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KEVIN VINETOT FÜR EINEN SPIELTAG GESPERRT

KEVIN VINETOT FÜR EINEN SPIELTAG GESPERRT

13.12.2018 - Das Sportgericht der Lega Pro hat Kevin Vinetot für einen Spieltag aus dem Verkehr gezogen. Der Grund dafür ist, dass sich der FCS-Verteidiger gegen Ternana die 5. gelbe Karte einhandelte. 
Aus diesem Grund wird Kevin Vinetot am Sonntag 16. Dezember gegen Renate nicht mit von der Partie sein.
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BERRETTI, UNTER 17 UND UNTER 15 SPIELEN ALLESAMT AUSWÄRTS

BERRETTI, UNTER 17 UND UNTER 15 SPIELEN ALLESAMT AUSWÄRTS

12.12.2018 - An diesem Wochenende, genauer gesagt am Samstag, den 15. Dezember und Sonntag, den 16. Dezember, spielt die Berretti-Mannschaft der Weiß-Roten in Piacenza, während die Unter 17 und die Unter 15 bei Vis Pesaro zu Gast sind.

BERRETTI.
Die Berretti-Mannschaft des FCS ist seit sechs Spielen ungeschlagen – man holte nach zwei Siegen zuletzt vier Unentschieden in Folge. Das letzte Remis gab es am vergangenen Samstag gegen Albinoleffe (0:0). Die Mannschaft von Mister Toccoli gastiert an diesem Samstag, den 15. Dezember, in Piacenza (mit Anstoß um 14:30 Uhr), um sich mit dem Lokalmatador aus der Emilia-Romagna zu messen, der zurzeit mit neun Punkten Tabellenvorletzter ist. Piacenza hat damit aber nur drei Zähler weniger als die Weiß-Roten.

UNTER 17.
Obwohl man nur einen Punkt aus den letzten beiden Spielen holen konnte, steht die Formation unter der Leitung von Mister Leonardo Ventura immer noch an der Tabellenspitze – und das mit einem Punkt Vorsprung auf Pordenone. An diesem Sonntag, den 16. Dezember, sind Gambato und Co. – im Rahmen des letzten Hinrunden-Spieltags – bei Vis Pesaro (mit Anstoß um 10 Uhr) zu Gast. Gegen das Team aus den Marken, welches zurzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert, ist es das ausgegebene Ziel, wieder auf die Siegesstraße zurückzukehren und somit die Herbstmeisterschaft klarzumachen.

UNTER 15.
Die U15 holte zuletzt zwei positive Resultate in Folge: Nach dem Unentschieden in San Marino feierte man gegen Ravenna einen 5:1-Kantersieg. Die Mannschaft von Filippo Baiocchi trifft an diesem Sonntag, den 16. Dezember, in Pesaro (mit Anstoß um 12 Uhr) auf die lokale Formation Vis Pesaro, die mit drei Punkten zurzeit die rote Laterne hält. Das Team aus den Marken hat somit 14 Zähler weniger auf dem Konto als Polli und Co., die aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz liegen.
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DRUSUSSTADION WIRD WIEDER ZU GUTEM BODEN: BIG WIN GEGEN TERNANA

DRUSUSSTADION WIRD WIEDER ZU GUTEM BODEN: BIG WIN GEGEN TERNANA

12.12.2018 - Gegen die Großen unwiderstehlich und eiskalt. Nur drei Tage nach der unerwarteten Niederlage in San Benedetto del Tronto fängt sich der FC Südtirol schnell wieder und holt sich das Topspiel im heimischen Drususstadion – mit einer bärenstarken Charakterleistung – gegen Ternana dank der Tore von Tait und Turchetta mit 2:1. Es ist der erste Heimsieg seit dem vergangenen 17. Oktober (2:0 gegen Triestina) und zugleich das dritte positive Resultat (zwei Siege und ein Unentschieden) aus den letzten vier Spielen für die Mannschaft von Zanetti.

MATCH PREVIEW.
Nach der unerwarteten Niederlage am vergangenen Sonntag in San Benedetto del Tronto – ein Fehltritt, der eine positive Mini-Serie von zwei positiven Resultaten hintereinander (4:2-Sieg in Vicenza und 1:1-Remis zuhause gegen Tabellenführer Pordenone) unterbrach - misst sich die Mannschaft von Mister Zanetti im heimischen Drususstadion mit einem Anwärter auf den Meistertitel und den Aufstieg in die Serie B – Ternana.
Zuhause hat der FC Südtirol seit dem 17. Oktober nicht mehr gewonnen, an jenem Tag gab es ein 2:0 gegen Triestina. Im Drususstadion holten die Weiß-Roten bisher neun ihrer insgesamt 19 Punkte: Man feierte auf heimischem Rasen zwei Siege, holte drei Unentschieden und erlitt zwei Niederlagen.
Auswärts ergatterte Ternana nur einen Punkt in den letzten beiden Spielen, man spielte in Imola unentschieden und verlor in Pordenone. In der Ferne hat die Mannschaft von Coach De Canio zwölf seiner insgesamt 23 Zähler eingefahren – in der Form von drei Siegen, drei Remis und nur einer Niederlage.
Gegen Ternana muss Mister Zanetti auf den gesperrten Antezza sowie die verletzten Fink, Procopio, Della Giovanna und Crocchianti verzichten. Die Dreierkette und der Angriff bleiben derselbe wie in San Benedetto del Tronto, im Mittelfeld agiert Berardocco als Spielmacher, De Rose rückt eine Position nach rechts, um Fink zu ersetzen.

