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DER FC SÜDTIROL MUSS SICH AM COMERSEE MIT EINEM TORLOSEN REMIS BEGNÜGEN

Mit einem torlosen Unentschieden musste sich der FC Südtirol gegen das Tabellenschlusslicht Como begnügen. Der FCS war nicht imstande dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen. Im Finale riskierte der FCS durch eine starke Schlussoffensive der Hausherren den einen Punkt noch aus der Hand zu geben.
 

 

Spielerisch offenbarten keine der beiden Mannschaften sehenswerte Spielzüge, auch schön herausgespielte Tormöglichkeiten waren über die gesamten 90 Minuten Mangelware.Nicht zur Verfügung standen Trainer Alfredo Sebastiani die Langzeitverletzten Thomas Albanese, Pietro Cascone und Mohamed Traorè. Zu den Verletzten gesellte sich zu Beginn der Woche auch  Tonino Sorrentino, der an einer Verletzung am rechten Unterschenkel  leidet.

Als taktische Ausrichtung wählte Alfredo Sebastiani ein 4-2-2-System. Vor Torhüter Zomer - der seit mehr als drei Spielen ohne Gegentreffer ist - spielten in der zentralen Abwehr Hannes Kiem und Roberto Mirri. Auf den Außenseiten verteidigten Hans Rudi Brugger (rechts) und Marco Martin (links). Im Mittelfeld spielten zentral Mariano Romano, der sich meist bei Angriffen als “Staubsauger” vor die Abwehr stellte und Alessandro Furlan. Auf die linke Außenbahn schickte Sebastiani  Alfredo Mariano hinaus, auf rechts spielte Alessandro Campo. Im FCS-Angriff liefen Matteo Marchi und Francesco Virdis auf.

Zum Spiel:  Bereits nach wenigen Sekunden, der FCS berührte noch keinen Ball, verletzte sich Marco Martin bei einem Kopfballduell am Kopf und musste am Spielfeldrand behandelt werden. Nach einigen Minuten konnte er aber wieder das Spielfeld betreten. Nach fünf Minuten, nach einem Eckball den Riva kurz auf Da Dalt spielte, brannte es im Strafraum des FCS lichterloh. Eine lange Flanke von Da Dalt auf den zweiten Pfosten konnte Kiem nur noch im letzten Moment mit dem Kopf abwehren. Mit vereinten Kräften konnte die brenzlige Situation bereinigt werden. In der Folge kam Como besser ins Spiel und ließ den Ball vermehrt laufen. Vor allem die beiden Spieler auf den Außenbahnen Da Dalt und Villar bereiteten den FCS-Spielern Probleme. Mit Dribblings mischten sie einige Male die FCS-Abwehr auf, doch anstatt den Ball weiterzuspielen blieben sie meist beim zweiten FCS-Spieler hängen. In der 19. Minute brachte Alessandro Campo einen Freistoß aus 35 Metern gefährlich vor das Tor. Der Ball flog zunächst an Freund und Feind vorbei, ehe Alfredo Romano aus dem Hinterhalt den Ball Richtung Tor verlängerte. Der Ball ging aber knapp am Gehäuse vorbei. In der 24. Minute kam Gomes Filipe durch die Mitte und prüfte mit einem Schuss aus 25 Metern Zomer, der den Ball nur seitlich abklatschen konnte. Nach 33 Minuten brachte Franco einen Freistoß in die Mitte, wo Conti am höchsten sprang. Sein Kopfball ging knapp über das von Zomer gehütete Tor. Bis zur Halbzeit waren gute Tormöglichkeiten Mangelware. Der FC Südtirol versuchte einige Konter zu starten, doch der letzte Pass kam zu selten brauchbar an. Einzig in der 40. Minute spielte Alfredo Mariano von der Seite in die Mitte auf Mariano Romano, der völlig freistehend im Strafraum den Ball volley in die Zuschauerränge knallte.

Gleich nach Wiederanpfiff pfiff der Schiedsrichter ein Foul von Kiem, das zu einem Freistoß aus gefährlicher Distanz führte, der aber nicht mehr als einen schlecht ausgeführten Eckball einbrachte. In der 60. Minute brachte Alfredo Romano einen Freistoß in die Mitte, wo Alessandro Furlan völlig freistehend aus fünf Metern den Ball volley übers Tor drosch.  In der 74. Minute hätte beinahe Matteo Marchi ein Missverständnis in der Abwehr zwischen Torhüter Castelli und Conti nutzen können, doch seinen Schuss aus spitzem Winkel konnte Conti mit dem Körper abwehren. In der 77. Minute ein schönes Zusammenspiel zwischen Bardelloni und Maah, wobei letzter an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, der Davide Zomer aber keine größeren Probleme bereitete. In der  79. Minute startete Marco Martin über links einen seiner berüchtigten Sololäufe, er wurde aber im Strafraum gestoppt und Como antwortete mit  einem Konter, der nichts einbrachte. Mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung (80.) dribbelte sich Omar El Kaddouri im Strafraum frei, alleinstehend vor Castelli lupfte er den Ball ans Außennetz. Im Gegenzug machte es Maah nicht besser. Auch er kam im Strafraum nach einem Laufduell mit Marco Martin zum Schuss, auch er traf nur das Außennetz. In der 82. Minute konnte Davide Zomer zuerst einen Schuss von Bardelloni nur mit Mühe abwehren, den Nachschuss von Maah wehrte Zomer mit dem Körper ab und bewahrte den FCS vor einem Gegentor, das schlussendlich zumindest einen Punkt bedeutete.

Die Aufstellungen:

Como: Castelli, Fortunato, Franco, Conti, Bossa, Gomes Filipe (ab 88. Scardina), Da Dalt (ab 59. Bardelloni), Riva, Rossini, Cozzolono, Villar (ab 65. Mahh). Ersatz: Ciapessoni, Ambrogetti, Licata, Romani, Scardina, Bardelloni. Trainer: Garvaglia.

FC Südtirol: Zomer, Brugger, Martin, Mariano Romano, Kiem, Mirri (ab 72. Nazari), Campo (ab 80. El Kaddouri), Furlan, Virdis (ab 59. Manuel Fischnaller), Alfredo Romano, Marchi Ersatz: Mair, Nazari, Burato, Baccolo, Fink. Trainer. Sebastiani.

Schiedsrichter:  Marco Bellotti

Zuschauer: ca. 1000

Gelbe Karten: Cozzolino, Fortunato bzw. Brugger

 

 
 
 
 

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