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DER FCS KÄMPFT TAPFER, UNTERLIEGT IN COMO ABER UNGLÜCKLICH 3:2

Der Durchmarsch an die oberen Tabellenränge ist vorerst aufgeschoben, denn Como hat in einem leidenschaftlichen Spiel den FC Südtirol gestoppt. Das Team von Mister D’Anna hat eine starke Leistung gezeigt und ist bis zum Ende auf Tuchfühlung mit dem Gegner geblieben. An der Niederlage änderten auch zwei fantastische Tore von Campo nichts mehr, denn durch den frühen Führungstreffer hatte Como stets ein bequemes Polster zum Mauern.
Für die Weißroten heißt es Kopf hoch, Kompliment für diese Partie, denn bei diesem Kampfgeist und diesem Einsatz wird sich der Erfolg bald wieder einstellen.
 
Der 4. Spieltag der Meisterschaft der Ersten Division Lega Pro führt den FC Südtirol an den Comersee. Die Mannschaft und die Fans sind noch beflügelt vom überzeugenden 4:0 Sieg gegen Pavia. Nun stimmen  der Platz in der Tabelle und die Moral wieder zusammen. Im Sinigalia Stadion von Como warten die Gastgeber, die bisher nur das Heimspiel gegen Vicenza gewinnen konnten und zwei bittere Niederlagen einstecken mussten.
Im Spiel gegen Como kann Mister Lorenzo D'Anna wieder auf seinen Stammspieler Bassoli zurückgreifen, der seine Sperre abgesessen hat. Für den Torhüter Micai gibt es zudem ein Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen, spielte er doch in der vergangenen Meisterschaft 14 Partien im Kasten von Como.
In den Reihen von Como, das im Sommer einen starken Wechsel bei den Spielern durchgeführt hat, treten gleich drei ehemalige Weißrote auf, nämlich der Direktor Mauro Ghibellini, der Stürmer Andrea Schenetti und der Torjäger Giuseppe Le Noci.
Das Spiel
Gleich nach dem Anpfiff gehen die Gastgeber in die vollen und wollen den FC Südtirol nicht aufkommen lassen. In der 2. Minute brettert Le Noci einen Freistoß zu Giosa, der mitten im weißroten Strafraum den Ball knapp über die Latte köpfelt. Nach einem Foul von Iacoponi tritt Le Noci nur vier Minuten später schon wieder einen Strafstoß, diesmal direkt zu Micai, der mit den Fäusten den Ball weit weg boxen kann. 
Como drängt unbeirrt weiter, macht gehörig Druck auf die weißrote  Abwehr und kommt in der 11. Minute zum Erfolg.  Donarumma legt einen herrlichen Ball für Cristiani auf, der von der Strafraumgrenze aus  das Leder rechts von  Micai zum 1:0 versenkt.
Der frühe Rückstand hat die Spieler des FC Südtirol aufgerüttelt, denen es nun gelungen ist, den Druck von Como zu brechen. In der 15. Minute legt Campo eine artistische Einlage vor, indem er versucht, eine linke Flanke von Branca mit einem Fallrückzieher einzunetzen. Leider geht der Ball am Pfosten vorbei.
Es ist sehenswert, wie die Weißroten beständig zulegen und immer häufiger vor dem Tor von Como auftauchen, so in der 21. Minute. Corazza  bringt den Ball in einem raschen Lauf nach vorn in die Mitte zu Ekuban, der alles auf eine Karte setzt und einen Schuss zentral aufs Tor abgibt. Der Ball wird zur leichten Beute für  Torhüter Melgrati.
Nach gut einer halben Stunde hat das Spiel an Fahrt verloren. Como bleibt zwar gefährlich, konzentriert sich aber vor allem auf das Verteidigen, während der FCS den Treffer sucht, aber nicht durchkommt. 
Como mauert immer mehr. Cappelletti versucht daher in der 37. Minute einen Strafstoß aus großer Entfernung direkt zu verwerten. Der Ball geht aber weit am Pfosten vorbei. 