LIVE MATCH.
Energischer und überzeugender Beginn der Weiß-Roten, die sofort versuchten, das Zepter der Partie in die Hand zu nehmen. Die Mannen von Zanetti belohnten sich für diese Aggressivität bereits nach fünf Minuten mit der Führung: Nachdem Morosini in den gegnerischen Sechzehner eindrang, jedoch aber vor dem Abschluss abgedrängt wurde, kam der Ball 20 Meter vor dem Kasten von Iannarilli zu Tait, der das Leder gekonnt mit der Brust kontrollierte und direkt ins lange linke Eck zum 1:0 einschoss. Es war der erste Saisontreffer für den heutigen Kapitän.
Und die Gastgeber drängten weiter nach vorne: In der 11. Minute spielte sich der in dieser Anfangsphase sehr aktive Turchetta auf der linken Seite frei, zog kurz in die Mitte und schloss ab – sein strammer Rechtsschuss fiel aber zu zentral aus und endete somit in den Armen von Iannarilli.
Nur eine Zeigerumdrehung später aber die Weiß-Roten zunächst im Glück: De Cenco spielte in der eigenen Hälfte einen verunglückten Querpass zu Fabbri, Fazio kam deshalb an den Ball und machte gut 20 Meter mit demselben am Fuß. Sein anschließender Abschluss wurde von Vinetot noch entscheidend abgelenkt und klatschte an den rechten Pfosten. Fabbri konnte im Anschluss klären.
In der 18. Minute dann der zweite Aluminiumtreffer von Ternana innerhalb von sechs Minuten: Vantaggiato feuerte wie aus dem Nichts einen Strahl auf den Kasten von Offredi ab, der an die Innenseite der Latte knallte. Von dort aus hüpfte das Leder ins Feld zurück – der Keeper der Weiß-Roten nahm den Ball im Anschluss auf und bereinigte die Situation.
Die der Kälte trotzenden Zuschauer im Drususstadion bekamen eine äußerst unterhaltsame Partie geboten – viele Torchancen auf beiden Seiten, viel Tempo in den Aktionen. Nur 45 Sekunden nach dem Lattentreffer der Gäste drang der wie befreit aufspielende Turchetta in den Strafraum von Ternana ein und zielte auf das kurze rechte Eck – Iannarilli war aber schnell unten und klärte mit einem klasse Reflex zur Ecke.
Die Jungs von Mister Zanetti spielten mit großem Biss, waren gleichermaßen konkret und erhöhten in der 27. Minute auf 2:0 – Vinetot spielte einen langen Ball in die Spitze, Turchetta startete auf gleicher Höhe mit der Hintermannschaft der Gäste und entwischte seinen Verfolgern. Im Eins-gegen-Eins gegen Iannarilli ließ die Nummer 7 der Weiß-Roten nichts mehr anbrennen und schob – am Keeper von Ternana vorbei – zum 2:0 ein. Es war der zweite Meisterschaftstreffer des Stürmers, sein dritter in dieser Saison.
Der Tabellenzweite tat sich schwer, über Kombination offensiv gefährlich zu werden – deshalb setzte das Team von De Canio auf lange Bälle in den Südtiroler Strafraum, so wie in Spielminute 34, als Lopez von der linken Seite zur rechten wechselte, Vantaggiato dort mit dem Kopf für Furlan ablegte und letzterer direkt abzog. Sein Schuss mit rechts ging aber weit drüber.
Dann passierte nicht mehr viel – nach einer Minute Nachspielzeit ging es mit der 2:0-Führung für den FCS in die Katakomben. Es war eine rassige erste Hälfte, die Weiß-Roten zeigten einen starken ersten Spielabschnitt und hatten in den nötigen Situationen das nötige Quäntchen Glück.

Zanetti tätigte in der Halbzeitpause keine Wechsel, De Canio auf der Seite der Ternana nahm Bergamelli runter und brachte Bifulco – die Gäste agierten nun in einem 4-3-3-System.
Der Tabellenzweite aus Umbrien versuchte sich nun, in der Hälfte der Weiß-Roten festzunageln, die Mannen von Zanetti blieben aber durch Konter brandgefährlich.
Der frisch eingewechselte Bifulco sorgte in Minute 61 kurzzeitig im Südtiroler Strafraum für Alarm und legte eine Flanke in die Mitte – die Hintermannschaft der Weiß-Roten klärte zu kurz und deshalb kam Pobega zum Schuss – Offredi hatte die Fäuste aber rechtzeitig oben und hielt herausragend.
Nur drei Minuten später der FCS mit einem solchen angesprochenen Konter: Einen Klärungsversuch der Südtiroler Verteidigung leitete Turchetta intelligent zu De Cenco weiter, der – mit dem offenen Feld vor sich – zum Sturmlauf Richtung Tor der Gäste ansetzte. Mit dem Ball am Fuß ließ er sich von Hristov einholen und aufhalten.
In der 76. Minute kamen die Gäste allerdings wieder ran: Vantaggiato zog von der Strafraumgrenze ab, sein Schussversuch wurde unglücklich abgefälscht und somit zum Assist für Bifulco am zweiten Pfosten, der den herausstürmenden Offredi mit einem gezielten Abschluss ins lange linke Eck überwand – nur noch 2:1 für die Hausherren.
Nur fünf Zeigerumdrehungen später suchte der wie entfesselt aufspielende Bifulco im Strafraum der Weiß-Roten den Zweikampf mit Fabbri, der ersteren zu Boden legte. Klarer Elfmeter für die Gäste, doch Vantaggiato scheiterte am linken Pfosten – zum dritten Mal an diesem Abend traf Ternana das Gebälk.

Danach passiert nichts mehr. Der Heimsieg des FC Südtirol war Tatsache. Die Mannen von Mister Zanetti setzten sich mit 2:1 gegen Titelanwärter Ternana durch – und das mit größtem Willen, viel Herz und einer gehörigen Portion Kampfgeist. So soll’s weitergehen.

