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EIN MONTAGABEND DER EXTRAKLASSE: FCS EMPFÄNGT TRAPANI

„Wir sind motiviert und von unseren Fähigkeiten überzeugt. Am Montag erwartet uns ein ganz heißer Tanz!“ Coach Vecchi weiß, dass es in der Begegnung gegen die Süditaliener um wichtige Punkte für einen Playoffplatz geht. „Die Niederlage gegen Feralpisalò sehen wir als einen Ausrutscher, den wir verdrängen wollen. Am besten mit einer guten Leistung, die uns in einen oder mehrere Zähler bringt. Trapani ist die beste Mannschaft der Liga und das sage ich nicht nur aufgrund ihrer Tabellenposition.“ Der Trainer aus Bergamo ist überzeugt, dass das Match entscheidend ist. „Ich denke die vielen Fans werden uns im Rahmen dieser richtungsweisenden Begegnung unterstützen. Ich erwarte mir ein volles Stadion und die Unterstützung aller Weißroten Anhänger.“
 
Am heutigen Montag, 8. April mit Beginn um 20.45 Uhr empfängt der FC Südtirol, Tabellendritter, im Drusus Stadion von Bozen auf Trapani, die herausragende Mannschaft der Liga. Die Begegnung ist mit Sicherheit das Spitzenspiel des 12. Spieltages der Rückrunde und der „Monday Night“ wird zeigen, ob der FCS bereit für den ganz großen Wurf ist. Mit Trapani kommt die Übermannschaft dieser Saison nach Südtirol und die Weißroten wollen im Monday Night, übrigens mit Live Übertragung auf Rai Sport 1, den Sizilianern ein Bein stellen. Die Mannschaft mit Sitz in Bozen hat das letzte Spiel auf fremden Boden gegen Feralpisalò verloren und deshalb einige Zähler in Bezug auf die beiden Spitzenmannschaften Lecce und Trapani eingebüßt. Nichtsdestotrotz liegt der FCS an hervorragender dritter Stelle.
Für die Mannschaft von Trainer Stefano Vecchi handelt es sich bereits um das dritte Match bei Flutlicht. Bereits die Begegnungen gegen Portogruaro – 1:0 Sieg dank eines Treffers von Bocalon - und Lumezzane – lockeres 4:2 durch Treffer von Campo, Cappelletti, Thiam und Testardi - wurden um viertel vor Neun gespielt und konnte alle beide gewonnen werden. Ein gutes Omen im Hinblick auf den bevorstehenden Kampf gegen Trapani.
Auf der einen Seite sind die Roten aus Trapani Favorit, denn der erste Tabellenplatz und 12 aufeinanderfolgende Spiele ohne Niederlage (9 Siege und 3 Remis) sprechen Bände. Doch der FC Südtirol ist in dieser Saison vor heimischem Publikum eine Macht. Der Faktor „Drusus“ schenkte Campo & Co. insgesamt 30 Punkte und das Fußballstadion in der Trieststraße sah seit 14 Monaten keinen Gast als Sieger den Platz verlassen. Phänomenal!
Gegen Trapani muss Coach Vecchi auf den Stürmer Piergiuseppe Maritato verzichten. Der Angreifer aus Cetraro fehlt gesperrt aufgrund der vierten gelben Karte die er im Match gegen Feralpisalò gesehen hat. Was den Rest betrifft kann der Lehrmeister aus Bergamo aus dem Vollen schöpfen. Bassoli und Branca sind angeschlagen, doch am Sonntag einsatzbereit. Es wird deshalb keine großen Veränderungen in der Stammformation geben. Die Verteidigung bleibt gleich wie in den letzten Spielen, im Mittelfeld kämpfen Uliano und Branca um den Platz auf dem linken Halbflügel. Campo, Testardi und Thiam bilden voraussichtlich den Sturm, wobei letzterer nach zwei Spielen auf der Ersatzbank wieder von Anfang an ran darf.
Nach Trapani erwarten den FCS fünf Spiele die es in sich haben. Auswärtsmatch gegen Cremonese und zwei Heimspiele gegen Virtus Entella und Lecce. Die Meisterschaft endet mit den beiden Begegnungen gegen Portogruaro (auswärts) und Tritium im Drusus Stadion.

