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DIE DRUSUS-FESTUNG FÄLLT: ERSTE HEIMNIEDERLAGE GEGEN FERALPISALO’

DIE DRUSUS-FESTUNG FÄLLT: ERSTE HEIMNIEDERLAGE GEGEN FERALPISALO’

04.11.2018 - Eine beeindruckende Serie geht zu Ende: Für das Team von Mister Zanetti setzt es am 10. Spieltag die erste Heimniederlage der laufenden Saison. Man verliert mit 2:3 gegen FeralpiSalò, eines der Topteams des Kreises. Nach 13 (!) positiven Resultaten (mit acht Siegen und fünf Unentschieden) endet also die Heimserie der Weiß-Roten im Drususstadion, die seit dem vergangenen 10. Februar andauerte. Besonders bitter: Die beiden Tore der Gäste am Ende der von den Weiß-Roten dominieren ersten Halbzeit entstanden nämlich durch zwei Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Zuvor hatten Fink und Co. bis zur 42. Minute verdientermaßen in Führung gelegen. Das 1:1 entstand im Anschluss an einen Eckball, der keiner war, das 1:2 hingegen kam eine knappe halbe Minute nach Ablauf der Nachspielzeit.

MATCH PREVIEW.
Nach dem torlosen Unentschieden in Rimini, welches das fünfte positive Resultat für die Weiß-Roten in Folge bedeutete – zum 2:0-Erfolg gegen Triestina kamen die vier 0:0 gegen Albinoleffe, Fermana, Gubbio und eben Rimini hinzu – trifft der FC Südtirol, zurzeit zusammen mit Monza, Triestina, Feralpisalò und Imolese mit 14 Punkten Tabellenvierter, im heimischen Drususstadion auf Feralpisalò, das am letzten Sonntag gegen Gubbio gewinnen konnte und ebenfalls seit fünf Spielen ungeschlagen ist – jedoch holte man dabei vier Siege und ein Unentschieden.
Die letzte Heimniederlage des FCS liegt schon eine Weile zurück: Zuletzt unterlag man im Drususstadion am vergangenen 10. Februar mit 1:2 gegen Gubbio.
Mister Zanetti muss gegen FeralpiSalò auf den langzeitverletzten Crocchianti und De Cenco (Rückenproblem) verzichten. Im Mittelfeld hat Morosini seine Rotsperre abgesessen und kehrt in die Startelf zurück, während De Rose statt Berardocco auf der Spielmacher-Position den Vortritt bekommt. Im Sturm agieren – wie in Rimini – Costantino und Turchetta.

LIVE MATCH.
Überzeugender Beginn der Weiß-Roten, die durch Turchetta nach gerade mal zwölf Sekunden auf der linken Seite einen Freistoß zugesprochen bekamen. Morosini brachte die Kugel in die Mitte, die an der Strafraumgrenze von der Hintermannschaft der Gäste zunächst geklärt wurde, jedoch kam das Leder zu Kapitän Fink, der aus gut 20 Metern volley abzog – daneben.
Das Team von Mister Zanetti presste früh hoch und versuchte somit, das Aufbauspiel der Gäste zu unterbinden. Feralpi tat sich deshalb in der Anfangsphase schwer, mit dem Ball am Fuß aus der eigenen Hälfte zu kommen, während die Weiß-Roten sich nach vorne vor allem auf der rechten Seite gut entfalten konnten.
Dann aber gelang es den Gästen doch, die somit in der 15. Minute zu ihrer ersten Torchance kamen: Nach einer einstudierten Freistoßvariante setzte Ferretti 30 Meter vor dem Kasten von Offredi Vita in Szene, letzterer zog ab, doch sein Rechtsschuss ging deutlich links vorbei.
Vier Minuten später ging der FC Südtirol verdientermaßen in Führung: Nach einer Aktion auf der rechten Seite fasste sich Fink ein Herz, sein Rechtsschuss von der Strafraumgrenze wurde abgefälscht und somit unfreiwillig zu einem Assist für Fabbri, der von Parodi im Strafraum im Anschluss niedergecheckt wurde – Schiri Pasciuta zögerte keine Sekunde und gab Elfmeter. Rocco Costantino trat an und verwandelte sicher – es war sein zweiter Treffer in der laufenden Meisterschaft und das 1:0 für die Weiß-Roten.
Die Reaktion der Gäste ließ einige Zeit auf sich warten – bis zur 36. Spielminute, um genau zu sein: Nach Eckball von der rechten Seite von Parodi legte Mordini auf links mit dem Kopf auf Ferretti in die Mitte des Strafraums ab, dessen Direktabnahme mit dem linken Fuß ging jedoch deutlich über das Tor von Offredi.
Was dann in der Schlussphase dieser ersten Hälfte passierte, ist nur schwierig zu erklären. In Minute 42 brachte ein Fehler des Unparteiischen zunächst den Ausgleich für die Gäste: Feralpi bekam einen Eckball zugesprochen, der nie und nimmer einer war – eine Flanke von Matteo Marchi flog ins Toraus ohne Einwirken eines FCS-Akteurs. Aus diesem Eckball von Vita resultierte jedoch das 1:1, Scarsella stand richtig und verwertete zum – schmeichelhaften – Ausgleich.
Das Team von Mister Zanetti schien momentär vom Ausgleich ein wenig geschockt und zu allem Überfluss kam fast eine halbe Minute nach Ablauf der zweiminütigen Nachspielzeit der Doppelschlag der Gäste: Ein Freistoß an der Mittellinie wurde noch ausgeführt, Ferretti brachte diesen hoch rein, Mordini leitete das Leder mit dem Kopf weiter, welches somit im Getümmel im Strafraum zwischen die Füße von Paolo Marchi fiel, der das 2:1 für die Gäste erzielte.
Direkt im Anschluss pfiff Schiri Pasciuta zum Pausentee. Aus einer Führung der Weiß-Roten wurde innerhalb von sechs Minuten ein unverdienter Rückstand.