FC SÜDTIROL - TERNANA 2:1 (2:0)
FC SÜDTIROL (3-5-2): Offredi; Ierardi, Casale (75. Oneto), Vinetot; Tait, De Rose, Berardocco, Morosini, Fabbri; De Cenco (86. Costantino), Turchetta (67. Mazzocchi)
Auf der Ersatzbank: Gentile, Ravaglia, Boccalari, Zanon
Trainer: Paolo Zanetti
TERNANA (3-5-2): Iannarilli; Hristov, Diakité, Bergamelli (46. Bifulco); Fazio (90. + 2 Frediani), Furlan (60. Giraudo), Altobelli, Pobega, Lopez; Vantaggiato, Marilungo
Auf der Ersatzbank: Vitali, Gagno, Gasparetto, Callegari, Butic, Cori, Filipponi
Trainer: Luigi De Canio
SCHIEDSRICHTER: Paolo Bitonti aus Bologna (Die Assistenten: Massimo Salvalaglio aus Legnano & Giacomo Pompei Poentini aus Pesaro)
TORE: 1:0 Tait (5.), 2:0 Turchetta (27.), 2:1 Bifulco (76.)
BESONDERES VORKOMMNIS: Vantaggiato verschießt Elfmeter (81., linker Pfosten)
ANMERKUNGEN: kalter Abend mit winterlichen Temperaturen. Rasen an der Oberfläche gefroren.
Gelbe Karten: Offredi (FCS, 45. + 1), Ierardi (FCS, 69.), Vinetot (FCS, 84.), Hristov (FCS, 85.)
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DIE TOUR DE FORCE GEHT WEITER: FCS EMPFÄNGT TERNANA

DIE TOUR DE FORCE GEHT WEITER: FCS EMPFÄNGT TERNANA

11.12.2018 - Morgen, Mittwoch 12. Dezember, trifft der FC Südtirol – im Rahmen des 16. Spieltages der Serie C - im heimischen Drusus-Stadion auf den wohl heißesten Titelanwärter der Gruppe B, sprich Ternana Calcio. Für Kapitän Hannes Fink & Co. handelt es sich um das vierte Match innerhalb 12 Tagen. Nachdem der FCS am Sonntag in San Benedetto del Tronto eine bittere 1 zu 0-Niederlage einstecken musste, will die Mannschaft von Coach Zanetti morgen in Bozen auf die Siegerstraße zurückkehren. Ternana liegt zurzeit mit drei Punkten Rückstand auf Pordenone auf dem zweiten Tabellenplatz, hat jedoch ein Match weniger als die Grün-Schwarzen bestritten.
Der letzte Heimsieg der Weißroten geht auf den 17. Oktober – 2 zu 0-Sieg gegen Triestina – zurück. Der FC Südtirol konnte in der bisherigen Meisterschaft zuhause 9 Punkte einfahren: Zwei Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen, so die Zwischenbilanz.
Ternana konnte in den letzten beiden Gastspielen nur einen Punkt holen (Unentschieden gegen Imolese und Niederlage in Pordenone). Insgesamt konnte das Team von Coach De Canio auswärts 12 Punkte einfahren (3 Siege, 3 Unentschieden und eine Niederlage).

Im Feld.
Gegen Ternana muss Coach Zanetti sowohl auf die verletzten Marco Crocchianti, Fabio Della Giovanna und Hannes Fink als auch auf den gesperrten Stefano Antezza verzichten. Auch der Einsatz von Casale, Fabbri und Procopio ist noch fraglich. Die Liste der einberufenen Spieler wird heute Nachmittag auf unseren Social-Media-Kanälen (Facebook und Instagram) veröffentlicht.

Der Gegner.
Nach sechs aufeinanderfolgenden Serie B-Meisterschaften konnte Ternana am Ende der letztjährigen Saison die Klasse nicht halten. Die Mannschaft aus Umbrien kann in ihrer beinahe hundertjährigen Geschichte (93 Jahre) zwei Serie A-Teilnahmen vorweisen (1972/73 und 1974/75).
Ternana hatte im Sommer lange Zeit gehofft, am „Grünen Tisch“ – trotz letztjährigen Abstieges – zur Serie B zugelassen zu werden. Dies ist auch der Grund, weshalb Ternana an den ersten fünf Serie C-Spieltagen nicht angetreten ist. Obwohl ihnen die Teilnahme an der Serie B-Meisterschaft verwehrt blieb, konnten die Rot-Grünen Fußballlehrer Luigi De Canio auf der Trainerbank bestätigen. Der 61-jährige hat im Laufe seiner Trainerkarriere u.a. Udinese, Reggina, Siena, Lecce, Genoa und Catania in der Serie A sowie Pescara und Napoli in der Serie B gecoacht.
Da Ternana bis zuletzt auf eine Serie B-Teilnahme hoffte, wurde der Kader für die zweithöchste italienische Spielklasse gerüstet. Allen voran Innenverteidiger Mobido Diakité (10 Saisonen in der Serie A), Mittelfeldspieler Giuseppe Vives (7 Serie A-Saison zwischen Lecce und Torino) und die Stürmer Daniele Vantaggiato (102-Treffer in der Serie B), Guido Marilungo (8 Serie A- und 33 Serie B-Treffer) und Francesco Nicastro (insgesamt 12 Serie B-Treffer in den letzten beiden Saisonen) sorgen für die nötige Qualität im Team.
Ternana hat mit nur 7 zugelassenen Gegentreffern die stärkste Abwehr der Gruppe B (vier weniger als der FCS, auf Platz zwei gemeinsam mit Vis Pesaro).
Ternana’s Angriff ist mit 19 erzielten Treffern der viertstärkste der Meisterschaft. Top-Torjäger ist Guido Marilungo, welcher in der bisherigen Saison bereits sechs Treffer erzielten konnte.
Coach De Canio muss gegen den FCS auf den gesperrten Kapitän Mario Defendi verzichten.

Die bisherigen Begegnungen.
Der FC Südtirol und Ternana treffen morgen zum ersten Mal aufeinander.

Die „Ex“ des Spiels.
Kein Spieler der beiden Teams trifft morgen auf einen Teil seiner Vergangenheit.

