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Der FCS verliert in Sizilien gegen einen starken FC Trapani (1:0)

Die weiteste Transfereise der Meisterschaft hat dem FC Südtirol kein Glück gebracht. Vor allem in der ersten Halbzeit war Trapani überlegen und ließ den Gästen keine Chance. Zudem setzte der FCS seine Serie der vergebenen Tormöglichkeiten auch heute wieder fort.
 
Das Spiel. Der 16. und somit vorletzte Spieltag der Hinrunde der 1. Divison der Lega Pro sah für den FC Südtirol die weiteste Reise der Meisterschaft vor. Es ging wieder nach Sizilien, diesmal gegen Trapani, das zwar sein letztes Spiel gegen Triestina auswärts 1:2 verloren hat, dafür zu Hause sechs von sieben Spielen gewonnen hat. Der FC Südtirol hat das unglücklich 1:2 verlorene Spiel gegen Spezia auszubügeln und ist zudem seit vier Spielen ohne Sieg.
In Trapani muss Mister Giovanni Stroppa der Partie von der Tribüne aus beiwohnen, nachdem er wegen Schiedsrichterbeleidigung  gesperrt worden ist. An seiner Stelle wird Andrea Guerra auf der Trainerbank Platz nehmen. An der langen Fahrt nach Trapani – es sind immerhin 1.654 km zu bewältigen – haben der langzeitverletzte Luca Franchini, der gesperrte Simone Iacoponi  und der unglücklich verletzte Thomas Albanese nicht teilgenommen. Letzterer hat sich während seines kurzen Einsatzes gegen Spezia eine Muskelzerrung zugezogen. Neu auf der Ersatzbank ist Massimiliano Tagliani, der in dieser Woche zum FCS gestoßen ist.
Wie nicht anders zu erwarten, setzt Manuel Fischnaller die ersten Akzente des Spieles und gewinnt bereits in der 1. Spielminute einen Eckball, den er außerhalb des Strafraumes auf Martin gibt. Dessen Schuss geht gut einen Meter über das Tor hinaus. Schon zwei Minuten später ist es wieder Fischnaller, der sich in einem wahren Slalom über links nach vorne kämpft, dann zur  die Mitte läuft und den Ball am Pfosten vorbeischießt.  Nun kommt der Gastgeber Trapani zum Zug und ist nicht mehr vom Tor wegzubringen. In der 5. Minute knallt Madonina den Ball von außerhalb des Strafraumes knapp am Tor vorbei. Gleich darauf ist es Gambino, der Iacobucci in Schwierigkeiten bringt. Den harten Schuss kann Iacobucci nur abwehren und der Ball landet zu Füßen von Madonia, der erneut schiesst und am Tormann scheitert.  Diesmal landet der Abpraller bei Pirrone, aber auch er kann den agilen und reaktionsstarken Iacobucci nicht überwinden.
In der 16. Minute kann der FC Südtirol sich vom Druck befreien und startet einen  schnellen Konter mit Uliano, der vor dem Tormann Castelli seinen Abschluss vergibt und weit über das Tor zielt. Trapani verlegt sich auf weite Bälle und hohe Pässe, um die Abwehr zu überwinden.  So kommen Pirola in der 19. und Barraco in der 31. Minute zum Schuss, kommen aber an Iacobucci nicht vorbei. In der 36. Minute kann Iacobucci durch eine Blitzaktion das schlimmste verhindern, indem er Madonia entgegenläuft, der einen langen Pass von Gambino annehmen konnte. In der 38. Minute wiederholt sich fast die gleiche Szene. Ein  sträflich ungedeckter Madonia kann im Strafraum einen Pass von Pirrone annehmen und lässt diesmal jedoch auch Iacobucci keine Chance und verwandelt zum 1:0 Führungstreffer für Trapani.
Der FC Südtirol strebt nun einen schnellen Ausgleich an, mit  Grea dessen guter Schuss von außerhalb des Strafraumes vom Tormann pariert wird und mit Fischnaller der in der 40. Minute ebenfalls an Castelli scheitert. Kurz vor dem Pausenpfiff hat Trapani zudem die Chance, die Führung auszubauen. Bei einer Abwehraktion kriegt Iacobucci einen Ball nicht unter Kontrolle und der schnelle Madonia ist sofort zur Stelle. Er verfehlt das leerstehende Tor jedoch mehr als knapp. Mit dieser Aktion nimmt Trapani seine 1:0 Führung mit in die Halbzeitpause.
