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Geschichte

Vom SV Milland zum FC Südtirol
Mit der Idee, in Südtirol eine Profi-Fußballmannschaft auf
die Beine zu stellen und der anfänglichen Skepsis und Kirchturmpolitik zum
Trotz, ist eine Unternehmergruppe im Jahre 1995 dieses ehrgeizige Unterfangen
angegangen. Nachdem die Verhandlungen mit dem AC Bozen gescheitert waren,
übernahm die Gruppe Unternehmer 1995 den SV Milland.
Zum ersten Präsidenten wurde der Gsieser Hanns
Huber gewählt. Die Rolle des Sportdirektors bekleidete Sepp Insam. Der
Verein wurde am 1. August 1995 offiziell vorgestellt. Schon damals gab
Huber als Fernziel die Serie C an. Kurzfristig war der sofortige Aufstieg von
der Landes- in die Oberliga programmiert. Schon damals mit dabei waren Flavio
De Monte und Hermann Larcher. Die beiden Millander sind auch die einzigen Gründungsmitglieder,
welche heute noch Gesellschafter des weißroten Clubs sind. 
 
 
Von der Landesliga in die Serie D
In seinem ersten Jahr bricht der FC Südtirol sämtliche
Landesligarekorde. Als bislang einzige Mannschaft gewinnt der FCS die
Meisterschaft ohne Niederlage. Von den 30 Spielen entscheiden die Weiß-Roten 26
für sich und spielen viermal Unentschieden. Sowohl die Punktezahl (82) als auch
der Vorsprung auf den Zweitplatzierten sind bis heute unerreicht. Auch die
Oberliga ist nach einem Jahr abgehakt. 16 Siege, 13 Unentschieden und nur eine
Niederlage bedeuten am Ende mit 61 Punkten Platz 1 und den Aufstieg in die
Serie D.
Im Sommer 1997 beginnt für den FC Südtirol eine
neue Ära. Jene des Grödner Bauunternehmers Leopold Goller. Bei der
Vereinsvollversammlung wird der bestehende Ausschuss abgewählt und wenig später
ein neuer Ausschuss gewählt. Am 1. Juli 1997 wird Goller neuer Präsident. Horst
Seebacher und Willi Gabalin werden zu Vize-Präsidenten ernannt. Willi Gabalin
konnte dank seines Charisma und Netzwerkes viele Freunde und Gönner für den FC
Südtirol gewinnen. Dem Ausschuss gehörten weiters Sekretär Angelo Baldassarre,
Maurizio Cavallo, Sepp Insam, Hermann Larcher und Engelbert Schaller an.
 
 
Aller guten Dinge sind Drei
Im ersten Jahr der Serie D erreicht der FCS als
Aufsteiger mit einer völlig umgekrempelten Mannschaft den 12. Tabellenplatz. 
Im zweiten Jahr erreichen die Südtiroler den siebten Rang. In dieser Spielzeit feiert
auch der junge Passeirer Verteidiger Hans-Rudi Brugger sein Debüt im weiß-roten Trikot;
jener Brugger, der später zum Rekordspieler des FC Südtirol avancieren wird. 
Bereits im dritten Jahr gelingt dem FCS der Sprung in den Profifußball.
Trainer Giuseppe Sannino und Kapitän Luca Lomi treiben das
Team zum Sieg der nationalen Amateurliga (Serie D). Das entscheidende Spiel in
Mezzocorona gewinnt der FCS dank eines Treffers von Girlanda und feiert den
Aufstieg in die Serie C2. Bereits in Jahr zuvor, im Juni 1999 wurde die
Fussballclub Südtirol GmbH gegründet, um für einen eventuellen Aufstieg
gerüstet zu sein. Zudem wurde eine stabile finanzielle Basis gelegt, die den FC
Südtirol in Zukunft vor unliebsamen Überraschungen bewahren sollte. Zum
Präsidenten wurde Mehrheitseigentümer Leopold Goller gewählt. 
 
