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DER FCS VERLÄSST ERHOBENEN HAUPTES DEN ITALIENPOKAL

Bis zur 77. Minute schien sich im Stadion „Friuli“ von Udine eine kleine Sensation anzubahnen, denn der FCS führte dank eines Treffer von Campo (IM BILD) mit 1:0.
 
In den Schlussminuten musste sich der FC Südtirol, aber doch noch dem Serie B-Aufsteiger mit 1:2 geschlagen geben. Trotzdem kann der FCS mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, denn bis zum 1. Gegentor konnten Zomer & Co. dem Gegner Paroli bieten. Erst als der Druck Portogruaros in den Schlussminuten immer größer wurde, musste sich der FCS geschlagen geben.
Zum Spiel: In der zweiten Runde des Italienpokals traf der FC Südtirol auswärts auf Portogruaro Summaga, nachdem man in der 1. Runde einen 2:0-Sieg über Salernitana feiern konnte. Auch für die Heimmannschaft - die in der letzten Saison den Aufstieg in die Serie B schaffte - war es schlussendlich, auch ein Auswärtsspiel, da das Spiel nicht in Portogruaro stattfand, sondern im Stadion Friuli von Udine. Notwendig wurde diese Spielverlegung, weil im Stadion von Portogruaro zur Zeit Umbauarbeiten im Gange sind. Verzichten musste Trainer Alfredo Sebastiani auf die Verletzten Hans Rudi Brugger (Oberschenkelzerrung), Tonino Sorrentino (Rückenbeschwerden) und Thomas Albanese (Probleme mit der Leiste). Bei Mohamed Lamine Traorè brach in der Nacht eine Entzündung mit starkem Fieber aus, er musste daraufhin behandelt werden und das Bett hüten. Genesen von ihren Verletzungen und deshalb einsatzbereit waren Roberto Mirri, der die Innenverteidigung mit Pietro Cascone bildete – Hannes Kiem musste auf die rechte Abwehrseite ausweichen und Traorè vertreten - und Pietro Baccolo, der seine Augenverletzung auskuriert hatte, aber vorerst auf der Bank Platz nehmen musste.
Durch den Ausfall von Traorè musste Trainer Sebastiani, vor Torhüter Zomer, kurzfristig eine neue Abwehrreihe bilden. Innenverteidiger Kiem rückte auf die rechte Seite, anstelle von Traorè und Mirri bildete mit Cascone das Innenverteidigerpaar. links lief Martin auf. Im Mittelfeld stellte Sebastiani Burato vor die Abwehr, an den Seite liefen Furlan (rechts) und Alfredo Romano (links) auf. Zentral im Sturm spielte Marchi, auf den Seiten agierten auf links Campo und auf rechts Manuel Fischnaller.
Bei Portogruaro fehlten auf Grund von Verletzungen Gerardi, Pondaco, Scozzarella, Lanzoni und D'Elia.
Der FC Südtirol fand gleich gut ins Spiel. In der 1. Minute, nach einer Flanke von Campo, kam Alfredo Romano nach einem Abpraller erneut an den Ball, sein Abschluss aus 20 Metern fiel aber zu zentral und zu schwach aus. Acht Minuten später setzte sich Manuel Fischnaller an der Seite durch, spielte auf Alfredo Romano, dessen Flanke Marchi erreichte, doch ein Verteidiger konnte den Ball ins Toraus befördern. Zwei Minuten später spielte Cunico auf die Seite zu Bocalon – der ließ Mirri stehen - seine Flanke in die Mitte konnte aber Altinier nicht verwerten. In der 13. Minute die Führung für den FC Südtirol: Marchi eroberte den Ball an der rechten Strafraumgrenze, flankte in die Mitte und Campo konnte den Ball, von einigen Verteidigern umgeben, aus wenigen Metern mit dem Fuß ins Tor befördern. Die Reaktion der Hausherren ließ zunächst auf sich warten. In der 22. Minute bekam Bocalon den Ball in den Lauf gespielt, doch Cascone konnte ihm den Ball mit all seiner Routine im Strafraum vom Fuß nehmen. Vier Minuten später flankte Alfredo Romano in den Lauf von Marchi, doch Torhüter Rossi war einen Tick schneller am Ball und konnte diesen ins Seitenaus schlagen. In der 32. Minute spielte Cunico auf die Seite von Puccio, dessen Flanke konnte Zomer nicht