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DER FC SÜDTIROL KANN NICHT MEHR GEWINNEN

Die vierte Niederlage in den letzten sechs Spielen musste der FCS gegen Ravenna hinnehmen. Trotz einer 1:0-Führung, waren die Spieler nicht imstande das Resultat zu verwalten und mussten noch zwei Gegentreffer hinnehmen. Durch die Niederlage rutschte man auf einem Playout-Platz.
 

Der FC Südtirol braucht wieder Punkte, wenn möglich gleich deren drei. Vor allem weil man seit fünf Spielen einem „Dreier“ nachläuft und man nur mehr einen Punkt Vorsprung auf einen Playout-Platz hat. Das Spiel am heutigen Sonntag, 13. Februar gegen Ravenna ist ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf und deswegen ein so genanntes Sechspunktespiel.

23. Spieltag, sechster Spieltag der Rückrunde der 1. Division Lega Pro: Im Drususstadion empfängt um 14.30 Uhr der FC Südtirol Ravenna. Nach drei Niederlagen in den letzten fünf Spielen – am letzten Spieltag verlor man in Spezia, vorher gegen Gubbio und Salernitana – geht es gegen einen direkten Konkurrenten bereits um den Klassenerhalt. Ravenna weist zurzeit zwei Punkte mehr (27 Punkte) als der FCS in der Tabelle auf und hat als Saisonziel ebenfalls den Klassenerhalt ohne in die Playout-Spiele zu müssen, erklärt. Der letzte Erfolg des FC Südtirol datiert vom 12. Dezember vom vergangenen Jahr, als man gegen den damaligen und jetzigen Tabellenletzten Paganese mit 2:1 siegte. Mickrige zwei Punkte holte der FCS in den ersten fünf Runden der Rückrunde.

Im Gegensatz zum Hinspiel, das der FCS dank eines Elfmetertreffers von Alfredo Romano aus der 8. Spielminute mit 1:0 für sich entscheiden konnte, veränderte sich einiges im Mannschaftsgefüge des nächsten Gegners. Auf der Bank sitzt nicht mehr Vincenzo Esposito, der nach der 0:1-Niederlage gegen Verona am 8. Spieltag seinen Hut nehmen musste und durch Leonardo Rossi ersetzt wurde. Unter Rossi holte die Mannschaft 20 Punkte in 14 Spielen, vorher waren es lediglich sieben Punkte in acht Spielen. Auch neue Spieler stießen im Laufe der Meisterschaft zu Ravenna.

Zum Spiel: Vor Torhüter Davide Zomer musste Trainer Alfredo Sebastiani umstellen. Hannes Kiem rückte von der Innenverteidigung auf die rechte Abwehrseite, im Zentrum der Abwehr stellte der Übungsleiter Neuverpflichtung Luca Franchini und Roberto Mirri auf. Einzig auf der linken Abwehrseite spielte Marco Martin, der diese Position seit Anbeginn der Meisterschaft ausfüllt. Im Mittelfeld vor der Abwehr spielte zentral die zweite Neuverpflichtung Michael Odibe, neben ihm spielten Hannes Fink (rechts) und Alfredo Romano (links). Alessandro Campo spielte hinter den beiden Stürmern Mattia Marchi und Hannes Fischnaller, wobei der Signater eher aus dem Mittelfeld startete.

In der 6. Minute bot sich dem FCS die erste gute Möglichkeit. Nach einem Foul an Alessandro Campo kurz vor der Strafraumgrenze, schnappte sich Alfredo Romano den Ball, der jagte diesen aber klar über das Tor. In der 13. Minute die erste nennenswerte Möglichkeit der Gäste aus Ravenna. Carnesalini spielte den Ball auf der rechten Seite in den Strafraum in den Lauf von Rosso, Zomer konnte den Winkel aber verkleinern und den Ball abwehren. Praktisch im Gegenzug, nach einem langen Abschlag von Zomer, stand Manuel Fischnaller alleine vor Torhüter Rossi, das Zuspiel von Mattia Marchi konnte aber der Signater nicht verwerten und scheiterte am Gästetorhüter. Zwei Minuten später (19.), machte es Mattia Marchi besser. Alessandro Campo – nach einem Pass von Marco Martin - setzte sich auf der linken Seite durch und spielte den Ball goldrichtig für den mitgelaufenen Mattia Marchi quer, der keine Mühe hatte den Ball aus kurzer Distanz ins lange Eck zu verlängern. In der 28. Minute ließ das FCS-Mittelfeld Guitto ein wenig zu viel Platz und dieser ließ einen Schuss starten, der nur knapp am Tor vorbei segelte. Nur eine Minute später eine erneute Ausgleichsmöglichkeit. Chianse spielte zu Maggioloni auf der linken Seite, der eine Flanke vor das FCS-Tor hob. Rosso kam dort völlig frei zum Kopfball, doch dieser ging knapp am kurzen Pfosten vorbei ins Seitenaus. In der 37. Minute zeigte sich wieder der FCS gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Nach einem Freistoß von Alessandro Campo kam Alfredo Romano 25 Meter vor dem gegnerischen Tor an den Ball, legte sich diesen zurecht, sein Schuss zischte aber knapp am langen Eck vorbei. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff kam Ravenna zum Ausgleich. Nach einem Foul von Alfredo Romano an Cazzola brachte Ravenna mit Guitto den Ball vor das FCS-Tor, wo Alessandro Campo mit den Haarspitzen den Ball ins eigene Tor lenkte. Nach einer Minute Nachspielzeit schickte Schiedsrichter Petroni aus Rom beide Mannschaften in die Kabine.