Der Schiedsrichter.
Schiedsrichter der Begegnung ist Paolo Bitonti aus Bologna (Massimo Salvalaglio aus Legnano und Giacomo Pompei Poentini aus Pesaro seine Assistenten).
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FCS MUSS GEGEN DIE ‘SAMB’ EINE NIEDERLAGE HINNEHMEN

FCS MUSS GEGEN DIE ‘SAMB’ EINE NIEDERLAGE HINNEHMEN

09.12.2018 - Nach zuletzt zwei wichtigen und positiven Ergebnissen in Folge – dem Erfolg in Vicenza und dem Unentschieden zuhause gegen Tabellenführer Pordenone – muss die Mannschaft von Mister Zanetti wieder den bitteren Geschmack einer Niederlage hinnehmen. In San Benedetto del Tronto unterliegen Kapitän Fink und Co. Sambenedettese mit 0:1, Di Massimo erzielte für die Hausherren in Spielminute 18 den goldenen Treffer des Tages.

MATCH PREVIEW.
Nach dem besonderen Abend in der Coppa Italia – dem Tim Cup – taucht der FC Südtirol wieder in die Meisterschaft ein: Für die Mannen von Mister Zanetti geht es in die Marken, genauer gesagt nach San Benedetto del Tronto – und das nicht einmal 72 Stunden nach dem Pokalspiel in Turin gegen die ‘Tori’ von Coach Mazzarri. Im Spiel zum Abschluss des 15. Spieltags des Kreises B der Serie C statten die Weiß-Roten Sambenedettese im Stadio Riviera delle Palme einen Besuch ab. Die ‘Samb’ liegt mit 15 Punkten zurzeit auf Tabellenplatz 12 und hat bisher somit vier Zähler weniger als der FCS gesammelt, aber auch ein Spiel weniger bestritten.
Es treffen zwei Teams aufeinander, bei denen es zurzeit gut läuft: Kapitän Fink und Co. haben in den letzten beiden Spielen – den beiden Krachern gegen Vicenza (4:2-Auswärtssieg) und Tabellenführer Pordenone (1:1-Unentschieden zuhause) – vier von sechs möglichen Punkten geholt, während Sambenedettese seit drei Spielen ungeschlagen ist: Man gewann gegen FeralpiSalò (2:0) und Virtus Vecomp Verona (2:1) und holte dazwischen zuhause gegen Triestina ein 0:0.
Auswärts hat der FCS seit fünf Partien nicht mehr verloren (ein Sieg und vier Unentschieden) und zehn seiner insgesamt 19 Punkte geholt: Es gab zwei Siege (in Ravenna und Vicenza), vier Remis und nur eine Niederlage, nämlich jene vom vergangenen 30. September, als man in Verona gegen Virtus Vecomp mit 2:3 unterlag.
Im ‘Stadio Riviera delle Palme’ muss Mister Zanetti auf den verletzten Della Giovanna und Langzeitausfall Crocchianti verzichten und stellt – nach dem Personal- und Systemwechsel in der Coppa Italia – die gleiche Elf auf, die in Vicenza gewinnen konnte und gegen Tabellenführer Pordenone unentschieden spielte.

LIVE MATCH.
Nach einigen Minuten anfänglichen Abtastens gehörte die erste Chance nach sechs Minuten den Hausherren: Nach einer Kombination zwischen Ilari und Di Massimo auf engem Raum schloss letzterer mit einem strammen Diagonalschuss von der Strafraumgrenze ab. Offredi tauchte ab und war zur Stelle.
Danach passierte eine Weile nichts – bis zur 18. Minute, als die Gastgeber mit ihrer zweiten Chance in Führung gingen: Signori brachte von der linken Seite eine Flanke in die Mitte, wo Di Massimo schneller als Casale und Vinetot schaltete und zum 1:0 für Sambenedettese einköpfte.
Unmittelbar nach dem Gegentor war die Partie für Fink bereits zu Ende, der Kapitän der Weiß-Roten musste – nachdem sein Einsatz im Vorfeld der Partie bis zum letzten Moment fraglich war – in Minute 19 schließlich angeschlagen runter. Für ihn kam Antezza.
Der FCS versuchte in dieser Phase der Partie, sich wieder mehr Ballbesitz zu erarbeiten. Die Weiß-Roten ließen den Ball mit vielen Pässen gut laufen, doch die Hausherren – mit der Führung im Rücken – stellten bisher die Räume zu und boten wenig bis keine Lücken an.
Deshalb passte es gut ins Bild, dass die erste Chance der Gäste nach einem ruhenden Ball kam: In Spielminute 27 brachte Morosini einen Freistoß von der linken Seite direkt aufs Tor, doch Pegorin war zur Stelle und hielt im Nachfassen.
Zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit versuchten die Weiß-Roten, ihren Spielrhythmus zu erhöhen – die Mannen von Zanetti pressten nun höher. Jedoch war man auf die letzten 25 Meter nicht konkret oder gefährlich.
So wurden die Mannen von Zanetti erneut durch einen Distanzschuss gefährlich: Wenige Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit hielt Tait – seit der Auswechslung von Fink als Kapitän auf dem Platz – aus gut 30 Metern einfach mal drauf und verfehlte den Kasten von Pegorin nur um wenige Zentimeter. Der Keeper der Gastgeber wäre wohl machtlos gewesen.
Dies sollte die letzte Aktion der ersten 45 Minuten sein – nach einer Minute Nachspielzeit ging die erste Hälfte dann zu Ende. Mit einem 0:1 aus der Sicht des FCS schritten die Spieler in die Kabinen.