 
Der Wechsel nach Bozen
Mit dem Aufstieg in die Profiliga wird der FC Südtirol
der nördlichste Profiverein Italiens. Der Aufstieg bedeutet gleichzeitig auch
die Übersiedlung in die Landeshauptstadt Bozen, da das Drusus-Stadion das
einzige Serie-C-taugliche Stadion des Landes ist. Zu Beginn des Jahres 2001 werden
die Umbauarbeiten im Bozner Fußballtempel abgeschlossen. Das Fassungsvermögen erhöht
sich auf 3.000 Zuschauer. Der FC Südtirol eröffnet auch sein erstes Büro in
Bozen, in der Avogadrostraße 6 und weiht ein Jahr später den neuen Vereinssitz
in der Cadornastraße 9b ein. 
 
 
Debüt bei den Profis
Das Ziel Klassenerhalt wird vorzeitig erreicht. Der FCS spielt unter Coach
Sannino tollen Offensivfußball und das Stadion ist gut besucht. Mangels
weiterer sportlicher Ziele baut die Mannschaft leistungsmäßig aber ab. Dadurch
wird die Vertragsverlängerung von Trainer Giuseppe Sannino rückgängig gemacht.
Präsident Goller kündigt an, für die kommende Saison höhere Ziele zu stecken.
 
 
Es will einfach nicht klappen
Der FC Südtirol spielt 10 Jahre lang in der Serie C2, der vierten Liga
Italiens. Es sind Saisonen des Auf und Abs, geprägt von verpassten Aufstiegen. Gegen
Brescello scheidet die Mannschaft in der Saison 2001/02 ohne Niederlage in den
Play offs aus. Ausschlaggebend ist die bessere Platzierung Brescellos in der
Meisterschaft. Durch eine fulminante Rückrunde qualifiziert sich die Mannschaft
von Coach Attilio Tesser als Dritter auch im Jahre darauf erneut für die
Play-offs. Im Play off-Finale scheitern die Weiß-Roten erneut an der
Verbandsregel, die die besser platzierte Mannschaft der Meisterschaft Novara
prämiert. Auch unter Trainer Bruno Tedino scheitert der FC Südtirol erneut erst
im Finale gegen Cremonese und unter Coach Marco Baroni gegen Ivrea haben die
Weißroten nicht mehr Glück. In diesen Jahren wird außerdem ein Hauptaugenmerk
auf den Jugendsektor des FC Südtirol gelegt. Der Bozner Fausto Grandi ist für
den Nachwuchs verantwortlich und schafft es durch gute Arbeit einen
funktionierenden Jugendsektor auf die Beine zu stellen. Hervorzuheben sind die
Einberufungen in die Nationalmannschaft Italiens von Thomas Frendo, Martin
Ritsch, Michael Bacher und Michael Cia.
 
 
Seeber neuer Präsident, Pfeifer wird Geschäftsführer
Am Ende der Saison 2005/2006 tritt Leopold Goller als
Präsident zurück. Den erhofften Aufstieg in die Serie C1 konnte Goller nicht
mehr erleben. Er verstarb am 7. September 2009 nach schwerer Krankheit. 
Zum neuen Präsidenten wird im April der bisherige Generaldirektor
Werner Seeber gekürt. Eine wichtige Neuerung ist der Eintritt von Dietmar
Pfeifer. Er schafft es, neben der radikalen Sparpolitik Seeber’s, mit einem
innovativen Marketingprojekt zahlreiche Sponsoren vom FC Südtirol zu überzeugen.
Gemeinsam bringen sie den Verein auf eine stabile finanzielle Basis. Zudem wird
der Verein AFC Südtirol gegründet, welcher sich vor allem für den Jugendsektor einsetzt
und der allen Südtirolern die Möglichkeit bietet Teil des FCS zu sein.
Präsident des AFC Südtirol wird Engelbert Schaller, seit 1997 als
Gesellschafter für den Verein und Mitglied des Verwaltungsrates tätig.
 
