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Marco Alessandrini tritt zurück, Alfredo Sebastiani neuer Trainer des FC Südtirol

Nach der unglaublichen Niederlage am Sonntag in Alghero, ist heute Nachmittag der Trainer des FC Südtriol, Marco Alessandrini von seinem Amt zurückgetreten. „Wir hatten praktisch den Klassenerhalt schon in der Tasche, aber wie am Sonntag zuvor gegen Varese, haben wir mit dummen Fehlern den Sieg erneut in der Nachspielzeit verschenkt und somit eine gesamte Saison in Frage gestellt. Ich trete zurück, um den Spielern und dem gesamten Umfeld die Möglichkeit zu geben, sich vor dem entscheidenden Play-Out gegen Valenzana doch noch wach zu rütteln.“ FCS-Präsident Walter Baumgarter hat den Rücktritt von Alessandrini angenommen und ihn mit Alfredo Sebastiani (im Bild), der seit 11 Jahre im Verein arbeitet und für die Nationale A-Jugend zuständig ist, ersetzt.
 
„Ich möchte mich natürlich bei Alessandrini für seinen Einsatz hier in Bozen bedanken. Er hat sehr professionell gearbeitet und auch mit seinem Rücktritt bewiesen, zum Wohle der Mannschaft handeln zu wollen. Nun müssen wir uns aber aufs Play-Out konzentrieren. Wir haben 14 Tage Zeit und glauben, dass Sebastiani in dieser Situation der richtige Mann ist, den Klassenerhalt zu schaffen”.

Alfredo Sebastiani hat 1990 in L’Aquila das ISEF-Diplom und neun Jahre später den Masterkurs “Scienze dello Sport” mit Höchstnoten erlangt. Seit acht Jahren ist er Profi-Trainer der II. Kategorie. Von 1977 bis 1994 spielte er Fussball in den Amateurligen. 1984 gewann er in Teramo auch die Bronzemedaille bei den „Novizi“-Italienmeisterschaften im Boxen. Seine Trainerkarriere begann 1989 in der 3. Amateurliga bei S. Elia. 1995 kam er erstmals nach Südtirol, um die Regionale Junioren-Mannschaft des FC Südtirol zu trainieren. Das Jahr darauf saß er bei San Donà in der Serie C2 auf der Bank. 1997 kehrte er zur Nationalen Junioren-Mannschaft des FCS zurück. Im März 1998 übernahm er für kurze Zeit auch die erste Mannschaft der FCS in der Serie D. 1999 wechselte er nach Castel di Sangro, 2000 kehrte er erneut zu den Weiß-Roten zurück. Zwei Saisonen lang war er für die Berretti-Mannschaft zuständig, seit sieben Jahren trainiert er die Nationale A-Jugend.

Sebastiani ist bereits der dritte Trainer des FCS in dieser Saison. Die ersten elf Spiele saß Maurizio D´Angelo aus Verona auf der Bank der Weiß-Roten. Nach zwei Siegen, vier Unentscheiden und fünf Niederlagen war seine Mannschaft auf dem 14. Tabellenplatz abgerutscht. D´Angelo wurde am 11. November entlassen und mit Marco Alessandrini ersetzt. Der 54-Jährige aus Cuneo führte den FCS 23 Spiele lang und brachte es auf sechs Siege, acht Unnetschieden und neun Niederlagen. In 23 Begegnungen erzielten die Weiß-Roten 20 Tore und kassierten 26. Bevor Alessandrini zum FCS kam, trainierte er u.a. Fernana, Giulianova, Nocerina und Spezia in der Serie C1. Insgesamt brachte er es als Trainer auf 382 Einsätze in der Serie C.

 
 
 
 

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