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KEINE CHANCE FÜR DEN FC SÜDTIROL BEI 0:1-NIEDERLAGE GEGEN SPEZIA

Nichts zu holen gab es für den FC Südtirol gegen Spezia im Stadio „Alberto Picco“ an der ligurischen Küste. Als in allen Belangen zu stark, erwies sich die Heimmannschaft, die eine Reihe von Torchancen ungenutzt ließ. Der FC Südtirol hingegen hatte während der gesamten 90 Minuten keine einzige zwingende Tormöglichkeit.
 

Nach der Pause am vergangenen Sonntag, ging es in der Meisterschaft für den FC Südtirol wieder weiter. Nach den drei Neuverpflichtungen kurz vor Transferschluss sollte sich die Mannschaft technisch und mannschaftlich gestärkt zeigen. Trotzdem ist man sich den Reihen des FCS bewusst, dass das Spiel an der ligurischen Küste auf keinen Fall eine leichte Aufgabe werden wird.

21. Spieltag, fünfter Spieltag der Rückrunde in der 1. Division Lega Pro: Am Sonntag, 06. Februar stieg der FC Südtirol in Spezia im Stadion „Alberto Picco“ ab. In den letzten drei Spielen musste sich der FCS gegen Gubbio und in Salerno geschlagen geben, ehe am letzten Spieltag vor der Pause ein gutes torloses Unentschieden gegen Verona erreicht wurde. In diesem Spiel wurde mit 3320 Zuschauern auch ein neuer Zuschauerrekord erreicht.

Der derzeitige Tabellenstand lässt aber kaum Spielraum, denn der FCS befindet sich nur einen Punkt vor einem Playout-Platz. Aus diesem Grund wäre es für das Team um Trainer Alfredo Sebastiani sehr wichtig, erneut zumindest einen Punkt aus diesem Spiel mit nach Hause zu nehmen. Seit vier Spieltagen ist der FCS sieglos und in diesem Zeitraum konnten nur zwei Punkte dank ebenso vieler Unentschieden (2:2 gegen Reggiana und 0:0 gegen Verona) holen. Den letzten Auswärtssieg feierten Campo & Co. am 7. November in Monza, als man mit 4:3 die Hausherren in die Schranken wies.

Das Jahr 2011 begann für Spezia – wie beim FCS - nicht ganz nach dem Geschmack der Verantwortlichen, denn mit 25 Punkten rangiert der Verein von der ligurischen Küste punktegleich mit dem FCS in der Tabelle. Spezia wurden aber vom Verband auch zwei Strafpunkte aufgebrummt. In den letzten drei Spielen konnte Spezia das erste Spiel im Jahr 2011 gegen Reggiana mit 2:0 für sich entscheiden, während es gegen Pavia zu einem 2:2-Unentschieden vor heimischem Publikum reichte. Eine 1:2-Niederlage hingegen, musste das Team um den ehemaligen Spieler von Empoli und jetzigen Trainer Alessandro Pane, gegen den aktuellen Spitzenreiter der 1. Division Lega Pro Gruppe A Gubbio hinnehmen. Vor heimischem Publikum ist die Mannschaft noch ungeschlagen.

Zum Spiel: Trainer Alfredo Sebastiani stellte die Mannschaft ähnlich wie beim torlosen Unentschieden gegen Verona auf. Einzig Alessandro Furlan, der noch an Rückenbeschwerden leidet, wurde mit Andrea Burato ersetzt, der am letzten Spieltag gesperrt war. Wegen diverser Verletzungen bzw. Trainingsrückstand standen Tonino Sorrentino, Thomas Albanese, Martin Ciaghi und Hans Rudi Brugger nicht zur Verfügung. Hans Rudi Brugger wird morgen in Brixen von Dr. Erschbaumer am Meniskus operiert. Alle drei Neueinkäufe mussten vorerst auf der Bank Platz nehmen.

Vor Torhüter Davide Zomer schickte Trainer Sebastiani in die Innenverteidigung Hannes Kiem und Denny Nazari. Auf den Außenbahnen verteidigten Mohamed Traorè (auf rechts) und Marco Martin (auf links). Im Mittelfeld agierten Andrea Burato, Alessandro Campo, Mariano Romano, Manuel Fischnaller und Hannes Fink, wobei Mariano Romano und Andrea Burato eher für Defensivaufgaben zuständig waren. Manuel Fischnaller und Alessandro Campo hingegen wichen häufig auf den Seiten auf. Als alleinige Sturmspitze kam Mattia Marchi zum Einsatz.