 
Knapp dem Abstieg entronnen
Der FC Südtirol unter Präsident Werner Seeber und
Geschäftsführer Dietmar Pfeifer schlägt einen neuen Weg ein. Die Mannschaft
wird komplett umgestellt und verjüngt. Zum Kader der 1. Mannschaft gehören nun
12 Südtiroler. Durch diese neue Politik, viele junge Südtiroler in die
Profimannschaft einzubauen, baut sich rund um die Mannschaft eine große
Euphorie auf. 
Die darauffolgenden Jahre sind jedoch von sportlich
nicht erfreulichen Leistungen geprägt. In der Saison 2007/08 rettet den FCS ein
Last-Minute Tor vor den drohenden Play out-Spielen, welche aber in der
darauffolgenden Saison bestritten werden müssen. Zwei Trainerwechsel, wenige
Tore und zu viele Gegentore führen zum Alles oder Nichts-Match gegen Valenzana.
Der langjährige Jugendtrainer Alfredo Sebastiani übernimmt im Mai die
Mannschaft und der Abstieg in die Serie D wird durch einen souveränen 2:0
Erfolg im Playout-Rückspiel gegen Valenzana gerade nochmal abgewendet. Nicht
nur sportlich erleidet die Mannschaft Rückschläge, denn am Ende der Saison
verstirbt der langjährige Präsident des Vereins Leopold Goller nach
mehrmonatiger Krankheit. Er hatte den FCS in den Profifußball geführt. Anschließend
tritt im März 2009 Walter Baumgartner als Präsident in Werner Seebers
Fußstapfen, welcher nach drei Jahren Höhen und Tiefen seine Führungsposition aufgibt.
Baumgartner, Abgeordneter im Südtiroler Landtag und zuvor
Direktor des Handels und Dienstleistungsverbands  sowie Präsident seines Heimatvereins Klausen
gewesen war, spricht sofort von einem ambitionierten Leitbild und Vision für
2015. 
 
 
Aufstieg in die dritte Liga
Nach einer enttäuschenden Vorsaison startet der FCS
mit neuen Köpfen in die Saison. Dietmar Pfeifer ist der neue Generaldirektor
und Luca Piazzi der neue Sportdirektor. Trainer Alfredo Sebastiani, der die
Mannschaft in der Vorsaison vor dem Abstieg bewahren konnte, wird für die neue
Saison als Trainer bestätigt. Der Plan ist es, aus den zahlreichen jungen
Spielern und den bewährten Mannschaftsstützen, wie Fischnaller, Fink, Mair,
Fischnaller, Scavone, Pfitscher, Bacher, Kiem und Brugger ein erfolgreiches
Team zu formen. Und der FCS erweist sich als Favoritenschreck. Im letzten
Meisterschaftsspiel gegen Valenzana wird der Mannschaft von mehr als 3.000 Fans
im heimischen Drusus-Stadion der Rücken gestärkt. In der 69. Minute besiegelte
Mattia Marchi durch einen sehenswerten Lupfer den lang erhofften Aufstieg in
die dritthöchste Spielklasse.
 
 
Unfassbares in Ravenna
Der langersehnte Aufstieg in die Serie C1 endet im
Drama. Obwohl stark in die Saison gestartet geriet der FC Südtirol in eine
Krise. Trainer Sebastiani muss seinen Posten räumen, für ihn übernimmt Maurizio
Pellegrino di Führung des FCS. Der Club, der inzwischen den Sitz von Brixen
nach Bozen verlegt hatte, kämpft, schafft es aber nicht sich direkt zu retten.
In den Play out steht dem FCS Ravenna gegenüber. Das Hinspiel gewann der FCS
souverän mit 1:0 und auch im Rückspiel schien alles unter Kontrolle. Bis sieben
Sekunden vor dem Schlusspfiff – beim Stand von 1:1 – der FCS-Torhüter Davide
Zomer eine Chance von Gegenspieler Lapadula entschärfte, doch anstatt den Ball
anschließend auszuschießen, von einer Kurzschlussreaktion gefasst den
Gegenspieler umrempelt. Das Ergebnis: rote Karte für Zomer und Elfmeter,
welcher verwandelt wurde. Dieser Blackout verdammte den FCS in die Serie C2. 
 
