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Furlan einer der wenigen Fußballer mit Uniabschluss

Am 15. März 2017 war es soweit. Alessandro Furlan konnte stellte sich vor die Fassade der San Raffaele Universität in Mailand und ließ sich mit dem traditionellen Doktorhut fotografieren. Für die Promotionszeremonie hatte der FC Südtirol dem Mittelfeldspieler freigegeben, denn es passiert nicht alle Tage, dass ein Fußballer den Bachelor-Titel erlangt. Das Sprichwort „die Nadel im Heuhaufen finden“ passt wie die Faust aufs Auge, denn im Fußballgeschäft gibt es nicht viele, die diplomiert sind. Bekannte Beispiele sind der Juventus-Verteidiger Giorgio Chiellini – er studierte Wirtschaft und Handel in Turin – der spanische Offensivspieler in Diensten von Manchester United Juan Matà, er schloss neben dem Bachelor in Bildungswissenschaften zwei Master ab, die Anwälte Guglielmo Stendardo und Mario Ielpo, sowie der Nationalverteidiger Angelo Ogbonna und Trainer Massimo Oddo.
Für die Bachelorarbeit, die er mit Hilfe des Konditionstrainers Fabio Trentin und des Physiotherapeuten Mattia Zambaldi ausgearbeitet hatte, heimste Ale 102 von möglichen 110 Punkten ein. Die Arbeit besprach er mit Prof. Cinzia Galbusera. Sie handelt von sehr häufig auftretenden Verletzungen bei Fußballern: der Schambeinentzündung und der Zerrung im Oberschenkel.
Bereits 2012 entschied Alessandro, einen Weg an der Universität einzuschlagen: „Zuerst hatte ich mich an der Universität in Trient am Studiengang Wirtschaft immatrikuliert. Nach einiger Zeit habe ich mich für einen Wechsel des Studiengangs entschieden, da mich Sportwissenschaften doch mehr interessierte. Die Vorlesungen verfolgte ich online und einmal im Jahr fuhr ich nach Rom, wo in einer Woche alle praktischen Vorlesungen abgehalten wurden. Die Prüfungen absolvierte ich hingegen entweder in Mailand oder in Rom. Was es dazu braucht neben den täglichen Trainingseinheiten einen Bachelor-Studiengang zu absolvieren? Einsatz und Durchhaltevermögen sowie eine gute Zeiteinteilung. Ich lernte immer vormittags, wiederholte den Stoff nach dem Training am Abend. Natürlich musste ich auch auf Dinge verzichten, doch das hielt sich in Grenzen. Ich ließ mal einen Urlaub aus, blieb am Abend zu Hause, während die Freunde zum Abendessen gingen. Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass es sich gelohnt hat. In diesen Jahren war die Hilfe von zwei Menschen besonders wichtig. Fabio Trentin und Mattia Zambaldi. Die beiden haben mir sehr geholfen. Ziele? Ich will nun einen Master machen, bei dem ich in engem Kontakt mit Physiotherapeuten und Doktoren sein kann. Nach meiner aktiven Karriere als Spieler will ich Sportlern bei der Vermeidung und der Rehabilitation von Verletzungen helfen.“

 
 
 
 
 

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