Die Spieler von D'Anna bleiben hochmotiviert und ergreifen jede sich bietende Gelegenheit. Kurz vor dem Halbzeitpfiff flankt Martin von links zu Ekuban, der mit seinem Köpfler wirklich hauchdünn die Latte streift. Como rettet somit seine 1:0 Führung über den Pausenpfiff.
Die 2. Halbzeit beginnt mit einem groben Foul von Giosa, wofür er die Gelbe Karte sieht. Der Spezialist Alessandro Campo schmettert den Freistoß am Tor vorbei. Die Pause hat den Weißroten gut getan. Schon zwei Minuten später dringt Vassallo in den Strafraum ein, verstolpert leicht und pfeffert den Ball ins Außennetz.
In der 51. Minute ist es dann wieder Campo, der einen gefährlichen Schuss auf Melgrati richtet, der mit Mühe an den Außenpfosten umlenken kann. Der FC Südtirol setzt alles auf Angriff und lässt Como dadurch die Möglichkeit zum Gegenstoß, den Schenetti zum Schuss auf den Pfosten nützt. Den Rückpraller staubt Le Noci in der 56. Minute ab und versenkt ihn eiskalt zum 2:0.
Der FC Südtirol denkt jedoch auch beim doppelten Rückstand von 2:0 nicht ans Aufgeben und nützt seinerseits eine Lücke in der Abwehr, um in der 61. Minute zum 2:1 zu verkürzen.  Iacoponi spielt den Ball in den überfüllten Fünfmeterraum. Campo kommt mit dem Fuß heran und befördert ihn zum befreienden Anschlusstreffer ins Tor. Damit ist das Spiel wieder völlig offen.
In der 73. Minute macht sich Como wieder bemerkbar. Ausgerechnet der Ex-Spieler Schenetti bringt durch einen scharfen Flankenschuss die weißrote Abwehr durcheinander. Der Ball wird zur Ecke entschärft, aber es hat sich gezeigt, dass Como noch lange nicht genug hat. Und wirklich dauert es nur zwei Minuten, bis Giosa auf 3:1 erhöht.  Schenetti flankt den von ihm gewonnenen Eckball in den Strafraum zu Giosa, der alle anderen überflügelt und mit Wucht in der 76. Minute zum 3:1 einköpfelt.
In der 77. Minute sieht Palemque für ein weiteres Foul zum zweiten Mal Gelb und muss darauf mit der Roten Karte vom Platz. Damit bleibt dem FCS eine knappe Viertelstunde in der Überzahl, um den Rückstand aufzuholen, den Campo und seine Kollegen auch nützen. In der 83. Minute bringt Campo einen Eckball in den Strafraum, wo er heiß umkämpft wird und an den Pfosten knallt. Furlan holt sich den Nachschuss, bringt diesen jedoch zum Torhüter Melgrati, der das Leder nicht fangen kann. Campo ist  inzwischen längst wieder mittendrin und bringt den Ball nun im 3 Anlauf zum 3:2 ins Tor.
In der Nachspielzeit herrscht noch mal helle Aufregung. Iacoponi kommt zum Schuss, trifft aber nur das Außennetz. Mit dieser Aktion endet die Partie. Für den FC Südtirol ein empfindlicher Dämpfer auf dem Weg zu den oberen Plätzen, doch der Kampfgeist und der Einsatz spiegeln sich leider nicht im Ergebnis wieder. 

COMO – FC SÜDTIROL 3:2 (1:0)
Como (3-4-1-2): Melgrati; Ambrosini, Giosa, Marchi; Schenetti, Cristiani (75. Piredda), Ardito (60. Fietta), Donnarumma; Palomeque; Perna, Le Noci (70. Gammone).
Auf der Ersatzbank: Crispino, Redolfi, Piana, Defendi. 
Trainer: Giovanni Colella
FC Südtirol (4-3-3): Micai; Iacoponi, Kiem, Cappelletti, Martin; Vassallo (62. Turchetta), Furlan, Branca (70. Fink); Campo, Ekuban (53. Dell’Agnello), Corazza.
Auf der Ersatzbank: Tonozzi, Bassoli, Molinelli, Innocenti, Turchetta.
Trainer: Lorenzo D’Anna
Schiedsrichter: Carmine Pierro aus Nola (Caliari-Rizzato)  
Tore: 11. Cristiani 1:0; 56. Le Noci 2:0; 61. Campo 2:1; 73. Giosa 3:1; 83. Campo 3:2; 
Gelbe Karten: Iacoponi  FCS, Ardito COM, Palomeque COM, Cristiani COM, Giosa COM, 
Gelb/Rot: Palomeque COM (80.)
 
 
 
 

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