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FÜR FCS BEGINNT AM SONNTAG DAS ABENTEUER 1. DIVISION

Der kommende Sonntag, 22. August ist wieder ein Datum, das in die Geschichte des FC Südtirol, aber auch in die Geschichte des Südtiroler Fußballs eingehen wird, denn nach vielen Jahren startet wieder ein Südtiroler Team in der dritthöchsten italienischen Liga.
 
Bereits der 9. Mai kann als historisches Datum in diesem Zusammenhang festgehalten werden, denn an diesem Tag fixierte der FCS den Aufstieg in die 1. Division. Der Gegner im ersten Heimspiel wird die Mannschaft AC Reggiana sein, der Anpfiff erfolgt um 16.00 Uhr.
Der FC Südtirol wird das Auftaktspiel gegen Reggiana mit breiter Brust in Angriff nehmen, denn die Vorbereitungsspiele und die beiden Italienpokalspiele zeigten, dass der FCS auf einem guten Weg ist. Im TIM-CUP konnte in der ersten Runde Salernitana auswärts mit 2:0 besiegt werden (Tore von Alfredo und Mariano Romano), in der zweiten Runde gegen den Serie-B-Ligisten Portogruaro wurde man erst in der Schlussviertelstunde von zwei Treffern des Gegners überrumpelt. Bis dahin führte der FCS mit 1:0 durch einen Treffer von Campo (13.) und war mehr als ein ebenbürtiger Gegner.
Trainer Alfredo Sebastiani – er feiert heute seinen Geburtstag – hat gegen Reggiana gleich auf mehreren Positionen Probleme mit der Aufstellung. Thomas Albanese und Tonino Sorrentino stehen nicht zur Verfügung, wenngleich Sorrentino im Freundschaftsspiel gegen Brixen 30 Minuten auf dem Feld stand. Sein Konditionsrückstand ist zur Zeit für einen Einsatz zu groß. Hinter Mattia Marchi, der sich eine Bauchmuskelzerrung zuzog (die Untersuchungen werden in den nächsten Stunden abgeschlossen) und Marco Martin, der beim Aufwärmen gegen den SSV Brixen über Rückenschmerzen klagte, steht ein Fragezeichen. Womöglich bessert sich ihr Gesundheitszustand soweit, dass einem Einsatz auch nichts im Wege steht.
Man kann davon ausgehen, dass das Auftaktmatch von den einheimischen Fans sehr gut besucht wird, Gästefans werden zwischen 150 und 200 erwartet.