Beide Teams gingen zunächst unverändert in die zweite Halbzeit. Die Weiß-Roten präsentierten sich nach Wiederanpfiff deutlich bemühter und aktiver – sie wollten das Spiel machen. Dies erfolgte zunächst vor allem über rechts mit dem Duo Tait-Antezza.
Da aber weiterhin der Zug zum gegnerischen Tor fehlte, reagierte Mister Zanetti und brachte in der 63. Minute in Costantino einen Stürmer für einen Innenverteidiger – Ierardi. Die Weiß-Roten agierten von nun an in einem 4-3-3-System.
Dies sollte jedoch nicht lange andauern, folgte doch nur vier Zeigerumdrehungen später eine Hiobsbotschaft für den FCS: Nach Flanke von Morosini von links kam der bereits verwarnte Antezza in der Mitte herangerutscht und traf Keeper Pegorin mit dem Fuß. Schiri Meraviglia zeigte der Nummer 4 daraufhin die gelb-rote Karte. Die Weiß-Roten waren also nur noch zu zehnt. Es sollte der Startschuss für eine turbulente Schlussphase werden.
Die numerische Ausgeglichenheit war nämlich bald wiederhergestellt, weil Rapisarda auf der Gegenseite nur acht Minuten später (70.) ebenfalls mit gelb-rot vom Platz musste.
Und sofort witterten die Gäste ihre Chance: Nur 60 Sekunden später zog Morosini außerhalb des Sechzehners ab, doch Pegorin war zur Stelle, tauchte ab und verwehrte den Gästen den Ausgleich.
Mister Zanetti warf nun alles nach vorne, brachte mit Mazzocchi einen vierten nominellen Stürmer und nahm in Casale den nächsten Innenverteidiger runter. Zudem wechselte er den Spielmacher, Berardocco kam für De Rose.
Somit begann die letzte Drangphase der Weiß-Roten, in den letzten Minuten ging es in dieser Partie noch einmal richtig zur Sache. Taktische Ausrichtungen wichen dem puren Kampf.
In der 87. Minute folgte für Tait und Co. die Riesenchance zum Ausgleich: Turchetta setzte auf rechts De Cenco in Szene, der mit links auf den Kasten von Pegorin schoss. Letzterer wehrte mit einer herausragenden Fußabwehr ab. Berardocco traf im Nachschuss nur einen Verteidiger, im dritten Anlauf schoss Morosini dann vorbei.
In der fünfminütigen Nachspielzeit lief der FCS gehörig an, und kam in Person von Costantino in der letzten Minute zur großen Ausgleichsmöglichkeit: Nach Flanke von Morosini von rechts kam die Nummer 9 der Weiß-Roten in der Mitte zum Kopfball, doch das Leder ging haarscharf am Tor von Pegorin vorbei. Der Keeper der Hausherren wäre geschlagen gewesen.

Dann war die Partie vorbei, der FCS verlor eine zunächst wenig berauschende, nach Wiederanpfiff aber äußerst wilde und intensive Partie gegen Sambenedettese in San Benedetto del Tronto mit 0:1. Bereits am Mittwoch geht es für die Weiß-Roten zuhause weiter, dann wird nämlich der Tabellenzweite Ternana (Anpfiff 18:30 Uhr) zu Gast im Drususstadion sein – es wird die vierte Partie innerhalb von 10 Tagen sein.

SAMBENEDETTESE - FC SÜDTIROL 1:0 (1:0)
SAMBENEDETTESE (3-5-1-1): Pegorin; Celjak, Zaffagnini, Miceli; Rapisarda, Rocchi (66. Gemignani), Gelonese (86. Caccetta), Signori, Cecchini; Ilari; Di Massimo (73. Russotto)
Auf der Ersatzbank: Sala, Islamaj, De Paoli, Panaioli
Trainer: Giorgio Roselli
FC SÜDTIROL (3-5-2): Offredi; Ierardi (63. Costantino), Casale (79. Mazzocchi), Vinetot; Tait, Fink (19. Antezza), De Rose (79. Berardocco), Morosini, Fabbri; De Cenco, Turchetta
Auf der Ersatzbank: Gentile, Ravaglia, Boccalari, Procopio, Zanon, Oneto
Trainer: Paolo Zanetti
SCHIEDSRICHTER: Francesco Meraviglia aus Pistoia
TOR: 1:0 Di Massimo (18.)
ANMERKUNGEN:
Gelbe Karten: Vinetot (FCS, 65.), Signori (SAM, 71.), Cecchini (SAM, 77.)
Gelb-rote Karten: Antezza (FCS, 67.) – Foulspiel (28.), überhartes Einsteigen (67.)
Rapisarda (SAM, 75.) – wiederholtes Foulspiel (59. + 75.)
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6. POSITIVES RESULTAT IN FOLGE FÜR DIE BERRETTI: 0:0 VS. ALBINOLEFFE

6. POSITIVES RESULTAT IN FOLGE FÜR DIE BERRETTI: 0:0 VS. ALBINOLEFFE

08.12.2018 - Im heimischen FCS Center in der Sportzone Rungg in Eppan holt die Berretti-Mannschaft des FC Südtirol ihr sechstes positives Resultat in Folge und zugleich das vierte Unentschieden hintereinander: Im Heimspiel gegen Albinoleffe gab es ein 0:0. Zum dritten Mal in den bisherigen elf Spielen blieb die Formation von Mister Flavio Toccoli ohne Gegentor. Costigliola glänzte in der ersten Halbzeit mit einigen Paraden, jedoch wurde dort den Weiß-Roten auch ein Treffer von Jamai wegen einer zweifelhaften Abseitsposition aberkannt. Die zweite Hälfte war äußerst ausgeglichen und bot keine nennenswerte Torraumszene.

