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EIN SIEG ÜBER PRO PATRIA KANN DEN FCS IN DIE PLAYOFF ZONE BRINGEN

“In San Marino haben wir nur ein einzelnes Spiel gewonnen, ein sehr wichtiges zwar, da es unser erster Auswärtssieg war, aber eben nur eine Partie. Wichtig war auch, dass wir bereits im zweiten Spiel in Folge keinen Gegentreffer einstecken mussten. Bei aller Freude wissen wir, dass das nicht reicht, sondern dass wir weiter an uns arbeiten müssen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Diese Mannschaft hat ein großes Potential, das habe ich schon bei meiner Ankunft in Bozen gemerkt. Nun müssen wir über mehrere Spiele hinweg dieses Potential einsetzen, um kontinuierlich zu punkten und uns in der Tabelle nach vorne zu bringen.“ Mister Rastelli gibt damit seinen Erwartungen für das letzte Spiel der Hinrunde Ausdruck.
 
Der fünfzehnte und letzte Spieltag der Hinrunde der Meisterschaft der 1.Division steht am Sonntag, 22. Dezember an, mit Anpfiff  um 14:30 Uhr. Der Sieg über San Marino hat dem FC Südtirol großen Auftrieb gegeben, sodass dem Heimspiel im Drususstadion gegen Pro Patria nichts im Wege steht. Der Drittletzte der Tabelle ist am vergangenen Sonntag durch die schwere Niederlage gegen Pavia ins Straucheln geraten, wodurch eine positive Serie von zwei Unentschieden und einem Sieg  beendet wurde.
Der FCS hat in San Marino endlich den Auswärtsbann gebrochen und erstmals in dieser Meisterschaft drei Punkte mit nach Hause gebracht und greift nach dem 2. Sieg in Folge, um vor der Winterpause noch in der Tabelle nach oben zu klettern. Das Ziel ist eine Position im Playoff Bereich, von dem die Weißroten derzeit noch zwei Punkte entfernt sind.
Mister Rastelli und sein Team sind zudem darauf aus, die Miniserie der positiven Resultate mit einem Sieg fortzusetzen. Den Beginn setzte das Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Pro Vercelli, es folgte der überzeugende Sieg über San Marino und nun soll ein weiterer Erfolg her. Dies erscheint angesichts der Entwicklungen innerhalb der Mannschaft möglich, vor allem weil die Abwehr sich ganz positiv entwickelt hat. Kapitän Kiem und seine Kameraden haben den eigenen Kasten in den letzten beiden Spielen sauber gehalten, nachdem sie  an den vorherigen 12 Spieltagen gleich 22 Gegentore einstecken mussten. 
Damit ist ein wichtiges Teilziel von Mister Rastelli erreicht, denn im Angriff  hat die Mannschaft heuer in mehr oder weniger allen Spielen eine beachtliche Leistung gezeigt und rühmt sich mit 23 erzielten Toren, die beste Offensivtruppe der Meisterschaft zu haben. Gleich fünfzehn dieser Treffer gehen auf das Konto des Stürmertrios Campo (8), Dell’Agnello (4) und Corazza (3).
In der Partie gegen Pro Patria kann der FC Südtirol zudem wieder mit dem Drususeffekt rechnen, denn das Heimstadion hat die Weißroten immer begünstigt. Drei Siege gegen Pavia (4:0), Cremonese (3:1) und Feralpisalò (3:2), sowie drei Unentschieden gegen Reggiana (1:1), Lumezzane (1:1) und Pro Vercelli (0:0) stehen einem Misserfolg gegenüber, der unverdienten und unglücklichen Niederlage gegen den Tabellenersten Virtus Entella (1:2).
Im letzten Spiel der Hinrunde und des Jahres 2013 dürfte Mister Rastelli wiederum neun Stammspieler in ihrer Rolle bestätigen, die sie erfolgreich in San Marino ausgeführt haben. 
Im Zentrum der Verteidigung steht das Duo Kiem-Tagliani, das sich das Vertrauen mehr als verdient hat. Auf dem linken Flügel machen sich Martin und Bassoli den Platz noch streitig. 
Im Mittelfeld laufen Vassallo und Furlan auf, dieser zu seinem hundertsten Einsatz.  Pederzoli ist ebenso gesetzt, wie das Sturmduo Campo-Dell’Agnello, während die Entscheidung zwischen Turchetta und Corazza noch aussteht.

