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DER FC SÜDTIROL WILL LECCE DAS ZWEITE MAL SCHLAGEN

„Wir wissen, dass Lecce hochmotiviert nach Bozen reist und gewinnen muss, um Spitzenreiter Trapani auf den Fersen zu bleiben. Aber auch mein Team hat genügend Motivationen, das Match gewinnen zu wollen. Wir setzen alles daran den dritten Platz zu halten und die starke Heimserie ausbauen. Das wird ein großes Spiel und wir sind bereit dafür.“ Coach Stefano Vecchi treibt seine Mannschaft im Hinblick auf die Partie, welche live auf Rai Sport 1 übertragen wird, zu einer Höchstleistung an.
 
Am drittletzten Spiel der Lega Pro-Meisterschaft der 1.Division empfängt der FC Südtirol am Sonntag, 28. April um 15 Uhr im „Drusus“ Stadion von Bozen den Tabellenzweiten Lecce. Der FCS, aktuell auf Platz drei der Tabelle, gewann das letzte Spiel am vergangenen Sonntag gegen Virtus Entella mit 3:0 und machte mit diesem Sieg einen großen Schritt Richtung Playoffteilnahme. Aber das wird sicherlich kein Honigschlecken, denn der Gegner aus dem Salento befindet sich in Hochform und muss die Begegnung in Bozen unbedingt gewinnen, und auf einen möglichen Ausrutscher Trapani’s hoffen. Lecce hat seit fünf Spielen nicht verloren und in den vier Siegen und einem Unentschieden kein Tor kassiert.
Um gegen ein Top-Team wie Lecce bestehen zu können, braucht der FC Südtirol die Unterstützung aller Fans im Drusus Stadion von Bozen, in welchem die Weißroten 34 von den insgesamt 49 Punkten in der Tabelle sammeln konnten. In dieser Saison bejubelten Furlan & Co. in der Trieststraße 10 Siege und vier Remis. Damit ist man als einziges Team in der gesamten dritten Liga zu Hause noch ungeschlagen. Diese Serie hält bereits seit dem 29. Jänner 2012.
Gegen Lecce muss Coach Stefano Vecchi auf drei wichtige Spieler verzichten. Linksverteidiger Marco Martin und Außenstürmer Alessandro Campo sind Gelbgesperrt, Mame Thiam ist verletzt. In der Verteidigung wird deshalb Bassoli den Platz Martin‘s einnehmen und Kapitän Hannes Kiem in die Innenverteidigung rücken. Im Mittelfeld spielen entweder Branca oder Bertoni mit Uliano und Furlan, während im Sturm Maritato Testardi bevorzugt wird. Auf den Außenbahnen sollen Fink und Pasi für die nötigen Flanken sorgen. Der Rittner Fink würde bei seinem Einsatz am Sonntag die Marke 100 Spiele im Dress der Weißroten erreichen.
Nach dem Leccespiel empfängt der FCS Portogruaro und im letzten Heimmatch Tritium.