festhalten, Altinier konnte die Konfusion im FCS-Strafraum nicht nutzen und schob den Ball am Tor vorbei. Nur zwei Minuten später legte Marchi, nach einem Konter, für den mitgelaufenen Cascone an der Strafraumgrenze auf, sein Schuss ging aber klar über das Tor. In der 37. Minute flankte Puccio gefährlich vor das Tor von Zomer, doch der mitgelaufene Cardin erreichte die immer länger werdende Flanke nicht mehr. Kurz vor dem Halbzeitpfiff brachte Kapitän Kiem an der rechten Strafraumgrenze einen Gegner zu Fall, den fälligen Freistoß setzte Cunico aber über das Tor. Nach einer Minute Nachspielzeit schickte Schiedsrichter Corletto beide Mannschaften in die Kabinen.
In der 48. Minute suchte Furlan mit einem Querpass Manuel Fischnaller, dieser kam aber einen Schritt zu spät und Rossi brachte den Ball sicher unter Kontrolle. In der 55. Minute stellte Sebastiani die Mannschaft um: Er nahm Manuel Fischnaller heraus und schickte Mariano Romano aufs Feld. Mariano Romano agierte aber nicht als zweite Spitze, sondern versuchte die Löcher zwischen Mittelfeld und Angriff zu schließen. In der 62. Minute musste sich FCS-Torhüter Zomer mächtig strecken, um einen Schuss ins kurze Eck aus ca. 20 Metern in die Ecke abwehren zu können. Auf der Gegenseite flankte Alfredo Mariano in der 70. Minute vom Mittelfeld in die Spitze auf Campo, der mit einem Heber aus 25 Metern Rossi zu überlisten versuchte, doch der Ball ging klar über das Tor. Nur wenig später griff die FCS-Abwehr kurz vor der Strafraumgrenze Altinier zu spät an, seinen Schuss konnte Mirri aber mit den Schuhspitzen verlangsamen, trotzdem wurde Zomer zu einer Glanzabwehr gezwungen. In der 75. Minute ließ Cunico einen Schuss aus 25 Metern starten, der knapp am rechten Kreuzeck vorbei segelte. Nur zwei Minuten später der Ausgleich für Portogruaro. Nach einer Flanke von Bianchi in den Strafraum, war die FCS-Abwehr zu weit weg von den Gegenspielern und Altinier bekundete kein Problem den Ball mit dem Kopf zu versenken. In der 83. Minute überlief Cardin auf der rechten Außenseite das Mittelfeld des FCS, dieser spielte den Ball in die Mitte zu Altinier, dessen Schuss knapp am linken Pfosten vorbei strich. Der Druck von Portogruaro erhöhte sich zusehend weiter und in der 85. Minute fiel die Führung für die Hausherren: Nach einem Eckball kam der Ball zu Cunico, der den Ball ins lange Eck verlängerte. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit ergab sich für den FCS die große Ausgleichsmöglichkeit. Nach einer Flanke von Martin versuchte sich Marchi mit einem Volleyschuss, der knapp am rechten Pfosten vorbei flog. Im Gegenzug, hätte Portogruaro fast den dritten Treffer erzielt. Zomer konnte eine Flanke von der linken Seite nicht entschärfen und Espinal, dem der Ball vor die Füße fiel, drosch das Leder übers leere Tor.

Die Aufstellungen im Spiel PORTOGRUARO GEGEN FC SÜDTIROL
Portogruaro (4-3-2-1): Rossi, Cardin, Gargiulo, Madaschi, Bianchi, Espinal, Schiavon, Puccio (ab 46. Corazza), Cunico, Bocalon (ab 72. Giacobbe), Altinier. Ersatz: Bavena, Sartori Gianpiero Romano, Daneluzzi, Cicuto. Trainer: Fabio Viviani.
FC Südtirol (4-3-3): Zomer, Kiem, Cascone, Mirri (ab 86. Nazari), Martin; Furlan, Burato, Alfredo Romano, Campo (ab 72. Fink), Marchi, Manuel Fischnaller (ab 55. Mariano Romano). Ersatz: Mair, Baccolo, Hannes Fischnaller, Mariano Romano, Orfanello. Trainer Alfredo Sebastiani.
Schiedsrichter: Andrea Corletto
Tore: 0:1 Campo (13.), 1:1 Altinier (82.), 2:1 Cunico (85.)
Zuschauer: ca. 300, gelbe Karte Kiem 
 
 
 
 

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So, 1. Oktober 2017 - 14:30
 
"Pietro Barbetti" Stadion - Gubbio
 
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