 
Junge Wilde geben Gas
Der Abstieg in Ravenna wird vom Verband durch den „ripescaggio“
in die dritte Liga revidiert. Der frühere Nationalspieler und
Championsleague-Gewinner mit dem AC Milan Giovanni Stroppa wird Trainer des
FCS. Sein erstes Wirken in Bozen gipfelt in der Saison 2011/12 im siebten
Tabellenplatz. In der sehr ausgeglichenen Meisterschaft fehlten wenige Punkte zur
Teilnahme an den Play offs. In einer jungen Mannschaft stechen zwei Spieler besonders
hervor. Stürmer Manuel Fischnaller (13 Tore) und Torhüter Alessandro Iacobucci werden
aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in die U-20 sowie U-21
Nationalmannschaften einberufen. Neben den sportlichen Erfolgen wurde am 9.
März 2012 der FCS Channel in Betrieb genommen. Das FCS-Web-TV Angebot umfasst Video-Berichte
der ersten Mannschaft, des Jugendsektors, von Veranstaltungen sowie Interviews
von Spielern und Spielanalysen.
 
 
Erstmals in den Play off
Unter Vecchi wird das weißrote Team, nach einer
ausgezeichneten Saison und dank solider Leistungen vor allem im Drusus-Stadion
von Bozen sogar Vierter und nimmt damit an den Play offs teil. Das Aus kommt
gegen Carpi, dem späteren Aufsteiger. 
Nicht nur sportlich schwebt der FCS auf einer
Erfolgswelle. Die Bereiche Merchandising und Hospitality werden eingerichtet.
Ein Online und ein Stadion-Shop erlauben den FCS-Fans Produkte ihrer
Lieblingsmannschaft zu erwerben. Außerdem öffnet der VIP Club des FC
Südtirol für Sponsoren, Partner und Ehrengäste der Bereiche Wirtschaft, Sport
und Politik seine Tore.
 
 
Mit neuem Trikot am Aufstieg vorbeigeschrammt
Die Saison 2013/2014 begann mit einem neuen Trikot, welches
die Fans aus zehn möglichen Trikotdesigns des weltbekannte Designers Antonino
Benincasa auswählten. 
Neu-Trainer Lorenzo D’Anna wurde nach nur fünf Spieltagen
und fünf Punkten entlassen. Für ihn stieß Claudio Rastelli zu den Weißroten.
Die Leistungen der Hinrunde blieben durchwachsen, während das Team in der
Rückrunde (30 Punkte in 15 Spielen) ordentlich Gas gab. In den Play off-Spielen
besiegte der FCS zuerst Como im Ko-Spiel nach Elfmeterschießen und daraufhin
Cremonese. Doch mit dem Aufstieg sollte es nichts werden. Im Play off-Finale
zog man gegen Pro Vercelli den Kürzeren. Unvergessen das Rückspiel in Vercelli,
in welchem das weißrote Team den besseren Fußball bot und schlussendlich
aufgrund eines fehlenden Treffers nicht in die zweite Liga Italiens aufstieg. Trotz
allem ging diese Saison mit einem Punktedurchschnitt von 1,63 Zähler/Spiel als die
erfolgreichste in die Vereinsgeschichte des FC Südtirol ein. Im Sommer konnte
der FC Südtirol den nächsten Rekord vermelden. Bei den SEL Junior Camps gab es
in Bezug auf die Teilnehmer sowie der Zahl der Camps (14) jeweils neue
Rekordzahlen.
Ein besonderes Highlight stellte auch die Nominierung von
Simon Straudi und Amdework Tappeiner in die U15 Nationalmannschaft Italiens dar.
Dies unterstrich die hervorragende Jugendausbildung welche beim FCS
vorangetrieben wird. In der Winterpause wurde beim FC Südtirol das
Jugendleitbild vorgestellt. Angetrieben von Sportdirektor Luca Piazzi wurde ein
Programm entwickelt, das von der Fußballschule bis zur ersten Mannschaft reicht.
Dabei geht es unter anderem um die Spielanlage, Schule, Ethik und Fitness.
Dieses Modell ist in ihrer Zusammensetzung in Italien einzigartig. 
 
