Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
 

Hannes Kiem, Kapitän mit Bestnote!

Für den 27-jährigen Vinschger aus Kastelbell ist es bereits die zehnte Saison in den Reihen des FC Südtirol „Ich bin stolz darauf, mir immer alles auf dem Spielfeld erkämpft zu haben. Beginnend im Jugendsektor bis hin zur ersten Mannschaft. Eine besondere Ehre ist es, als Kapitän der Weißroten, den FCS zu vertreten. Mein Nachfolger? Mit 27 Jahren eine etwas verfrühte Frage, aber Obkircher ist ein Verteidiger mit Potential. Ich könnte mir vorstellen mit ihm zusammen für den FCS aufzulaufen.“
 
Käptn, beginnen wir damit, dass dies die zehnte Saison beim FCS ist. Die Marke 200 Einsätze ist in Reichweite. Wirst du deine Karriere beim FC Südtirol beenden?
„Hmm, ganz offen gesagt, habe ich an das noch gar nicht gedacht. Ich konzentriere mich im Moment voll auf die bevorstehende Meisterschaft und werde mich erst in einigen Jahren damit außeinandersetzen. Versteh mich nicht falsch, hier „zu Hause“ in Südtirol fühle ich mich sehr wohl. Es wäre eingebildet zu denken,  ein so wichtiger Spieler zu sein und mir die Garantie für einen Vertrag auf Lebenszeit zu verdienen. Ich will Jahr für Jahr beweisen, zu Recht das Weißrote Trikot tragen zu dürfen.
Hast du nicht schon genug bewiesen? Du bist nicht nur Spielführer, sondern Symbolfigur und Aushängeschild des FC Südtirol. Nebenbei einer der beliebtesten Spieler bei den Fans. Ich denke das sollte reichen…
„Ich bin stolz das alles erreicht zu haben. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, mich in dieser Situation zu befinden, weil ich mich nie als einen besonders wertvollen Spieler betrachtete. Ich will mich stetig verbessern und es gibt noch Luft nach oben. Meine bisherige fußballerische Laufbahn untermauert diese Aussage: Ich startete im Jugendsektor des FCS und arbeitete mich stetig – Saison für Saison – weiter nach oben. Langsam aber sicher stieg ich zum Stammspieler auf und die Beförderung zum Kapitän des FC Südtirol, war ein weiterer Schritt dieser bedächtig aber kontinuierlich steigenden Entwicklung.
Apropos Stammspieler: wie kommt es, dass du jedes Jahr nach Transferschluss in Presse -und Fachkreisen als Ersatzspieler gehandelt wirst, aber am Ende stets einer der Spieler mit den häufigsten Einsätzen bist?
Ich bestreite nicht, dass mich diese sich wiederholende Ausgangslage ziemlich nervte. Im Laufe der Zeit kapierte ich, dass nur die Leistung auf dem Spielfeld zählt. Bist du kein Stammspieler? Ruhe bewahren und sobald du die Chance bekommst zeigen was in dir steckt. Die Journalisten machen auch nur ihre Arbeit und als Spieler muss man das akzeptieren. Am Sonntag trifft der Trainer die Entscheidung wen er ins Feld schickt und es liegt an mir, ihn zu überzeugen. Genau deshalb arbeite ich unter der Woche bei den Trainingseinheiten mit vollem Einsatz. Die Konkurrenz hat mir noch nie Angst eingejagen, im Gegenteil, sie stimuliert mich an meine Grenzen zu gehen und mich nach einer guten Leistung nie auszuruhen.“
„Wenn alle, keiner ausgeschlossen, die Ernsthaftigkeit und Bodenständigkeit unserer Kapitäns an den Tag legen, werden wir großes erreichen“. Dies waren die Worte von Trainer Stefano Vecchi bei der Mannschaftsvorstellung im Hotel Schneeberg. Starke Worte.
„Seine Aussage hat mich sehr gefreut. Seine Worte sind Antrieb weiter so zu bleiben wie ich bin. Der Trainer wollte mir damit sicherlich mitteilen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und ich werde versuchen ihn nicht zu enttäuschen. Wenn du ein Vorbild für andere sein willst, musst du das jeden Tag beweisen. Innerhalb und außerhalb des Feldes.
Wie ist das Verhältnis zwischen dir und Coach Vecchi?
Ausgezeichnet: er ist ein sehr kompetenter Trainer und eine Person die mir „taugt“. Ruhig, friedlich aber auch ehrlich und offenherzig: wenn er dir was mitzuteilen hat, dann macht er es geradeaus von Mann zu Mann. Außerdem kennt er keine Trennung zwischen jung und alt. Er behandelt alle gleich und ich finde das richtig. Keiner soll meinen, er habe Vorteile aufgrund seines Alters oder weil er schon einige Jahre beim FCS spielt. Die Hierarchien ergeben sich aufgrund der Leistungen bei den Meisterschaftsspielen und Trainings.“
Du sprachst vorher das Alter an: Welche unserer Jugendspieler haben das Potential den Sprung zu schaffen?
 „Ich würde sagen Matteo Timpone und Jonas Clementi, dem ich auf diesem Weg gute Besserung wünsche, sind den anderen um einige Schritte voraus. Erstaunt bin ich von Valon Ahmedi und auch Moritz Eisenstecken hat das Zeug dazu, den Qualitätssprung zu machen. Im Trainingslager überraschte mich hingegen Lukas Obkircher. Er hat Talent und vor allem die richtige Einstellung zum Profifußballer.“
Auch Lukas ist wie du ein zentraler Verteidiger. Könnte er dein Nachfolger werden?
(lacht)“Oje, lass mich bitte noch ein paar Jahre spielen, bin doch erst 27 Jahre alt. Aber ich könnte mir gut vorstellen, mit ihm zusammen zu spielen".
Du bist glücklich verlobt. Normalerweise heiraten Fußballer ziemlich früh. Wie sieht es bei dir aus?
„Ich will nichts verschreien, aber ich habe bereits daran gedacht…“
Wer sind die wichtigsten Personen in deinem Leben?
„Meine Eltern, ohne die ich nie Profifußballer werden hätte können, meine Brüder und natürlich Martina, meine Freundin.“
 
 
 
 

 Zurück zur Liste 
Nächstes Spiel
FC Südtirol Jugend
 
 
 
VS.
 
Albinoleffe   FC Südtirol
 
 
Fr, 22. Dezember 2017 - 18:30
 
"Atleti Azzurri d'Italia" Stadion - Bergamo
 
  Ticket Online  
 
 
0
0
0
0
Tage Stunden Min. Sek.