Beide Teams gingen zunächst unverändert in die zweite Halbzeit. Der FCS versuchte, sofort nach vorne zu spielen, die Hintermannschaft der Weiß-Roten ließ sich jedoch für einmal überraschen: Man konnte in der 47. Minute eine Flanke der Gäste nicht entscheidend klären und somit fiel das Leder an der Strafraumgrenze Vita vor die Füße, der einen strammen und präzisen Diagonalschuss abfeuerte und – unter leichter Mithilfe des Innenpfostens – ins lange linke Eck zum 1:3 traf.
Das dritte Tor von FeralpiSalò sollte der Startschuss zehn verrückter Minuten werden. Nur vier Minuten nach dem 1:3 war das Team von Mister Zanetti nämlich wieder dran: Eine Flanke von der linken Angriffsseite der Hausherren kam in die Mitte, wo Pesce im Strafraum wohl die Hand draußen hatte. Schiri Pasciuta zeigte zum zweiten Mal am heutigen Nachmittag – wieder ohne zu zögern – auf den Elfmeterpunkt. Erneut übernahm Costantino die Verantwortung, erneut traf die Nummer 9 der Weiß-Roten, dieses Mal oben rechts. Keine Chance für De Lucia. Es stand plötzlich 2:3.
Doch damit nicht genug: In der 54. Minute wurde Mattia Marchi wegen eines Ellbogenchecks gegen Casale mit gelb-rot vom Platz gestellt. Für den Innenverteidiger der Weiß-Roten ging es ebenfalls nicht mehr weiter, er musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch runter und wurde von Della Giovanna ersetzt.
Die Gäste aus Salò waren also nur noch zu zehnt – Die Weiß-Roten drückten sofort in Richtung Ausgleich, doch in der 64. Minute liefen sie Gefahr, das vierte Gegentor zu bekommen: Scarsella spielte einen guten Ball in den Strafraum des FCS zu Ferretti, der das Leder mutterseelenalleine vor Offredi seitlich am Tor vorbeilegte.
Mister Zanetti stellte mit seinem zweiten Wechsel um: Er nahm mit Ierardi einen Verteidiger runter und brachte in Berardocco einen Mittelfeldspieler – der FCS agierte nun in einem 4-2-3-1-System. Fink, Morosini und Turchetta agierten hinter Sturmspitze Costantino im Mittelfeld.
Mit einem Mann mehr schnürten die Weiß-Roten die Gäste in ihrer Hälfte ein und nach 75 Minuten Spielzeit brachte Zanetti mit Mazzocchi einen weiteren Stürmer: Drei Angreifer standen auf der Seite des FC Südtirol nun auf dem Platz (Turchetta, Costantino und eben Mazzocchi), Morosini unterstützte die drei als Zehner.
Die offensiven Wechsel zeigten in der Schlussphase ihre Wirkung: Tait mit der Flanke von rechts, in der Mitte kam Mazzocchi zum Kopfstoß – jedoch landete dieser mitten in den Armen von De Lucia.
In der fünfminütigen Nachspielzeit schaute zunächst nicht mehr heraus, als ein Freistoß von Morosini aus aussichtsreicher Position, der von der Mauer geblockt wurde. In der letzten Minute jedoch kam der FCS dem Ausgleich richtig nahe: Costantino traf aus spitzem Winkel und wenigen Metern Entfernung den rechten Innenpfosten. Von dort aus trudelte der Ball die Torlinie entlang und Fabbri schob das Leder in die Maschen – jedoch im Fallen mit der Hand. Schiri Pasciuta erkannte daraufhin den Treffer ab.

Somit blieb es beim 3:2 für FeralpiSalò nach einer verrückten Partie und der FCS erlitt seine erste Heimniederlage in der laufenden Meisterschaft. Damit riss die beeindruckende Serie, in der die Weiß-Roten – saisonübergreifend – 13 (!) Spiele lang im Drususstadion unbesiegt blieben.


FC SÜDTIROL – FERALPISALÒ 2:3 (1:2)
FC SÜDTIROL (3-5-2): Offredi; Ierardi (65. Berardocco), Casale (57. Della Giovanna), Vinetot; Tait, Fink (77. Mazzocchi), De Rose, Morosini, Fabbri; Costantino, Turchetta
Auf der Ersatzbank: Gentile, Ravaglia, Antezza, Boccalari, Procopio, Zanon, Oneto, Francescon
Trainer: Paolo Zanetti
FERALPISALO' (3-4-1-2): De Lucia; Paolo Marchi, Magnino, Legati; Parodi (65. Dametto), Pesce, Scarsella, Mordini; Vita (78. Corsinelli); Mattia Marchi, Ferretti (75. Caracciolo)
Auf der Ersatzbank: Livieri, Arrighi, Ambro, Martin, Libera, Moraschi
Trainer: Domenico Toscano
SCHIEDSRICHTER: Fabio Pasciuta aus Ravenna (Die Assistenten: Miniutti und Polo Grillo)
TORE: 1:0 Elfmeter Costantino (19.), 1:1 Scarsella (42.), 1:2 Paolo Marchi (45. + 3), 1:3 Vita (47.), 2:3 Elfmeter Costantino (51.)
ANMERKUNGEN: sonniger Nachmittag, milde Temperaturen für diese Jahreszeit.
Gelbe Karten: Legati (FS, 26.), Casale (FCS, 32.), Pesce (FS, 51.), Vita (FS, 59.), Berardocco (FCS, 88.), Tait (FCS, 90.), De Lucia (FS, 90. + 1), Fabbri (FCS, 90. + 5)
Gelb-rote Karte: Mattia Marchi (40. – erste gelbe Karte: Check im Luftduell gegen Casale, 54. – zweite gelbe Karte: Ellbogencheck gegen Casale)
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UNTER 17 SIEGT IN FANO, UNTER 15 SPIELT UNENTSCHIEDEN

UNTER 17 SIEGT IN FANO, UNTER 15 SPIELT UNENTSCHIEDEN

04.11.2018 - In Fano holten die Unter 17 und die Unter 15 der Weiß-Roten – im Rahmen des achten Spieltags beider Meisterschaften – gegen das Team aus den Marken vier der sechs verfügbaren Punkte. Die U17 gewann mit 2:1, während die U15 1:1-Unentschieden spielte.