 
Eine Achterbahnfahrt der Gefühle
Für die Saison 2014/2015 wurde die dritte und vierte Liga
Italiens zusammengelegt und in drei Kreise aufgeteilt. Dies hat zur Folge, dass
sich der FC Südtirol zum ersten Mal mit 19 anderen Mannschaften messen musste. Die
Vereinsführung reagierte auf schlechte Leistungen zu Meisterschaftsbeginn, entließ
Claudio Rastelli und holte dafür Adolfo Sormani. Mit ihm kam der Umschwung und
der FC Südtirol holte in 12 Spielen 27 Punkte. Damit war der FCS nur sechs
Punkte vom ersten Tabellenplatz entfernt. Doch der Aufwärtstrend hielt nur für
kurze Zeit und es folgten elf Spiele ohne Sieg. Die Folge war die Entlassung
von Sormani und die Rückkehr von Giovanni Stroppa. Er übernahm das Ruder des
sinkenden Bootes und sollte bereits in den letzten drei Spielen den Grundstein
für die darauffolgende Saison legen. Schlussendlich klassifizierte sich der FCS
auf dem zehnten Tabellenplatz. Mit 16 Toren wurde Manuel Fischnaller zum Torschützenkönig
der Liga gewählt. Außerhalb der rein sportlichen Vorkommnisse ist die Eröffnung
des zweiten Fancorners in Südtirol in Bozen erwähnenswert. Der FanCorner ist
Treffpunkt der FC Südtirol Fans, in welchem Fanartikel gekauft und
Informationen rund um den FCS bereitgestellt werden. 
 
Jahr der Rekorde
Für die Saison 2015/16 wurde Giovanni Stroppa auf der Trainerbank der Weißroten bestätigt.
Die Saison des FCS startete vielversprechend, da man sich mit einem Sieg in Matera für die
zweite Runde der Coppa Italia qualifizierte. Leider konnte man diesen Sieg in
der zweiten Runde nicht wiederholen: Zu Gast bei dem späteren Serie
A-Aufsteiger Pescara verlor man mit 2-0. Auf einen holprigen Start in die
Meisterschaft konnte die Mannschaft großartig reagieren, welche ab dem zehnten Spieltag
ihre fußballerische Klasse beweisen konnte. Die Spitze dieses Höhenfluges war
der 2 zu 3 Auswärtssieg in Cittadella, welcher es den Weißroten erlaubte, die
Hinrunde am 4. Tabellenplatz abzuschließen. Leider konnte man diesen positiven Trend
nicht mit in die Rückrunde nehmen. Die ausgezeichneten Resultate des ersten
Halbjahres konnten in der Rückrunde zwar nicht wiederholt werden, doch
schlussendlich beendeten die Weißroten die Meisterschaft auf dem zehnten
Tabellenplatz.
Auch in dieser Saison konnten sich die Jugendmannschaften durch ausgezeichnete
Leistungen in Szene setzen. Einer dieser großen Erfolge ist sicherlich den Nationalen A-Jugend
zuzuschreiben. Die Südtiroler Jungs schafften es bis in die Final Eight nach
Chianciano. Ein Jugendteam des FCS in den Top 8 Italiens: nicht schlecht!
Und auch die Junior Camps wuchsen exponentiell von Jahr zu Jahr. Mit mehr als 1000
Eingeschriebenen stellte man im Sommer 2015 einen neuen Rekord auf. Neben der
Ausbildung von Spielern, engagiert sich der Verein auch für die Ausbildung von Trainern. In
der ganzen Region Trentino-Südtirol wurden Kurse bzw. Schulungen für Trainer
und Mitarbeiter der lokalen Vereine angeboten. Dabei fokussierte man sich auf
die Trainingskonzepte der jeweiligen Kategorien und Altersstufen.
Dem F.C. Südtirol liegt nicht nur die Bildung auf, sondern
auch außerhalb des Platzes am Herzen. Der FC Südtirol hat im Winter 2016 das
Projekt „FCS – Schule und Fußball“ ins Leben gerufen. Als Vorbild für dieses
schulische Projekt dienen die neuen Richtlinien des nationalen italienischen
Fußballverbandes, der FIGC, welche darauf abzielen, mit den Schulen Südtirols
in Kontakt zu treten und den Schülern die positiven und erzieherischen Werte
des Fußballsports zu vermitteln.  Der FC Südtirol verfolgt als einziger Profifußballclub
des Landes das Ziel eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen und deren Schülern aufzubauen.
Im Rahmen des Projektes sind Schulbesuche der Profispieler und der Funktionäre geplant,
welche über Themen wie den Tagesablauf eines Profifußballers, Ernährung,
psychologische Belastung, wirtschaftliche Faktoren eines Profivereins (z.B.
Bilanz, Sponsoring) und Marketinginitiativen berichten. Weiteres erhalten alle
Schulen auf Anfrage kostenlose Exemplare der FCS News Monatszeitschrift und
können kostenlos ausgewählte Partien des FCS im Drusus-Stadion von Bozen zu
verfolgen.
Abgeschlossen wurde die Saison mit der bisher größten – vom
FCS organisierten – Veranstaltung. Und sie war ein riesen Erfolg. Spieler,
Trainer, Sponsoren, Gesellschafter, Ehrengäste, Freunde, Mitarbeiter,
Mitglieder und viele Südtiroler Fußballbegeisterte, insgesamt fast 1000
Besucher, ließen es sich nicht entgehen, im Biergarten von Kaltern
vorbeizuschauen und den Abschluss des Fußballjahres 2015/16 zu feiern.

