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DER FCS BEENDET DIE DURSTSTRECKE UND SIEGT IM DRUSUSSTADION 2:1

Der Tabellenletzte Pro Patria war ein schwerer Gegner für den FC Südtirol, denn seine Obstruktionstaktik machte über weite Phasen das Spiel kaputt. Die Weißroten nutzten aber die herausgespielten Chancen und siegten verdient 2:1. Damit ist der Bann auch im Drususstadion gebrochen, in dem es seit dem September keinen Heimsieh mehr gab.

 
Der FC Südtirol ist seit fünf Partien ungeschlagen, auch wenn nur zwei Siege dabei sind und gerade das Unentschieden gegen Cremonese vom letzten Sonntag als verschenkter Sieg angesehen wird. Im zweiten Heimspiel in Folge, diesmal gegen den Tabellenletzten Pro Patria soll der Bann im Drususstadion endlich gebrochen werden.
Der letzte Heimsieg der Weißroten liegt bald drei Monate zurück. Am 13. September wurde Mantua 2:1 bezwungen, der einzige Erfolg vor heimischem Publikum in dieser Meisterschaftsrunde. Fünf Spiele im Drususstadion gingen unentschieden aus - gegen Bassano setzte es sogar eine 0:2 Heimniederlage.
Gegen Pro Patria muss Mister Stroppa im Mittelfeld auf den angeschlagenen Fink und den fiebrigen Cia verzichten. Mladen startet von der Ersatzbank aus, während das Angriffstrio sich erstmals in dieser Meisterschaft aus Kirilov-Gliozzi-Tulli zusammensetzt.
Das Spiel
Erwartungsgemäß geht der FC Südtirol gleich zu Spielbeginn massiv zum Angriff über, trifft aber überraschend auf eine feststehende und gut organisierte Abwehr des Gegners. Dadurch geraden die Weißroten etwas aus dem Konzept, sodass Pro Patria selbst vordringen kann. Taino setzt den ersten Torschuss ab. Aus gut zwanzig Metern Entfernung knallt er das Leder direkt in die Arme von Coser, der damit keine Mühen hat.
Bertoni bringt in der 11. Minute dann doch wieder Spannung in die Aktionen des FC Südtirol. Er bedient Tulli kurz vor dem Strafraum mit einem guten Ball, den dieser auf Girasole abspielt. Der Stürmer versucht einen schnellen Schuss, der aber zurückgestoßen wird.
Pro Patria reagiert auf diese Angriffe nun wie erwartet, zieht sich in die eigene Hälfte zurück und igelt sich ein. Mit Erfolg, denn die Gäste blockieren das Spiel der Weißroten, deren Aufbau gestört wird. Daher verlässt sich der FCS mehr auf Einzelaktionen, etwa von Tulli, der es immer wieder schafft, die Reihen zu durchbrechen.
Die Obstruktionstaktik der Gäste hat bis in die 35. Minute Erfolg. Gliozzi versucht es erneut mit einem Angriff, gibt den Ball überraschend in der Luft an Tulli weiter, dessen guter Schuss im Strafraum von Zaro mit der Hand gestoppt wird. Gliozzi tritt zum fälligen Elfmeter an und verwandelt diesen unhaltbar zum 1:0. Sein siebter Saisonstreffer bringt den FC Südtirol in Führung.
Pro Patria findet offensichtlich keine Antwort auf den Rückstand, sondern setzt weiterhin auf Obstruktion. Die Weißroten hingegen sehen nun ihre Chancen und verstärken bis zum Ende der 1. Halbzeit den Druck beständig, ohne jedoch eine weitere Torchance herauszuholen.
Nach dem Wiederanpfiff setzt Pro Patria mit Marra eine zweite Sturmspitze ein, anfangs vergeblich, denn die Weißroten bleiben weiter die aktivere und gefährlichere Mannschaft. In der 48. Minute spielen Tait und Kirilov im Duett die Gegner aus und passen am Ende auf Girasole, der jedoch zum einfachen Einnetzen einen Hauch zu spät kommt. Auch die Solovorstellung von Kirilov nur drei Minuten später bringt zwar den Gegner durcheinander, am Ende fehlt es aber am nötigen Schwung, den Tormann auszuspielen und er kann den Ball sicher halten.
Dafür ergibt sich in der 59. Minute auf der Gegenseite eine gute Chance. Tagliani schenkt den Gästen einen Eckball, der im Strafraum für Unruhe und Aufregung sorgt. Tatsächlich schaffen es die Weißroten nicht, den Ball sauber abzuspielen und es gibt einen weiteren Corner. Diesmal kommt Marra ans Leder und versenkt es aus zwei Metern Entfernung direkt ins Tor. Der unerwartete und unverdiente Ausgleichstreffer zum 1:1.
Die Weißroten sehen sich nun um den sicheren Sieg geprellt und verstärken ihre Angriffswut. Nur drei Minuten später kommt Bertoni mit rechts zum Schuss, doch schafft es Schlussmann La Gorga, den Ball abzuwehren. Tulli kommt an den Rückpraller nicht mehr dran.
In der 80. Minute knallt der eingewechselte Bandini den Ball hörbar an die Latte. Den Abpraller holt sich Maritato mit dem Kopf, doch wächst Torhüter La Gorga über sich hinaus und rettet im Engelsflug seinen Kasten.
Das Tor für den FC Südtirol liegt nun aber wirklich spürbar in der Luft und tatsächlich befreit Bassoli in der 89. Minute sein Team und die Zuschauer im Drususstadion vom schweren Druck. Bandini nützt einen Freistoß und trifft mit seiner Flanke erneut die Latte. diesmal jedoch ist Bassoli zur Stelle und versenkt sicher zum 2:1.
Pro Patria kommt in den verbleibenden Minuten nicht mehr ins Spiel und der FC Südtirol siegt verdient 2:1.

FC SÜDTIROL - PRO PATRIA 2:1 (1:0)
FC Südtirol (4-3-3): Coser; Tait (73. Bandini), Tagliani, Bassoli, Crovetto; Furlan, Bertoni, Girasole (86. Spagnoli); Kirilov (73. Maritato), Gliozzi, Tulli
Auf der Ersatzbank: Miori, Brugger, Tagliani, Mladen, Melchiori, Lima.
Trainer: Giovanni Stroppa
Pro Patria (3-5-1-1): La Gorga; Zaro, Ferri, Pisani; Petdji Tsila (46. Marra), Taino, Coppola, Jidayi (81. Salifu), Possenti; Carcuro; Filomeno (59. Capua)
Auf der Ersatzbank Demalija, Manti, Galli, Vernocchi, Costa, Cavalieri
Trainer: Alessio Pala
Schiedsrichter: Daniele Viotti aus Tivoli (Scarpa-Salvatori)
Tore:35. Gliozzi nach Handelfmeter 1:0, 60. Marra 1:1, 89. Bassoli 2:1
Gelbe Karten: Furlan FCS, Zaro PRO, Tagliani FCS, Coppola PRO,
 
 
 
 

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So, 5. März 2017 - 14:30
 
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