Für die zweite Hälfte hat der Ersatztrainer Andrea Guerra  den Stürmer Schenetti durch Furlan ersetzt. Der Mittelfeldspieler soll mehr Stabilität in das Spiel bringen und vor allem die Abwehr entlasten. Diese Strategie geht zwar auf, jedoch zu Lasten der Offensive, die nach wie vor auf der Seite von Trapani bleibt. Erst in der 59. Minute kommt es zu einer nennenswerten Aktion. Nach einem Foul bedient Barraco mit einem präzisen Pass Caccetta, der viel freien Raum hat im Südtiroler Strafraum. Der Kopfball knallt jedoch nur an die Latte.
Mister Guerra stellt nun wieder die Mannschaft um und bringt in der 62. Minute für den Mittelfeldspieler Calliari den Stürmer Chiavarini, sowie in der 73. Minute mit Ferrari einen zusätzlichen Angreifer und verzichtet dafür auf Campo. Das Spiel wird damit wieder viel flüssiger und nimmt erheblich Fahrt auf, so in der 71. Minute mit Grea, der von rechts einen herrlichen Querpass auf Fischnaller in den Strafraum gibt. Doch Castelli ist auf der Hut und kann Fischnallers Schuss abwehren.
Aber  Trapani will nicht nur verteidigen und strebt das 2. Tor an. In der 75. Minute gibt  Gambino im Lauf einen Schuss ab, den Iacobucci mit viel Geschick über die Latte hebt. Nur drei Minuten später gibt Gambino einen Pass in den Strafraum auf Abate, der ihn jedoch nur um ein Hauch verfehlt, wodurch Iacobucci den Ball aufnehmen kann. Gambino will es nun wirklich wissen und steht in der 82. Minute wieder vor dem Tor. Diesmal geht sein Schuss über die Latte hinaus. Nichts geht mehr auf beiden Seiten, sodass Trapani sich in den letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit darauf beschränkt, das Resultat zu halten, mit Spielverzögerungen und Fouls, wofür Trapani die Gelben Karten vier und fünf in diesem Spiel kassiert. Auch der Spielerwechsel in der Nachspielzeit  von Abate zu Mastrolilli dient wohl nur mehr dem selben Zweck. Der FCS seinerseits drängt auch in der überlangen Nachspielzeit auf den Ausgleich. In der 93. Minute bringt Martin einen Eckball zu Fischnaller, dessen Schuss jedoch nur ins Außennetz geht. In der 94.  Minute hat Chiavarini die letzte gute Chance für den FCS. Der Schlussmann Castelli versucht sich den Ball im Strafraum zu sichern, bekommt ihn jedoch nicht, sondern er hüpft vor die Füße von Chiavarini, der ihn jedoch zu hoch ansetzt und über die Latte schießt. Am Ende dieser Aktion erfolgt auch der Schlusspfiff. Trapani besiegt den FC Südtirol 1:0.
 


TRAPANI - FC SÜDTIROL 1:0 (1:0)
Trapani: Castelli, Priola, Filippi, Pirrone, Lo Bue, Pagliarulo, Barraco, Caccetta, Abate (90.+1. Mastrolilli), Gambino (86.Cianni), Madonna (79. Ficarrotta). Auf der Ersatzbank: Dolenti, Daì, Domicolo, Alletto.
Trainer: Roberto Boscaglia
FC Südtirol: Iacobucci, Grea, Kiem, Cascone, Martin, Calliari (62. Chiavarini), Uliano, Schenetti (46. Furlan), Campo (73. Ferrari), Fischnaller, Chinellato. Auf der Ersatzbank: Miskiewicz, Tagliani, Bacher, Fink..
Trainer: Andrea Guerra
Schiedsrichter: Valerio Colarossi aus Rom
Tor: 38. Madonia (1:0)
Anmerkungen: Gelbe Karten: 21. Pagliarulo (TRA), 29. Campo (FCS), 38. Madonia (TRA), 48. Caccetta (TRA), 85. Priola (TRA), 87. Ficarrotta (TRA)
 
 
 
 

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