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DER FC SÜDTIROL SPIELT IN MONZA GEGEN TRITIUM 1:1 UNENTSCHIEDEN

Der unerwartete Rückstand in der 54. Minute konnte den FCS nicht stoppen, der in der Schlussphase mit einem Tor und zwei Pfostenschüssen glänzte. Durch das Unentschieden hat der FCS seine 3. Platz abgesichert und den Kampf um die Tabellenspitze auf die Rückrunde vertagt. Für die Weißroten ist in dieser Meisterschaft weiterhin alles offen, auch der Weg nach ganz oben.
 
Am letzten Spieltag der Rückrunde befindet sich der FC Südtirol auf dem 3. Tabellenplatz und nur ein Punkt trennt ihn vom Spitzenduo Carpi und Lecce. Derzeit läuft es also hervorragend für die Weißroten, die vier der fünf letzten Partien klar für sich entscheiden konnten und nur ein Remis hinnehmen mussten. Zudem haben sie in diesen Spielen nur ein Gegentor kassiert. Beste Voraussetzungen als für das heutige Match gegen die Blauweißen von Tritium, das im Brianteo Stadion von Monza ausgetragen wird.
Für den Trainer Stefano Vecchi handelt es sich um ein ganz spezielles Spiel, konnte Tritium doch unter seiner Führung gleich zwei Mal in Folge aufsteigen, von der Serie D 2008/2009 und dann in die Erste Division im folgenden Meisterschaftsjahr.
Gegen seinen Ex-Club musste sich Mister Vecchi einiges einfallen lassen, fehlen im ja die gesperrten Uliano und Furlan, sowie die verletzten Clementi und Bontà. Martin kommt in der Abwehr zum Einsatz und im Mittelfeld werden Fink und Branca auflaufen, um den Spielmacher Bertoni mit Bällen zu versorgen. Im Sturm vertraut Vecchi von der ersten Minute an auf Pasi, der gegenüber Thiam den Vorzug erhalten hat. Ebenfalls auf der Ersatzbank wird der Matchwinner von Montagabend Platz nehmen, nämlich Bocalon, dessen spätes Tor den Sieg über Portogruaro gebracht hat.
In Monza herrscht feucht-kaltes Wetter und das Brianteo Stadion ist in dichten Nebel getaucht, was jedoch die Sicht auf dem Spielfeld nicht beeinträchtigt.
Tritium hat den Anstoß und tändelt mit dem Ball herum, so dass ihn sich die Weißroten gleich holen können. Doch bereits in der 2. Spielminute setzt Bertoni leichtfertig einen ungenauen Rückpass ab, den sich Spampatti mühelos abholen kann. Dieser sieht und bedient den freistehenden Ex-FC Spieler Chinellato, der den herauslaufenden Marcone überspielt. Der Ball geht jedoch knapp am Pfosten vorbei. Was für eine Riesenchance für Tritium.
Nach diesem Schrecken legt das Team von Vecchi mehr Ordnung an den Tag und macht Schritt für Schritt Boden gut. In der 8. Minute sorgt Pasi auf dem rechten Flügel dafür, dass Campo mit dem Ball in den Strafraum gelangt. Sein Schuss auf das Tor ist jedoch zu zentral und kann von Paleari in zwei Aktionen abgefangen werden.
Diese Möglichkeit reicht Tritium und die Gastgeber machen den Laden bereits im Mittelfeld dicht. Durch diese Mauer gibt es derzeit kein Durchkommen. In dieser Situation greift der FC Südtirol zu Weitschüssen, so mit Pasi, der in der 16. Minute nach einem Ballwechsel mit Bertoni einen harten Distanzschuss versucht, jedoch ohne Erfolg.
Obwohl Tritium hauptsächlich auf Verteidigung spielt, kann in der 20. Minute Spampatti einen Schuss aufs Tor abfeuern, aus gut 25 Metern Entfernung, der für Marcone keine Gefahr darstellt.
