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DIE WASSERSCHLACHT IN PAVIA ENDET UNENTSCHIEDEN

Nach einem furiosen Auftakt und dem ersten Torschuss bereits in der ersten Spielminute, ging die Partie im Dauerregen unter. Auf einem kaum noch bespielbaren Platz waren keine Aktionen über mehrere Stationen mehr möglich. Der FC Südtirol hält mit diesem Unentschieden seinen sicheren Playoffkurs bei und hat zudem den Abstand auf den Tabellendritten auf drei Punkte verkürzt.
 
Das 3. Rückrundenspiel in der Meisterschaft der Ersten Division führt den FC Südtirol mit großen Erwartungen nach Pavia, wo die Partie gegen den Tabellenletzten ansteht. Der FCS sieht auf vier Siege in Folge zurück und befindet sich mitten in einer Aufholjagd, die ihn bereits in die Playoffzone gebracht hat. Zudem beträgt der Abstand zum Tabellendritten nur mehr vier Punkte. Pavia blieb in der Rückrunde bisher punktelos. 
Das Match vom vergangenen Sonntag gegen Albinoleffe, bei dem es um nichts weniger als um den direktenKampf um den Playoffplatz ging, zeigten die Weißroten ihre gute Kondition und ihr mannschaftliches Zusammenspiel. Die Erfolgsserie des FCS hat am 8. Dezember mit dem Heimremis gegen den Tabellenzweiten begonnen und setzte sich mit den vier Siegen in Folge gegen San Marino (0:3), Pro Patria (2:0), Reggiana (1:2) und Albinoleffe (2:0) fort. Fünf erfolgreiche Partien in denen das Team von Mister Rastelli nur einen Gegentreffer kassiert, dafür aber acht Tore geschossen hat. Mit 29 Treffer hat der FCS zudem die erfolgreichste Angriffsformation der Runde.
Auswärts konnte der FC Südtirol bisher nur sieben seiner 25 Tabellenpunkte holen, doch ist hier eine absolute Steigerung spürbar, wovon die beiden letzten Auswärtssiege gegen San Marino und Reggiana zeugen.
Der heutige Gegner Pavia belegt den letzten Platz in der Tabelle und hat insgesamt nur zwei Siege aufzuweisen, dafür aber zehn Niederlagen.
In Pavia muss Mister Rastelli weiterhin auf den gesperrten Micai verzichten, für den Tonozzi den weißroten Kasten sauberhalten soll. In der Abwehr fehlt Cappelletti, der an einer Muskelverletzung leidet.
Das Spiel
Der FC Südtirol startet rasant in die Partie und erobert bereits in der 1. Spielminute einen Eckball. Pederzoli  knallt das Leder in den Strafraum, direkt zu Bassoli, der knapp am Pfosten vorbei köpfelt. Nach dieser ersten Schrecksekunde hält Pavia den Ball lange im Mittelfeld und kommt erst in der 8. Minute mit Speziale zu einer ersten Gelegenheit, indem er direkt von der Strafraumgrenze auf den unvorbereiteten Tonozzi schießt,  der jedoch sicher abwehren kann. 
Im Gegenzug gelangt der Ball zu Corazza, der sich frei läuft und erst am Sechzehner aufs Tor zielt. Der Ball wird zur Ecke abgefälscht, die über mehrere Stationen zu Branca gelangt. Doch auch dessen Weitschuss vom Rande des Strafraumes geht am Kasten vorbei.
Der strömende Regen hat mittlerweile die Aktionen beider Mannschaften verlangsamt. Der Rasen hält zwar stand, doch ist es schwer, sichere Pässe zu spielen. 
In der 24. Minute überrascht Manzoni durch einen schnellen Angriff seine Gegner und dringt in den Strafraum ein. Tonozzi sichert das Tor und kann in zwei Paraden den Ball aufnehmen und die Situation entschärfen. 
Branca setzt umgehende zum Gegenstoß an. Wieder ist es fast unmöglich, das Leder abzugeben, sodass er einen Weitschuss wagt, der hoch über die Latte hinausgeht. 
Pavia hat sich jetzt etwas besser organisiert und versucht wieder das Zusammenspiel. Manzoni richtet in der 29. Minute für Speziale eine Klasse Vorlage her, die dieser mit einem sicheren Schuss verwerten will. Tonozzi kommt jedoch dazwischen und hält erneut.
Wie beim Ping Pong folgt nun der unvermeidliche Schuss auf das Tor von Pavia, diesmal von Turchetta, der in der 31. Minute  den Torhüter zu direkt anschießt.
Der starke Regen hat das Spiel weiter verlangsamt und das Feld in einen Tümpel verwandelt. Die Aktionen beider Mannschaften verringern sich, bis kurz vor dem Pausenpfiff Speziale einen starken Angriff macht und dabei rücksichtslos den herauslaufenden Schlussmann Micai umnietet und den Ball aus dessen Armen holen will. Aus dem bösen Foul entwickelt sich ein Kampf im Strafraum, an dessen Ende Speziale, De Cenco und Vassallo die Gelbe Karte sehen. Die Schiedsrichter hat zudem ein Einsehen und beendet die Wasserschlacht pünktlich mit dem Pausenpfiff. 
Zum Wiederanpfiff stellt Mister Rastella die Formation um und ersetzt für Turchetta und Vasallo durch Fink und Furlan. Pavia läuft  unverändert auf. Der Regen hat unmerklich nachgelassen, was jedoch an den prekären Bedingungen auf dem Spielfeld nichts verbessert. Unverändert ist auch der Spielfluss, der in den ersten 15. Minuten mehr oder weniger  ereignislos vor sich hin plätschert. Erst in der 60. Minute setzt Bracchi auf dem linken Flügel zum Angriff an und spielt in den Lauf des immer gefährlichen Speziale. Dieser nimmt den Ball im Flug an und befördert ich weit am Pfosten vorbei ins Toraus. Weitere Aktionen sind mit Ausnahme von ein paar hohen Bällen, die hin und her gehen, angesichts der Verhältnisse auf dem Platz nicht mehr möglich.
Das Spiel endet im Dauerregen mit einem torlosen Unentschieden. 

PAVIA – FC SÜDTIROL 0:0 
Pavia (4-3-2-1): Facchin; Allegra, Reato, Sorbo, Tomi; Arrigoni, Bracchi, Carraro (87. Putignano); Manzoni, Speziale (77. Checchi); De Cenco (85. Romero). 
Auf der Ersatzbank: Rossi, Ungaro, Calvetti, De Vita
Trainer: Patrizio Bensi-Marco Veronese 
FC Südtirol (4-3-3): Tonozzi; Kiem, Tagliani, Bassoli, Martin; Vassallo (46. Furlan), Pederzoli, Branca,Turchetta (46. Fink), Dell’Agnello, Corazza (73. Veratti). 
Auf der Ersatzbank: Töchterle, Peverelli, Bastone, Molinelli.
Trainer: Claudio Rastelli 
Schiedsrichter: Francesco Fiore aus Barletta (Garavaglia-Evoli)
Gelbe Karten: Speziale PAV, De Cenco PAV, Vassallo FCS, Checchi PAV
 
 
 
 

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So, 27. August 2017 - 18:30
 
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