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DER FC SÜDTIROL STOLPERT IM DRUSUSSTADION ÜBER PERGOCREMA 0:1

Pergocrema hat sich als unberechenbarer Gegner erwiesen. Die bekannt angriffsstarke Mannschaft hat sich heute auch in der Abwehr als überlegen erwiesen und den frühen Führungstreffer mit allen Mitteln über die Zeit gerettet. Der FC Südtirol fand hingegen nicht zu seinem Spiel und blieb weit hinter den Erwartungen zurück.
 
Zum vierten Spieltag der Rückrunde in der Meisterschaft der Ersten Division der Lega Pro ist der FC Südtirol in der Tabelle nach vorne gerückt und nähert sich den Playoff Plätzen an, dank einer Serie von drei Siegen und einem Unentschieden. Für das Heimspiel im Drususstadion steht Pergocrema als Gegner an, eine Mannschaft die gegenüber dem 2:1 gewonnenen Hinspiel komplett umgebaut worden ist. Nach wie vor dabei ist der 29jährige brasilianische Stürmer Inacio Pià, der durch einen spektakulären Fallrückzieher das Hinspiel entschieden hat.
Mister Stroppa muss heute neben den langzeitverletzten Franchini, Albanese und Bacher, auch auf den fiebrigen Schenetti und auf Pfitscher verzichten. Mit Ausnahme von Alessio Grea, der auf dem rechten Flügel eingesetzt wird, lässt Stroppa die gleiche Startelf auflaufen wie bei dem gewonnenen Spiel vom vergangenen Sonntag gegen Frosinone. Grea, der mit seinem Traumtor gegen Frosinone den Sieg gesichert hat, ersetzt den angeschlagenen Iacoponi.
In Bozen herrschen trotz des Sonnenscheins eisige Temperaturen.
Das Spiel:
Nach einigem Hin und Her kommt es in der 3. Spielminute zu einer wahren Schrecksekunde für den FCS. Nach einem Rückpass von Cascone spielt Iacobucci den Ball direkt zu Guidetti, der an der Strafraumgrenze lauert, das Geschenk annimmt, jedoch zu lange zögert und sich von Iacobucci ausspielen lässt. Pergocrema nützt die Unsicherheit und vor allem die offensichtliche Vorsicht des FCS um seine Angriffsserie fortzusetzen. In der 9. Minute gibt der Schiedsrichter einen diskutablen Freistoß an der Strafraumgrenze, den Tortolana für Pià anstößt. Der Ball geht jedoch am Pfosten vorbei. Pergocrema lässt nicht locker und begünstigt durch den Schiedsrichter, der ein klares Abseits übersieht, muss in der 12. Minute Iacobucci gegen Tortolana klären. Nur langsam kommt der FC Südtirol ins Spiel und erreicht mit einem schwachen Ball von Chinellato nach einer Vorlage von Fischnaller einen ersten Schuss auf das gegnerische Tor.
Die ganze Aktion hat jedoch keine Entspannung gebracht, denn wieder ist es Tortolana, der nach einem Längspass sich aus dem Mittelfeld löst und alleine vor Iacobucci auftaucht, der diesmal keine Chance hat. Tortolana lupft den Ball über den Tormann ins rechte Eck und erzielt den 0:1 Führungstreffer in der 16. Spielminute für die Gäste.
Die Weißroten beginnen nun endlich ihr Spiel aufzubauen, werden jedoch wiederum in der 22. Minute völlig von Babù überrascht, der den Ball von rechts auf den freistehenden Pià in den Strafraum bringt. Dieser nimmt den Ball aus der Drehung heraus an, scheitert aber an der großartigen Aktion von Iacobucci. Der Ball bleibt jedoch im Südtiroler Strafraum und wird von Guidetti erobert. Aber auch diesmal ist Iacobucci zur Stelle und klärt endgültig.
