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IN SAN MARINO SOLLEN ENDLICH DIE ERSTEN AUSWÄRTSPUNKTE HER

“Das torlose Unentschieden gegen eine Mannschaft vom Rang Pro Vercellis stellt gute Voraussetzungen für den Neustart dar. Es war wichtig, die Grundausrichtung gegenüber den bisherigen Spielen zu ändern, in denen wir viel zu leicht die Gegentreffer kassiert haben. Dadurch wurde die hervorragende Leistung unserer Stürmer zu nichte gemacht. Nun müssen wir einen weiteren Schritt nach vorne machen und den ersten Auswärtssieg holen, um dann auf lange Sicht Sicherheit und Kontinuität in den Ergebnissen zu erreichen. Diese Mannschaft hat es wieder bewiesen, dass sie weiterhin Vertrauen verdient und die Fähigkeit hat, die Meisterschaft zu drehen und mit Sicherheit an den Playoffs teilzunehmen.“ Es ist der Torschützenkönig des FCS, Alessandro Campo, der sich so überzeugt äußert.
 
Der 14. Spieltag der Meisterschaft Lega Pro Erste Division führt den FC Südtirol am kommenden Sonntag, 15. Dezember nach San Marino. Die Mannschaft ist nach dem erkämpften Unentschieden gegen den Zweitplatzierten Pro Vercelli in bester Laune und sieht dem Spiel gegen den Vorletzten in der Tabelle zuversichtlich entgegen. San Marino hat mit zehn Punkten drei Zähler weniger als der FCS und schwimmt auf einer Negativwelle von vier Niederlagen in Folge daher.
Im „Stadio Olimpico“ von Serravalle legt es das Team von Mister Rastelli darauf an, sich endlich vom Auswärtsfluch zu befreien und zu siegen. In der bisherigen Hinrunde der Meisterschaft steht ein Erfolg noch aus, denn einzig ein Punkt aus der Partie gegen Venedig schlägt positiv zu Buche, während die Begegnungen in Bergamo, Como, Vicenza, Carrara und Savona verloren gingen. 
Dafür konnten die Weißroten zu Hause im Drususstadion punkten, drei Siege und drei Unentschieden erzielen. Nur das Match gegen den Tabellenführer Virtus Entella ging sehr unglücklich und unverdient verloren, denn Entella konnte nach einem vom FCS beherrschten Spiel  in den letzten zehn Spielminuten zwei mehr als glückliche Treffer erzielen.
Neben der Befreiung vom Auswärtsfluch strebt der FC Südtirol auch mehr Beständigkeit und Kontinuität in den Ergebnissen an, die bisher völlig fehlte. Das hat sich auch in der Tabelle niedergeschlagen, denn die letzten fünf Spiele haben nur vier Punkte gebracht.  Dem  3:2 Sieg über Feralpisalò folgten gleich drei Niederlagen am Stück, bevor der eine Punkt aus dem Remis gegen Pro Vercelli endlich wieder Bewegung in die Tabelle brachte. Zudem konnte Micai seinen Kasten wieder sauber halten, was bisher nur in der Partie gegen Pavia (4:0) möglich war.
Insgesamt also durchwegs positive Signale, vor allem weil gerade die Abwehr sich als wahre Achillessehne der Mannschaft erwiesen hat, während der Offensivbereich – jetzt einmal unabhängig vom 0:0 gegen Pro Vercelli – immer treffsicher  war und mit 20 Toren am erfolgreichsten überhaupt ist. Gleich 13 Tore haben dabei die Sturmspitze um Campo (8), Dell’Agnello (3) und Corazza (2) gemacht.
Daher wird Mister Rastelli in San Marino wahrscheinlich neun Spieler der letzten Formation bestätigen. In der Abwehr dürften sich Kiem und Tagliani einen Platz in der Startformation verdient haben. Auf dem linken Flügel steht die Entscheidung zwischen Bassoli und Martin an, der sich wegen Beschwerden in der Muskulatur am Sonntag noch mit der Reservebank begnügen musste. Im Mittelfeld könnte die einzige Überraschung in der Berufung von Vassallo bestehen, der damit Fink verdrängen könnte. Im Angriff bestehen keine Zweifel, dass von der ersten Minute an das Erfolgstrio Campo-Dell’Agnello-Corazza auflaufen wird.