In der 55. Minute zeigte sich der FCS das erste Mal in der zweiten Halbzeit gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Ravenna-Torhüter Rossi spielte den Ball mit den Füßen schlecht aus dem Strafraum und Alessandro Campo kam an den Ball. Mit einem Schuss aus ca. 25 Metern versuchte er sein Glück, doch Torhüter Rossi konnte seinen Fehler mit einer Parade in den Eckball ausmerzen. In der 60. Minute setzte sich Roberto Mirri am Mittelkreis nach einem Abschlag von Torhüter Rossi mit einem Kopfball durch und spielte auf Manuel Fischnaller, der ein paar Schritte mit dem Ball lief, sein Abschluss ging aber klar über das Tor. Nach rund einer Stunde kam Omar El Kaddouri für Manuel Fischnaller, der sich gleich in Aktion setzte, sein Zuspiel auf Marco Martin fand im Zentrum aber keinen Abnehmer. In der 76. Minute setzte sich Paolo Rossi an der Strafraumgrenze durch, sein Schlenzer aufs lange Eck ging knapp vorbei. Nur wenige Minuten später kam erneut Paolo Rossi nach einem Konter an den Ball, seinen Schuss konnte Davide Zomer mit den Fäusten entschärfen. In der 80. Minute war aber auch Davide Zomer Chancenlos. Rossi flankte von rechts einen Ball in die Mitte, wo Rosso - schlecht von der FCS-Abwehr abgeschirmt - den Ball an Zomer vorbei ins Tor knallte. In der Folge schaltete der FCS sofort auf Angriff um und mit einer schönen Kombination über mehrere Stationen kam Alessandro Campo auf der linken Seite an den Ball, seine Flanke in die Mitte konnte Torhüter Gianmaria Rossi mit einer Faustabwehr entschärfen. Damit war die Aktion noch nicht abgeschlossen, doch der FCS konnte von der Verwirrung in der Ravenna-Abwehr nicht profitieren. In der Nachspielzeit hatte Cazzola mit einem Freistoß an der rechten Strafraumgrenze eine gute Möglichkeit, doch seinen scharf getretenen Schuss konnte Davide Zomer mit den Fäusten abwehren. In der letzten Minute konnte der FCS noch einmal für Verwirrung im Strafraum sorgen, doch mehr auch nicht. Kein FCS-Spieler kam an Ball, um einen Schuss abzufeuern. Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Petroni das Spiel ab.

Endstand: FC Südtirol – Ravenna 1:2.

FC Südtirol (4-3-2-1): Zomer; Kiem, Franchini, Mirri, Martin; Fink (ab 49. Mariano Romano), Odibe (ab 71. Burato), Alfredo Romano; Campo, Manuel Fischnaller (ab 61. El Kaddouri); Marchi. Ersatz: Mair, Nazari, Burato, Anastasi, Sorrentino.

Trainer: Alfredo Sebastiani

Ravenna (4-4-2): Gianmaria Rossi; Carnesalini, Fasano, Tagliani, Sabato; Cazzola, Fonjock, Guitto, Rosso (ab 86. Lapadula); Maggiolini (ab 70. Rossi), Chianese (ab 78. Gerbino Polo). Ersatz: Pellegrino, Rosini, Grea, D’Esposito, Lapadula.

Trainer: Leonardo Rossi

Schiedsrichter: Petroni aus Rom

Tore: 1:0 Marchi (19.), 1:1 Eigentor Alessandro Campo (41.), 1:2 Rosso (80.)

Gelbe Karte: Franchini, Alfredo Romano bzw. Cazzola, Guitto, Fonjock.

Zuschauer: 1523 (inkl. 420 Dauerkartenbesitzer)

 
 
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