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FC SÜDTIROL HOLT IM DRUSUSSTADION WICHTIGES REMIS GEGEN VERONA

Einen wertvollen und wichtigen Punkt holte der FC Südtirol vor ausverkauftem Haus gegen Altmeister Hellas Verona.
 

Hellas Verona blickt auf eine ereignisreiche und erfolgreiche Geschichte in der italienischen Serie A und Serie B zurück, die im Jahre 1985 mit dem Meistertitel in der höchsten italienischen Liga gipfelte. Hellas Verona spielte eine Hinrunde, die sicherlich nicht den Ambitionen der Vereinsführung entsprach. Das Erreichen der Play-offs ist aber weiterhin möglich und wird auch mit allen Mitteln verfolgt werden. Die Qualität der Mannschaft bzw. der einzelnen Spieler könnte das Unterfangen Aufstieg in die Serie B immer noch Möglich machen. Unterstrichen wird das Vorhaben, durch zwei Siege (gegen Paganese und Monza) und einem Unentschieden (gegen Como) in den letzten drei Spielen. Auch der Trainerwechsel Anfang November – Giuseppe Giannini wurde entlassen und durch Andrea Mandorlini ersetzt - trug dazu bei, dass Verona sich langsam aber sicher in die richtige Richtung bewegte. Mit dem ehemaligen Inter-Verteidiger und dem letztjährigen Trainer von Cluj - dort gewann Mandorlini die rumänische Meisterschaft – ist Verona noch ungeschlagen. Sechs Unentschieden und zwei Siege, wobei die Siege in den letzten drei Spielen errungen wurden, zeigen einen klaren Aufwärtstrend an. In den Reihen von Hellas Verona sind zahlreiche bekannte Gesichter zu finden. Neben dem Sportdirektor Mauro Gibellini – der die FCS-Mannschaften unter den Trainern Giuseppe Sannino und Attilio Tesser zusammenstellte – stehen auch Manuel Mancini (beim FCS in den Saisons 2003/2004 und 2004/2005) und Stürmer Giuseppe Le Noci, der beim FCS zwischen 2003 und 2006 drei Saisons lang unter Vertrag stand. In dieser Zeit erzielte Le Noci 20 Treffer für die Weiß-roten.

Den umgekehrten Weg vollzogen Torhüter Davide Zomer, der bei Hellas gleich 6 ½ Spielzeiten absolvierte und Andrea Burato, der die letzte Spielzeit in Verona in der 1. Division spielte, dabei aber nur zweimal zum Einsatz kam. Der 20-jährige Mittelfeldspieler aus Soave kann dem Spiel, aufgrund einer Sperre wegen seiner vierten gelben Karte, nur als Zuschauer beiwohnen. Neben Burato sind auch noch wegen roter Karten Roberto Mirri und Alfredo Romano gesperrt. Ebenfalls nicht einsatzfähig sind die verletzten Pietro Cascone und Thomas Albanese. Tonino Sorrentino hingegen wird auf der Ersatzbank Platz nehmen, die aufgrund der zahlreichen Abwesenheiten, von zwei Spielern der Beretti-Mannschaft aufgefüllt wird. Die Einberufung in die 1. Mannschaft erhielten die Nachwuchsspieler Alexander Kaufmann und Manuel Crepaz.

Zum Spiel: 21. Spieltag, dritter Spieltag der Rückrunde in der 1. Division Lega Pro. Ausverkauftes Haus im Drususstadion. Trainer Alfredo Sebastiani stellte seine Mannschaft ein einem 4-2-3-1-System auf. Vor Torhüter Davide Zomer spielten in der Innenverteidigung Kapitän Hannes Kiem und Denny Nazary. Auf den Außenbahnen verteidigten auf links Marco Martin und auf rechts Mohamed Lamine Traorè. Vor der Abwehr postierte Trainer Sebastiani Mariano Romano und Alessandro Furlan. Weiter vorne im Mittelfeld spielten Alessandro Campo, Omar El Kaddouri und Hannes Fink. Als einzige echte Sturmspitze agierte Matteo Marchi.