Unser Gegner unter der Lupe:
San Marino nimmt das 2. Mal in Folge an der Meisterschaft in der Ersten Division teil. In der letzten Saison lief die Mannschaft lange den anderen hinterher, konnte sich dann aber unter Leitung des  ausgesprochenen Trainerexperten Leo Acori auf dem 9. Platz behaupten, nicht ohne zwischenzeitlich auch reelle Chancen auf einen Playoffplatz zu haben. Heuer sind die Ziele wesentlich weniger ambitioniert und es sieht ganz nach einer gewollten Zwischenrunde aus, also einer Saison, innerhalb derer sich die Vereinsführung neu aufstellen will, bevor neue Ziele ausgegeben werden.  Da kommt es ganz gelegen, dass es heuer erstmals keine  Absteiger geben wird.  
Unter diesen Gesichtspunkten wurde auch die Mannschaft zusammengestellt, durchwegs aus jungen Spielern der „Primavera“  von Bologna und Cesena, aufgemotzt durch erfahrene Namen wie Pacciardi, Crocetti und den 33jährigen Stürmer Mattia Graffiedi, der eine mehr oder weniger erfolgreiche Teilnahme in der Serie A und B aufweisen kann. 
San Marino liegt daher nicht  ganz verwunderlich mit zehn Punkten auf dem vorletzten Platz in der Tabelle, drei Zähler hinter dem FCS. Dazu beigetragen haben die vier Niederlagen in Folge, gegen Cremonese (0:1), Virtus Entella (2:0), FeralpiSalò (0:3) und  Venedig (2:1). Erwähnenswert sind die drei Siege der „Titanen“ über Como (2:0), Pavia (0:1) und Albinoleffe (1:0), sowie das einzige Unentschieden gegen Savona (1:1). Dem stehen insgesamt neun herbe Niederlagen gegenüber. 
Zuhause erreichte San Marino, das mit nur 7 erzielten und 23 erlittenen Toren sowohl über die schlechteste Abwehr, als auch die schlechteste Offensive verfügt,  zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.
Gegen den FC Südtirol muss der Trainer Fernando Argila auf die gesperrten Farina und Guarco verzichten, kann aber wieder auf Cruz und Pacciardi zählen. Unsicher sind die Verfassung von Graffiedi und Paoloni, beide seit einiger Zeit schon im Lazarett.

Bisherige Partien:
In der letzten Saison zogen die Weißroten in den direkten Begegnungen den Kürzeren. Zuhause in Serravalle konnte San Marino in einer eher schwachen Partie den FCS 2:1 schlagen, durch Tore von Casolla und Mella, während den leider nutzlosen Ehrentreffer Giuseppe Maritato erzielte. Auch das Rückspiel im Drususstadion zählte nicht zu den Lichtblicken des heimischen Fußballs. Die Partie endete torlos 0:0, vor allem weil es einfach kaum signifikante Spielzüge gegeben hat.
Zwei weitere Partien liegen schon etwas länger zurück. In der fernen Saison 2001/2002 begegneten sich die Mannschaften in der Serie C2, der aktuellen Zweiten Division. Das Hinspiel blieb 0:0 unentschieden, während das Rückspiel klar mit 2:1 vom FCS gewonnen wurde.

Die möglichen Aufstellungen:
San Marino (4-3-3): Venturi; Fabbri, Bamonte, Fogacci, Cruz; Sensi, Pacciardi, Del Piero; Draghetti, Crocetti, Lolli.  
Auf der Ersatzbank: Vivan, Filipucci, Pigini, Magnanelli, Villanova, Gavilan, Cicarevic (Graffiedi).
Trainer: Fernando De Argila 
FC Südtirol (4-3-3): Micai; Iacoponi, Kiem, Tagliani, Bassoli (Martin); Furlan, Pederzoli, Vassallo (Fink); Campo, Dell’Agnello, Corazza. 
Auf der Ersatzbank: Tonozzi, Martin (Bassoli), Cappelletti, Branca, Fink (Vassallo), Turchetta, Ekuban.
Trainer: Claudio Rastelli
Schiedsrichter: Antonello Balice aus Termoli (Squarcia-Lipizer)   

1.Division  Lega Pro (Kreis A) – 14. Spieltag – Sonntag,  15.12.2013 (14.30 Uhr)
Albinoleffe - Lumezzane
Como - Carrarese
Cremonese - Venezia
Pro Patria - Pavia
Pro Vercelli – Virtus Entella
Reggiana - Vicenza
San Marino - FC Südtirol
Savona - FeralpiSalò

Die Tabelle.
Virtus Entella 31 Punkte; Pro Vercelli 27; Savona 22; Como, Cremonese 21; Unione Venezia, Albinoleffe 20; Vicenza* 19; FeralpiSalò 16; Reggiana 15; Lumezzane, FC Südtirol 13; Pro Patria*, Carrarese 12; San Marino 10; Pavia 7. 
*Strafpunkte: Vicenza -4; Pro Patria -1
 
 
 
 

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