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FABIO CALLIARI EIN AUSGEZEICHNETER TRAINER FÜR UNSERE U15

Mitte Oktober hat der 42-jährige aus Rovereto den Platz von Riccardo Semenzato auf der Bank der U15 übernommen. Calliari hat in seiner Trainerkarriere u.a. die Oberliga-Teams Mori und Calciochiese betreut. Lernen wir ihn gemeinsam besser kennen.
 
Coach, du hast in den letzten Jahren hauptsächlich Kampfmannschaften der Oberliga trainiert. Was hat dich dazu bewegt, das Angebot des FCS anzunehmen?
„Dieser Job wurde mir, etwas unerwartet, vom Verantwortlichen des weißroten Jugendsektors - Alex Schraffl - angeboten. Auch wenn ich mir diese Chance in jenem Augenblick nicht erwartet hatte, fühlte ich mich von Beginn an geehrt und sehr motiviert. Ich habe nicht lange gezögert dieses Angebot anzunehmen. Ich musste eigentlich nur einige Kleinigkeiten mit meiner Frau besprechen. Ich habe schon in Vergangenheit entfernt von zuhause trainiert: die Distanz war nie ein Problem für mich. Die Familie steht jedoch immer an erster Stelle, weshalb ich mich versichern musste, dass meine Frau mit meiner Entscheidung einverstanden ist. Fußballerisch gesehen war ich auf der Suche nach etwas Neuem. Dem ausgezeichneten Jugendsektor des FCS beitreten zu dürfen ist für mich eine riesen Chance. Nachwuchskicker auf eine Profikarriere vorzubereiten ist mindestens so erfreulich wie ein Oberliga-Team zu trainieren. Wir sprechen hier zudem nicht nur von irgendeinem Profiverein, sondern vom einzigen in der gesamten Region Trentino-Südtirol. Es ist deshalb eine Chance, die ich mir nicht entgehen lassen konnte. Ich werde diese Herausforderung gemeinsam mit meinem Assistenten Edoardo Romani, der wie auch ich in Mori geboren wurde, hochmotiviert angehen.“

Dir wurde die U15 anvertraut. Welches Bild hast du dir von den Jungs gemacht?

„Allem voran hat mich ihr respektvolles Verhalten und ihr Wille sich verbessern zu wollen beeindruckt. Man merkt sofort, dass sie eine seriöse Fußballschule hinter sich haben. Die Gruppe verfügt über viel Talent, auch wenn die negativen Resultate zu Beginn der Meisterschaft ein wenig an Selbstbewusstsein gekostet haben. Mein Ziel ist es dieses wiederherzustellen, denn das Potenzial des Kaders ist enorm. Es ist meine Aufgabe die Jungs in die richtigen Konditionen zu versetzen, um sowohl individuell als auch das mannschaftlich das gesamte Potenzial auszuschöpfen.“

Welche Spielphilosophie willst du den Jungs einprägen?
„Meines Erachtens ist es sehr wichtig mit der FCS-Philosophie zu harmonieren, welche sowohl auf sportliche als auch menschliche Eigenschaften beruht. Mein Ziel ist es den Jungs beizubringen, dass man jede Trainingseinheit mit Einsatz, Freude und Konzentration angehen muss. Die Lust auf offensiven Fußball, bei dem das Endergebnis die Folge der trainierten Spielzüge ist, darf auf keinen Fall fehlen. Auch der Wille und Zusammenhalt des Teams ist ein sehr bedeutender Erfolgsfaktor. Kurz gesagt, ich strebe einen erfreulichen Fußball an. Denn in diesem Alter ist Spaß ein Schlüsselfaktor.“

Stimmt es, dass man bei 13/14-jährigen Jugendlichen sowohl die Rolle des Trainers als auch teilweise jene des Erziehers übernimmt?

„Die Pubertät ist schon eine sehr heikle Phase. Man kann zu Recht behaupten, dass gerade in diesen Jahren der Coach eine ausschlaggebende Rolle spielt. Einerseits trainiert er die Jungs, andererseits ist er eine Art „fußballerischer“ Erzieher, auch wenn die Rolle des wahren Erziehers immer den Eltern zusteht. Sich konstant mit den Kickern zu unterhalten bereitet mir keine Schwierigkeiten. Ich trainiere seit 21 Jahren, wobei ich fast die Hälfte davon Jugendmannschaften leitete. Die Problematiken in diesem Alter sind mir bekannt.“

Du stammst aus Rovereto. Wie wird der FCS im Trentino angesehen?
„Der FCS wird im Trentino als ein Vorzeigemodell gesehen. Ich möchte noch hinzufügen, dass der FC Südtirol die ganze Region Trentino-Südtirol mit Stolz erfüllt. Der FCS fand im „kleinen“ Dorf Milland seinen Ursprung und hat sich im Laufe der Jahre zu einer Konstanten im italienischen Profifußball entwickelt. Mir ist dieser Punkt sehr wichtig, da er bestätigt, dass durch Organisation, Planung und Nachhaltigkeit Großes erreicht werden kann. Wir alle – Trainer und Manager – sehen den FCS als fußballerisches Vorzeigemodell. Nicht nur hier in Südtirol, sondern auch im Trentino.“
 
 
 
 

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