Unter 17.
Nachdem man am letzten Wochenende spielfrei war, zuvor gegen Piacenza gewinnen und damit die eigene Bilanz auf fünf Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage schrauben konnte, holt die Mannschaft von Trainer Leonardo Ventura ihren zweiten Sieg in Folge: Man schlägt Fano mit 2:1 und hält sich somit an der Tabellenspitze. Rexhepi und Giocondo trafen für die Weiß-Roten in der zweiten Halbzeit.

FANO - FC SÜDTIROL 1-2 (0-0)
FANO: Badioli, Ferri (83. Santi), Bonci, Pensorosi, Giorgini, Damiani, Esposito (75. Borioni), Morsucci (61. Serafini), Baye, Montesi (75. Palazzi), Berlini
Allenatore/Trainer: Brocchini
FC SÜDTIROL: Buccini, Gabrielli, Trompedeller, Catino, Gambato, Salvaterra, Giocondo (85. Tsholl), Calabrese, Bertuolo (77. Sade), Grezzani, Rexhepi (68. Davi)
Allenatore/Trainer: Leonardo Ventura
RETI/TORE: 44. Rexhepi (0-1), 45. Giocondo (0-2), 53. Montesi (1-2)


Unter 15.
Nach der Ruhepause am letzten Wochenende und zuvor zwei Niederlagen in Folge können die Jungs von Mister Baiocchi wieder punkten: In Fano holte man ein 1:1-Unentschieden. Gruber glich für die Weiß-Roten in den Schlussminuten aus.

FANO - FC SÜDTIROL 1-1 (1-0)
FANO: Ripesi, Manuelli, Pedini, Malshi, Fossi, Riggion, Fraternale, Santin (46. Modesti), De Marco (63. Pambianchi), Esposito (53. Tonucci), Boccia
Allenatore/Trainer: Berretta Francesco
FC SÜDTIROL: Theiner, Zandonatti, Montini (45. Gruber), Obermair (45. Lechl), Bacher, D'Antimo, Armani (60. Nicotera), Obexer, Polli, Marth (65. Rossi), Pecoraro
Allenatore/Trainer: Baiocchi Filippo
RETI/TORE: 12. Boccia (1-0), 70. Gruber (1-1)
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BERRETTI FEIERN GEGEN PRO VERCELLI ERSTEN MEISTERSCHAFTSSIEG

BERRETTI FEIERN GEGEN PRO VERCELLI ERSTEN MEISTERSCHAFTSSIEG

03.11.2018 - Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und deren drei in den bisherigen fünf Meisterschaftsspielen, in denen das Team von Mister Flavio Toccoli nur zwei Punkte holte, beendet die Berretti-Mannschaft des FC Südtirol ihre Durststrecke durch einen Sieg im heimischen FCS Center gegen Pro Vercelli. Francescon und Co. siegten mit 2:0, Mlakar traf in Halbzeit 1 nach Fehler des gegnerischen Keepers und anschließendem Getümmel im Strafraum zur Führung, Jamai markierte nach Wiederanpfiff per sehenswertem Schuss nach Assist von Unterthurner den Endstand.

FC SÜDTIROL – PRO VERCELLI 2-0 (1-0)
FC SÜDTIROL: Gentile, Gurini, Brentel, Morabito, Cataldi, Colucci, Jamai, Truzzi (57. Proietto), Mlakar (72. Unterthurner), Francescon (78. Amico), Zanon (57. Perri)
Allenatore/Trainer: Flavio Toccoli
PRO VERCELLI: Strola, Specchia, Pisanello (64. Zanellato), Tunesi, Brero, Antonacci, Cirigliano (46. Colombo), Erradi (64. Barrella), Ciceri, Zeni (55. Panizzi), Fabbrasio (78. Volpatto)
Allenatore/Trainer: Alessandro Di Bartolo
ARBITRO: Kofler di/aus Bolzano/Bozen
RETI/TORE: 43. Mlakar (1-0), 87. Jamai (2-0)
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BERRETTI WIEDER ZUHAUSE IM EINSATZ, U17 UND U15 SPIELEN IN FANO

BERRETTI WIEDER ZUHAUSE IM EINSATZ, U17 UND U15 SPIELEN IN FANO

02.11.2018 - An diesem Wochenende – genauer gesagt am Samstag, den 3. November und am Sonntag, den 4. November – sind drei der vier Jugendmannschaften der Weiß-Roten im Einsatz, die in Meisterschaften auf nationaler professioneller Ebene spielen. Am Samstag empfängt die Berretti-Mannschaft Pro Vercelli, während die Unter 17 und die Unter 15 in den Marken im Einsatz sein werden – man stattet den gleichaltrigen Teams von Fano einen Besuch ab. Die Unter 16 von Trainer Paolo Goisis hingegen ist spielfrei.

BERRETTI.
Nach der 0:3-Niederlage im Nachholspiel am Mittwoch in Bergamo gegen Atalanta kehrt die Mannschaft von Mister Toccoli – nach zuletzt zwei Auswärtsspielen in Folge – am Samstag ins heimische FCS Center in der Sportzone Rungg zurück. Kapitän Francescon und Co. messen sich dann – mit Anpfiff um 14:30 Uhr – mit Pro Vercelli.

UNTER 17.
Die Formation von Mister Ventura kehrte vor zwei Wochen auf die Siegesstraße zurück (Sieg gegen Piacenza) und war letzten Sonntag spielfrei. Man weist zurzeit eine eindrucksvolle Bilanz von fünf Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage auf. Die Weiß-Roten greifen an diesem Sonntag, den 4. November, mit einem Auswärtsspiel wieder ins Geschehen ein, in den Marken trifft man auf Fano.