In der 7. Minute erfolgte der erste Angriff der Gäste. Scapini legte im Strafraum für Russo zurück, dessen Schuss aber ging klar am Tor vorbei. In der Folge versuchten beide Teams spielerische Akzente zu setzen, wobei vor allem Verona im Mittelfeld versuchte ein Übergewicht zu erzielen. Der FCS versuchte meist mit langen Pässen aus der eigenen Abwehr für Gefahr zu sorgen. In der 21. Minute kam Mattia Marchi nach Zuspiel von Alessandro Campo, im Strafraum mit dem Rücken zum Tor an den Ball - Vergini zog ihn kurz am Trikot - sein Drehschuss ging aber klar am Tor vorbei. Nach 32 Minute versuchte Mancini mit einer Einzelaktion für Gefahr zu sorgen, doch sein Schuss aus ca. 25. Metern ging klar über das von Davide Zomer gehütete Tor. Nur eine Minute später versuchte es ihm Alessandro Furlan nachzumachen. Sein Linksschuss ging aber neben das Tor. In der 37. Minute flankte Alessandro Campo vor das Verona-Tor, wo Abbate von Hannes Fink bedrängt, den Ball Richtung eigenes Tor lenkte und Rafael zu einer Galnzparade zwang. In der 42. Minute griff der FCS über rechts an. Alessandro Campo kam an der Strafraumgrenze an den Ball, spielte diesen in den Lauf von Omar El Kaddouri, der jedoch im letzten Moment vom Ball getrennt wurde. Der darauffolgende Eckball brachte nichts ein. Kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte sich Alessandro Campo auf halbrechts durch, seine Flanke in die Mitte fischte Rafael herunter. Im Gegenstoß kam Russo zu einem Abschluss, nach einem Zuspiel von Hallfredsson. Russo jagte den Ball jedoch über das Tor.

In der zweiten Halbzeit begann Hellas Verona gleich offensiv. Im Strafraum verabsäumte es Pichlmann im richtigen Moment den Abschluss anzusetzen. Den Abpraller jagte Hallfredsson zwar in Richtung Zomer, doch der Flachschuss, den der isländische Nationalspieler starten ließ, war für Davide Zomer kein Problem. In der 52. Minute setzte sich Hallfredsson auf links gegen Mohamed Traorè durch, zog in die Mitte, seinen Schuss konnte Davide Zomer aber mit den Füßen abwehren. Nur eine Minute später brachte Russo einen Ball von rechts im Strafraum an die Strafraumgrenze, von wo Hallfredsson den Ball in die Wolken jagte. Erneut nur eine Minute später kam Pichlmann im Strafraum nach einem Konter an den Ball, er löste sich von seinem Gegenspieler, sein Flachschuss fiel aber viel zu schwach aus. In der 59. Minute bekam Verona einen Direktfreistoß zugesprochen. Esposito probierte es mit einem Schuss aus gut und gerne 35 Metern, der Ball fiel aber zu schwach aus. Verona erhöhte nach rund einer Stunde den Druck und war vor allem bei einer Reihe von Eckbällen brandgefährlich. Vor dem ersten Eckball, konnte Hannes Kiem den Ball noch in höchster Not in den Eckball lenken. Die darauffolgenden Eckbälle waren allesamt ein Fressen der Verona-Spieler, die jedoch aus den Gelegenheiten kein Kapital schlagen konnten. Einzig bei einem Kopfball von Vergini musste sich Davide Zomer strecken und den Ball aus dem Eck fischen. Manuel Fischnaller bringt nach seiner Einwechslung gleich ein wenig Schwung in den Angriff. Nach einem Zuspiel von Alessandro Campo, dringt er in den Strafraum ein, seinen Schuss aus spitzem Winkel kann Rafael aber blockieren. In der Nachspielzeit versuchte Paghera mit einem wuchtigen Schuss Zomer zu überrschen, was ihm auch zum Teil gelang, da Zomer den Ball nicht festhalten konnte. Denny Nazari konnte den Ball in höchster Not in den Eckball befördern. In der letzten Minute bot sich dem FCS noch eine Möglichkeit. Nach einem Foul von Ceccarelli an Pietro Baccolo, versuchte Alessandro Campo mit einem Direktfreistoß sein Glück, doch der Ball ging klar über das Tor. Damit endete das Spiel mit einem torlosen Unentschieden.

Die Aufstellungen:

FC Südtirol: Zomer, Traorè, Martin, Mariano Romano, Kiem, Nazari, Campo, Furlan, Marchi (ab 80. Baccolo), El Kaddouri (ab 65. Fischnaller), Fink (ab 90. Brugger). Ersatz: Mair, Brugger, Baccolo, Sorrentino, Kaufmann, Crepaz.

Trainer: Alfredo Sebastiani

Hellas Verona: Rafael, Abbate, Scaglia, Esposito, Vergini, Ceccarelli, Mancini (ab 78. Ferrari), Russo (ab 76. Paghera), Scapini, Hallfredsson, Pichlmann. Ersatz: Caroppo, Maietta, Anderson, Garzon, Martina Rini, Ferrari.

Trainer: Andrea Mandorlini

Schiedsrichter: Francesco Saia (Palermo)

Tore:

Gelbe Karte: Fink, Marchi, Nazari bzw. Ceccarelli, Paghera, Russo.

Zuschauer: 3320 + 420 (Dauerkartenbesitzer)

 
 
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