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DER FCS ERLEIDET EINE BITTERE 3:1 NIEDERLAGE GEGEN FERALPISALO'

Der FC Südtirol gerät in Salò ins Stolpern und muss sich 3:1 geschlagen geben. Damit vergrößert sich der Abstand zur Tabellenspitze und der FCS muss sich vor den Verfolgern in Acht nehmen. Der Kampf um die Playoff Teilnahmebleibt jedoch von diesem Ausrutscher unberührt und auch die Tabellenspitze entscheidet sich erst in den direkten Begegnungen mit Lecce und Trapani.
 
Für den heutigen 11. Spieltag der Rückrunde der Meisterschaft Lega Pro hat sich der FC Südtirol die Latte hochgesteckt. Die Weißroten sind seit sieben Partien erfolgreich, mit vier Siegen und drei Unentschieden und verteidigen somit hartnäckig ihren 3. Tabellenplatz. Zudem hat der Sieg vom vergangenen Sonntag gegen Reggiana die Jagd auf die Tabellenbesten Trapani und Lecce wieder begonnen.
Gute Voraussetzungen also für das heutige Match gegen Feralpisalò, das sich mit seinen 45 Punkten nach wie vor am Kampf um die Playoffplätze beteiligt. Salò hat in den letzten Spielen wieder zugelegt und fünf Siege und 2 Unentschieden erreicht.
Der FC Südtirol hat sich heute im Lino turina Stadion in Salò vorgenommen, den 3. Platz zu verteidigen und zudem den Abstand zur Tabellenspitze wenn möglich zu reduzieren, auf jeden Fall aber mindestens gleich zu halten. Die Entscheidung fällt dann nach Ostern in den direkten Begegnungen mit Trapani und Lecce, was die Spannung bis zum Ende der Meisterschaft verlängern wird.
Der heimstarke FCS hat auch auswärts seit mehr als zwei Monaten kein Spiel mehr verloren. Die letzte Niederlage erfolgte am 13. Januar in Pavia (2:1), während der letzte Auswärtssieg am 10. Februar gegen Carpi (0:2) gefeiert wurde. Feralpisalò ist derzeit eine der fittesten Mannschaften, unabhängig von der mageren Ausbeute von nur einem Punkt in den letzten beiden Spielen.
Mister Vecchi kann für das heutige Spiel wieder Bertoni einsetzen und verschiebt Uliano mehr auf den linken Flügel des Mittelfeldes. Im Sturm hat der Trainer die Formation Campo - Testardi - Maritato im Block bestätigt.
In Salò herrscht ein feuchtes, kaltes Wetter. Der Platz ist durch den Dauerregen seit heute früh aufgeweicht und sehr rutschig.

