhr)
Bassano - AlbinoLeffe (Samstag, 20. September, 15 Uhr)
Como - Unione Venezia (Sonntag, 21. September, 18 Uhr)
Cremonese - FC Südtirol (Samstag, 20. September, 19.30 Uhr)
Feralpisalò - Torres (Sonntag, 21. September, 12.30 Uhr)
Monza - Real Vicenza (Sonntag, 21. September, 14.30 Uhr)
Pordenone - Giana Erminio (Samstag, 20. September, 14.30 Uhr)
Pro Patria - Novara (Samstag, 20. September, 16 Uhr)
Renate - Mantova (Sonntag, 21. September, 16 Uhr)
 
 
 
 

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