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FC SÜDTIROL ERREICHT IM ELFMETERSCHIESSEN HALBFINALE

Im strömenden Regen von Bozen fehlte dem FC Südtirol das nötige Glück, seine Überlegenheit auf dem Spielfeld in Tore umzuwandeln. Daher musste die Entscheidung im Elfmeterschießen gefunden werden. Tormann Facchin avancierte zum Helden der Partie und hielt gleich zwei Elfer. Damit zieht der FC Südtirol ins Halbfinale ein und trifft auf den Sieger der Partie Cremonese gegen Albinoleffe.
 
Zum zweiten Mal in Folge hat sich der FC Südtirol für die Playoffs zur Serie B qualifiziert. Die erste Runde findet im Drususstadion gegen Como statt, das erst durch ein Urteil des Sportgerichts in letzter Minute Feralpisalò überholte und damit zum Gegner der Weißroten aufgestiegen ist. Für die Mannschaften geht es in diesem Viertelfinale um alles, denn es wird nur eine Partie mit direkter Eliminierung gespielt.  Daher muss es einen Sieger geben, der notfalls in einer Verlängerung und durch Elfmeterschießen ermittelt wird. Der Aufsteiger trifft im Halbfinale auf den Sieger aus der Partie Cremonese gegen Albinoleffe.
Die Qualifikation haben sich die Weißroten durch die herausragende Rückrunde mehr als verdient, die auch den 3. Platz eingebracht hat. 30 Punkte und vor allem sechs Siege in den letzten sieben Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. 
In den Schlusswochen der Meisterschaft erging es Como gerade andersrum. Es geriet durch den auffälligen Leistungsabfall knapp an die Grenze der Playoffs und konnte sich nur durch einen Sieg und vier Unentschieden aus den letzten sieben Spielen retten.
Gegen Como der Ex-Weißroten Le Noci und Schenetti muss Mister Rastelli auf Dell'Agnello verzichten und vertraut daher auf seine erprobten Aufstellungen der letzten eineinhalb Monate, mit Kiem und Bassoli in der zentralen Verteidigung  und  mit Pederzoli als Spielmacher. Dieser wird von Fink und Branca flankiert. Den "kleinen" Angriffsdreizack bilden Minesso, Corazza und Turchetta.
Das Spiel
Das fast ausverkaufte Drususstadion bildet eine herrliche Kulisse für das Viertelfinalspiel. Auf den Tribünen überwiegen die Farben Weiß und Rot, während das Wetter sich Boznerisch trüb gibt.
Unter dem  Bozner Regen müht sich der FC Südtirol nach vorne und kann Como in dessen Hälfte festnageln. In der 8. Minute setzt Pederzoli einen unglaublichen Weitschuss an den Pfosten. Von dort prallt der Ball auf die Linie, tänzelt noch etwas nach und verlässt das Tor sodann in die falsche Richtung.
Die Weißroten suchen weiterhin ihr Heil im Angriff. Minesso befreit sich auf der rechten Seite von seinem Bewacher und flankt in die Strafraummitte zu Corazza, der nur sehr knapp über die  Latte köpfelt. 
Es liegt wohl in erster Linie am heftigen Regen und den schlechten Platzverhältnissen, dass viele Pässe nicht ankommen. Der FCS ist eindeutig die überlegenere Mannschaft und beherrscht das Spiel, ohne jedoch zwingende Chancen zu erspielen. 
Como macht sich erstmals in der 26. Minute bemerkbar. Nach einem Foul von Kiem, wofür er auch die Gelbe Karte sieht, tritt Le Noci den fälligen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt gegen das Tor, verfehlt den Pfosten aber um einiges. 
Begleitet von Blitz und Donner erfolgt nach einer halben Stunde die zweite Aktion von Como. Schenetti versucht einen Flankenschuss, der aber irgendwo landet. Es zeigt sich aber, dass das Wetter und die schlechten Platzverhältnisse den FC Südtirol wesentlich mehr belasten, da das Zuspiel nicht mehr funktioniert, während Como nun langsam durch Einzelaktionen auffällt. In der 36. Minute flankt Ardito in den Strafraum, doch Facchin läuft aus dem Kasten und nimmt den Ball vor allen anderen Spielern auf.
Die fast ereignislose 1. Halbzeit endet torlos unentschieden. 
Nach dem Wiederanpfiff hat nur der Regen etwas nachgelassen, während die Konditionen auf dem Platz sich nicht gebessert haben. Beide Mannschaften haben große Mühe, den Ball zu beherrschen und einigermaßen sicher über den Platz zu bringen.  Daher erfolgt erst in der 55. Minute die 1. Aktion der 2. Halbzeit. Minesso läuft erneut seinem Manndecker davon und schießt von der Strafraumgrenze, doch geht das Leder ins Toraus. Gleich fünf Minuten später legt Minesso einen guten Ball für Branca auf. Dieser rutscht leicht weg, trifft ungenau und verfehlt das Tor.
Nach einem Foul von Redolfi schießt Pederzoli in der 62. Minute eine kräftige Rakete gegen Como ab. Schlussmann Melgrati kann nur mit Mühe abwehren und boxt den Ball davon. Trotz der besserwerdenden Verhältnisse zieht sich die Partie zäh dahin. In der 74. Minute kommt Pederzoli erneut mit einem Freistoß zum Schuß, setzt diesen aber direkt in die Mauer.
Pederzoli wird weiterhin seiner Rolle als Spielmacher gerecht und schickt Turchetta in der 75. Minute mit einem Konter in den gegnerischen Strafraum. Tormann Melgrati ist gezwungen, aus den Pfosten zu laufen und so die Gefahr abzuwenden.
In der 76. Minute versucht Como zurückzuschlagen. Marchi köpfelt eine Flanke von Le Noci weiter. Facchin wehrt mit dem Knie zum Eckball ab, der gefahrlos verläuft.
Auch die Weißroten können in der 85. Minute eine Eckballchance nicht verwerten. Martin bringt das Leder zwar sicher in den Strafraum, aber Kiem köpfelt am Kasten vorbei.
Corazza hat in der 93. Minute die Entscheidung vor seinen Füßen, als er unerwartet mit dem Ball vor Melgrati auftaucht. Er schießt den Tormann jedoch direkt an und es geht in die Verlängerung.
Auch zu Beginn der Verlängerung haben die Weißroten nichts von ihrem Einsatz verloren. Pederzoli flankt einen Freistoß zu Corazza, der das Leder weiterköpfelt. Melgrati kann mit Mühe und mit Hilfe des Pfostens abwehren.
Pederzoli versucht es immer wieder, so in der 101. Minute mit einem Assist für Martin, der aus der Ferne jedoch das Tor verfehlt. 
Como hat die Offensive in der Verlängerung ganz eingestellt und hat sich bereits mit dem Elfmeterschießen abgefunden. Der Ausschluss von Redolfi, der Gelb/Rot sieht, verstärkt diesen Trend. Furlan, Turchetta und Branca versuchen zwar noch das Tor zu erzielen, doch nach 120. Minuten endet die Partie 0:0, weshalb die Entscheidung am  Elfmeterpunkt gefunden werden muss.
Nachdem Le Noci, Kiem, Schenetti, Cappelletti, Fautario und Veratti ihren Elfmeter jeweils sicher versenken wird Facchin zum regelrechten Elferkiller.Er hält den Schuss von Defendi, sodass Martin den FCS 4:3  in Führung bringen kann. Damit nicht genug, holt sich Facchin auch den Ball  von Bencivenga und bringt damit den FC Südtirol direkt ins Halbfinale.