FC SÜDTIROL - ALBINOLEFFE 0-0
FC SÜDTIROL: Costigliola, Firler (46. Gurini), Amico, Morabito (53. Grezzani), Cataldi, Colucci, Jamai, Truzzi, Unterthurner (61. Perri), Francescon, Sissoko (46. Mlakar)
In panchina/Auf der Ersatzbank: Pircher, Brentel, Gambato, Bordoni
Allenatore/Trainer: Flavio Toccoli
ALBINOLEFFE: Pagno, Maffi, Perez, Rodolfi (73. Cattaneo), Bertocchi, Salvi (65. Minutillo), Sokhna, Piccoli, Poma (83. Bonfanti), Calì, Spampatti
In panchina/Auf der Ersatzbank: Brevi, Viganò, Sperolini, Savino
Allenatore/Trainer: Giuseppoe Biava
ARBITRO/SCHIEDSRICHTER: Di Paolo di/aus Merano/Meran
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ES GEHT GLEICH WEITER: FCS IN SAN BENEDETTO DEL TRONTO ZU GAST

ES GEHT GLEICH WEITER: FCS IN SAN BENEDETTO DEL TRONTO ZU GAST

07.12.2018 - Zeit zum Durchschnaufen gibt es für den FCS zurzeit keine. Nach dem anstrengenden Italienpokal-Match gegen den FC Turin steht für die Weißroten bereits das nächste Meisterschaftsspiel vor der Tür. Diesen Sonntag - im Rahmen des 15. Spieltages der Serie C-Meisterschaft - trifft der FC Südtirol auswärts auf Sambenedettese (Anpfiff um 14.30 Uhr). Die Mannschaft aus den Marken belegt zurzeit den 12. Tabellenplatz (15 Punkte).
Das Team um Kapitän Hannes Fink konnte in den letzten beiden Meisterschaftsspielen, sprich gegen die Titelanwärter Vicenza (2-4) und Pordenone (1-1), vier Punkte einfahren. Auch Sambenedettese hat in den letzten Wochen zu alter Form zurückgefunden: 2 zu 0-Heimsieg gegen Feralpisalò, torloses Remis zuhause gegen Triestina und 1 zu 2-Auswärtssieg gegen Virtus Verona.
Der FC Südtirol, welcher sich auswärts nur Virtus Verona geschlagen geben musste, konnte in den letzten fünf Gastspielen jeweils punkten. Die Weißroten haben 10 der insgesamt 19 Punkte in Auswärtsspielen geholt: 2 Siege, 4 Unentschieden und eine Niederlage, so die Zwischenbilanz.
Sambenedettese hat im heimischen „Riviera delle Palme“ Stadion bisher 10 Punkte holen können. Die Mannschaft aus den Marken musste sich zuhause lediglich Renate geschlagen geben (0-2 am ersten Spieltag).

Im Feld.
Coach Paolo Zanetti, welcher aufgrund einer Sperre die beiden letzten Meisterschaftsspiele von der Tribüne aus verfolgen musste, wird den FCS wieder vom Spielfeldrand aus anführen können. Der Coach aus Valdagno muss weiterhin auf die beiden verletzten Verteidiger Marco Crocchianti (Kreuzbandriss) und Fabio Della Giovanna (Muskelzerrung) verzichten.
Die Liste der einberufenen Spieler wird auf unseren Social-Media-Profilen – Facebook und Instagram – veröffentlicht.

Der Gegner.
Sambenedettese wurde im Jahre 1923 gegründet und zählt somit zu den ältesten Fußballvereinen Italiens. Das Team aus den Marken konnte sich in der Saison 2015/16 zum Serie D-Meister (Gruppe F) krönen und nimmt somit heuer zum dritten Jahr in Folge an der Serie C-Meisterschaft teil. Insgesamt kann Sambenedettese 21 Serie B- und 22 Serie C1-Teilnahmen vorweisen. In den letzten beiden Saisonen konnten sich die „Rot-Blauen“ jeweils für die Playoffs qualifizieren: vor zwei Jahren platzte der Traum der Serie B in der 2. Runde, während sie sich letztes Jahr im Viertelfinale dem späteren Aufsteiger Cosenza geschlagen geben mussten.
Sambenedettese hat im Sommer die Mannschaft weitgehend erneuert. Der diesjährige Kader besteht aus 28 Mann, von denen 18 in der sommerlichen Transferphase neu dazugekommen sind. Allen voran Außenverteidiger Luca Cecchini (früher bei Lucchese), Mittelfeldspieler Francesco Signori (9 aufeinanderfolgende Serie B-Meisterschaften mit Vicenza, Modena, Novara und Ternana), Offensivkünstler Andrea Russotto (in den letzten drei Jahren bei Catania, zuvor zwei Serie A- und 14 Serie B-Einsätze) und Stürmer Elio Caderini (letzte Saison in der Hinrunde mit Foggia in der Serie B) haben das Team maßgeblich verstärkt.
Top-Torjäger von Sambenedettese ist der 31-jährige Stürmer Francesco Stanco, welcher in der bisherigen Meisterschaft bereits fünf Treffer erzielen konnte. Der ehemalige Stürmer von Modena kämpf zurzeit mit einer Verletzung, welche seinen Einsatz am Sonntag gefährden könnte. Auch der Einsatz von Russotto, Demofonti und Brunetti ist noch fraglich.
Coach Giorgio Roselli, welcher voraussichtlich für ein 3-5-2-Spielsystem optieren wird, muss am Sonntag sicher auf den verletzten Di Pasquale und die beiden gesperrten Calderini und Zaffagnini verzichten.

Die bisherigen Begegnungen.
Bisher gab es sechs Aufeinandertreffen zwischen Sambenedettese und dem FCS. Die beiden ersten Begegnungen haben in der Serie C2-Saison 2001/02 stattgefunden. In jener Saison behielt der FC Südtirol sowohl im Hinspiel (1-2 in San Benedetto del Tronto) als auch im Rückspiel (3-0 im Drusus-Stadion) die Oberhand. Die nächsten beiden Matches fanden in der Saison 2016/17 statt: Das Hinspiel im „Riviera delle Palme“ endete Unentschieden (2-2), während sich die Rot-Blauen in Bozen mit 2 zu 5 durchsetzen konnten. In der letztjährigen Saison konnte sich der FCS in San Benedetto del Tronto mit 1 zu 0 durchsetzen (Siegtreffer von Martin Erlic), während das Match im Drusus-Stadion mit einem 1 zu 1-Unentschieden endete (von Costantino der zwischenzeitliche Führungstreffer). Die Bilanz besagt deshalb drei Siege für den FCS, zwei Unentschieden und einen Erfolg für Sambenedettese.

