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NACH EINEM 0:2-RÜCKSTAND GEGEN REGGIANA, AUCH AUSWÄRTS EIN REMIS

Einen verdienten Punkt erkämpfe sich der FC Südtirol im Auswärtsmatch gegen den AC Reggiana. Nachdem die Schützlinge von Trainer Alfredo Sebastiani bereits mit 0:2 im Rückstand waren, konnten sie dank einer beherzten Aufholjagd zumindest einen Punkt in die Weihnachtspause mitnehmen.
 
Bevor sich die Spieler in die verdiente Weihnachtspause verabschieden (die Meisterschaft nimmt ihren Betrieb wieder am 09. Jänner 2011 auf), stand an diesem Sonntag, 19. Dezember noch das letzte Meisterschaftsspiel des Jahres 2010 auf dem Programm.Im Stadion “Giglio” von Reggio Emilia fand der erste Spieltag der Rückrunde statt und die Mannschaft um Trainer Alfredo Sebastiani traf, nachdem man am letzten Spieltag Paganese mit 2:1 bezwingen konnte und nach drei Spielen ohne Sieg auf die Siegerstraße zurück kehrte. Reggiana lag vor diesem Spiel auf dem 5. Tabellenplatz und hatte drei Punkte mehr auf dem Konto als der FCS, der gemeinsam mit Salernitana und Spezia auf dem 6. Tabellenplatz rangierte.Das Hinrundenspiel, das am vergangenen 22. August im Drususstadion stattfand, war das Debüt für den FCS in der 1. Division Lega Pro. Das Spiel endete damals mit einem 1:1-Unentschieden, wobei der FCS durch einen Elfmetertreffer von Campo zuerst in Führung ging, ehe Alessi fast im Gegenzug mit einem Freistoss den Endstand herstellte. Im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen sind in diesem Spiel einige neue Gesichter zu vermelden. Auf Seiten des FCS sind das Omar El Kaddouri, Alfredo Romano und Mattia Marchi, auf der gegnerischen Seite Lanna, Saverino und Guidetti.

Wegen einer Sperre nicht mit von der Partie ist Alessandro Campo, der vom Sportgericht wegen seiner vierten gelben Karte aus dem Verkehr gezogen wurde. Neben Alessandro Campo, der mit Mattia Marchi mit fünf Treffern die interne Torschützenliste anführt, fehlt auf der Seite der Gastgeber – ebenfalls wegen einer Sperre Innenverteidiger Mei. Trainer Alfredo Sebastiani ließ seine Mannschaft mit dem angekündigten „4-2-3-1“ auflaufen. Vor Torhüter Davide Zomer spielten in der Innenverteidigung Hannes Kiem und Denny Nazari, auf den Außenbahnen verteidigten auf links Marco Martin und auf rechts Kapitän Hans Rudi Brugger. Vor der Abwehr stellte Sebastiani mit Mariano Romano und Andrea Burato zwei „Sechser“ auf. Im Mittelfeld agierten Alfredo Romano (zentral), Omar El Kaddouri auf links und Alessandro Furlan auf rechts. Als einzige echte Sturmspitze spielte Mattia Marchi.

Die Aufstellungen:

AC Reggiana:

Manfredini, D'Alessandro, Lanna, Saverino, Zini (ab 56. Adamo), Aya, Romizi (ab 63. Maschio), Viapiana, Temelin, Alessi, Guidetti (ab 81. Maritato). Ersatz: Offredi, Bettoni, Arati, Maritato, Chinellato.

Trainer: Amedeo Mangone

FC Südtirol:

Zomer, Brugger, Martin, Burato, Kiem, Nazari, Furlan, Mariano Romano, Marchi (ab 89. Virdis), Alfredo Romano (ab 59. Fischnaller), El Kaddouri (ab 81. Fink). Ersatz: Mair, Mirri, Traorè, Baccolo.

Trainer: Alfredo Sebastiani

Schiedsrichter: Alfredo Zivelli

Tore: 1:0 Alessi (8.), 2:0 Viapiana (46.), 2:1 Eigentor Lanna (60.), 2:2 Marchi (68.)

Gelbe Karte: Fink, Furlan.

Zuschauer: 2270 (davon 1157 Dauerkartenbesitzer)

Zum Spiel:

Auch in Reggio Emilia herrschten winterliche Verhältnisse, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. In den ersten Minute zeigte sich der FCS mehr in der Offensive als die Gastgeber. Ein schöner Vorstoß von Hans Rudi Brugger, hätte nach wenigen Minuten die erste Tormöglichkeit bedeutet, doch der Ball ging knapp über die Torauslinie. Praktisch mit dem ersten Angriff ging Reggiana in Führung. Marco Martin ließ auf der linken Seite Romizi zu viel Raum und dieser konnte eine Flanke in den Rücken der Verteidigung platzieren, die Alessi mit dem Kopf ins lange Eck verlängerte. Keine Abwehrmöglichkeit für Davide Zomer. In der 17. Minute versuchte Marco Martin von außerhalb des Strafraumes mit einem Weitschuss Manfredini zu überraschen, doch sein Schuss war zu schwach. In der Folge versuchte der FC Südtirol das Spiel zu gestalten, was auch gelang, meist aber nur bis zum gegnerischen Strafraum. Reggiana ließ sich nicht aus der Defensive locken und wartete auf Konter, die sie immer wieder setzten. In der 31. Minute einer der spärlichen Angriffe der Hausherren: Alessi spielte den Ball von der Seite in die Mitte, den zurückspringenden Ball versucht Viapiana mit einem Schuss aus mehr als 30 Metern im FCS-Tor unterzubringen, doch Zomer zeigte keine Mühe den Ball abzublocken. Vier Minuten später setzte sich Omar El Kaddouri auf links durch, seine Flanke vor das Tor konnte Manfredini nicht entschärfen. Alfredo Romano konnte aus der Unsicherheit kein Kapital schlagen und Manfredini konnte den Ball im zweiten Versuch unter Kontrolle bringen. In der 45. Minute kam Saverino unbedrängt zum Ball, doch sein Schuss aus 30 Metern verfehlte das Tor klar.

Bereits nach 25 Sekunden in der zweiten Halbzeit die kalte Dusche für den FCS. Nach einem langen Pass auf Guidetti in den Strafraum, spielte dieser zurück auf Viapiana, der mit einem satten Schuss ins lange Eck innerhalb des Strafraumes auf 2:0 stellte. Erneut keine Abwehrmöglichkeit für Davide Zomer. Der FC Südtirol zeigte sich vom zweiten Gegentreffer geschockt . Reggiana konnte in dieser Phase im Angriff fast nach belieben kombinieren und die FCS-Abwehr zeigte sich stark verunsichert und fehlerhaft. Einen solchen Fehler nutzte Temelin in der 52. Minute zu einem Weitschuss aus 25 Metern, der knapp über das FCS-Tor pfiff. In der 59. Minute wechselte Trainer Alfredo Romano Manuel Fischnaller ein und dem FCS wurde neues Leben eingehaucht. Nur eine Minute später kam Mariano Romano auf links nach einem Einwurf an den Ball seine flache Hereingabe sorgt in der Reggiana-Abwehr für Verwirrung und es hat den Anschein als wenn Lanna den Ball ins eigene Tor ablenkte. In der Nähe waren Manuel Fischnaller und Omar El Kaddouri die eingreifen hätten können. In der 65. Minute versuchte zuerst Alessandro Furlan mit einem Weitschuss das 2:2 zu erzielen, fünf Minuten später Omar El Kaddouri, dessen Schuss Torhüter Manfredini mit Mühe abwehren konnte. Nur drei Minuten später der Ausgleich: Mariano Romano kam im Strafraum an den Ball, seinen Schuss konnte Manfredini nur kurz zur Seite abwehren, wo Mattia Marchi zum 2:2-Ausgleich abstaubte. In der 77. Minute erreichte Fischnaller eine Flanke von der linken Abwehrseite, gegen seinen Gegenspieler konnte sich der Signater durchsetzten, sein Schuss war aber zu zentral. In der 88. Minute konnte sich Fink auf der linken Seite durchsetzten, sprintete bis in den Strafraum, seine Flanke in die Mitte kam aber nicht an. In der 94. Minute der letzte Aufreger in einem interessanten Spiel. Freistoß von rechts in die Mitte, wo Saverino sich am Höchsten hinaufschraubte, seinen harten Kopfball konnte Davide Zomer mit einem Reflex entschärfen und sicherte sich und seiner Mannschaft einen wohlverdienten Punkt.

Nach dem Spiel meinte Reggiana-Trainer Amedeo Mangone: „Ich habe keine Ahnung warum die Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit das Fußballspielen eingestellt hat. Zum Großteil ist es unsere Schuld, dass wir die 2:0-Führung vergeigt haben, aber einen Teil der „Schuld“ trägt auch der FC Südtirol, der mich nach der Einwechslung eines zweiten Stürmers zu Umstellungen gezwungen hat, die sich schlussendlich als nicht ganz gelungen erwiesen. Die Schuld für dieses Unentschieden nehme ich auf meine Kappe, weil schlussendlich bin ich der Trainer, aber wie bereits in vorangegangenen Spielen verschenken wir zum Teil auf Grund unserer Unerfahrenheit in der Abwehr Punkte. Die Spieler müssen endlich lernen und wir arbeiten intensiv daran, wann sie den Ball auf die Tribüne knallen müssen und wann sich die Situation ergibt den Ball aus der eigenen Hälfte heraus zu spielen.“

 
 
NACH EINEM 0:2-RÜCKSTAND GEGEN REGGIANA, AUCH AUSWÄRTS EIN REMIS
 
 

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So, 1. Oktober 2017 - 14:30
 
"Pietro Barbetti" Stadion - Gubbio
 
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