UNTER 15.
Die Unter 15 von Mister Baiocchi war – wie die U17 – am letzten Sonntag spielfrei, nachdem man in den letzten beiden Spielen zweimal als Verlierer vom Platz ging: Man unterlag Pordenone und Piacenza. An diesem Sonntag, den 4. November, wollen Nicotera und Co. in den Marken gegen Fano wieder punkten.
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BIG MATCH IM DRUSUS-STADION: DER FCS EMPFÄNGT FERALPISALÒ

BIG MATCH IM DRUSUS-STADION: DER FCS EMPFÄNGT FERALPISALÒ

02.11.2018 - Die Weißroten treffen am Sonntag um 14:30 Uhr auf einen der großen Titelkandidaten

Diesen Sonntag, den 4. November, steigt der zehnte Spieltag der diesjährigen Serie C-Meisterschaft (Gruppe B). Der FC Südtirol konnte letzte Woche aus Rimini einen Punkt mitnehmen (0 zu 0) und ist somit seit fünf Spieltagen ungeschlagen. Zurzeit befinden sich die Weißroten auf dem 4. Tabellenplatz, punktegleich mit Monza, Triestina Feralpisalò und Imolese (14 Zähler). Der FCS trifft am Sonntag im heimischen Drusus-Stadion auf Feralpisalò, ebenfalls in den letzten fünf Spielen ungeschlagen. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 14:30 Uhr.
Für die beiden Mannschaften handelt es sich um das zweite Aufeinandertreffen innerhalb einer Woche, da diesen Mittwoch (31. Oktober) die Begegnung des Italienpokals der Serie C stattgefunden hat. Nachdem das Spiel nach 120 Minuten keinen Sieger ermittelt hatte, behielt Feralpisalò im Elfmeterschießen die Oberhand.
Der FC Südtirol hat in der bisherigen Meisterschaft 9 von 10 Matches zu Null gespielt. Der FCS ist seit dem 11. Februar – 1 zu 2-Niederlage gegen Gubbio – Zuhause ungeschlagen. Wenn man auch die letztjährigen Playoffs mit in die Rechnung einbezieht, dann haben Fink & Co. im heimischen Drusus-Stadion 13 aufeinanderfolgende, positive Resultate eingefahren.

Im Feld.
Coach Zanetti muss lediglich auf den langezeitverletzten Marco Crocchianti verzichten. Tommaso Morosini, welcher letzte Woche gegen Rimini seine Sperre abgesessen hat, ist hingegen wieder mit von der Partie. Die Liste der einberufenen Spieler wird morgen auf unseren Social-Media-Kanälen – Facebook und Instagram – veröffentlicht.

Der Gegner.
Feralpisalò bestreitet heuer seine achte aufeinanderfolgende Saison in der dritthöchsten italienischen Spielklasse, der sogenannten Serie C. Feralpisalò zählt auch dieses Jahr wieder zu den heißesten Titelanwärtern.
Auf der Trainerbank wurde Domenico Toscano bestätigt, welcher somit seine zweite Saison am Gardasee bestreitet. Der Kader von Feralpisalò besteht aus 27 Mann, von denen 11 Spieler im Sommer neu dazugekommen sind. Die „Löwen vom Gardasee“ haben gleich mehrere dicke Fische an Land ziehen können: Andrea Caracciolo (58 Treffer in 232 Serie A-Einsätze und 132 Treffer in 283 Serie B-Einsätze), Michele Canini (216 Serie A-Einsätze, sowie 61 in der Serie B), Alessio Vita (108 Serie B-Einsätze) und Simone Pesce (60 Serie A- und 189 Serie B-Einsätze).
Feralpisalò konnte sich letzte Woche mit 2 zu 1 gegen Gubbio durchsetzen. Zuvor hatten die „Löwen“ 3 Siege, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen eingefahren.
Coach Toscano muss am Sonntag auf die beiden verletzten Andrea Caracciolo und Michele Canini verzichten.

Die bisherigen Begegnungen.
Bisher gab es 14 Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams: 5 Siege für den FCS, 3 Unentschieden und 6 Feralpisalò-Erfolge die Zwischenbilanz.

Die „Ex“ des Spiels.
Insgesamt sind es drei, einer in den Reihen des FCS und zwei in jenen von Feralpisalò. Beim FC Südtirol handelt es sich um Playmaker Luca Berardocco, welcher in der Rückrunde der Saison 2012/13 am Gardasee im Einsatz war (13 Einsätze und zwei Treffer). Bei Feralpisalò handelt es sich hingegen um zwei Spieler, welche in der Saison 2009/10 mit dem FC Südtirol den Meistertitel feiern konnten. Die Rede ist vom linken Außenverteidiger Marco Martin, fünfeinhalb Saisonen für den FCS im Einsatz (156 Einsätze und 6 Treffer), und Stürmer Mattia Marchi, eineinhalb Saisonen in Südtirol (51 Einsätze und 12 Treffer). Mattia Marchi erzielte im Heimspiel gegen Valenzana den entscheidenden Treffer, welcher den Aufstieg in die Serie C1 klarmachte.

Der Schiedsrichter.
Schiedsrichter der Begegnung ist Fabio Pasciuta aus Ravenna (Miniutti und Polo Grillo seine Assistenten).

Serie C (Gruppe B) – 10. Spieltag (Sonntag, 4. November 2018)
ALBINOLEFFE – FANO (14:30 Uhr)
FERMANA – TERAMO (14:30 Uhr)
GUBBIO – RIMINI (14:30 Uhr)
MONZA – TERNANA (14:30 Uhr)
RAVENNA – RENATE (14:30 Uhr)
SAMBENEDETTESE – PORDENONE (14:30 Uhr)
FC SÜDTIROL – FERALPISALÒ (14:30 Uhr)
IMOLESE – VICENZA (18:30 Uhr)
VIRTUS VERONA – VIS PESARO (18:30 Uhr)
TRIESTINA – GIANA ERMINIO (Montag, den 5. November um 20:30 Uhr)

Die Tabelle.
Pordenone 18; Fermana 17; Vicenza 16; Monza, FC Südtirol, Triestina°, Imolese, Feralpisalò’ 14; Ravenna, Vis Pesaro 12; Giana Erminio 10; Ternana** 9; Gubbio, Rimini* 8; Fano*, Sambenedettese* 7; Virtus Vecomp Verona 6; Renate, Albinoleffe 5
** vier Spiele weniger
* ein Spiel weniger
° ein Strafpunkt
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COPPA ITALIA – SERIE C: FCS VERLIERT IN SALÒ IM ELFMETERSCHIESSEN

