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FC SÜDTIROL GEHT IN GUBBIO 0:4 UNTER

Auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde der FC Südtirol in Gubbio mit einer klaren 0:4-Niederlage. Das Spiel begann für die Mannen um Trainer Alfredo Sebastiani katastrophal.
 
Nach zwei Minuten mussten sie den ersten Gegentreffer hinnehmen, sechs Minuten später musste Cascone (IM BILD) nach einer überharten Strafe des Schiedsrichters wegen einer roten Karte den Platz verlassen. Zudem verschoss Campo einen Elfmeter. Das erste Auswärtsspiel für den FC Südtirol fand am heutigen Sonntag in Gubbio statt. Das Duell der Südtiroler und der Mannschaft aus Umbrien, ist das erste Aufeinandertreffen zweier Mannschaften, die noch nie in der dritten Liga zu finden waren. Gubbio vermasselte sich den ersten Auftritt in der 1. Division gegen Cremonese heftig, denn gegen Trainer Baroni und Ex-FCS-Spieler Michael Bacher gab es eine 1:5-Klatsche. Trainer Alfredo Sebastiani musste heute auf den gesperrten Mohamed Lamine Traorè und auf die verletzten Tonino Sorrentino, Thomas Albanese, Alessio Orfanello und Pietro Baccolo verzichten. Dafür konnte der FCS-Coach wieder auf Stürmer Mattia Marchi und Mittelfeldspieler Alfredo Romano zurückgreifen. Die Hausherren, die vom ehemaligen Genoa-Spieler Vincenzo Torrente trainiert werden, konnten aus den Vollen schöpfen. Ebenfalls im Stadion war Gigi Simoni, ehemaliger Trainer bei Inter und jetzt in Gubbio als technischer Direktor tätig. Die einzige Überraschung in der Aufstellung der Hausherren war Bazzoffia, der den Vorzug gegenüber Testardi bekam. Bazzoffia erzielte am letzten Spieltag den Ehrentreffer gegen Cremonese. Zum Spiel: Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag. Hannes Kiem zögerte bei einem langen Pass aus der gegnerischen Hälfte viel zu lange und köpfte den Ball vor die Füße von Galano, der nicht lange fackelte und aus 20 Metern abzog. Zomer konnte den Ball nur kurz abwehren und Gomez staubte halbrechts heranstürmend ab. Nur zwei Minuten später war es erneut Galano, der die FCS-Hintermannschaft gehörig durcheinander wirbelte, auf Sandreani spielte, der Zomer zum zweiten Mal prüfte. In der achten Minute, nach einem langen Pass erneut aus der gegnerischen Hälfte, kam es zu einem Laufduell zwischen Pietro Cascone und Bazzoffia, wobei letzterer zu Boden ging. Der Schiedsrichter entschied auf Foul als letzter Mann und schickte Cascone mit der roten Karte vom Feld. Den fälligen Freistoß setze Sandreani knapp außerhalb des Strafraumes nur knapp daneben. In der 15. Minute wechselte Alfredo Sebastiani Hannes Fink aus und stellte Roberto Mirri als Innenverteidiger auf den Platz. Sechs Minuten später kam Bazzoffia links an Ball, wurde von der FCS-Abwehr nicht angegriffen, sein Schuss aus 23 Metern ging aber rechts von Zomer am Tor vorbei. In der 24. Minute ein erstes Lebenszeichen des FCS. Einen Freistoß von Campo aus 25 Metern konnte Lamanna mit einer sehenswerten Parade in den Eckball lenken. Der darauffolgende Eckball brachte nichts ein, trotz eines missglückten Ausfluges von Gubbio-Torhüter Lamanna. Nach rund einer halben Stunde flankte Capogrosso den Ball in die Mitte, wo erneut Kiem den Ball mit dem Kopf nicht aus der Gefahrenzone brachte, den Schuss von Sandreani konnte er im letzten Moment abblocken und Schlimmeres verhindern. In der 35. Minute ein Angriff des FCS: Campo versuchte mit einem Heber Marchi im Strafraum zu bedienen, doch der Stürmer kam nicht an den Ball und die Chance verpuffte. Zwei Minuten später das 2:0 für Gubbio. Mirri verlor im Mittelfeld leichtfertig den Ball an Sandreani, dieser spielte rechts zu Galano, der weiter auf Bazzoffia passte. Dieser zwang mit einem Diagonalschuss Zomer zu einer Abwehr - er konnte den Ball aber nicht festhalten - Galano staubte zum zweiten Treffer ab. In der 42. Minute eine Möglichkeit für Alfredo Romano auf 1:2 zu verkürzen, doch seinen Freistoß konnte Lamanna mit den Fäusten entschärfen. Auch in der zweiten Halbzeit legte Gubbio gleich wie von einer Tarantel gestochen los und brachte in den ersten Sekunden die Hintermannschaft des FCS einige Mal in Verlegenheit. In der 51. Minute versuchte Campo mit einem Gewaltschuss aus mehr als 35 Minuten seinen Frust abzubauen, doch auch dieser Schuss verfehlte sein Ziel klar. In der 52. Minute die bis dato beste Möglichkeit für den FCS. Nach einem Fehler in der Gubbio-Hintermannschaft kam Marchi an den Ball, seinen Gewaltschuss aus wenigen Metern konnte Lamanna aber entschärfen, den Nachschuss lenkte Briganti mit dem Kopf über die Latte. Danach ging es Schlag auf Schlag. Zuerst legte Capogrosso Marchi im Strafraum (57.), den fälligen Elfmeter von Campo konnte aber Lamanna entschärfen. Im Gegenzug foulte Brugger im Strafraum Bazzoffia. Gomez behielt die Nerven und erhöhte auf 3:0 für die Hausherren. In der Folge schaltete Gubbio einen Gang zurück und der FC Südtirol kam besser ins Spiel, doch mehr als einige Gegenstöße die nichts einbrachten schauten dabei nicht heraus. Im Gegenteil Gubbio blieb auch in der Folge gefährlich, zeigte sich aber vor dem Tor, auf Grund des klaren Spielstandes zu verspielt und vergab noch die eine oder andere gute Möglichkeit. In der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Donnarumma doch noch auf 4:0 für Gubbio.

Die Aufstellungen:

AS Gubbio (4-3-3): Lamanna, Capogrosso, Bartolucci, Boisfer, Borghese, Briganti, Galano (ab 81. Donnarumma), Sandreani, Bazzoffia (ab 66. Testardi), Raggio Garibaldi (ab 54.Nazzani) , Gomez Taleb. Trainer: Torrente. Ersatz: Farabbi, Montefusco, Gaggiotti, Caracciolo
FC Südtirol (4-3-3): Zomer, Brugger, Martin, Burato, Kiem, Cascone, Campo, Furlan (ab 62. Manuel Fischnaller), Marchi, Alfredo Romano (ab 68. Mariano Romano), Fink (ab 15. Mirri). Trainer: Sebastiani. Ersatz: Mair, Nazari, Hannes Fischnaller, Obrist
Tore: 1:0 Gomez (2.), 2:0 Galano (37.), 3:0 Foulelfmeter Gomez (58.), 4:0 Donnarumma (90.+2)
Schiedsrichter: Massimilaino Irrati (Pistoia)
Rote Karte: Cascone (8./Foul als letzter Mann) Gelbe Karte: Boisfer, Galano bzw. Brugger Zuschauer: ca. 1.500
 
 
 
 

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