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DER FCS BRICHT DEN AUSWÄRTSBANN UND SCHLÄGT SAN MARINO 0:3

In San Marino haben sich die Weißroten von ihrer besten Seite gezeigt. Die Offensive war mit drei Treffern wieder sehr erfolgreich. Diesmal hat aber auch die Abwehr gestimmt und den eigenen Kasten sauber gehalten. Mit dem wichtigen Auswärtssieg bringt sich der FC Südtirol zudem einen Riesenschritt in Richtung auf einen sicheren Playoff Platz weiter.
 
Der 14. Spieltag der Meisterschaft Lega Pro Erste Division führt den FC Südtirol am kommenden Sonntag, 15. Dezember nach San Marino. Die Mannschaft ist nach dem erkämpften Unentschieden gegen den Zweitplatzierten Pro Vercelli in bester Laune und sieht dem Spiel gegen den Vorletzten in der Tabelle zuversichtlich entgegen. San Marino hat mit zehn Punkten drei Zähler weniger als der FCS und schwimmt auf einer Negativwelle von vier Niederlagen in Folge daher.
„Stadio Olimpico“ von Serravalle legt es das Team von Mister Rastelli darauf an, sich endlich vom Auswärtsfluch zu befreien und zu siegen. In der bisherigen Hinrunde der Meisterschaft steht ein Erfolg noch aus, denn einzig ein Punkt aus der Partie gegen Venedig schlägt positiv zu Buche, während die Begegnungen in Bergamo, Como, Vicenza, Carrara und Savona verloren gingen.
Gegen San Marino hat Mister Rastelli neun Spieler bestätigt. Die Abwehr läuft im Block unverändert auf, mit Kiem und Tagliani im Zentrum. Im Mittelfel und im Sturm gibt es mit Vassallo und Turchetta zwei Änderungen, die vor Fink und Corazza den Vorzug erhalten.   
Das Spiel:
Der FC Südtirol geht mit sichtbar viel Motivation in das Spiel und bringt den Ball rasch nach vorne. Bereits in der 4. Spielminute sichert sich Turchetta im gegnerischen Strafraum das Leder und gibt einen scharfen Schuss auf das Tor ab. Venturi hat große Mühe, den Ball abzuwehren. 
Die Weißroten gewinnen immer mehr Anteil am Spiel und haben den wesentlich höheren Ballbesitz, während San Marino nach einem Ballwechsel stets einen  behäbigen Spielaufbau versucht, den der FCS immer wieder frühzeitig stört. Trotzdem kann das Team von Mister Rastelli diese Überlegenheit vorerst nicht verwerten. 
Erst in der 15. Minute erfolgt wieder eine nennenswerte Aktion. Nach einem Foul stellt sich San Marino als undurchdringliche Mauer auf. Pederzoli überwindet den Gegner mit einem Weitschuss, der zwar genau ins Kreuzeck zielt, leider aber zu schwach ist und daher von Venturi sicher abgefangen werden kann.
Immer deutlicher zeigt sich die Taktik von San Marino - den Gegner zu blockieren und selbst kaum Aktionen zu setzen. Dies irritiert den FCS merklich, der einen flüssigen Spielverlauf sucht.
Dem Obstruktionismus von San Marino hält der FCS einen bewundernswerten Einsatz entgegen. Diszipliniert suchen  die Weißroten immer wieder die Lücke in den Reihen von San Marino und finden diese nach einer halben Stunde dann endlich auch.
Mit dem Auge  des Torjägers überblickt Turchetta seine Gegner, stürmt über den rechten Flügel nach vorne und spielt dabei gleich zwei Verteidiger aus, bevor er in den Strafraum eindringt und einen perfekten Pass auf Dell'Agnelo absetzt. Der Stürmer nutzt diese Chance und verwandelt sicher zum 0:1 für den FCS. Dell’Agnello hat mit seinem vierten Saisonstor für den FC Südtirol  den Bann gebrochen und die Auswärtsführung erreicht.
Durch den Rückstand werden auch die Spieler von San Marino wach. In der 32. Minute versuchen sie ihren ersten Schuss aufs Tor. Draghetti kommt an der Abwehr nicht vorbei und setzt dafür einen Bombenschuss von der Strafraumgrenze ab, der nur knapp über die Latte geht. In der 42. Minute versucht es San Marino  erneut. Villanova zielt einen Freistoß aus gut 25 Metern Entfernung genau unter die Latte. Micai ist zur Stelle und lupft das Leder über die Latte. Der folgende Eckball versandet ergebnislos und der Schiedsrichter schickt die Mannschaften beim verdienten Stand von 0:1 in die Kabinen. 
Nach der Pause starten die Weißroten furios und stürmen unhaltbar zum gegnerischen Tor. Der Ball wird von der Abwehr zurück geschossen, zu kurz wie sich zeigt. Furlan holt sich das Leder und erhöht mit einem sicheren Schuss auf 0:2.
Mit diesem klaren Vorsprung des FC Südtirol hat es San Marino schwer, wieder ins Spiel zu kommen und die ursprüngliche Taktik des Blockierens macht sich nun schwer bestraft. San Marino kommt an den gut aufgestellten Spielern des FCS nicht mehr vorbei. Mister De Argila versucht durch Veränderung  Leben ins Spiel zu bringen und nimmt bis zur 70. Minute drei Wechsel vor. Der Erfolg bleibt jedoch aus und das Spiel plätschert schwerfällig dahin, mit einem klar überlegenen FC Südtirol, der den Vorsprung sicher verwaltet und einem phantasielosen San Marino, das sich bereits aufgegeben hat. 
Für eine wirkliche Änderung sorgt der Ausschluss von Alessandro Fogacci, der in der 73. Minute für einen Angriff auf  Corazza die Rote Karte sieht. Nach dem Freistoß geht der Ball zu Bassoli, der eine sichere Flanke in den Strafraum gibt. Gleich mehrere Spieler springen hoch, doch Corazza erreicht den Ball als erster und köpfelt ihn in der 75. Minute unhaltbar an Venturi vorbei zum 0:3.  
San Marino spielt nur mehr zu zehnt, spürt den Druck der Weißroten und versucht sich durch kleinere Fouls Luft zu verschaffen. Campo zieht nach einem solchen den Freistoß von der Seite Richtung Tor, verfehlt die Latte aber nur knapp. In der 45. Spielminute sieht Pacciardi Gelb-Rot. Das hat keine Auswirkungen mehr auf das Spiel, denn  der Schiedsrichter pfeift das Spiel beim verdienten Stand von 0:3 ab.