COPPA ITALIA – SERIE C: FCS VERLIERT IN SALÒ IM ELFMETERSCHIESSEN

31.10.2018 - Feralpi zieht ins Achtelfinale ein – Am Sonntag gibt es das Rematch im Drususstadion im Rahmen des 10. Spieltags der Meisterschaft

Der FC Südtirol verabschiedet sich aus dem Italienpokal der Serie C: Man verliert das direkte Duell in Salò gegen Feralpi im Sechzehntelfinale. Das Team aus der Provinz Brescia setzt sich im Elfmeterschießen gegen die Weiß-Roten durch, nachdem es nach 90 und 120 Minuten 1:1-Unentschieden gestanden hatte. Costantino traf zur zwischenzeitlichen Führung für den FCS. Die Jungs von Mister Zanetti sind aber zumindest noch in der Coppa Italia der “höchsten” Serie – dem Tim Cup – mit von der Partie, wo man am kommenden 6. Dezember im Stadio Olimpico auf keine geringere Mannschaft als den FC Turin trifft. In der Zwischenzeit jedoch richtet sich die Konzentration der Weiß-Roten auf die Serie-C-Meisterschaft: Am Sonntag sind Fink und Co. nämlich im heimischem Drususstadion im Einsatz (Anpfiff um 14:30 Uhr) – der Gegner wird auch dort – an jenem 10. Spieltag – FeralpiSalò heißen.

LIVE MATCH.
Mister Zanetti mischte seine Elf in Salò einmal ordentlich durch und gönnte jenen Spielern eine Verschnaufpause, die in diesem ersten Saisonsabschnitt am meisten auf dem Platz standen. Dafür schmiss der Coach der Weiß-Roten die Rotationsmaschine an und gab jenen Akteuren wichtige Spielpraxis, die bisher auf weniger Einsätze kamen. Eine vertretbare Entscheidung, wenn man den vollen Spielkalender betrachtet, der Fink und Co. bis Ende Dezember erwartet.

Die Zuschauer in Salò bekamen einen ausgeglichenen Beginn zu sehen: Der FCS versuchte sofort, hoch zu pressen, während Feralpi auf ein schnelles Umschaltspiel setzte und so probierte, Konter zu starten.
In der 10. Minute erarbeitete sich der heutige Kapitän der Weiß-Roten, Fabian Tait, einen Freistoß aus aussichtsreicher Position: Berardocco trat an, doch sein Schuss wurde von der Mauer abgefälscht und flog von dort aus in die Arme von Livieri.
In Minute 22 machte sich FeralpiSalò zum ersten Mal offensiv bemerkbar: Mehr als ein Schüsschen von Lanza schaute aber nicht heraus – Ravaglia hielt souverän.
Nur zwei Zeigerumdrehungen später die vermeintliche Führung für den FC Südtirol: Boccalari leitete einen hohen Ball per Kopf zu De Cenco weiter, der – ebenso mit Köpfchen – Livieri überwand. Schiedsrichter Monaldi hatte aber den Stürmer der Weiß-Roten zuvor im Abseits gesehen. Somit blieb es vorerst beim 0:0.
Im Anschluss passierte eine Weile nichts mehr, beide Teams neutralisierten sich überwiegend im Mittelfeld – bis zur 42. Spielminute, als De Cenco von der Strafraumgrenze die Möglichkeit zum Abschluss bekam: Sein Schuss ging jedoch von Livieri aus gesehen links vorbei.
Es sollte die letzte Chance der ersten 45 Minuten sein, Schiri Monaldi pfiff relativ pünktlich zum Pausentee.

Mister Zanetti nahm in der Halbzeitpause zwei Auswechslungen vor: In der Verteidigung nahm er Casale runter und brachte Ierardi, im Sturm kam Costantino für De Cenco. Und der zweite Wechsel sollte sich sogleich bezahlt machen, denn nicht einmal zwei Minuten nach Wiederanpfiff war es der Bomber der Weiß-Roten, der die Gäste in Führung brachte: Ein Eckball von der rechten Seite von Boccalari fand den Kopf von Costantino, der sich diese Chance nicht nehmen ließ. Es war der erste Treffer der Nummer 9 des FCS seit dem ersten Meisterschafts-Spieltag (er markierte das Tor zum 1:0 gegen Teramo).
Nicht einmal zehn Minuten später hatten die Mannen von Zanetti eine gute Chance zum Doppelschlag: In Spielminute 56 spielte Mazzocchi auf der rechten Seite in die Mitte zu Sturmpartner Costantino, welcher wenige Schritte vor dem Tor Livieri anschoss und somit nur einen Eckball herausholte.
In der 64. Minute zeigten die Hausherren den ersten Hauch einer Reaktion auf den Rückstand, Mordini kam über die linke Seite, doch die Hintermannschaft der Weiß-Roten war auf ihrem Posten.
Sieben Minuten später gelang dies den Hausherren dann auf deutlich gefährlichere Weise: Martin auf der linken Seite mit dem Ballgewinn und der anschließenden Flanke in die Mitte auf Moraschi, der dort per Kopf den Pfosten zur Rechten von Ravaglia traf.
Was sich kurz zuvor angedeutet hatte, wurde in der 75. Spielminute dann Realität – Feralpi kam zum Ausgleich: Ambro mit dem scharfen Querpass von der rechten Angriffsseite in die Mitte, wo Zanon unglücklich abfälschte, Ravaglia überraschte und somit zum 1:1 überwand.
Und die Gastgeber setzten nach: In Minute 79 fasste sich Vita aus 30 Metern Torentfernung ein Herz – knapp vorbei.
Mittendrin sei noch zu erwähnen, dass der 19-jährige Francescon durch seine Einwechslung für Boccalari sein Pflichtspieldebüt in der ersten Mannschaft feierte.
Der zweite Youngster auf dem Platz, Zanon, war im Anschluss sichtlich auf Wiedergutmachung aus, immer wieder beackerte der äußerst aktive 17-jährige (!) die rechte Seite und kam in der 86. Minute zur Chance zur erneuten Führung: Einen im Strafraum der Hausherren aufspringenden Ball bugsierte er gekonnt mit der Fußspitze Richtung langes Eck, Livieri bewahrte Feralpi mit einer Glanztat vor einem erneuten Rückstand.
Dann passierte nicht mehr viel, nach drei Minuten Nachspielzeit ging die reguläre Spielzeit zu Ende. Eine Verlängerung musste her, um einen Sieger in diesem Sechzehntelfinale der Coppa Italia der Serie C zu ermitteln.