Der FCS hat bisher einen beachtlich höheren Anteil am Ballbesitz und ist nicht gewillt, daran etwas zu ändern. Leider nützt dies sehr wenig, denn bis in die 38. Minute passiert nur sehr wenig auf dem Spielfeld. Bewegung in die Partie bringt erst Fink mit seiner Flanke auf Pasi, die dieser in der Bewegung annimmt und Torhüter Paleari damit zu einer tollkühnen Abwehrreaktion zwingt.
Gelegentlich macht sich auch Tritium bemerkbar, so in der 43. Minute mit Tommaso Arrigoni, der einen Längspass in den Strafraum zu Emilio Bortolotto schickt, der von links eindringt. Sein Abschluss ist jedoch sehr schwach und zu zentral. Die Weißroten hingegen sind wesentlich gefährlicher und schneller. Maritato ist eine Minute später am Zug und kann einen unberechenbaren Ball Richtung Tor schicken, den der Tormann Paleari nur mit den Armen weit über dem Kopf abwehren kann.
Die 2.Halbzeit beginnt eher langsam mit einigen Ballwechseln. Die kalte Dusche für den FCS kommt jedoch in der 54. Minute, als Martinelli sich überraschend auf dem rechten Flügel frei spielen und eine präzise Flanke in das Zentrum des Strafraums zu Bortolotti geben kann. Der Kapitän von Tritium ist nicht zu stoppen und bringt seine Mannschaft 1:0 in Führung.
Als Reaktion auf den unerwarteten Rückstand gruppiert Vecchi die Mannschaft um und bringt Bocalon und Thiam für Maritato und Pasi. Trotzdem dauert es bis in die 77. Minute, bevor die Maßnahmen Wirkung zeigen. Martin kann den Ball von links zu Campo flanken, der im Sprung einköpfeln will, aber das Tor um einiges verfehlt. Diese Aktion war jedoch nur das Vorspiel, denn Bassoli gelingt in der 81. Minute der Befreiungsschlag, in dem er sich den freien Ball auf der Dreiviertelhöhe der gegnerischen Seite aneignet und eine richtige Rakete ins untere Eck des Tores abfeuert. Der verdiente Ausgleich zum 1:1 ist der erste Treffer des 22jährigen Verteidigers aus Bologna. Zudem hat er mit dem "falschen" Fuß getroffen, denn er ist ein "Linksfüßer".
Der FC Südtirol ist wieder voll da und brandgefährlich. Campo kann in der 87. Minute erneut einen gewaltigen Köpfler machen, trifft jedoch nur den Pfosten. Der Abpraller bleibt im Spiel und gelangt zu Bocalon, der über die Latte schießt. Die aus Südtiroler Sicht viel versprechende Entwicklung wird durch die 2. Gelbe Karte für Bertoni unterbrochen, der mit der unvermeidlichen Roten Karte vom Feld gestellt wird. Damit ist die Luft aus dem Spiel draußen und es endet 1:1 unentschieden, wodurch der FC Südtirol seinen dritten Platz in der Tabelle weiter absichern und den Abstand zur Tabellenspitze beibehalten kann. Die Entscheidugn über die Tabellenspitze ist somit auf die Rückrunde vertagt.

TRITIUM – FC SÜDTIROL 1:1 (0:0)
Tritium (4-4-2): Paleari; Martinelli, Teso, Bossa, Riva (64. Teoldi); E. Bortolotto, Corti, A. Arrigoni, T. Arrigoni (76. Casiraghi); Chinellato, Spampatti (80. Cusaro).
Auf der Ersatzbank: Pellegrinelli, Spagnoli, Cogliati, Fioretti.
Trainer: Oscar Magoni
FC Südtirol (4-3-3): Marcone; Iacoponi, Cappelletti, Bassoli, Martin; Fink, Bertoni, Branca; Campo (89. Ahmedi), Maritato (58. Bocalon), Pasi (58. Thiam).
Auf der Ersatzbank: Grandi, Kiem, Tagliani, Candido.
Trainer: Stefano Vecchi
Schiedsrichter: Riccardo Ros aus Pordenone
Tore: 54. Bortolotto 1:0; 81. Bassoli 1:1;
Gelbe Karten: Bertoni FCS, Chinellato TRI, Fink FCS, Bortolotto TRI,
Gelb / Rote Karte: Bertoni
 
 
 
 

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