Unser Gegener unter der Lupe: Pro Patria ist in dieser Saison wieder in die Erste Division aufgestiegen, nachdem es die Meisterschaft in der Zweiten Division gewinnen konnte. Der Verein aus Busto Ariszio hat im Sommer die Mannschaft umgebaut und vertraut auf viele sehr junge Spieler und hat nun mit 22,4 Jahren Durchschnitt die drittjüngste Mannschaft, nach Feralpisalò (22,1) und Pavia (22,3).
Zu den erfahrensten Spielern zählt der 35jährige Stürmer und Kapitän Matteo Serafini, der in der Serie A und B bei Siena, Empoli, Catanioa, Brescia, Piacenza und Vicenza gespielt hat. Serafini ist mit acht Treffern auch der Top-Torschütze von Pro Patria, das insgesamt nur 11 Tore erzielt hat.  Dafür ist die Abwehr stark aufgestellt und ließ in 14 Spielen nur 16 Gegentreffer zu. Besser sind nur Virtus Entella (8), Pro Vercelli (8) und Vicenza (12).
Auswärts ist Pro Patria seit fünf Spielen ungeschlagen und hat 9 seiner 12 Punkte auf fremden Plätzen erobert. Nur die beiden ersten Auswärtsspiele der Meisterschaft gegen Vercelli (1:0) und Savona (1:0) gingen verloren, während San Marino (1:2) und Lumezzane (0:1) besiegt wurden. Ohne Sieger blieben die Partien gegen Vicenza (1:1), Como (0:0) und Salò (1:1). Die Mannschaft kann am Sonntag vollständig auflaufen, einzig der Einsatz des Mittelfeldspielers Canzi ist wegen seiner Verletzung  noch ungewiss. 

Die bisherigen Partien: der FC Südtirol und Pro Patria sind sich in der Vergangenheit nur zwei Mal begegnet und liegen weit zurück. In der Meisterschaft der Serie C2 2000/2001, der ersten Saison des FCS als Profimannschaft, siegten die Weißroten im Hinspiel 2:1 durch zwei Tore von Kapitän Luca Lomi. Das Rückspiel im Drususstadion, das als erstes Abendspiel des FCS live im Fernsehen übertragen wurde, endete 0:0 unentschieden. Die Mannschaft wurde damals von Mister Sannino betreut.

Ein Spiel im Zeichen der Solidarität und der Wohltätigkeit: auch heuer unterstützt der FCS die Vereinigung „Südtirol hilft“, die sich seit Jahren für Menschen und Familien in Not einsetzt. Anlässlich des Spiels gegen Pro Patria werden die Weißroten in eigenen Dressen auflaufen, die einen einzigen Hauptsponsor aufweisen, die Firma Pro Light aus Pfalzen. Der gesamte Sponsorbeitrag geht vollständig an „Südtirol hilft“.

Die möglichen Aufstellungen: 
FC Südtirol (4-3-3): Micai; Iacoponi, Kiem, Tagliani, Bassoli (Martin); Furlan, Pederzoli, Vassallo; Campo, Dell’Agnello, Turchetta (Corazza). 
Auf der Ersatzbank: Tonozzi, Cappelletti, Martin, Fink, Branca, Ahmedi (Ekuban), Corazza (Turchetta). 
Pro Patria (4-3-2-1): Feola; Andreoni, Nossa, Polverini, Mignanelli; Gabbianelli, Bruccini, Casiraghi; Giannone, Mella; Serafini.  
Auf der Ersatzbank: De Tommaso, De Biasi, Spanò, Calzi, Tonon, Moscati, Siega.
Trainer: Alberto Colombo
Schiedsrichter: Armando Arnaldi aus  TivoIi (Costantini-Marques)

1.Division Lega Pro (Kreis A) – 15. Spieltag  – Sonntag, 22.12.2013 (14.30 Uhr)
Carrarese – Pro Vercelli
Virtus Entella - Cremonese
FeralpiSalò - Reggiana
Lumezzane - Savona
Pavia – Como
FC Südtirol  - Pro Patria
Venezia – Albinoleffe (Freitag, 20.12.  20.45 Uhr, live auf  Rai Sport 1)
Vicenza – San Marino

Die Tabelle.
Virtus Entella 32 Punkte; Pro Vercelli 28; Savona, Venezia, Albinoleffe 23; Como 22; Cremonese 21; Vicenza* 19; Reggiana 18; FeralpiSalò 17; FC Südtirol 16; Lumezzane, Carrarese 13; Pro Patria* 12; Pavia, San Marino10. 
*Strafpunkte: Vicenza -4; Pro Patria -1
 
 
 
 

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