Diese begann mit einer Schrecksekunde für die Weiß-Roten: Ravaglia setzte in der 95. Minute zu einem gefährlichen Dribbling vor dem eigenen Kasten an und riskierte, das Leder zu verlieren. Er konnte aber rechtzeitig klären.
In Spielminute 101 dann Fink mit einem guten Kopfstoß im Anschluss an einen Eckball – Livieri verwehrte mit einer weiteren Glanzparade eine erneute weiß-rote Führung.
In der 116. Minute tat es Ravaglia seinem Gegenüber gleich: Einen Abschluss von Magnino aus wenigen Metern Entfernung entschärfte der Schlussmann des FCS klasse.

Die Verlängerung endete ebenfalls mit 1:1. Somit musste ein Elfmeterschießen zur Entscheidung herangezogen werden. Nach vier Elfern pro Team war alles in der Reihe, als entscheidend erwies sich schließlich der Fehlschuss von Mazzocchi, welcher der fünfte und letzte Schütze der Weiß-Roten war. Parodi behielt im Anschluss die Nerven und brachte FeralpiSalò ins Achtelfinale.

FERALPISALO' - FC SÜDTIROL 5:4 n.E. (1:1)
FERALPISALO': Livieri, Mordini (91. Marchi), Dametto, Ambro (76. Magnino), Corsinelli (66. Parodi), Martin, Libera, Kwarteng, Moraschi, Pasotti, Lanza (57. Vita)
Auf der Ersatzbank: Arrighi, De Lucia, Chimini, Risatti, Lanzone
Trainer: Domenico Toscano
FC SÜDTIROL: Ravaglia, Casale (46. Ierardi), Antezza, Della Giovanna, Boccalari (76. Francescon), Mazzocchi, Procopio, Berardocco (65. Fink), De Cenco (46. Costantino), Tait (52. Zanon), Oneto
Auf der Ersatzbank: Offredi, Morosini, Jamai
Trainer: Paolo Zanetti
SCHIEDSRICHTER: Marco Monaldi aus der Sektion Macerata
TORE: 0:1 Costantino (47.), 1:1 Eigentor Zanon (75.)
ELFMETER: Fink (FCS) trifft, Vita (FER) trifft, Antezza (FCS) schießt drüber, Martin (FER) schießt vorbei, Della Giovanna (FCS) trifft, Dametto (FER) trifft, Costantino (FCS) trifft, Magnino (FER) trifft, Mazzocchi (FCS) schießt drüber, Parodi (FER) trifft
ANMERKUNGEN: herbstliche Temperaturen, Rasen nicht in bestem Zustand
Gelbe Karten: Antezza (FCS, 59.)
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ITALIENPOKAL DER SERIE C: IN SALÒ DIE GENERALPROBE FÜR DAS NÄCHSTE MEISTERSCHAFTSSPIEL

ITALIENPOKAL DER SERIE C: IN SALÒ DIE GENERALPROBE FÜR DAS NÄCHSTE MEISTERSCHAFTSSPIEL

30.10.2018 - Die Weißroten treffen innerhalb einer Woche zwei Mal auf Titelanwärter Feralpisalò

Der FC Südtirol ist morgen im „Lino Turina“ Stadion von Salò zu Gast. Für Fink & Co. handelt es sich um das erste Match im diesjährigen Italienpokal der Serie C. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 20.30 Uhr.

Das Sechzehntel-Finale des Italienpokals der Serie C wird in einem einzigen Match ausgetragen. Im Falle eines Unentschiedens nach 90 Minuten geht die Partie in die Verlängerung und eventuell ins Elfmeterschießen.

Der FC Südtirol macht morgen seinen Einstieg in den diesjährigen Italienpokal der Serie C, während Feralpisalò in diesem Wettbewerb bereits ein Match hinter sich hat. Die „Löwen“ konnten sich am 10. Oktober mit 1 zu 0 gegen Virtus Verona durchsetzen. Den entscheidenden Treffer erzielte der ehemalige FCS-Profi Mattia Marchi. Die beiden weiteren „Ex“ des Spiels sind Außenverteidiger Marco Martin (u.a. „Club 100“ Mitglied des FCS) und Mittelfeldspieler Luca Berardocco, welcher in der Saison 2012/13 für Feralpisalò im Einsatz war (12 Einsätze und 2 Treffer).

Da für den FC Südtirol innerhalb weniger Tage mehrere Matches auf dem Programm stehen, wird Coach Zanetti morgen jenen Akteuren Spielzeit gewähren, welche im Laufe der Saison weniger eingesetzt wurden. Sicher nicht mit von der Partie sind die folgenden, nicht einberufenen, Spieler: De Rose, Fabbri, Turchetta, Vinetot, Colucci, Gentile und Crocchianti (letzterer ist verletzt).

Das morgige Match ist zudem die Generalprobe für das nächste Meisterschaftsspiel, da die Weißroten am Sonntag im heimischen Drusus-Stadion wiederrum auf Feralpisalò treffen werden (4. November um 14.30 Uhr).
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FORTBILDUNGSKURSE 2018/19

FORTBILDUNGSKURSE 2018/19

29.10.2018 - Der FC Südtirol organisiert auch heuer zahlreiche Fortbildungskurse für Südtirols Jugendtrainer. Die Referenten kommen aus verschiedenen Profifußballrealitäten und werden sich im Laufe der Kurse auf den Schwerpunkt "Trainingsmethoden" fokussieren.

