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LUCA BERARDOCCO DER IDEENGEBER IM SÜDTIROL MITTELFELD

Sportdirektor Aladino Valoti holte kurz vor Transferschluss nicht nur einen ausgezeichneten Spielmacher, sondern auch einen Mittelfeldspieler mit Charisma und Persönlichkeit nach Bozen. Luca stammt aus Pescara und wuchs Seite an Seite mit Marco Verratti auf. „Zuerst traten wir bei Jugendturnieren gegeneinander an, dann spielten wir zusammen in der Jugendabteilung von Pescara. Er ist ein Jahrhunderttalent und ein netter Mensch noch dazu.“
 
Beginnen wir mit einer klassischen Frage, die wir vielen Spielern stellen: Wer ist dein Vorbild?
„Anfangs war Ronaldo, der Brasilianer, mein Idol. Doch aufgrund meiner Position und meiner Statur wurde bereits wenig später David Pizarro mein großes Vorbild. Mir gefiel es wie er als klassischer Spielmacher agierte und die Bälle verteilte. Er war technisch versiert, hatte eine gute Übersicht und schaltete sich auch in die Offensivaktionen mit ein. Zudem lief er auch Gegnern den Ball ab, war sich für kein Foul zu schade und war für mich deshalb – obwohl seiner kleinen Statur – ein kompletter Mittelfeldspieler.“

An welche Momente in deiner Karriere erinnerst du dich gerne zurück?
„An die Verwirklichung meines Traumes: das Debüt in der Serie B mit meinem Heimatverein im Stadion meiner Stadt. Mit Pescara spielte ich für kurze Zeit in der zweihöchsten Liga Italiens, ein Traum. Ist schon lange her, sieben Jahre sind’s schon.“

Gemeinsam mit dir wuchs bei Pescara ein weiterer Spielmacher auf: Marco Verratti…
„Wir kennen uns seit wir 6/7 Jahre alt sind. Zuerst traten wir bei Jugendturnieren gegeneinander an, dann spielten wir zusammen in der Jugendabteilung von Pescara. Wir waren und sind noch immer gute Freunde. Wenn ich Marco beim Fußballspielen beobachtete, wusste ich bereits, dass er es bis ganz nach oben schaffen würde. Alles was er bisher erreicht hat, hat er sich verdient. Er ist ein Jahrhunderttalent.“

Wer waren hingegen deine Lehrer, die Trainer bei denen du am meisten gelernt hast?
„Mit Sicherheit Di Francesco, aber auch Remondina als ich bei Carrarese spielte. Den dritten Namen den ich nenne ist Palladini. Mit ihm kam ich ausgezeichnet zurecht, als ich bei Sambenedettese kickte.“

Und deine Erfahrung in Slowenien?
„Würde ich als ziemlich komisch aber trotzdem erfolgreich bezeichnen. Nach dem Jahr in Feralpisalò, hätte ich eigentlich noch ein Jahr Vertrag bei Pescara. Doch Pescara verkaufte meine Transferrechte zu Parma und so schickte man mich nach Nova Gorica, ihrem Sattelitenverein in Slowenien. Eine tolle Erfahrung. Wir konnten den slowenischen Cup gewinnen und ich habe auch menschlich sehr viel mitnehmen können.“

In der vergangenen Saison agiertest du bei Padova und hattest eigentlich noch ein Jahr Vertrag. Doch du wolltest weg und landetest beim FC Südtirol. Wieso?
„Mein Wechsel nach Bozen konkretisierte sich wenige Stunden vor Ende der Transferperiode. Doch die Entscheidung für den FC Südtirol spielen zu wollen hatte ich bereits einige Tage vorher getroffen. Vom FCS hatten mir Spieler und auch Trainer positiv berichtet und ich habe bereits in dieser kurzen Zeit gesehen, dass dies der Wahrheit entsprach. Ich habe einen ernsthaft arbeitenden und ambitionierten Club vorgefunden, der eine hervorragende Basis hat. Der Verein ist seriös und die Mannschaft hat mich positiv aufgenommen. Besser konnte es nicht laufen.“

Der FC Südtirol ist ein ambitionierter Club; deiner Meinung nach zu Recht?
„Wir sind eine Mannschaft, welche körperlich gut ausgestattet ist und aus einem positiven Mix aus jungen und erfahrenen Spielern besteht. Seit Saisonbeginn haben wir uns kontinuierlich gesteigert und konnten – auch aufgrund der Resultate – Selbstsicherheit gewinnen. Ich denke, dass die Vorzeichen gut stehen und wir eine Platzierung im oberen Bereich der Tabelle anpeilen können. Wir müssen einfach so unbekümmert weiter spielen und die Fußballwelt überraschen wollen. Wir können es mit fast allen Teams in der Gruppe aufnehmen.“

Also bist du fast gleich ambitioniert wie dein Trainer?
„Ja genau. Coach Zanetti ist zwar nicht sehr alt und ihm fehlt vielleicht ein wenig Erfahrung, doch er hat eine enorme Persönlichkeit, moderne Ideen und ist äußerst ambitioniert. Wir spielen frechen Fußball, behalten aber immer die nötige Stabilität. Wir wollen das Geschehen dominieren, wissen aber auch, dass es Momente gibt, in denen wir das Spiel dem Gegner überlassen und uns zurückziehen müssen. Aus persönlicher Sicht gesehen, bin ich sehr zufrieden mit den ersten Monaten. Der Trainer hat mir von Beginn an Selbstvertrauen geschenkt und mir geholfen, mich gleich in die Mannschaft zu integrieren. In den ersten Spielen haben wir einige Unachtsamkeit begangen und teures Lehrgeld bezahlt. Doch nun sehe ich ein solides Team, welches es wirklich gegen alle aufnehmen kann.“
 
 
 
 

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