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FCS SCHLECHT INS NEUE JAHR GESTARTET: 0:2-NIEDERLAGE GEGEN GUBBIO

Eine klare 0:2-Niederlage musste der FC Südtirol im ersten Spiel des Jahres 2011 vor heimischem Publikum gegen Spitzenreiter Gubbio hinnehmen. Der FCS fand während der gesamten 90 Minuten nie richtig ins Spiel und musste sich zurecht dem Tabellenführer beugen.
 

Bereits nach der ersten Halbzeit war es um den FCS geschehen, denn die beiden Treffer aus der 26. und 39. Minute reichten Gubbio, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der FCS versuchte zwar in der zweiten Halbzeit dem Spiel eine Wende zu geben, doch eine gelb-rote Karte von Marco Martin in der 75. Minute erschwerte den Versuch um einiges.

19. Spieltag, 2. Spieltag der Rückrunde in der 1. Division Lega Pro: Im Drususstadion empfing der FC Südtirol um 14.30 Uhr den aktuellen Spitzenreiter Gubbio. Das Jahr 2010 schloss man im heimischem Stadion mit einem 2:1-Arbeitssieg über Paganese ab. Das letzte Spiel im Kalenderjahr 2010 beendete der FCS mit einem 2:2-Unentschieden in Reggio Emilia, nachdem man bereits mit 0:2 im Rückstand lag. Gubbio hatte in der Vorrunde eine Serie von sieben Siegen in Folge. Die Mannschaft aus Umbrien führte die Tabelle vor dem heutigen Spiel mit drei Punkten Vorsprung auf Sorrento an. Die Weiß-roten hingegen lagen vor dem Spiel – gemeinsam mit Lumezzane – auf dem 6. Tabellenrang, mit drei Punkten Rückstand auf einen Playoff-Platz und vier Punkte Vorsprung auf einen Playout-Platz.

Im Gegensatz zum Hinrundenspiel, das mit 0:4 (Tore von Galano, Donnarumma und zwei Treffern von Gomez) verloren ging, machten Brugger und Co. sicherlich einen Qualitätssprung.

An diesem Sonntag nicht einsatzfähig waren neben dem Langzeitverletzten Pietro Cascone auch Tonino Sorrentino und Thomas Albanese. Sorrentino ist noch nicht konditionell und körperlich in der notwendigen Verfassung. Albanese hingegen schlägt sich immer noch mit seiner Leistenverletzung herum.

Was die taktische Ausrichtung anbelangt, stellte Trainer Alfredo Sebastiani vor Torhüter Davide Zomer, Hannes Kiem und Denny Nazari in die Innenverteidigung. Auf der linken Seite verteidigte Marco Martin, auf rechts Kapitän Hans Rudi Brugger. Im Mittelfeld spielten Andrea Burato, Mariano Romano, Alessandro Furlan, Alessandro Campo und Omar El Kaddouri, wobei die beiden Letztgenannten in der Offensive die alleinige Sturmspitze Mattia Marchi unterstützen sollten.

Zum Spiel: In den Anfangsminuten überließ der FC Südtirol dem Spitzenreiter aus Gubbio das Spielfeld. Auch einige Unsicherheiten zeigten sich in den ersten Minuten, was die Genauigkeit im Passspiel anbelangt. In der 10. Minute zeigte sich der FCS zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor von Gubbio. Alessandro Campo flankte einen Eckball direkt vor das gegnerische Tor und Lammanna musste mit den Fäusten eingreifen. Fünf Minuten später kam Gubbio zur ersten nennenswerten Möglichkeit. Farina setzte sich auf der linken Seite durch und spielt in den Strafraum zu Donnarumma, der von der Abwehr nicht eng genug gedeckt wurde. Seinen Drehschuss konnte FCS-Torhüter Davide Zomer aber ohne Probleme blockieren. In der Folge bekam der FC Südtirol den Spitzenreiter besser in den Griff und startete auch einige Angriffe, die jedoch meist an der Strafraumgrenze endeten. In der 26. Minute jedoch ging Gubbio in Führung. Nach einem Freistoss von rechts von Sandreani, zeigte die FCS-Abwehr eine Unsicherheit, Boisfer reagierte am schnellsten und staubte zur Führung für den Tabellenführer ab. In der 30. Minute foulte Caracciolo Alessandro Campo, als dieser an ihm vorbeiging. Den fälligen Freistoß von rechts zwischen Strafraum und Seitenauslinie knallte Alessandro Campo an den Pfosten. Hannes Kiem wäre einschussbereit vor dem Tor gestanden. In der 39. Minute das 2:0 für den Gast aus Umbrien. Ein mustergültiges Zuspiel von Sandreani durch die Mitte, erreichte Donnarumma an der Strafraumgrenze und mit einem ansatzlosen Schuss knallte er den Ball am völlig verdutzten und regungslosen Davide Zomer vorbei ins Tor.

Nur wenige Minuten später (41.) spielte sich Alessandro Campo an der gegnerischen Strafraumgrenze frei, sein Aufsetzer berührte aber nur den Pfosten und sprang von dort ins Feld zurück. Nach einer Minute Nachspielzeit schickte Schiedsrichter Ripa beide Mannschaften in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit waren gerade fünf Minuten gespielt und Gubbio zeigte sich erneut gefährlich vor dem FCS-Tor. Nur eine Abseitsposition von Galano verhinderte – nach einem sehenswerten Zuspiel von Sandreani – eine erneute Tormöglichkeit für den Spitzenreiter. In der 54. Minute war es Donnarumma, der einen Ausrutscher von Innenverteidiger Hannes Kiem zu einem Vorstoß nutzte. Sein Diagonalschuss ging aber rechts an Davide Zomer und am Tor vorbei. Gleich nach dem Doppelwechsel (für Alessandro Campo und Andrea Burato kamen Alfredo Romano und Manuel Fischnaller) knallte Alessandro Furlan einen Weitschuss knapp über das Gubbio Tor. In der 75. Minute kam es noch dicker für den FCS. Nach einem Foul von Marco Martin an Sandreani musste Marco Martin nach der zweiten gelben Karten mit gelb-rot vom Platz. In der Folge war der FCS zwar weiterhin bemüht dem Spiel doch noch eine Wende zu geben, doch brauchbares – sprich Tore – schaute dabei nicht heraus. Gubbio kontrollierte das Spielgeschehen und ließ bis zum Schluss nichts mehr anbrennen.

Die Aufstellungen:

FC Südtirol: Zomer, Brugger, Martin, Burato (ab 56. Manuel Fischnaller), Kiem, Nazari, Campo (ab 56. Alfredo Romano), Mariano Romano, Marchi, El Kaddouri (ab 68. Baccolo), Furlan. Ersatz: Mair, Mirri, Traorè, Fink.

Gubbio: Lammanna, Bartolucci, Farina, Boisfer, Borghese, Caracciolo, Galano (ab 67. Bazzoffia), Sandreani, Gomez (ab 89. Montefusco), Raggio Garibaldi, Donnarumma (ab 78. Capogrosso). Ersatz: Farabbi, Gaggiotti, Montefusco, Nazzani, Testardi.

Schiedsrichter: Vincenzo Ripa (Nocera Inferiore)

Tore: 0:1 Boisfer (26.), 0:2 Donnarumma (39.)

Gelbe Karte: Martin, Marchi, Campo bzw. Caracciolo, Farina, Boisfer.

Zuschauer: 1600

 
 
 
 

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