1) Montag, 5. November 2018: Trainingsmethoden - Referenten: Michele Gritti und Matteo Parma, Experten der Horst Wein-Methode;
2) Samstag, 1. Dezember 2018 (10:30 Uhr): Vorbereitung eines Meisterschaftsspiels und Videoanalyse - Referent: Alberto Nabiuzzi, Videoanalyst Bologna FC 2017/18;
3) Montag, 14. Januar 2019: Der Jugendsektor des FC Südtirol - Referent: Salvatore Leotta, Verantwortlicher der technischen Abteilung des FC Südtirol;
4) Montag, 8. April 2019: Trainingsmethoden und Torwarttraining von Inter Mailand - Referenten: Technischer Stab des Jugendsektors von Inter Mailand;
5) Montag, 6. Mai 2019: Die Profimannschaft des FC Südtirol - Referent: Paolo Zanetti, Headcoach der Kampfmannschaft des FCS.

Einschreibung: info@fc-suedtirol.com
FCS Center - Montigglerstraße 37, Eppan an der Weinstraße (BZ)
Uhrzeit: Von 18.30 bis 20.30 Uhr
Preis: 20€ - Vor Ort am Tag der Fortbildung
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FCS SETZT POSITIVSERIE IN RIMINI MIT ERNEUTER NULLNUMMER FORT

FCS SETZT POSITIVSERIE IN RIMINI MIT ERNEUTER NULLNUMMER FORT

28.10.2018 - Torlose Punkteteilung, nachdem den Weiß-Roten nach Foul an Costantino ein Strafstoß verwehrt wurde – Es ist das fünfte positive Resultat in Folge

Die Jungs von Mister Zanetti spielen in Rimini – schon wieder, möchte man fast sagen – 0:0-Unentschieden und holen ihr fünftes positives Resultat in Serie. Im zweiten Auswärtsspiel in Folge für die Weiß-Roten gibt es also das zweite torlose Remis – bereits letzten Sonntag in Gubbio endete die Partie mit einer Punkteteilung und ohne Tore. Im neunten Spiel gibt es also das fünfte 0:0 für Fink und Co., die die spielerische Überlegenheit in Rimini nicht nutzen konnten, drei Punkte aber durchaus verdient gehabt hätten – vor allem, weil ein Elfmeterpfiff nach klarem Foul an Costantino ausblieb und die Weiß-Roten durch Costantino selbst und De Cenco zwei „Hundertprozentige“ nicht verwerteten. Auf der anderen Seite sollte erwähnt werden, dass Petti nach einem Eckball den Pfosten traf. Offredi wäre in jener Aktion nämlich machtlos gewesen. Das Gebälk half also ein bisschen mit, dass der Keeper des FCS erneut ohne Gegentor blieb – die Null steht hinten nun seit 453 (!) Minuten. In acht der bisherigen neun Partien hielten Vinetot und Co. den eigenen Kasten dicht, eine doch beeindruckende Statistik, die (fast) ihresgleichen sucht.

MATCH PREVIEW.
Nach dem torlosen Unentschieden in Gubbio, welches nach dem Sieg gegen Triestina (2:0) und den beiden weiteren 0:0 gegen Albinoleffe und Fermana das vierte nützliche Resultat in Serie für die Weiß-Roten bedeutete, trifft der FC Südtirol - zurzeit mit 13 Zählern zusammen mit Vicenza und Imolese Tabellendritter - im Romeo-Neri-Stadion von Rimini auf das Team aus der Emilia-Romagna, welches zurzeit mit sieben Punkten auf Tabellenplatz 17 steht. Rimini unterlag zuletzt Imolese, was die zweite Niederlage in Serie bedeutete. Der Aufsteiger wartet seit sechs Spielen auf einen Sieg, ist aber zuhause noch ungeschlagen: Auf heimischem Rasen gewann man gegen Triestina (2:1) und spielte gegen Tabellenführer Pordenone (2:2) und Teramo (1:1) Remis.
Zu Beginn der Woche hat das Team aus der Emilia-Romagna seinen Trainer gewechselt: Gianluca Righetti ist am letzten Sonntag nach der Niederlage gegen Imolese zurückgetreten - er wurde am Montag durch den erfahrenen Leonardo Acori ersetzt, der somit seine dritte Amtszeit auf der Trainerbank von Rimini angeht.
Der FCS, der hinter Ternana die zweitbeste Verteidigung der Liga aufweist (bisher drei Gegentore, welche man allesamt in Verona gegen Virtus Vecomp kassierte), hielt den eigenen Kasten in sieben (!) der acht bisherigen Meisterschaftspartien sauber.
Mister Zanetti muss in Rimini auf den gesperrten Morosini und den langzeitverletzten Crocchianti verzichten. Der Trainer der Weiß-Roten nimmt im Vergleich zur Formation, die Triestina besiegen konnte und in Gubbio 0:0 spielte, zwei Änderungen in der Startelf vor: Im Mittelfeld wird Morosini von Berardocco ersetzt, der als Spielmacher agiert. De Rose rückt deshalb auf die halblinke Position in der Fünferreihe. Außerdem spielt im Angriff Costantino für De Cenco von Beginn an.