Endlich zieht nun auch der FC Südtirol ab, mit Manuel Fischnaller, der in der Mitte bis zum Strafraum vordringt, jedoch dort von der massierten Abwehr von Pergocrema gestoppt wird. Der Ball geht an Chinellato, der Furlan eine gute Schussposition verschafft. Doch Torhüter Cicioni fängt den Ball im Sprung ab. Die Antwort von Pergocrema lässt nicht lange auf sich warten, mit einem entfesselten Babù der das Mittelfeld überwindet und Guidetti bedient. Der zeigt seine Klasse, überspielt Tagliani und kommt im Strafraum zum Schuss, den jedoch Cascone mit dem Körper abfängt. In der 39. Minute macht sich der FCS wieder bemerkbar, wieder mit Fischnaller, der jedoch auf dem rechten Flügel vor dem Strafraum gefoult wird. Den Strafstoß platziert Campo präzise nach links, wobei Cascone den besser positionierten Fink den Ball raubt und schwach am Tor vorbei köpfelt. In der 41. Minute ist es erneut Babù, der Guidetti den Weg in den Strafraum frei macht. Dieser nimmt es mit zwei Abwehrspielern auf, verliert den Ball, erkämpft ihn sich wieder und zwingt Iacobucci ihm links entgegen zu laufen. Das Tor bleibt völlig leer, doch hat Iacobucci durch seine Aktion einen direkten Schuss unmöglich gemacht. Der Ball überquert einen Meter vor dem Tor von links praktisch das ganz Spielfeld, ohne von jemanden angenommen zu werden. Die erste Halbzeit endet 0:1.
Nach dem Wiederanpfiff bleibt Campo in der Kabine und wird von Iacoponi ersetzt. Der FC Südtirol tritt nun sicherer auf und sucht die Lücke in der feststehenden gegnerischen Abwehr. In der 3. Minute ist es Fink, der gleich zwei Gegner ausspielt, jedoch im Strafraum zu Sturz gelangt, wofür er die Gelbe Karte sieht. In der 9. Minute gibt erneut Fink eine gute Vorlage für Furlan in die Mitte, der aus der Drehung heraus abzieht und mit seiner Granate das Tor nur knapp verfehlt. Pergocrema hält dagegen, immer mehr auch mit unsauberen Mitteln. In der 10. Minute wird Furlan vom Stürmer Guidetti böse mit einem Stoß des Ellbogens gefoult, wofür nun endlich der Schiedsrichter die Rote Karte zeigt. Die nun hergestellte numerische Überlegenheit des FC Südtirol verpufft am Willen von Pergocrema, den Sieg über die Zeit zu retten. Kommt es dennoch zu nennenswerten Aktionen, werden sie vom Schiedsrichtergespann durch teilweise umstrittene Entscheidungen im Keim erstickt.
In der 71. ist eine dieser seltenen Gelegenheiten. Fink stößt einen Eckball in den Strafraum auf Chiavarini, der jedoch am Tor vorbeiköpfelt. In der 81. Minute erhält der erst 17jährige Stürmer Calì seine Chance und Stroppa bringt ihn für Fink. Bewegung kommt aufs Spielfeld nach einem Foul von Fischnaller, das Anlass zu einem handfesten Streit unter den Spielern von Pergocrema führt, die dann gemeinsam gegen die Weißroten vorgehen. Der offensichtlich überforderte Schiedsrichter verteilt darauf willkürlich an Cascone und Cuomo eine Gelbe Karte. Das Spiel schleppt sich derart auch über die Nachspielzeit fort und endet mit 0:1.

FC SÜDTIROL – PERGOCREMA 0:1 (0:1)
FC Südtirol (4-2-3-1): Iacobucci; Grea, Cascone, Tagliani, Legittimo; Furlan, Uliano; Campo (46. Iacoponi), Fischnaller, Fink (81. Calì); Chinellato (62. Chiavarini).
Auf der Ersatzbank: Miskiewicz, Kiem, Santonocito, Calliari.
Trainer: Giovanni Stroppa
Pergocrema (4-2-3-1): Cicioni; Celjak, Fabbro, Cuomo, Tamburini; Coletti, Angiulli (73.Cazzamalli); Babù (88. Mattia), Pià, Tortolano (77. Adeleke); Guidetti.
Auf der Ersatzbank: Pennesi, Romito, Merito, Joelson.
Trainer: Fabio Brini
Schiedsrichter: Andrea Merlino aus Udine
Tore: 16. Tortolano (0:1)
Anmerkungen: Gelbe Karte für Fink (FCS), Fischnaller (FCS), Cuomo (PER), Cascone (PER), Adeleke (PER);
Rote Karte für Guidetti (PER) in der 56. Minute
 
 
 
 

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