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INTERVIEW MIT FILIPPO SGARBI

Über die Geduld von Inter Mailand, das Vertrauen von Coach Zanetti und die Fähigkeiten von Sergio Ramos.
 
Filippo, weißt du, dass du gemeinsam mit Offredi und Tait der am öftesten eingesetzte Spieler im Team bist? Und zweite Frage, hättest du dir das gedacht, als du im Sommer von der Serie D zum FCS gestoßen bist?
„Wenn ich an die Sommervorbereitung zurückdenke, … niemals. Ich hatte aufgrund meiner physischen Voraussetzungen Probleme in Form zu kommen. Aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Hier hat mir der Trainer sehr geholfen, denn er hat mich hart rangenommen, mich in jedem Training gequält und somit auf Trab gehalten. Ich dachte mir, dass er wohl an mich und meine Fähigkeiten glaubt, denn ansonsten würde er mich nicht beachten und keine Zeit investieren. Mit der Zeit habe ich den Glauben an meine Fähigkeiten zurückgewonnen und Selbstvertrauen getankt. Anfangs war es nicht einfach, da ich von der Serie D kam und das Niveau sicherlich anders ist. Wenn du in der Serie D einen Fehler machst, passiert nicht immer was. In der Serie C wird jede noch so kleinste Unachtsamkeit bestraft. Das ist auch die Message, welche mir Coach Zanetti immer wieder mitgibt. Er arbeitet mit mir vor allem mental.“

Man merkt in deinen Worten, dass du Trainer Zanetti sehr schätzt…
„Meiner Meinung nach ist der Coach fantastisch. Er hat mir vertraut und ich hoffe, dass ich dieses bis zu Saisonende zurückzuzahlen kann. Er ist ein junger Trainer und wahrscheinlich hat er gerade deshalb keine Probleme, auf unerfahrene Spieler wie mich zu setzen. Auch er befindet sich am Anfang seiner Karriere und will zeigen, dass Erfahrung nicht das Wichtigste ist. Er ist hungrig, will hoch hinaus und gibt das seinen Spieler auch zu spüren. Aber ich lerne nicht nur von ihm, sondern auch von den anderen erfahrenen Spieler wie Offredi, Vinetot, Frascatore, Tait und Baldan.“

Wie viel trägt das Ambiente hier beim FC Südtirol zu deinem Reifeprozess bei?

„Unglaublich viel. Aber das wusste ich bereits, als ich im Sommer meine Zusage gab. Der FC Südtirol ist auf gesamtstaatlicher Ebene bekannt dafür, jungen Spielern als Sprungbrett für eine Profikarriere zu dienen.“

Eine Karriere die in deinem Falle bei Inter Mailand so richtig in Schwung gekommen war…
„Es war eine tolle Erfahrung bei Inter spielen zu dürfen. Die Spielerrechte gehören ja immer noch Inter und das Ziel ist es, wieder dorthin zurückzukehren. Aber auch wenn das nicht klappen sollte, werde ich immer positive Erinnerungen behalten. Vorher spielte ich bei Varese, meinem Heimatort. Dann kam der Anruf von Inter und mir als Inter-Fan hätte nichts Besseres passieren können. In Mailand gewann ich die A-Jugend, durfte auch mehrmals mit der ersten Mannschaft mittrainieren. Eine gewaltige Sache. Ich bin Inter auch zum Dank verpflichtet, da sie immer auf mich gewartet haben. Zuerst, als ich aufgrund von Wachstumsstörungen lange Zeit außer Gefecht war und dann nach meinem Kreuzbandriss.“

Zurück zum FCS. Die Tendenz deiner Leistungen ähnelt jener der gesamten Mannschaft…
„Ja das stimmt. Am Anfang stimmten die Abstimmungen noch nicht so recht. Aber das ist verständlich, zumal 19 von 25 Spielern neu im Kader waren. Wir haben aber nie an der taktischen Ausrichtung des Trainers gezweifelt, auch wenn wir das ein oder andere dumme Gegentor kassierten. Wir haben hart gearbeitet und nachdem wir in den ersten acht Spielen 13 Gegentreffer hinnehmen mussten, ist es jetzt für jede Mannschaft schwierig, gegen uns ein Tor zu erzielen. Ich sage das als Abwehrspieler, wobei sich das Defensivverhalten des gesamten Teams verbessert hat. Wir wissen nun, dass wir eine gute Mannschaft sind und dass wir es mit jedem Gegner aufnehmen können. Die Play offs dürften möglich sein.“

Hast du ein Idol, schaust du einem Spieler besonders gerne zu?
„Meiner Meinung nach ist Sergio Ramos der beste Abwehrspieler der Welt. Er ist ein kompletter Spieler, der in allen Belangen überzeugt. Er ist ein Klasse Manndecker, exzellent im Spielaufbau, hat ideale körperliche Voraussetzungen, eine tolle Technik, Charisma und schießt auch noch Tore. Wenn ich ihn bei den Spielen im Fernsehen beobachte, lerne ich stätig dazu.“
 
 
 
 

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Sa, 20. April 2019 - 16:30
 
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