Der Gegner: Reggiana wurde ein Jahr nach Beendigung des ersten Weltkrieges im Jahre 1919 gegründet. Die meiste Zeit spielte die Mannschaft aus Reggio nell' Emilia in der dritten Liga. Ihren sportlichen Höhepunkt erlebte der AC Reggiana in den 90er Jahren, in denen man drei Spielzeiten in der höchsten italienischen Liga - der Serie A - vorweisen kann. Das erste Mal nahm Reggiana in der Saison 1993/94 an der Serie A teil. Damals erreichte man auch den Klassenerhalt. Maßgeblichen Anteil daran hatte ein Sieg im San Siro Stadion gegen Milan am 1. Mai 1994. Der Goldtorschütze war Massimiliano Esposito. Die damalige Mannschaft, trainiert von Giuseppe Marchioro, hatte damals sehr viele Spieler in ihren Reihen die in der Fußballwelt hohes Ansehen genossen, wie der Portugiese Paolo Futre, Michele Padovano, Massimiliano Esposito, Gigi De Agostini und unter anderem auch der brasilianische Torhüter Claudio Taffarel, der im Sommer 1994 mit Brasilien den Weltmeistertitel holte. In der darauffolgenden Saison folgte der Abstieg in die Serie B, von der man den sofortigen Wiederufstieg in die Serie A schaffte. An der Seitenlinie stand damals Carlo Ancelotti. In der Saison 1996/97 erfolgte aber der erneute Abstieg in die Serie B. Zwei Saisonsiege waren zu wenig um die Klasse zu halten.
Die bittersten Zeiten erlebte der AC Reggiana aber nach Beendigung der Saison 2004/2005. Auf Grund der schlechten finanziellen Lage mussten die Verantwortlichen Konkurs anmelden und dem Verein wurde die Spielgenehmigung entzogen. Dadurch musste Reggiana in die Serie C2 absteigen. Am Ende der Saison 2007/2008 konnte man den Aufstieg in die Serie C1 feiern, wo man in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten im playoff um den Aufstieg in die Serie B jeweils scheiterte. Endstation war jeweils das Halbfinale. In der Saison 2008/2009 scheiterte man an Pro Patria, in der letztjährigen Saison an Pescara, das sich am Ende auch gegen Hellas Verona durchsetzte.
In dieser Saison strebt Reggiana erneut den Aufstieg in die Serie B an. Zwar musste man einige gute Spieler ziehen lassen, aber man versuchte die Lücken mit ebenso starken Spielern wieder zu schließen. Unter den Neueinkäufen ist der junge Matteo Chinellato (Jahrgang 1991), der aus Genua kommt und mit Gianluca Temelin den neuen Angriff bildet, erwähnenswert. Auch Verteidiger Matteo Arati (Mittelfeld) und Ramzi Aya (Verteidigung), die von der Primavera-Mannschaft von Fiorentina kommen, zeugen von Qualität. Verlassen haben Reggiana, der aus dem Suganertal stammende Verteidiger Mirko Stefani (er wechselte zu Cremonese wo Ex-FCS-Trainer Marco Baroni tätig ist), Marco Mallus (ehemaliger Spieler des FCS der zu Mezzocorona wechselte), Paolo Rossi (Cittadella) und Torhüter Luca Tomasig, der zukünftig für Albino Leffe aufläuft.
Bis jetzt war Reggiana im Rahmen des TIM-CUP zwei Mal im Einsatz. In der ersten Runde besiegten die Emilianer Alzanocene (Serie D) mit 2:1. Die Tore erzielten Maritato und Chinellato, während in der zweiten Runde die Mannschaft um Trainer Amedeo Mangone eine bittere 1:4-Niederlage in der Toskana gegen Empoli hinnehmen musste. Zwischenzeitlich konnte Reggiana in diesem Spiel ein 1:1-Unentschieden halten, als Alessi ins Tor traf.
Gegen den FC Südtirol muss Trainer Mangone auf Verteidiger Samuele Bettoni (Knieprobleme) verzichten. Offen ist auch noch die Torhüterposition zwischen Niccolò Manfredini und Daniele Offredi. Manfredini erlitt während der Woche eine Verletzung am Unterschenkel. Abzuwarten ist auch noch ob Benedetto Iraci – spielte in der abgelaufenen Saison in Potenza - in die Mannschaft rückt, denn dieser Transfer ging erst vor wenigen Stunden über die Bühne.

Bisherige Aufeinandertreffen: Bis dato trafen der FC Südtirol und Reggiana noch nie in einem Meisterschaftsspiel aufeinander. Das Spiel am Sonntag stellt das erste Spiel zwischen beiden Vereinen dar.

Die möglichen Aufstellungen:
FC SÜDTIROL (4-3-3): Zomer; Traorè, Cascone, Kiem (Mirri), Martin (Nazari); Furlan, Burato, Alfredo Romano; Campo, Marchi (Manuel Fischnaller), Fink.
Ersatz: Mair, Brugger, Mirri (Kiem), Nazari (Martin), Mariano Romano, Baccolo, Manuel Fischnaller (Marchi).
Trainer: Alfredo Sebastiani
AC REGGIANA (4-3-1-2): Manfredini (Offredi); Arati, Aya (Zini), Mei, D’Alessandro (Iraci); Viapiana, Romizzi, Maschio; Alessi; Chinellato, Temelin.
Ersatz: Offredi (Manfredini), Zini (Aya), Bovi, Migliacco, Iraci (D’Alessandro), Maritato, Guerra). Trainer: Amedeo Mangone

BILD 1: Alfredo Romano
BILD 2: Mattia Marchi
BILD 3: Pietro Cascone
(Bilder: Max Pattis)
 
 
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