Nehmen wir unsere Gegner genauer unter die Lupe. Lecce spielte bis vor einem Jahr in der höchsten Liga Italiens, der Serie A. Deshalb verwundert es nicht, wenn die Gelbroten die Meisterschaft mit einem Starensemble bestreiten. Die Spieler des Traditionsvereins haben wenig mit der dritten Liga Italiens zu tun, spielten sie alle in ihrer Karriere in Teams der Serie A. Hierbei zu nennen sicherlich Torwart Benassi, die Verteidiger Diniz, Martinez, Di Maio sowie Mittelfeldspieler und Kapitän Giacomazzi und die Offensivspieler Jeda, Pià, Chevanton und Bogliacino.
All dieser Qualität zum Trotz befindet sich Lecce „nur“ auf Rang 2, zwei Zähler hinter Spitzenreiter Trapani. Das alles 270 Minuten vor Ende der Meisterschaft und deshalb müssen die Süditaliener am Sonntag auf alle Fälle gewinnen um das Ziel Aufstieg zu erreichen. Lecce ist in bestechender Form und das beweisen die letzten fünf Spiele, in denen 13 Punkte (vier Siege und ein Unentschieden) geholt wurden. Noch dazu blieb Benassi in diesen Spielen unbezwungen. Auswärts holte Lecce 20 der insgesamt 57 Punkte. Fünf Siege stehen fünf Remis und vier Niederlagen gegenüber. Die Klatschen gab es in Lumezzane (2:1), Feralpisalò (4:0) und Carpi (1:0) in der Hinrunde und San Marino (3:1) in der Rückrunde. Mit 51 erzielten Toren hat Lecce den zweitbesten Sturm der Liga. Öfter getroffen haben nur die Spieler von Trapani. Topscorer der Mannschaft ist der Uruguayer Bogliacino mit 9 Toren, gefolgt von Foti mit 8 und Giacomazzi und Jeda mit 5 Treffern.
Trainer Antonio Toma, der am 22. Jänner die Nachfolge von Lerda antrat, kann auf fast alle Spieler seines Kaders setzen. Nur der Stümer Inacio Piá ist verletzt, er musste beim letzten Heimspiel aufgrund einer Muskelverletzung ausgewechselt werden.

Das Hinspiel. Wurde am 9. Dezember in Lecce ausgetragen und sah den FCS als bis dato erste Mannschaft drei Punkte aus dem Salento mit nach Hause nehmen. In einem ausgeglichenen Match musste Lecce fast die gesamte zweite Halbzeit in nummerischer Unterlegenheit absolvieren. Foti war des Feldes verwiesen worden. Der Match-Winner der Weißroten war Riccardo Pasi, der in der 85‘, drei Minuten nach seiner Einwechslung, ein herrliches Weitschusstor erzielte. Lecce – FCS 0:1

Initiative gegen den Rassismus. Beim Betreten des Stadions vor dem Anpfiff werden die beiden Mannschaften von 22 Kindern begleitet, die das Dress des FCS und das Dress des Gegners überstreifen werden. Im Anschluss wird ein Spruchband mit dem Motto des Tages „NO TO RACISM“ ausgebreitet. Das Spruchband soll zur Sensibilisierung der Mannschaften und auch der Fans dienen. Ein Zeichen im Kampf gegen den Rassismus und jegliche rassistische Gedanken.

Die möglichen Aufstellungen.
FC Südtirol (4-3-3): Marcone; Iacoponi, Cappelletti, Kiem, Bassoli; Furlan, Uliano, Branca (Bertoni); Fink, Maritato, Pasi.
Auf der Ersatzbank: Grandi, Tagliani, Panzeri, Bertoni (Branca), Candido, Turchetta, Testardi.
Trainer: Stefano Vecchi
Lecce (4-2-4): Benassi; Diniz, Martinez, Di Maio, Fatic; De Rose, Giacomazzi; Memushaj, Jeda, Bogliacino, Falco.
Auf der Ersatzbank: Petrachi (Bleve), Vanin, Zappacosta (Ferrario), Esposito, Chiricò, Pià (Chevanton), Foti.
Trainer: Antonio Toma
Schiedsrichter: Diego Bruno di Torino (Borzomi-Sgheiz)

1. Division Lega Pro (Gruppe A) – 32. Spieltag – Sonntag 28.04.2013 (15.00 Uhr)
Albinoleffe - Trapani
Carpi - Tritium
Cremonese - Portogruaro
FeralpiSalò – San Marino
Lumezzane - Treviso
Reggiana - Pavia
FC Südtirol – Lecce (live auf Rai Sport 1)
Virtus Entella - Como
Spielfrei: Cuneo

La classifica.
Trapani 59; Lecce 57; FC Südtirol 49 Carpi 47; Entella 46; Albinoleffe* 43; Cremonese*, San Marino 42; FeralpiSalò 39; Pavia 37; Lumezzane 36; Cuneo 34; Como* 32; Portogruaro* 30; Reggiana 28; Tritium 18; Treviso* 14
* Strafpunkte: Albinoleffe -6, Cremonese -1, Portogruaro -1, Como -1, Treviso -1
 
 
 
 

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