FC SÜDTIROL – COMO 4:3 nach Elfmeterschießen   (0:0)
FC Südtirol (4-3-3): Facchin; Cappelletti, Kiem, Bassoli, Martin; Fink (76. Furlan), Pederzoli, Branca (115. Veratti); Minesso (91. Vassallo), Corazza, Turchetta. 
A disposizione: Micai, Peverelli, Tagliani, Cocuzza. 
Allenatore: Claudio Rastelli
Como (3-5-2): Melgrati; Redolfi, Ambrosini, Marchi; Gammone (86. Cristiani), Fietta, Ardito, Schenetti, Fautario; Altinier (92. Defendi), Le Noci  
Auf der Ersatzbank: Crispino, Bencivenga, Donnarumma, Verachi, Perna. 
Trainer: Giovanni Colella
Schiedsrichter: Valerio Marini aus  Rom 1 (D’Apice-Opromolla)
Elfmeterschießen: Le Noci 0:1, Kiem 1:1, Schenetti 1:2, Cappelletti 2:2, Fautario 2:3, Veratti 3:3, Defendi gehalten, Martin 4:3, Bencivenga gehalten!
Gelbe Karten:  Kiem FCS, Fietta COM, Redolfi COM, Ambrosini COM, Cappelletti FCS, Corazza FCS, Fautario COM
Gelb / Rote Karte: Redolfi COM
 
 
 
 

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Sa, 16. Dezember 2017 - 14:30
 
"Piergiovanni Mecchia" Stadion - Portogruaro
 
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