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FERALPISALO' SCHLÄGT DEN FCS 4-1. COACH RASTELLI ENTLASSEN

Sieben verrückte Minuten haben in Salò ausgereicht, um den FC Südtirol aus der Bahn zu werfen. Beim Stand von 1:1 erzielte Feralpisalò drei Tore zum 4:1 Endstand und besiegelte dadurch auch das vorzeitige Aus für Mister Rastelli. Umgehend nach der Partie hat der FC Südtirol die Trennung von seinem Trainer bekanntgegeben. Das Training wird nun Co-Trainer Nabiuzzi leiten, bis ein Nachfolger für den Lehrmeister aus Rom gefunden wird. Der FC Südtirol bedankt sich für die Zeit in Bozen und wünscht Claudio Rastelli viel Glück für seine Zukunft.
 
Bereits seit fünf Partien sind Claudio Rastelli und sein Team ohne Sieg: den letzten Erfolg gab es für den FC Südtirol am 28. September im 2:0 Heimspiel gegen Pro Patria, wobei beide Tore Fischnaller erzielte. Es folgten drei Unentschieden gegen Alessandria, Real Vicenza und Albinoleffe und schließlich zwei Niederlagen gegen Renate und Novara.
Daheim hat der heutige Gegner Feralpisalò 12 seiner  14 Punkte erobert, als Lohn für vier Siege gegen Real Vicenza, Pordenone, Torres und Cremonese, sowie nur einer Niederlage gegen den Tabellenersten Como. Die Mannschaft aus der Provinz Brescia hat am letzten Wochenende überraschend gegen Mantua 1:0 auswärts verloren und damit auch ihre Problemfelder aufgezeigt. Beherrscht wird das Spiel von einem bedeutenden Ex, nämlich von Claudio Rastelli, der Salò in der Saison 2010/20111 zum historischen Aufstieg in die Erste Division geführt hat, indem er die Playoffs gewonnen hat.
Mister Rastelli muss heute ohne Martin und  Marras auskommen, die an einem leichten Fieber leiden. Sie werden durch Ientile und Campo ersetzt. Die einzige weitere Veränderung in der Aufstellung besteht darin, dass Furlan ins Mittelfeld rückt und somit den Vorzug vor Fink, Mazitelli und Tait erhält.
Auch Salò Trainer Giuseppe Scienza hat Probleme mit der Startelf, denn ihm fehlen der gesperrte Ranellucci und der verletzte Juan Antonio, sowie der Top-Scorer Elvis Abbruscato, der auf der Ersatzbank Platz nimmt. Für ihn läuft Romero auf.
Das Spiel
Feralpisalò nützt seinen Anstoß für eine schnelle Angriffsaktion in die Hälfte des FC Südtirol und lässt sich nicht mehr vertreiben. Bereits in der 3. Minute stellt sich auch schon der Erfolg ein. Fabris bringt die Hausherren mit 1:0 in Führung. Zerbo spielt einen Pass nach vorne zu Bracaletti, der aus einer unklaren Position vorstößt, in den Strafraum eindringt und dann auf dem Rasen zu Fabris zurückflankt, der auf halber Höhe unschlagbar einnetzt. Schlimmer hätte die Partie für den FCS nicht beginnen können.
Feralpisalò ist von dem  frühen Erfolg beflügelt und versucht gleich ein weiteres Tor draufzusetzen., In der 6. Minute feuert Bracaletti eine wahre Rakete von der Strafraumgrenze ab, doch Melgrati wirft sich in die Flugbahn und wehrt sicher ab.
Die Weißroten brauchen eine Viertelstunde, bevor sie sich vom Schlag erholen und wieder aktiv ins Spiel eingreifen. In der 17. Minute gelingt es Fischnaller, sich an der Strafraumgrenze freizukämpfen und einen gut platzierten Schuss diagonal aufs Tor zu setzen. Der Verteidiger  Carboni rutscht mehr in den Ball hinein und bringt ihn erneut zu Fischnaller. Diesmal flankt er von links, aber Leonarduzzi kann endgültig klären.
In der Folge des dritten Eckballes des FCS landet der Ball vor den Füßen von Bertoni, der sofort reagiert und aus der Drehung heraus einen scharfen Schuss knapp am Pfosten vorbei setzt.
Gleich darauf folgt die Chance für Branca, der einen Pass von Campo von links annehmen kann. Er flitzt in den Strafraum, trödelt aber ganz alleine zu lange herum, bevor er endlich schießt. Zu spät, denn Tandardini kann nun klären.
Den drei verpassten Chancen der Weißroten folgt der Gegenstoß von Salò. Bracaletti taucht ganz  vorne links auf und bedient den gut postierten Zerbo, der im letzten Augenblick von Tagliani gestört wird und der Ball wird zur Ecke abgelenkt.
Aber auch der Eckball hat es in sich, denn Leonarduzzi lenkt das Leder vom 16er direkt in die Richtung auf das Tor. Furlan ist zur Stelle und rettet auf der Linie.
In der 32. Minute verliert der FC Südtirol leichtfertig den Ball nur 20 Meter vom Tor entfernt. Romero lässt sich nicht zweimal bitten und legt einen harten Weitschuss hin, den Melgrati aber abwehrt.
In den letzten zehn Minuten der 1. Halbzeit sucht der FC Südtirol mit allen Mitteln und viel Einsatz den Ausgleich. In der 38. Minute setzt Furlan einen Weitschuss knapp über die Latte und in der 39. leitet einen fantastischen Angriff ein. Er bringt auf dem linken Flügel Branca in Position, der zurück auf Campo passt. Dieser kickt das Leder diagonal am Tormann und leider auch  am Pfosten vorbei.
Die letzte Aktion gehört aber Romero, der bei Feralpisalò die Regie führt. Er bedient Zerbo, der völlig alleine im Strafraum das offene Tor verfehlt.
Zu Beginn der 2. Halbzeit hat Mister Rastelli Chinellato für Lendric gebracht. Am Spielfluss ändert das vorerst nichts, denn Salò tritt sehr offensiv an. In der 47. Minute sieht sich Kiem dem stürmenden Bracaletti gegenüber, den er wirklich im letzten Augenblick elegant am Torschuss hindert. Nur eine Minute später leitet Zerbo einen schnellen Konter ein, der ihn bis zum Strafraum bringt. Tagliani wirft sich in den Weg und kann ihm den Ball abnehmen. Dem sehr schnell zur Hilfe eilenden Bracaletti kommt Melgrati zuvor, der endgültig klären kann.
Feralpisalò bleibt weiter aktiv und bedrängt die Weißroten immer wieder. In der 55. Minute nimmt Bracaletti einen gezielten Pass von rechts an, den er knapp über die Latte köpfelt.
Diesen Druck kann Feralpisalò auf Dauer nicht durchhalten, so dass die Weißroten wieder ins Spiel kommen.
In der 62. Minute sprintet Fischnaller los und wird von Tagliani prompt im Lauf bedient. Fisch überwindet Branduani mit einem perfekten diagonalen Schuss und bringt mit seinem siebten Saisonstreffer den Ausgleich für den FC Südtirol.
Die Freude der Weißroten ist aber nur von kurzer Dauer, denn nur fünf Minuten später bringt Fabris seine Mannschaft erneut in Führung. Bracaletti bedient durch einen langen Pass auf dem rechten Flügel Fabris, der sich in der Auseinandersetzung Mann gegen Mann mit Cia durchsetzen kann  und alleine vor Melgrati auftaucht, den er durch einen wohldosierten flachen Schuss auf dem Rasen ausspielt.
Damit aber nicht genug, denn in der 70. Minute leistet sich Melgrati einen seiner seltenen Fehler und wird sofort dafür bestraft. Gulin schnappt sich den viel zu kurzen Ausstoß von Melgrati, passt gedankenschnell zu Bracaletti, der aus unmittelbarer Nähe zum 3:1 einnetzt.
Der Tiefpunkt aus Südtiroler Sicht wird in der 74. Minute mit dem 4:1 erreicht, als es Romero gelingt sich freizuspielen und alleine vor dem Tor aufzutauchen, Melgrati versucht sein bestes, hat aber keine Chance und wir von Romero durch einen  flachen Schuss über den Rasen bezwungen.
Nach diesem Feuerwerk verfällt Feralpisalò wieder in seine gemütliche Spielphase und wehrt die eher verunsicherten Weißroten sicher ab und bringt das Ergebnis von 4:1 über die Zeit. Mit Ausnahme der kurzen  Schwächephase in der Mitte der 2. Halbzeit, hat sich der FCS eine solch hohe Niederlage nicht verdient.