LIVE MATCH.
Abtasten Fehlanzeige im Romeo-Neri-Stadion: Der FCS wurde mit Fabbri in der 2. Minute sofort gefährlich, welcher das Leder von links in die Mitte zu Costantino spielen wollte. Ein Verteidiger von Rimini war jedoch vor dem Stürmer der Weiß-Roten am Ball und klärte in letzter Sekunde.
Nur fünf Minuten später brannte es aber bereits lichterloh im Strafraum der Gäste: Ein Weitschuss der Hausherren, welcher abgefälscht wurde, rollte in den Sechzehner der Weiß-Roten und nach einem Getümmel in der Box landete der Ball im Kasten von Offredi. Zählte das Tor? Nein. Der Linienrichter hatte – wohl zurecht – eine Abseitsposition gesehen. Schiri Maggio erkannte daraufhin den Treffer ab.
In dieser Phase konzentierte sich das Offensivspiel der Weiß-Roten großteils auf ihre linke Angriffsseite mit dem Duo Fabbri-Turchetta.
In der 16. Minute kamen die Weiß-Roten wieder offensiv zur Geltung: Turchetta setzte Kapitän Fink in Szene, welcher aus 30 Metern einfach mal draufhielt. Scotti aber konnte abwehren.
Erneut nur fünf Zeigerumdrehungen später dann aber wieder die Hausherren: Nach Ballverlust von De Rose im Mittelfeld wurde Guiebre auf der linken Seite auf die Reise geschickt. Er legte im Anschluss eine flache Hereingabe in die Mitte, die die Hintermannschaft des FCS jedoch problemlos klären konnte.
Nach einer halben Stunde Spielzeit begann die Partie, etwas nervöser zu werden – Spieler aus beiden Teams gerieten immer wieder aneinander.
In Minute 35 bekam Rimini – im Anschluss an die gelbe Karte für Ierardi – aus 20 Metern Entfernung einen Freistoß zugesprochen. Cecconi führte aus, legte seinen Versuch aber ein Stück über den Kasten von Offredi.
Ein heute gut aufgelegter Turchetta kam immer wieder über die linke Seite und brachte mit seinen gefährlichen Flanken die Verteidigung der Gastgeber in Schwierigkeiten.
Kurz vor der Halbzeitpause noch einmal eine gute Möglichkeit zur Führung für die Weiß-Roten: Torwart Scotti mit dem Fehler, er ließ den Ball im Strafraum nach vorne abprallen. Doch zuerst Vinetot und dann Costantino konnten die ihnen gebotenen Chancen nicht nutzen.
Dann war Halbzeit: Nach einer Minute Nachspielzeit ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Beide Teams gingen zunächst unverändert in die zweiten 45 Minuten. Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste, der FCS versuchte, das Spiel im Mittelfeld zu dominieren und schnell die Seiten zu verlagern.
Die erste Möglichkeit gehörte dieses Mal aber Rimini: In der 54. Minute fasste sich Montanari aus 30 Metern ein Herz, doch sein Schuss ging weit über den Kasten von Offredi.
In der 62. Spielminute zeigte der quirlige Guiebre eine gute Einzelaktion: Nach Ballgewinn der Hausherren in der eigenen Hälfte machte die Nummer 11 von Rimini gut 50 Meter mit dem Ball am Fuß und schloss aus 20 Metern Torentfernung ab. Sein flacher Schuss war für Offredi aber kein Problem.
Mister Zanetti gab sich mit dem Unentschieden noch nicht zufrieden: Er nahm in Minute 66 Kapitän Fink runter und brachte in Mazzocchi einen dritten Stürmer. Die Weiß-Roten stellten also auf ein 3-4-3 um.
Der Wechsel zeigte seine Wirkung – nur zwei Minuten später Pech für die Weiß-Roten: Costantino überlief Ferrani und wäre im Strafraum nun zum 1-gegen-1 gegen Scotti gekommen. Doch Ferrani checkte die Nummer 9 der Weiß-Roten zu Boden, die – wie das gesamte Team der Gäste – einen Strafstoß forderte. Schiri Maggio ließ aber weiterlaufen, eine offensichtliche Fehlentscheidung.
Die Jungs von Zanetti erhöhten die Schlagzahl: Tait legte in Spielminute 73 auf De Rose, der Mazzocchi im Strafraum gekonnt in Szene setzte. Sein Rechtsschuss aus vollem Lauf wurde von Scotti per Fußabwehr zur Ecke geklärt.
Erneut nur drei Zeigerumdrehungen später jedoch die beste Chance der Partie – und das für Rimini: Petti kam im Anschluss an einem Eckball zum Kopfball und traf den linken Pfosten. Offredi wäre machtlos gewesen.
Dieser Möglichkeit folgte postwendend die beste für den FCS: Nach einem Getümmel im Strafraum der Hausherren verfehlte De Cenco den Kasten aus wenigen Schritten Entfernung.
In der Schlussphase drückten die Gäste nochmal auf das Gaspedal: Einen super Schuss von Berardocco aus 30 Metern wehrte Scotti aber ab.

Außer einer Verwarnung für Venturini passierte dann aber nicht mehr viel: Nach vier Minuten Nachspielzeit ging die Partie mit einem – weiteren, möchte man fast sagen – 0:0 zu Ende. Es war ein Spiel, das die Weiß-Roten über weite Teile dominierten. Man hatte mehr vom Spiel und mit De Cenco fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit DIE Chance zur Führung. Auf der anderen Seite traf Petti nur den Pfosten. Trotzdem hätten die Mannen von Mister Zanetti etwas mehr verdient gehabt als das fünfte 0:0 der Saison.

RIMINI - FC SÜDTIROL 0:0 (0:0)
RIMINI (4-4-1-1): Scotti; Venturini, Ferrani, Petti, Viti; Badjie (84. Danso), Montanari, Alimi, Guiebre; Candido; Cecconi (67. Bounaventura)
Auf der Ersatzbank: Nava, Brighi, Buscè, Variola, Cicarevic, Serafini, Marchetti, Cavallari, Battistini
Trainer: Leonardo Acori
FC SÜDTIROL (3-5-2): Offredi; Ierardi, Casale, Vinetot; Tait, De Rose (89. Antezza), Berardocco, Fink (66. Mazzocchi), Fabbri; Costantino (76. De Cenco), Turchetta
Auf der Ersatzbank: Ravaglia, Della Giovanna, Boccalari, Procopio, Zanon, Oneto
Trainer: Paolo Zanetti
SCHIEDSRICHTER: Enrico Maggio aus der Sektion Lodi
TORE: Fehlanzeige
ANMERKUNGEN: regnerischer Nachmittag, schwierig zu bespielender, weil rutschiger, Platz.
Gelbe Karten: Ierardi (FCS, 34.), Vinetot (FCS, 67.), Venturini (RIM, 90. + 2)
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So, 18. November 2018 - 14:30
 
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