Die „Ex“ des Spiels.
Lediglich FCS-Playmaker Luca Berardocco trifft am Sonntag auf einen Teil seiner Vergangenheit. Der 27-jährige Mittelfeldspieler war in der Hinrunde 2016/17 für Sambenedettese im Einsatz (18 Einsätze und zwei Treffer).

Der Schiedsrichter.
Schiedsrichter der Begegnung ist Francesco Meraviglia aus Pistoia.

Serie C (Gruppe B) – 15. Spieltag (Samstag/Sonntag, 08./09.12.2018)
PORDENONE – RAVENNA (14.30 Uhr)
RENATE – FANO (14.30 Uhr)
RIMINI – ALBINOLEFFE (14.30 Uhr)
TRIESTINA – GUBBIO (14.30 Uhr)
VICENZA – TERAMO (14.30 Uhr)
VIS PESARO – FERALPISALÒ (14.30 Uhr)
IMOLESE – VIRTUS VERONA (18.30 Uhr)
MONZA – GIANA ERMINIO (20.30 Uhr)
TERNANA – FERMANA (20.45 Uhr)
SAMBENEDETTESE – FC SÜDTIROL (Sonntag, den 9. Dezember um 14.30 Uhr)

Die Tabelle.
Pordenone 26 Punkte; Triestina°, Feralpisalò 25; Fermana 24; Ternana*, Vicenza, Ravenna 23; Vis Pesaro 22; FC Südtirol, Imolese 19; Monza 17; Giana Erminio, Rimini, Teramo, Sambenedettese* 15; Gubbio 13; Fano, Renate 12; Albinoleffe 11; Virtus Verona 10
° ein Strafpunkt
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FCS VERABSCHIEDET SICH HOCHERHOBENEN HAUPTES AUS COPPA ITALIA

FCS VERABSCHIEDET SICH HOCHERHOBENEN HAUPTES AUS COPPA ITALIA

06.12.2018 - Die “Granata” gewinnen mit 2:0 und ziehen ins Achtelfinale ein – Weiß-Roten im Pech: Klarer Elfmeter nach Foul an Costantino nicht gegeben, regulärer Mazzocchi-Treffer aberkannt

Der FC Turin setzt sich mit 2:0 gegen den FC Südtirol durch. Dies sollte aber nicht als Überraschung daherkommen, ist das Resultat, dass eine Serie-A-Mannschaft eine aus der Serie C schlägt, doch eine logische Konsequenz des Klassenunterschiedes. Der FCS kann sich aber nichts selber vorwerfen, sondern hat gar Grund sich zu ärgern: Denn über weite Teile ist die Zanetti-Truppe dem Erstligisten ebenbürtig, zudem wurde den Weiß-Roten in der ersten Hälfte ein klarer Strafstoß nach Foul an Costantino nicht gegeben und nach Wiederanpfiff ein reguläres Tor von Mazzocchi aberkannt. Wirklich schade, doch in Erinnerung bleibt die Top-Leistung am heutigen Abend sowie der grandiose Lauf des FCS, der das Match im Stadio Olimpico-Grande Torino erst ermöglichte. Fink und Co. schenkten allen Fans (live vor Ort oder zuhause an den Bildschirmen) und Sportlern unserer Region so unvergessliche Emotionen. Ein Faktum unterstreicht diese Tatsache: Die Weiß-Roten sind in der Ausgabe 2018/2019 unter den 32 besten Teams Italiens, nachdem man – im August – in Venezia eine Serie-B-Mannschaft und in Frosinone einen Serie-A-Aufsteiger besiegen konnte. Deshalb können die Jungs von Zanetti – trotz der Niederlage heute – wirklich stolz sein.

MATCH PREVIEW.
Im Stadio Olimpico–Grande Torino hat der FC Südtirol heute die Ehre und das Privileg, sich mit dem Tabellensechsten der Serie A zu messen, dem FC Turin. Der Erstligist ist nämlich der Gegner der Weiß-Roten im Sechzehntelfinale der Coppa Italia.
Einem Team der höchsten italienischen Spielklasse, das die Qualifikation für die Europa League anstrebt, steht eine Serie-C-Mannschaft gegenüber, die sich in den letzten Jahren den Status als aufkommende Mannschaft im italienischen Fußball erarbeitete.
Der FCS hat sich dank eines märchenhaften Laufs das Duell gegen den FC Turin erspielt, in dem man – von Ende Juli bis Mitte August – in den ersten drei Runden des Italienpokals zuerst Albalonga (aus der Serie D) zuhause und dann auswärts zuerst Venezia (ein Serie-B-Team) und schließlich Serie-A-Aufsteiger Frosinone in Benevento schlagen konnte.
Der FC Turin hat in der diesjährigen Ausgabe der Coppa Italia bisher nur eine Partie bestritten, nämlich jene am vergangenen 12. August gegen Cosenza. Die “Granata” setzten sich dabei souverän mit 4:0 durch, es trafen Belotti (x2), Rincon und Baselli.
Mister Zanetti – dreieinhalb Spielzeiten lang als Spieler für die ‘Tori’ in den Serien A und B aktiv – wechselt in Turin ordentlich durch: Nur die Dreier-Verteidigung bleibt in ihrer gewohnten Besetzung. Auf den Außenbahnen spielen Oneto und Procopio – letzterer ist in den Reihen vom FC Turin großgeworden. Fink und Berardocco agieren im Zentrum, während im Sturm Costantino die zentrale Sturmspitze gibt und auf den Seiten von Mazzocchi und Fabbri unterstützt wird.