FERALPISALO' - FC SÜDTIROL 4-1 (1-0)
Feralpisalò (4-3-3): Branduani; Tantardini, Carboni, Leonarduzzi, Belfasti; Fabris, Pinardi (85. Codromaz), Bracaletti; Zerbo (64. Gulin), Romero, Cittadino (53. Cavion).
Auf der Ersatzbank: Proietti, Broli,  Di Benedetto, Abbruscato.
Trainer: Giuseppe Scienza.
FC Südtirol (4-3-3): Melgrati; Mladen, Kiem, Tagliani, Ientile; Furlan, Bertoni (34. Petermann), Branca; Campo (61. Cia), Lendric (46. Chinellato), Fischnaller.
Auf der Ersatzbank: Miori, Brugger, Mazzitelli, Fink.
Trainer: Claudio Rastelli.
Schiedsrichter: Andrea Giuseppe Zanonato aus  Vicenza (Luca Bianchini aus Cesena und Ruben Liberato Angotti aus  Lamezia Terme). 
Tore: 2. Fabris 1:0, 62. Fischnaller 1:1, 67. Fabris 2:1, 70. Bracaletti 3:1, 74. Romero 4:1.
Gelbe Karten: Bertoni FCS, Petermann FCS, Tandardini FER, 
 
 
 
 

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So, 2. April 2017 - 16:30
 
Bozen - Drususstadion
 
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