SAN MARINO - FC SÜDTIROL 0:3 (0:1)
San Marino (4-3-3): Venturi; Fabbri, Pacciardi, Fogacci, Cruz; Manganelli (70. Pigini), Sensi, Villanova (60. Gavilan); Draghetti (46. Russo), Crocetti, Lolli.  
Auf der Ersatzbank: Vivan, Filippucci, Del Piero, Cicarevic.
Trainer: Fernando De Argila 
FC Südtirol (4-3-3): Micai; Iacoponi, Kiem, Tagliani, Bassoli; Furlan (83.Branca), Pederzoli, Vassallo; Campo, Dell’Agnello (68. Corazza), Turchetta (77. Ahmedi). 
Auf der Ersatzbank: Tonozzi, Cappelletti, Martin, Fink.
Trainer: Claudio Rastelli
Schiedsrichter: Antonello Balice aus Termoli (Squarcia-Lipizer)
Tore: 30. Dell’Agnello (0:1), 47. Furlan (0:2), 75. Corazza (0:3).
Gelbe Karte:  Sensi (SAN), Alvaro Armada Cruz (SAN), Pacciardi (SAN)
Rote Karte: 73. Fogacci (SAN)
Gelb-Rote Karte: 90. Pacciardi (SAN)
 
 
 
 

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