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MORGEN IN UDINE DAS POKALSPIEL GEGEN PORTOGRUARO

Morgen, am 14. August trifft der FC Südtirol in Udine in der zweiten Runde im Rahmen des Italienpokals auf den Aufsteiger in die Serie B, Portogruaro. Der Anpfiff erfolgt um 16.00 Uhr.
 
Für die Mannschaft um Trainer Alfredo Sebastiani steht die zweite Runde des Tim-Cup auf dem Programm, für die man sich dank eines 2:0-Sieges (Tore von Mariano und Alfredo Romano) in Salerno qualifiziert hat. Nach dem guten Auftritt im Stadion “Arechi” von Salerno, muss der FCS wieder in einem großen Stadion auflaufen, dem “Friuli” von Udine. Notwendig wurde diese Spielverlegung, da im Stadion “Mecchia” in Portogruaro immer noch Umbauarbeiten durchgeführt werden. Für die Verlegung nach Sacile bekam Portgruaro von der Lega nicht die Genehmigung.

Auch die zweite Runde des Italienpokals wird in einem einzigen direkten Duell ausgetragen. Sollte nach 90 Minuten keine Entscheidung gefallen sein, wird eine Verlängerung angehängt. Steht auch nach der Verlängerung kein Sieger fest, wird dieser anhand eines Elfmeterschießens ermittelt. Der Sieger aus der zweiten Runde trifft in der nächsten Runde im Olympiastadion von Rom auf Lazio.
Die Mannschaft und der Betreuerstab werden heute Nachmittag mit dem Bus die Reise nach Udine antreten. Nicht dabei sein wird Kapitän Hans Rudi Brugger (leidet immer noch an der Oberschenkelzerrung) und die Stürmer Thomas Albanese (Leistenverletzung) und Tonino Sorrnentino (Entzündung in der Rückengegend). Wieder einsatzbereit sind hingegen Roberto Mirri und Pietro Baccolo. Während der Anreise wird die Mannschaft im Bus auch den Spielkalender erfahren.
Der Gegner. Die sportliche Geschichte von Portogruaro Summaga begann bereits vor fast 100 Jahren. Gegründet wurde der Verein ein Jahr nach Beendigung des 1. Weltkrieges im Jahre 1919. Die ersten Erfahrung im Profibereich sammelte die Mannschaft aus Venedig im Jahre 2004. Die Mannschaft um den damaligen Hauptverantwortlichen Mio Dino, der am 28. September 2008 verstarb, absolvierte vier Saisonen in der Serie C2. Am Ende der Saison 2007/2008 am 8. Juni 2008 schaffte Portogruaro den Aufstieg in die 1. Division (C1), nachdem man im Play-off gegen Bassano das bessere Ende für sich hatte. In der ersten Saison in der 1. Division konnte auch der Klassenerhalt geschafft werden und am Ende der Saison 2009/2010, am 9. Mai, konnte unter Trainer Calori der Aufstieg in die Serie B gefeiert werden. Entscheidend dafür war ein 1:0-Sieg im direkten Duell gegen Hellas Verona im Stadion “Bentegodi”. Der Goldtorschütze war Ricardo Bocalon, der in der 90. Minute traf. Die Vorbereitungen für die Serie B verliefen für Portogruaro bis jetzt mit erheblichen Schwierigkeiten, auch die Zusammenstellung des Kaders ist noch nicht abgeschlossen. In den Sommermonaten, nachdem sich Trainer Calori aus Portogruaro verabschiedete, wurde das Traineramt Eugeno Corini anvertraut. Corini der lange bei Chievo Verona spielte, aber auch bei Juventus, Sampdoria und Palermo, überwarf sich aber mit der Führungsetage und verabschiedete sich zugleich. Auch der sportliche Leiter Magalini, warf das Handtuch, nachdem er notwendige Entscheidungen bei den Mannschaftseigentümern nicht durchsetzen konnte.
Daraufhin wurde Fabio Viviani als neuer Trainer und Giammario Specchia als neuer Generaldirektor verpflichtet. Neue Spieler konnten bis dato vier verpflichtet werden: Verteidiger Matteo Lanzoni kam aus Mantua (Serie B), Mittelfeldspieler Davide Pinzin (Jahrgang 1993 von Chievo), mit Nicola Zamperion ein weiterer Mittelfeldspieler (Jahrgang 1994 von Montebelluna) und der Stürmer Federico Gerardi, der Leihweise von Udinese verpflichtet wurde.
Gerüchte auf dem Transfermarkt bringen Portogruaro mit Verteidiger Filippo Cristante (ehemals in Piacenza, Mantova, Messina) und Mittelfeldspieler Nicolas Amodio aus Neapel in Verbindung. Aus der letztjährigen Mannschaft bestätigt wurden hingegen Mittelfeldspieler Mattielig und Spielmacher Cunico, die dem Verein bereits seit einigen Jahren, die Stange halten.
Die Duelle. Portogruaro Summaga und der FC Südtirol sind bisher sechsmal aufeinander getroffen und zwar immer in der Serie C2. Die bisherigen Duelle sprechen eine klare Sprache zu Gunsten der Südtiroler, denn der FCS musste sich gegen Portogruaro nie geschlagen geben. Zweimal konnte man einen Sieg feiern, vier Duelle endeten Remis.

Die 19 einberufenen Spieler des FC Südtirol:

Tor: Davide Zomer, Simon Mair. Verteidigung: Mohamed Lamine Traorè, Pietro Cascone, Denny Nazari, Roberto Mirri, Hannes Kiem, Marco Martin; Mittelfeld: Mariano Romano, Andrea Burato, Alfredo Romano, Alessandro Furlan, Hannes Fischnaller, Pietro Baccolo, Alessandro Campo, Hannes Fink. Sturm: Mattia Marchi, Manuel Fischnaller, Alessio Orfanello.

Die mögliche Aufstellung des FC Südtirol (4-3-3): Zomer; Traorè, Cascone, Kiem, Martin; Furlan, M. Romano, A Romano; Campo, Marchi, Fink. Trainer: Alfredo Sebastiani

IM BILD von Max Pattis: MATTIA MARCHI

 
 
 
 

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