Bereits mit dem ersten Angriff versuchte Spezia auf zu zeigen, wer der Herr im Hause ist. Basso setzte sich auf der linken Seite gegen Traorè durch, zog in die Mitte und ließ einen ersten Warnschuss starten, der jedoch zu schwach ausfiel. In der 3. Minute überraschte die FCS-Abwehr ein langer Einwurf von Enow von rechts, der bis vor das FCS-Tor ging. Zomer musste in höchster Not vor dem einschussbereiten Colombo retten. Nur zwei Minuten später nach einem Eckball brannte es im FCS-Strafraum. Der Eckball konnte nicht aus der Gefahrenzone befördert werden, Nazari köpfte den Ball, von einem Gegenspieler bedrängt in Richtung eigenes Tor, wo ein Mitspieler auf der Linie stehend, den Ball weg schlagen konnte. In der 6. Minute versuchte sich Colombo mit einem Schuss aus 20 Metern, doch Zomer konnte den Ball sicher blockieren. In der Folge der erste zaghafte Angriff des FC Südtirol mit Campo, dessen Schuss aber klar über das Tor ging. In der 11. Minute erneut eine gute Möglichkeit für die Hausherren. Basso wurde im Strafraum freigespielt, doch vor Zomer alleinstehend scheiterte er an diesem. In der 14. Minute bekam Spezia rechts an der Strafraumgrenze einen Freistoß zugesprochen. Spezia-Neueinkauf Buzzegoli drehte den Ball in Richtung FCS-Tor und Zomer konnte den Ball mit einer sehenswerten Parade noch in den Eckball lenken. Nur eine Minute später nahm Casoli nach einer Flanke von links den Ball direkt und Zomer musste erneut mit den Fäusten in den Eckball abwehren. In der 21. Minute sorgte Spezia-Torhüter Fiorillo für Unterhaltung, als er den heranstürmenden Marchi mit einem risikoreichen Haken aussteigen ließ und locker den Ball zu seinem Mitspieler schob. In der 25. Minute, nach einem Foul von Kiem an Saudati, brachte Buzzegoli den Ball in den Strafraum, als alle mit einem Direktschuss rechneten. Zomer und Nazari konnten gemeinsam vor dem einschussbereiten Casoli retten. Nach rund einer halben Stunde erneut ein Eckball, der dem FCS Schwierigkeiten bereitete. Überhaupt zeigte der FCS bei den Eckbällen der Hausherren große Probleme im Stellungsspiel. In der 31. Minute ein Doppelpass zwischen Colombo und Basso, wobei Letzter dadurch freie Bahn Richtung Zomer bekam. Zomer konnte aber mit einer grandiosen Parade den Schuss abwehren. Immer wieder konnten die Hausherren fast aussichtslos verlorene Bälle zurückholen und den FCS überrumpeln und überraschen. In der 38. Minute leitete Buzzegoli – er war bis dato an fast jedem Angriff beteiligt – erneut einen Angriff ein, als er sich links in den Strafraum frei dribbelte. Dort spielte er den Ball quer für Colombo, der den Ball aber für Casoli weiterlaufen ließ. Casoli war aber ein wenig überrascht und jagte den Ball im Rückwärtsfallen über das Tor. Die erste Halbzeit, mit einer Minute Nachspielzeit, endete für den FC Südtirol mit einem schmeichelhaften torlosen Remis.

In der zweiten Halbzeit legte Spezia gleich wieder Offensiv los und hatte mit Casoli in der 48. und 49. Minute zwei Riesenchancen. Beim ersten Abschluss rettete den FCS noch der Pfosten, bei der zweiten Möglichkeit war der Körper von Nazari im Weg, der den Ball in den Eckball ablenken konnte. In der 53. Minute nahm Trainer Sebastiani den ersten Wechsel vor. Für Hannes Fink kam Omar El Kaddouri aufs Feld. In der 55. Minute fiel der Führungstreffer und schlussendlich auch der entscheidende Treffer für die Hausherren: Nach einer Flanke in den Strafraum waren sich Martin und Nazari nicht einig wer in Richtung Ball gehen sollte und Casoli bedankte sich bei beiden mit einem Querpass auf Saudati, der wenige Schritte vor dem Tor stehend, keine Mühe hatte den Ball über die Linie zu schieben. In der Folge versuchte der FCS mehr für die Offensive zu tun, doch Spezia spielte weiterhin konzentriert nach vorne und ließ in dieser Phase des Spiel nur wenige Angriffe der Weiß-roten zu, wenngleich Spezia nicht mehr so offensiv aufspielte und mehr darauf bedacht war, die Führung zu verteidigen. In der 78. Minute führte Trainer Sebastiani den letzten von drei möglichen Wechsel durch. Für den Defensiven Mariano Romano brachte der Fußballlehrer Neuverpflichtung Valerio Anastasi, der damit sein Debüt im Dress des FCS feierte. Aber auch dieser Wechsel änderte nichts mehr an der 0:1-Niederlage gegen Spezia. Zu unüberlegt und zu überhastet wurden die Bälle in den letzten Minuten von hinten in den Angriff geschlagen. Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Verdenelli das Spiel ab.

Die Aufstellungen:

Spezia: Fiorillo, Enow, Pedrelli, Fissore, Buzzegoli, Bianchi, Casoli, Musto, Saudati (ab 68. Musetti), Colombo (ab 85. Padoin), Basso (ab 73. Boldrini). Ersatz: Conti, Cintoi, Padoin, Lollo, Boldrini, Cesarini.

Trainer: Alessandro Pane

FC Südtirol: Zomer, Traorè, Martin, Burato, Kiem, Nazari, Campo, Mariano Romano (ab 78. Anastasi), Marchi, Fischnaller (ab 68. Baccolo), Fink (ab 53. El Kaddouri). Ersatz: Mair, Mirri, Franchini, Obide.

Trainer: Alfredo Sebastiani

Schiedsrichter: Manuele Verdenelli (Foligno)

Tore: 1:0 Saudati (55.)

Gelbe Karte: Saudati bzw. Traorè

Zuschauer: 1500.

 
 
 
 

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