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FC Südtirol zieht Bilanz und blickt auf die kommenden Saison

Die Gesellschafter des FC Südtirol haben heute in Bozen im Rahmen einer Pressekonferenz Bilanz gezogen und auf die kommende Saison vorausgeblickt. Laut Hans Krapf sei das primäre Ziel des Vereins, schuldenfrei zu sein, erreicht worden. „Im nächsten Jahr wollen wir aber auch sportlich wieder voll angreifen. Unser Ziel ist in der Serie C2 das Play-off. Auch die Jugendmannschaften, die in den nationalen Meisterschaften mitspielen, müssen vorne mitmischen.“
 
Neben Krapf stellten sich auch Arnold Gasser, Engelbert Schaller und Präsident Werner Seeber den Medienvertretern. Sie erinnerten an die sehr schwierige und kritische Situation zu Meisterschaftsbeginn, als der Chef der Serie C-Liga, Mario Macalli eine Teilnahme des FC Südtirol an der Meisterschaft wegen der bekannten Probleme des Vereinssitzes, abgelehnt hatte. Nur dank des Einsatzes und der oft sehr zähen Verhandlungen konnte der FCS dann schließlich doch noch in der Serie C spielen. „Unser Druck auf die Verantwortlichen hat auch bewirkt, dass sich in dieser Frage einiges bewegt hat. Kürzlich hat der Verband die Einschreibemodalitäten verändert, bereits in den kommenden Tagen sollen wir unsere Position regeln können“, sagte Krapf. 

Er bedaure, dass heuer nicht alle sportlichen Ziele erreicht werden konnten. Mit der Serie C2-Mannschaft wollte man möglichst frühzeitig den Klassenerhalt schaffen und junge einheimische Spieler ins Team einbauen. Der Klassenerhalt wurde zwar erreicht, wenn auch erst buchstäblich in letzter Minute. Damit wird der FCS im nächsten Jahr seine neunte Saison im Profi-Fußball bestreiten. „Man darf auch nicht vergessen, dass es heuer immerhin 42 Punkte brauchte, um sich zu retten, während im Vorjahr schon 38 genügten. In der letzten Saison fehlten uns sechs Zähler zu einem Play-off-Platz, heuer waren es sieben. Auch das Torverhältnis (34:33) war ähnlich wie im Vorjahr (37:33)“, resümiert Krapf die Saison. Er freue sich, dass so viele einheimische Spieler zum Einsatz kamen. Insgesamt haben heuer acht Südtiroler in der C2 gespielt: Hans Rudi Brugger (2.970 Minuten Einsatz), Hannes Kiem (2.718), Denis Mair (1.746), Manuel Scavone (1.427), Michael Bacher (1.109), Simon Rossi (305), Daniel Pfitscher (159) und Hannes Fink (25).

Krapf betonte auch, dass es zukünftig für den FCS nur einen Weg gebe: Weiter auf die eigene Jugend setzen. Dass die Arbeit erfolgreich ist, beweisen die Wechsel von Michael Cia (Atalanta) und Andrea Seculin (Fiorentina) zu zwei Serie A-Vereinen. Heuer nahm der FCS mit insgesamt neun Mannschaften an den verschiedenen Jugend-Meisterschaften teil, drei spielten in nationalen Ligen (Berretti, A-Jugend und B-Jugend). Mit dem AFC Südtirol wurde außerdem das Projekt Fußballschule gestartet, das der ehemalige Profi Arnold Schwellensattl leitet. Außerdem finden im Sommer in ganz Südtirol gleich neun Camp’s mit über 700 Jugendlichen statt.

Die größte Herausforderung für den Verein sei aber das neue Sportzentrum in Leifers. Die Finanzierung dieser neuen Anlage wurde von der 2. Gesetzgebungskommission des Landtages bereits gut geheißen. Für das Weiterbringen dieses Projekts werde man neu Kräfte zum FCS bringen.

Krapf sprach auch von den großen Fortschritten im Bereich Kommunikation. Medien und Öffentlichkeit wurden über Pressemitteilungen, Internet, eigenem Web-TV, Fotodienst und Vereinszeitung immer ausführlich über die Tätigkeiten des Klubs informiert.

„Unser Präsident hat auch im Bereich Finanzen unglaubliches geleistet“, lobte Krapf Werner Seeber. Vor zwei Jahren war der Verein in einer dramatischen Situation, heute ist er schuldenfrei. Alle Trainer- und Spielergehälter wurden bereits ausgezahlt, auch bei Lieferanten gibt es praktisch keine offene Positionen. Seeber musste natürlich zu drastischen Maßnahmen greifen, um den Klub zu sanieren. So wurden vor zwei Jahren 300.000 Euro bei Spielergehältern und 200.000 Euro in der Verwaltung gespart. Außerdem wurden durch den Verkauf von Cia und den Einsatz von Jugendspielern weitere 500.000 Euro mehr eingenommen. Auch heuer konnten durch Einsparungen in der Verwaltung und den Verkauf von Seculin wieder 400.00 Euro erwirtschaftet werden.

Da jetzt der Verein auf gesunden Füßen stehe, wolle man in der kommenden Saison auch sportlich voll angreifen. In der Serie C2 müssen man unbedingt einen Play-off-Platz anpeilen. Trainer Aldo Firicano hat noch ein Jahr Vertrag, die meisten einheimischen Spieler werden beim FCS bleiben, während es bei den Spielern von auswärts mit Sicherheit einige Änderungen geben werde. Außerdem möchte der FCS zukünftig auch in den nationalen Jugendmeisterschaften vorne mitmischen.


Im Bild: Arnold Gasser, Engelbert Schaller, Hans Krapf und Werner Seeber

 
 
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So, 30. April 2017 - 17:30
 
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