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Family Day am Sonntag im Bozner Drusus-Stadion beim Entscheidungsspiel FC Südtirol-Pro Vercelli

Einen Spieltag vor Ende der Serie C2-Meisterschaft muss der FC Südtirol immer noch um den Klassenerhalt bangen. Die Weiß-Roten liegen punktegleich mit Sassari Torres und Varese auf dem 13. Tabellenplatz, einen Zähler hinter Cuneo, Olbia und Pavia. Zwei dieser sechs Mannschaften müssen ins Abstiegs-play-out, wo Valenzana und Caravaggese warten. Pizzighettone steht hingegen als fixer Absteiger in die Serie D bereits fest.
 
Der FCS muss deshalb am Sonntag, 3. Mai, das Heimspiel gegen Pro Vercelli, das noch um einen Play-off-Platz kämpft, unbedingt gewinnen. Die punktegleichen Sassari Torres (am Mittwoch wurden übrigens die acht Strafpunkte gegen die Sarden auch in der Berufung bestätigt) und Varese spielen auswärts, haben aber mit Ivrea und Pizzighettone zwei Gegner, bei denen es um nichts mehr geht. Auswärtsspiele stehen auch für Cuneo bei Valenzana und Pavia bei Pergocrema auf dem Programm, während Olbia zu Hause Mezzocorona empfängt. In den direkten Begegnungen liegt der FCS gegen Cuneo und Olbia im Vorteil, während er gegen Sassari Torres, Varese und Pavia eine negative Bilanz aufweist.

Der FCS hofft natürlich auf die Unterstützung des Publikums und hat kurzfristig einen „Family day“ organisiert. Frauen, Jugendlichen bis 19 Jahre und Universitätsstudenten haben am Sonntag im Drusus-Stadion freien Eintritt. Mit dieser Aktion sollen die Weiß-Roten nach den beiden letzten Heimniederlagen gegen Canavese und Mezzocorona wieder zu alter Heimstärke zurückfinden. In 16 Spielen vor eigenem Publikum hat der FCS neun Siege, vier Unentscheiden und nur drei Niederlagen eingefahren. Auch das Torverhältnis mit 22:14 Treffern ist positiv.

Trainer Aldo Firicano muss am Sonntag auf die verletzten Thomas Veronese und Andrea Ghidini verzichten. Bei Pro Vercelli fehlt hingegen der gesperrte Verteidiger Roberto Bandirali. Der Klub aus dem Piemont gilt als einer der ältesten Fußballvereine Italiens. Pro Vercelli wurde 1892 gegründet und konnte bereits 1908 den ersten „Scudetto“ gewinnen. Dann folgten noch weitere sechs Titel, der letzte 1922. Pro Vercelli ist der einzige Verein, der nicht aus einem Regionshauptort stammt, der die Meisterschaft mehr als einmal gewann (Hellas Verona, Casale und Novese gelang dies nur einmal). Am 1. Mai 1913 im Spiel Italien-Belgien standen sogar neun Spieler von Pro Vercelli in der Elf von Italien. In der Saison 1929/30 schrieb der Verein noch einmal Geschichte, als Bajardi das erste Tor in der neu gegründeten Serie A erzielte. Dann folgte der Abstieg in die Serie D. Seit 14 Jahren spielt Pro Vercelli wieder in der C2, in den letzten Jahren zumeist in den Playoffs um den Aufstieg in die C1, scheiterte aber immer denkbar knapp. Der bekannteste ehemalige Spieler von Pro Vercelli ist sicherlich Weltmeister Silvio Piola.

Pro Vercelli kann sich auch heuer noch fürs Play-off qualifizieren, muss aber am Sonntag im Drusus-Stadion gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass Rodengo Saiano auswärts gegen Nuorese nicht gewinnt. Nach einem verhaltenen Meisterschaftsauftakt, entließ Pro Vercelli am 3. Dezember Trainer Marco Torresani und ersetzte ihn mit dem 42-jährigen Gianluca Gaudenzi (früher Ivrea und Carpenedolo). Mit dem Wechsel kehrten auch die Erfolge zurück. Bester Torschütze der Piemontesen ist Morgan Edirin Egbedi. Der 28-Jährige aus Nigeria traf heuer bereits neun Mal, einmal auch gegen den FCS beim unglaublichen 4:3-Heimsieg seiner Mannschaft gegen die Weiß-Roten. Vercelli lag 20 Minuten vor Spielende mit 4:1-Toren vorne, musste dann aber zwei Treffer von Anfrea Ghidini hinnehmen und riskierte in den Schlussminuten sogar den Ausgleich. Im Vorjahr glichen Vercelli und der FCS im Bozner Drusus-Stadion 1:1 (mit einem Tor von Davide Carfora, im Bild) aus, während das Spiel in Vercelli mit einem 1:0-Sieg der Hausherren endete. Den Siegestreffer erzielte Claudio Labriola.

 

Mögliche Aufstellungen (Drusus-Stadion Bozen, Sonntag, 3. Mai 2008, 15.00 Uhr)

FC Südtirol: Servili, Brugger, Kiem, Calvi, Bianchini, Bova, Benvenuto, Scarnato, Veron, Carfora, Scavone; Ersatz: Pomarè, Rossi, Dalpiaz, Mayr, Bacher, Fink, Mair
Trainer: Aldo Firicano

Pro Vercelli: Castagnone, Gobba, Mariani, Ambrosoni, Carrera, Labriola, Antonioni, Didu, Pietribiasi, Magrin, Egbedi; Ersatz: Malatesta, Pilleri, Canino, Di Loreto, Vasoio, Rondinella, Tedoldi
Trainer: Gianluca Gaudenzi

 

Alle Spiele der 34. Runde Serie C2 (Sonntag, 3. Mai 2008)

FC Südtirol - Pro Vercelli
Carpenedolo - Caravaggese
Ivrea - Sassari Torres
Lumezzane - Canavese
Nuorese - Rodengo Saiano
Olbia - Mezzocorona
Pergocrema - Pavia
Pizzighettone - Varese
Valenzana - Cuneo


Serie C2-Tabelle nach dem 33. Spieltag

1. Pergocrema 54 Punkte
2. Carpenedolo 54
3. Lumezzane 52
4. Mezzocorona 51
5. Rodengo Saiano 49
6. Pro Vercelli 47
7. Ivrea 45
8. Nuorese 45
9. Canavese 45
10. Cuneo 42
11. Olbia 42 (2 Strafpunkte Abzug)
12. Pavia 42
13. Sassari Torres 41 (8 Strafpunkte Abzug)
14. Varese 41
15. FC Südtirol 41
16. Caravaggese 34
17. Valenzana 30
18. Pizzighettone 26

 
 
 
 

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