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FCS GIBT GEGEN DEN TABELLENZWEITEN DIE FÜHRUNG AUS DER HAND

Gegen den Tabellenzweiten konnte der FC Südtirol überzeugen und führte verdient bis in die 80. Minute 1:0. Nach mehreren erspielten und vergebenen Topchancen, nützten die „alten Hasen“ Della Rocca und Evacuo eine ihrer wenigen Möglichkeiten und versenkten zum 1:1 Endstand. Die überlegenen Weißroten hätten sich heute einen Sieg redlich verdient gehabt.
 
Als Gegner für das dritte Heimspiel in Folge reist niemand Geringeres als der Tabellenzweite Novara an, der innerhalb der Gruppe A dieser Meisterschaft die wohl am besten ausgestattete und vorbereitete Mannschaft darstellt. In der Rückrunde hat Novara nur ein Spiel verloren, am letzten Mittwoch gegen Como. In den sechs Siegen und drei Unentschieden holte es sich 21 Punkte.
Der letzte Sieg gelang dem FC Südtirol hingegen am 7. Februar, als Bertoni und Co. Cremonese mit 3:1 abfertigten.
Bei Novara verdient der EX-FCSler Simone Corazza große Aufmerksamkeit, der bereits 11 Tore in dieser Meisterschaft geschossen hat, nachdem er im letzten Jahr für die Weißroten 12 Mal treffen konnte.
Gegen Novara, das sich im Kampf um den Meistertitel befindet, muss Mister Sormani auf die verletzten Furlan, Fink und Branca verzichten. Er bestätigt 10 seiner Spieler von der letzten Partie gegen Real Vicenza und bringt im Mittelfeld als Neuheit Cia in der Startelf.
Das Spiel
Im Schein der Flutlichtanlage legt sich der FCS ab dem Anpfiff ins Zeug, um dem Spiel gleich seinen Stempel aufzudrücken, mit Erfolg, denn bereits in der 4. Spielminute bringt Luca Mazzitelli den FC Südtirol in Führung. Fischnaller kämpft sich zur Strafraumgrenze vor, überspringt Buzzegoli und spielt dann auf Mazzitelli in den Strafraum ab, der mit Kraft und Entschlossenheit zum 1:0 versenkt und damit seinen ersten Treffer in der Meisterschaft erzielt.
Novara muss auf diesen unerwarteten Rückstand reagieren, braucht aber lange dazu, sich ins Spiel zu bringen. In der 12. Minute nimmt Pesce im Strafraum Tait den Ball ab, um ihn zum lauernden Bianchi zu flanken, der aber hörbar nur den Außenpfosten trifft.
Die Piemontesen reißen langsam das Spiel an sich und stoßen nur drei Minuten später nach. Foglio setzt einen kräftigen Freistoß in die weißrote Abwehr, die das Leder zu kurz zurückschlägt, so dass er direkt zu Garufo gelangt. Dieser prüft Miori mit einem gefährlichen Ball, der vor dem Tormann noch einmal aufhüpft, aber Miori lässt sich nicht beirren und hält sicher.
Die Weißroten sehen sich einem starken Druck von Novara ausgesetzt und werden weit in der eigenen Hälfte festgenagelt, wobei es in der 25. Minute nach einem Hin und Her im Strafraum fast zum Tor der Angreifer kommt.
Mit einem sehr geordneten Spiel und viel Disziplin gelingt es dem FC Südtirol diesem Druck standzuhalten und langsam sogar abzubauen. Eine erholsame Unterbrechung bringt in der 29. Minute Bertoni, der nach vorne auf den immer bereiten Fischnaller spielt. Der schnelle Signater ergreift die Chance und durchbricht mit dem Ball am Fuß die Abwehr, lässt Garufo einfach stehen und verfehlt aber dann knapp das Tor.
Das Spiel verläuft wieder ausgeglichener und die Weißroten greifen wieder an. In der 40. Minute nimmt Fischnaller Gavazzi frech den Ball ab und steht alleine vor Torhüter Tozzo. Den ersten Schuss wehrt der Schlussmann ab, den Nachschuss befördert Fischnaller ins Aus und vergibt damit die Top-Chance für ein zweites Tor.
Nach dem Wiederanpfiff kämpfen sich beide Mannschaften durchs Mittelfeld, wobei sich Novara wegen Foulspiels in Kürze zwei Gelbe Karten abholt. Nach einem Foul an Mazzitelli setzt Marras einen harten und zielsicheren Freistoß ab, der aber von der Mauer abgeleitet wird.
Sormani stellt sein System durch die Einwechselung von Tagliani und Shekiladze um und spielt nun mit drei Verteidigern. Kurz nach seinem Auflaufen trifft Shekiladze in der 75. Minute lautstark die Latte, nachdem Tozzo den Ball noch ablenken konnte. Auch Novothny geht es beim Nachschuss gleich.
Doch wie immer beim Fußball kassiert der die Treffer, der sie nicht selbst erzielt und so kommt es in der 80. Minute statt des erwarteten 2:0 zum Ausgleich, zum unverdienten 1:1 durch Evacuo, der einen Pass von Della Rocca annimmt und an Kiem vorbei ins Tor spielt. Die beiden „alten Hasen“ haben eiskalt eine der wenigen Chancen genützt und dadurch das entscheidende Tor zum 1:1 Endstand herbeigeführt.
Die Weißroten bleiben auch heute wieder die Geschröpften, die eindeutig die bessere Mannschaft auf dem Platze waren, denen aber das Glück zum Sieg fehlte.

FC SÜDTIROL – NOVARA 1:1 (1:0)
FC Südtirol (4-3-3): Miori; Tait, Mladen, Kiem, Martin (85. Peverelli); Mazzitelli, Bertoni, Cia (67. Tagliani); Marras, Novothny, Fischnaller (74. Shekiladze).
Auf der Ersatzbank: Melgrati, Allegra, Ientile, Campo.
Trainer: Adolfo Sormani
Novara (3-5-2): Tozzo; Vicari, Bergamelli, Gavazzi; Foglio (68. Evacuo), Garufo (74. Dickmann), Pesce, Buzzegoli, Bianchi (53. Gonzales); Della Rocca, Corazza
Auf der Ersatzbank: Montipò, Schiavi, Faragò, Miglietta.
Trainer: Domenico Toscano
Schiedsrichter: Francesco Fiore aus Barletta (Marco Bresmes aus Bergamo und Andrea Fusco aus Turin)
Tore: 4. Mazzitelli 1:0, 80. Evacuo 1:1.
Gelbe Karten: Pesce NOV, Vicaro NOV, Gavazzi NOV, Novothny FCS,
 
 
 
 

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