Vieles neu beim FC Südtirol
Die Fußballsaison 2016/17 begann mit einer einschneidenden Neuigkeit für die vielen
FCS-Sympathisanten: dem neuen Logo. Die Farben weiß-rot, die Rauten, der Ball
und die Form bleiben auch im neuen Logo erhalten. Neu ist der Schriftzug Bolzano
• Bozen, welche die Wichtigkeit zur Landeshauptstadt und dem Sitz unseres Clubs
aufzeigen soll.
Doch nicht nur das: Zu Beginn der neuen Saison wurde unser Präsident Walter Baumgartner
zum Vizepräsident der italienischen Lega Pro gewählt, ein Abkommen mit dem Verein Virtus Bozen
wurde abgeschlossen, welches beiden Mannschaft helfen soll ihre Talente zu fördern
und die fußballerischen Leistungen zu erhöhen, und der FCS wurde für die Saison
2016/17 der Gruppe B der Lega Pro zugeteilt.Neben dem F.C. Südtirol laufen auch
ambitionierte Traditionsclubs wie Modena, Padova, Parma und Venezia in dieser
Gruppe auf.
Die Geschicke der Südtiroler Mannschaft wurden Coach William Viali anvertraut. Der FCS und
der Sportdirektor Luca Piazzi hatten es geschafft die wichtigsten Leistungsträger
der Vorsaison in Bozen zu behalten, sodass man auf Kontinuität zählen konnte.
Einer dieser Leistungsträger wurde auch zum neuen Kapitän der „White-Reds“
ernnant. Der Mittelfeldspieler Hannes Fink, welcher kurz zuvor eine Vertragsverlängerung
bis 2019 unterzeichnet hatte, wird ab sofort die Südtiroler als Captain auf den
Platz führen. Es ist die 14. Saison beim FC Südtirol für den 27jährigen
Rittner.
Da die Ergebnisse auf dem Platz nicht den Erwartungen gerecht wurden, musste Trainer Viali
Mitte März seinen Posten räumen. Als Ersatz wurde Alberto Colombo eingestellt, welcher die
Mannschaft, ohne den Weg der  Play-out gehen zu müssen, zum Klassenerhalt führte. 
Highlight dieses erfolgreichen Endspurts war die magische Nacht im
Tardini-Stadion von Parma, wo der FCS souverän 0-1 gewann und sich somit zwei
Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt sicherte.
Im Jugendsektor wurde hingegen einem jungen Südtiroler
Talent die Möglichkeit gegeben, zu einem Bundesligaverein zu wechseln. Die Rede
ist vom „Jergina“ Simon Straudi, der im Sommer zum SV Werder Bremen (U19)
transferiert wurde. Es handelte sich hierbei um den ersten Wechsel eines FC
Südtirol-Spielers in die deutsche Bundesliga und ein Beweis dafür, dass der FCS
immer stärker international tätig ist.
Nächstes Spiel
FC Südtirol Jugend
 
 
 
VS.
 
Inter Primavera   FC Südtirol
 
 
Fr, 28. Juli 2017 - 17:30
 
Reischach
 
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