Nehmen wir uns die Gegner genauer unter die Lupe. Trapani kämpft seit Beginn der Saison mit Lecce um den ersten Platz und dem damit verbundenen direkten Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Italiens. Ein Aufstieg der bereits in der letzten Saison angepeilt wurde und nur durch ein schlechtes Meisterschaftsfinish nicht zustande kam. Die Sizilianer hatten wenige Partien vor Schluss einen respektablen Vorsprung herausgespielt, diesen aber in den letzten Begegnungen durch wenig bis keine Punkte eingebüßt, sodass Spezia vorbeizog und die 1.Division der Lega Pro gewann. Auch in den Playoffs versagten die Nerven, denn das Rückspiel der Finalspiele gegen Virtus Lanciano ging verloren. Dem Supergau des letzten Jahres zu trotz, ist Trapani unter Trainer Roberto Boscaglia auch in diese Spielzeit mit dem Ziel Aufstieg gestartet. Es hat nur geringe Veränderungen im Kader gegeben und der Zweikampf mit Lecce sieht im Moment Trapani als klaren Anwärter auf den Titel. Eine eindrucksvolle Rückrunde mit der Hammerbilanz von 12 Spielen ohne Niederlage in Folge (9 Siege und 3 Unentschieden) hat die Weichen auf Meisterschaftsgewinn gestellt. Dazu hat Trapani mit 48 Toren in 26 Partien den besten Sturm der Liga. Auch die Defensiv arbeitet hervorragend, denn mit 24 kassierten Treffern ist sie die drittbeste. Nur Cremonese (19) und Carpi (21) haben weniger Gegentore hinnehmen müssen. Zwei Spieler sind bereits in „doppia cifra“ bzw. haben mehr wie 10 Treffer bejubeln können. Abate und Mancosu stehen bei 10 Toren. Zwei weniger auf dem Konto hat der offensive Mittelfeldspieler Madonia. Kurz vor der Schließung des Transferfensters hat Sportdirektor Daniele Faggiano einen weiteren Bomber verpflichtet. Jose Inacio Castillo, in dieser Saison noch ohne Verein, soll entscheidende Tore in einer entscheidende Phase erzielen. Er kickte unter anderem für Pisa, Lecce, Fiorentina und Bari in der Serie A und Serie B.
Auswärts hat Trapani ein bisschen weniger als die Hälfte seiner Gesamtpunkte erzielt. 25 von 52 wurden auf fremden Terrain ergattert, sieben Siege stehen vier Remis und einer Niederlage gegenüber. Die einzige Niederlage setzte es übrigens am 23. September in Chiavari gegen Virtus Entella (3:2).
Coach Boscaglia hat keine Probleme was gesperrte oder verletzte Spieler betrifft. Alle sind fit, auch wenn Spinelli und Romeo leicht angeschlagen sind.

Das Hinspiel. Wurde am Sonntag, 18. November in Trapani ausgetragen und endete 4:0 für die Heimmannschaft. Für den FC Südtirol war es ein Spiel zum vergessen, dass bereits nach 30 Minuten entschieden war. Nach der Führung durch Madonia wurde Marcone – nach einem rüden Foul an Mancosu und der damit verbundenen zweiten Gelben Karte – vom Platz geschickt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Madonia sicher zum 2:0. Für Marcone wurde der 18-jährige Tenderini eingewechselt, der sein Debüt in der Profimannschaft des FC Südtirol feierte. Mit einem Mann weniger und unter strömendem Regen, der Platz am Rande der Unbespielbarkeit, war das Spiel entschieden. Im zweiten Spielabschnitt traf Trapani noch zweimal. Zuerst mit Abate, Stürmer aus dem Jugendsektor von Milan, und kurz vor Schluss mit Docente.

Die möglichen Aufstellungen.
FC Südtirol (4-3-3): Marcone; Iacoponi, Cappelletti, Bassoli, Martin; Furlan, Bertoni, Uliano (Branca); Campo, Testardi, Thiam.
Auf der Ersatzbank: Grandi, Kiem, Panzeri, Bontà, Branca (Uliano), Fink, Pasi.
Trainer: Stefano Vecchi
Trapani (4-4-2): Nordi; Lo Bue, Pagliarulo, D’Aiello, Rizzi; Basso, Pirrone, Caccetta, Madonia; Abate, Gambino (Mancosu).
Auf der Ersatzbank: Morello, Giordano, Filippi, Tedesco, Pacilli, Mancosu (Gambino), Docente (Castillo).
Trainer: Roberto Boscaglia
Schiedsrichter: Pietro Dei Giudici aus Latina (Bellagamba-Camillucci aus Macerata)

 
 
 
 

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Mi, 12. Dezember 2018 - 18:30
 
Drusus-Stadion - Bozen
 
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