LIVE MATCH.
Ausgeglichener Beginn in Turin: Die Hausherren waren bemüht, Lücken in der Abwehr des FCS zu finden, wurden in der Anfangsphase aber noch nicht gefährlich. Die Weiß-Roten standen hingegen gut.
In der 9. Minute kam danne in erstes Warnzeichen des Erstligisten: Baselli fasste sich aus knapp 30 Metern ein Herz, doch sein Schussversuch ging weit über den Kasten von Offredi.
Die Antwort des FCS folgte postwendend: In der 11. Minute zog Mazzocchi außerhalb des Sechzehners ab, sein Versuch segelte aber ebenso deutlich vorbei.
In Spielminute 17 waren erneut die Gäste offensiv präsent: Nach einer 4-gegen-3-Situation legte Berardocco zu Costantino auf die linke Seite, letzterer traf aber in Bedrängnis mit seinem schwachen linken Fuß den Kasten von Ichazo nicht.
Wie ein Blitz aus heiterem Himmel fiel in der 24. Minute die Führung für den Erstligisten: Nach einer Unachtsamkeit der Südtiroler Hintermannschaft setzte Zaza Soriano in Szene, der etwas außerhalb des Strafraums abzog und Offredi mit einem flachen Schuss ins linke untere Eck zum 1:0 für die Hausherren überwand.
Das Team von Mazzarri agierte nun in der Vorwärtsbewegung ein wenig konkreter: Edera kam in Minute 31 im Sechzehner an den Ball und zog von der rechten Seite mit links ab, Offredi war aber im Nachfassen zur Stelle.
Die Mannen von Zanetti versuchten es weiterhin aus der Distanz: In der 37. Minute war es Fink, der aus 25 Metern trocken abzog, sein Abschluss ging aber rechts vorbei.
Sechs Minuten später ein Aufreger im Strafraum des Erstligisten: Costantino lief Bremer davon, letzterer streckte dann die Nummer 9 der Weiß-Roten von hinten zu Boden. Eigentlich ein klarer Elfmeter, doch Schiri Minelli verwarnte Costantino wegen Protestierens.
Nach zwei Minuten Nachspielzeit ging die erste Halbzeit dann zu Ende. Der FCS verkaufte sich bisher – trotz des Rückstandes – äußerst gut und bekam einen klaren Elfmeter nach Foul an Costantino nicht zugesprochen.

Beide Teams gingen zunächst unverändert in die zweiten 45 Minuten. Dieses Mal waren es Fink und Co., die die erste Chance verbuchen konnten: Oneto brachte von der rechten Seite eine scharfe Flanke in die Mitte, die – an Freund und Feind vorbei – auf die andere Seite rollte. Procopio kam aber angelaufen und legte einen direkten Schussversuch links vorbei.
Es dauerte eine Weile, doch in der 61. Minute wurde es im Strafraum der Weiß-Roten gefährlich: Parigini brachte von rechts einen guten Ball in die Mitte, doch die Hintermannschaft der Weiß-Roten konnte nach leichten Schwierigkeiten klären.
Die Weiß-Roten agierten in dieser zweiten Halbzeit offensiv deutlich präsenter und wendiger, nur drei Minuten später gab eine schöne Kombination der Weiß-Roten durch Mazzocchi und Turchetta: Letzterer brachte von links eine gefährliche Flanke in die Mitte, wo Lyanco in extremis vor Costantino klären konnte.
In der 73. Minute der nächste große Aufreger im Strafraum des FC Turin: Nach einer mustergültigen flachen Flanke von Turchetta in die Mitte zu Mazzocchi kamen die Weiß-Roten zum vermeintlichen Ausgleich, doch der Treffer wurde vom Linienrichter aberkannt – aufgrund einer Abseitsposition. Dabei war Mazzocchi hinter den beiden Innenverteidigern gestartet und an den Ball gekommen. Äußerst zweifelhaftes Urteil.
Und so kam es, wie es kommen musste: Acht Minuten später gab es die kalte Dusche für den FCS – Edera traf nach einem schnellen Konter nach Pass von Berenguer ins lange rechte Eck zum 2:0.
Lobenswert der Kampfgeist der Mannen von Zanetti, die auch nach diesem weiteren Nackenschlag nicht aufsteckten. In der 87. Minute kam der FCS somit fast zum Anschlusstreffer: Morosini brachte von links einen gefährlichen Ball in die Mitte, wo zuerst Costantino und dann Oneto die Hereingabe haarscharf verpassten. Trotzdem ging das Spielgerät nur knapp am langen rechten Pfosten vorbei.

Dann passierte nicht mehr viel – nach drei Minuten Nachspielzeit war die Partie gelaufen. Die Mannen von Zanetti kämpften 90 Minuten lang wie die Löwen und befanden sich mit dem Erstligisten über weite Strecken auf Augenhöhe, einige zweifelhafte Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns und zwei kalte Duschen bedeuteten ein 0:2. Trotz der Niederlage und dem damit verbundenen Aus können Fink und Co. aber wirklich stolz auf sich sein – sowohl auf die heutige Partie, als auch auf den grandiosen Lauf in der diesjährigen Coppa Italia.


TORINO - FC SÜDTIROL 2:0 (1:0)
TORINO (3-4-2-1): Ichazo; Bremer, Lyanco, Moretti; Parigini (79. Rincon), Baselli (59. Meité), Lukic, Berenguer; Edera, Soriano (72. Ola Aina); Zaza
Auf der Ersatzbank: Rosati, Sirigu, Belotti, Falque, Ansaldi, Damascan, De Silvestri, Djidji, Nkolou
Trainer: Walter Mazzarri
FC SÜDTIROL (3-4-2-1): Offredi; Ierardi, Casale, Vinetot; Oneto, Fink (67. Morosini), Berardocco, Procopio (52. Turchetta); Mazzocchi (84. Antezza), Fabbri; Costantino
Auf der Ersatzbank: Gentile, Ravaglia, Boccalari, Zanon, De Rose, De Cenco, Tait
Trainer: Paolo Zanetti
SCHIEDSRICHTER: Daniele Minelli aus der Sektion Varese
TORE: 1:0 Soriano (24.), 2:0 Edera (81.)
ANMERKUNGEN: Kalter Abend, 3.339 Zuschauer, Inkasso 32.490€.
Gelbe Karten: 43. Costantino (FCS), 65. Soriano (T).
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