Die Weißroten machen gleich zu Beginn mächtig Druck und geben den Ball nicht mehr aus der Hand. In der 6. Spielminute ermöglicht ein technisch perfektes Duett zwischen Furlan und Campo eine beachtenswerte Flanke direkt in den Strafraum zu Iacoponi, der aber von der Abwehr abgefangen wird.
Feralpisalò hat sich richtig eingeigelt, lässt kaum einen gegnerischen Angriff durch und unternimmt selbst auch nur wenig, doch beim ersten Ballgewinn im Mittelfeld schlägt es eiskalt zu. Cortellini nimmt den Ball, flankt zu Montini, der dem herbeilaufenden Bracaletti Schutz gibt. Dieser ist schneller als Martin und kann in der 12. Minute zum 1:0 für Salò einsacken.
Der FC Südtirol tut sich sichtlich schwer, den frühen Rückstand zu verkraften und zeigt Unsicherheiten in der Reorganisation. In der 23. Minute endlich scheint der Schlag überwunden und vor allem auf dem rechten Flügel zeigen Campo und Uliano ein effizientes Kombinationsspiel. Der napoletanische Mittelfeldakteur kann eine Flanke auf Maritato absetzen, dessen Köpfler aber von Schlussmann Branduani abgewehrt werden kann.
In der 25. Minute kann Campo wieder seine volle Stärke zeigen. Er schickt einen gewaltigen Freistoß in den Strafraum, den Cappelletti mit einem akrobatischen Fallrückzieher zum Tor weiterleitet. Torhüter Branduani zeigt seinerseits Reaktionsvermögen und kann den Ball mit Hilfe der Querlatte entschärfen.
Die Weißroten zeigen einen starken Aufwärtstrend, auch wenn sie in erster Linie von Standardsituationen zu profitieren versuchen. In der 33. Minute kann Campo erneut einen Strafstoß zu Iacoponi bringen, der jedoch nur den Torhüter direkt anschießt.
Die Konter und seltenen AKktionen von Feralpisalò hingegen sind für den FC Südtirol vernichtend. Montella kann fast unbehelligt den sträflich unbewachten Finocchio im Strafraum zuflanken, der hinter dem Rücken von Marcone einnetzt und somit zum 2:0 für Salò erhöhen kann.
Trotz des 2:0 Rückstandes bleiben die Weißroten am Ball und erspielen sich mehrfach gute Chancen. In der 42. Minute flankt erneut der unermüdliche Campo von rechts in den Strafraum. Maritato lässt den Ball nicht aufprallen, sondern schickt ihn direkt in der Luft an Testardi weiter, der aus der Drehung heraus schießt und nur durch den Körper- und Armeinsatz eines Gegners am Tor gehindert wird. Der Schiedsrichter lässt weiterlaufen und pfeift kurz darauf die 1. Halbzeit ab.
Für die 2. Halbzeit hat Mister Vecchi seine Mannschaft umgestellt. Uliano musste vom Platz und an seiner Stelle läuft der Torjäger Thiam auf. Somit spielt der FCS nun in der Formation 4-4-2, mit zwei vorgelagerten Spitzen. Thiam und Testardi bilden die mittlere Spitze und werden von Maritato und Campo auf den Flanken unterstützt.
Die Angriffsmaschinerie des FC Südtirol läuft voll an, als Campo in der 48. Minute im Strafraum von Cortellini gefoult wird. Der Schiedsrichter zückt ohne zu zögern die Rote Karte und schickt Cortellini vom Platz. Damit hat der FCS die numerische Überlegenheit fast in der ganzen 2. Halbzeit. Das böse Foul von Cortellini an Campo im Strafraum hat die Karten neu gemischt. Der gefoulte selbst tritt in der 50. Minute am Elfmeterpunkt an und verwandelt eiskalt und sicher zum 2:1 Anschlusstreffer für den FC Südtirol. Campo erzielt sein 8. Tor in dieser Meisterschaft.
Langsam macht sich die numerische Überlegenheit des FC Südtirol bemerkbar und die Weißroten übernehmen immer mehr Spielanteil. In der 65. Spielminute schickt Furlan an einen sicheren Pass zu Maritato in den Strafraum, der ohne zu zögern annimt und schießt. Torhüter Branduani, der immer mehr zur Schlüsselfigur von Salò aufsteigt ist auf der Hut und kann den Ball aufnehmen.
Doch schon zwei Minuten später zeigt auch Branduani Schwäche. Er läuft einem Schwänzler von Bertoni entgegen, ohne den Ball jedoch zu erreichen. Der weißrote Stürmer Testardi rettet den Torhüter, indem er das leere Tor völlig verfehlt. .
Der Druck des FC Südtirol bleibt unvermindert stark. Iacoponi legt in der 68. Minute den Ball für Thiam auf, der aus der Drehung heraus an Torhüter Branduani vorbei schießt und das Tor nur um einen Hauch verfehlt. In der 85. Minute dringt Thiam auf dem rechten Flügel vor und flankt zu Cappelletti, der aus guter Position den Ball über die Latte setzt.
In der mit sechs Minuten überlangen Nachspielzeit geht der FC Südtirol aufs Ganze und ermöglicht Feralpisalò dadurch eine glänzende Kontermöglichkeit, die Castagnetto auch zu nützen weiß. Er erzielt in der 95. Minute den Treffer zum 3:1 Endstand für Feralpisalò. Der FC Südtirol bleibt trotz dieser Niederlage alleine auf dem 3. Tabellenplatz. Der Abstand zur Tabellenspitze hat sich aber etwas vergrößert.

FERALPISALO’ – FC SÜDTIROL 3:1 (2:0)
FeralpiSalò (4-3-3):
Branduani; Tantardini, Leonarduzzi, Magli, Cortellini; Finocchio (83. Fabris), Castagnetti, Berardocco; Bracaletti (76. Tarana), Montini, Montella (51. Falasco).
Auf der Ersatzbank: Gallinetta, Caputo, Ilari, Miracoli.
Trainer: Gianmarco Remondina
FC Südtirol (4-3-3): Marcone; Iacoponi, Cappelletti, Bassoli, Martin; Furlan, Bertoni (76. Branca), Uliano (46. Thiam); Campo, Testardi, Maritato (85. Pasi).
Auf der Ersatzbank: Grandi, Kiem, Panzeri, Fink.
Trainer: Stefano Vecchi
Schiedsrichter: Daniele Chiffi aus Padua (Saia-Ficarra)
Tore: 12. Bracaletti 1:0; 34. Finocchio 2:0; 50. Campo nach Foulelfmeter 2:1; 90. + 5 Castagnetti 3:1.
Gelbe Karten: Martin FCS, Maritato FCS, Tandardini FER,
Rote Karte: 49. Cortellini FER
 
 
 
 

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