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FCS MUSS SICH WEGEN EINES ELFERS MIT EINEM 1:1 GEGEN VENEDIG BEGNÜGEN

Die erhoffte Trendwende ist gegen Venedig zwar ausgeblieben, aber das Team von Mister Rastelli hat gezeigt, dass es auch mit starken Gegnern mithalten kann. Über weite Teile der Partie spielte nur der FCS, was sich jedoch im Resultat nicht wieder spiegelt. Der neue Trainer hat sicherlich noch eine weite Strecke Weges vor sich.
 
Der 6. Spieltag der Ersten Division Lega Pro stellt so etwas wie einen Neustart für den FC Südtirol dar, der  mit einem neuen Trainer gegen Unione Venezia antreten wird. Zu Wochenbeginn hat nämlich Claudio Rastelli den glücklosen Lorenzo D'Anna auf der Trainerbank abgelöst. Die Aufgabe im Mecchia Stadion von Portogruaro ist nicht einfach, aber für den FCS lösbar. Venedig steht derzeit mit 9 Punkten an der 5. Stelle der Tabelle, während die Weißroten mit fünf Zählern hinterherhinken, die von einem Sieg gegen Pavia, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen herrühren.
In seiner ersten Trainerwoche hat Rastelli hauptsächlich Motivationstraining betrieben, um der an und für sich starken Mannschaft wieder Selbstvertrauen, Zuversicht und den nötigen Kampfeswillen anzueignen, Eigenschaften die im Laufe der letzten Wochen etwas zu sehr in den Hintergrund getreten waren.
Das Spiel gegen Venedig stellt zudem den Auftakt von gleich vier Partien dar, in denen es gegen ambitionierte Gegner geht, die alle einen Anspruch auf die Tabellenspitze angemeldet haben. Es sind dies neben Venedig auch Virtus Entella, Cremonese und Vicenza.
Das Spiel:
Gleich nach dem Anpfiff setzt der FC Südtirol auf die Offensive und zeigt klar, dass drei Punkte eingeplant sind. Venedig zeigt sich davon unbeeindruckt und versucht den Südtiroler Sturm bereits im Mittelfeld abzufangen, doch vergebens. Campo kann in der 3. und in der 5. Minute jeweils einen sicheren Pass auf seine Kameraden im gegnerischen Strafraum platzieren. Doch sowohl Corazza,  als auch Turchetta können nichts damit anfangen. 
In einer sehenswerten Aktion geht der Ball dann von Corazza aus zu Turchetta, der seinerseits selbstlos auf Ekuban weiterleitet. Dieser hat keine Skrupel und versenkt das Leder in der 6. Minute direkt zum 0:1 Führungstreffer. Es ist auch gleichzeitig sein erstes Tor für die Weißroten.
Die Venezianer  setzen als Reaktion auf das frühe Gegentor voll zum Sturmlauf an. D'Appolonia nimmt in der 11. Minute im Strafraum einen guten Pass an, dreht sich und schießt gezielt, aber Micai hat aufgepasst und kann sicher abwehren.
Venedig hat mittlerweile die Torgefährlichkeit der Weißroten erkannt und blockiert wo es nur geht. Daher nimmt Corazza in der 18. Minute den Ball an und setzt einen weiten Rückpass zu Furlan, der aus 25 Metern Distanz auf das Tor schießt und dabei Schlussmann Vigorito massiv fordert.
Zur Mitte der 1. Halbzeit ist Ruhe auf dem Spielfeld eingekehrt, vor allem weil der FC Südtirol Druck und Geschwindigkeit aus der Partie genommen hat. Doch sobald die Gelegenheit sich bietet, sind die Weißroten blitzschnell zur Stelle, so in der 27. Minute Iacoponi, der eine Zugabe von Campo nützt, in den Strafraum eindringt und aus stark seitlicher Position nur das Außennetz trifft. Solche Aktionen stiften immer wieder Verwirrung und Schrecken beim Gegner.  
Angesichts der mangelnden Offensivtätigkeit der Venezianer könnte der FCS sich auf die Verteidigung der Führung beschränken, doch im Gegenteil, die Weißroten setzen nun wieder viel stärker zum Angriff an und machen gehörig Druck.
Wie wichtig ein solider Vorsprung ist, zeigt sich in der 38. Minute. Pasini stolpert nach einem Kontakt mit Bassoli im Südtiroler Strafraum, fällt zu Boden. Der Schiedsrichter gibt einen Elfmeter, den Cori sicher zum 1:1 Ausgleich verwandelt. Damit ist das Spiel wieder völlig offen.  
Venedig wittert nun Morgenluft und bringt sich nach vorne. Der Torschütze Cori gibt in der 40. Minute einen gewaltigen Schuss von außerhalb des Strafraumes ab, den Micai mit einem bewundernswerten Sprung abwehren kann. Zwei Minuten später kommt Cori wieder im Strafraum an den Ball. Diesmal köpfelt er eine Flanke von Pasini gegen das Tor, doch wieder kann Micai halten. 
Die 2. Halbzeit beginnt nur sehr gemächlich. Beide Mannschaften warten ab und wollen sich nichts vergeben. Erst in der 58. Minute kann der FC Südtirol eine neue Chance erkämpfen. Corazza stürmt bis zur Strafraumgrenze vor und spielt dann überraschend auf Campo ab, der jedoch den Tormann zu direkt anschießt.
Ähnlich ergeht es auch Turchetta, der in der 63. Minute alleine seine Gegner ausspielt und im Strafraum Vigorito ebenfalls den Ball direkt in die Arme spielt. In diesem Rhythms geht es weiter. In der 65. Minute erfolgt ein schöner Ballwechsel zwischen Turchetta und Bastone, der jedoch das Leder nicht richtig unter Kontrolle bekommt und daher am Pfosten vorbeizielt.
Nach einer langen sehr flachen Phase des Spiels geht erneut die Initiative vom FC Südtirol aus. Corazza bereitet in der 78. Minute einen sicheren Ball für Ekuban vor, der unaufhaltbar bis an die Strafraumgrenze kommt. Dort zieht er ab und verfehlt das Tor nur knapp.
Nun zieht sich die Partie bis zum Abpfiff zäh und ohne nennenswerte Aktionen  dahin. 
Der Schlusspfiff bestätigt das 1:1 Unentschieden, mit dem beide Mannschaften gut leben können. 

UNIONE VENEZIA – FC SÜDTIROL 1:1 (1:1)
Unione Venezia (4-3-3): Vigorito; Campagna, Pasini, Di Bari, Bertolucci; Maracchi (54.Gallo), Giorico, Calamai; Dramè (67. Bocalon), Cori (87. Pignat), D’Appolonia.
Auf der Ersatzbank: Fortunato, Cernuto, Lancini, Taddei. 
Trainer: Alessandro Dal Canto
FC Südtirol (4-3-3): Micai; Iacoponi, Cappelletti, Bassoli, Martin; Furlan, Campo, Vassallo (81. Branca); Ekuban, Corazza (88. Ahmedi), Turchetta (69. Tagliani).
Auf der Ersatzbank: Tonozzi, Kiem, Bastone, Innocenti. 
Trainer: Claudio Rastelli
Schiedsrichter: Luca Albertini aus Ascoli Piceno (Tamburini-Gentilini)
Tore: 6. Ekuban 0:1, 38. Cori nach Foulelfmeter 1:1, 
Gelbe Karten : Bassoli FCS, Dramè VEN, Pasini VEN, Vassallo FCS, Maracchi VEN, Giorico VEN. 
 
 
 
 

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