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NUR EIN TRAUMTOR VON MADONNA (88.) KANN DEN FCS BEZWINGEN

Nach einem frühen Rückstand zeigte der FC Südtirol Stärke und Biss. Der mehr als verdiente Ausgleich durch Schenetti ging jedoch kurz vor Spielende wieder verloren. Für den FCS bleiben aber die Chancen für die Palyoffs nach wie vor offen.
 
Das viertletzte Spiel in der Meisterschaft der Ersten Division der Lega Pro findet nach einer fast dreiwöchigen Pause statt und stellt für den FC Südtirol den Auftakt im Rennen um die Teilnahme an den Playoffs dar. Das letzte – erfolgreiche - Spiel gegen Latina liegt bereits seit dem 4. April zurück. Heute geht es auswärts gegen den Tabellenzweiten Spezia, das mit Nachdruck den Aufstieg in die Serie B anstrebt und daher keine Punkte verschenken will. Doch auch der FC Südtirol hat durch die Erfolge in dieser Saison ein Auge auf die Playoffs geworfen und legt es darauf an, das letzte freie Ticket, nämlich den sicheren 5. Platz in der Tabelle zu erreichen, den die Weißroten derzeit mit Cremonese und Barletta teilen.
Mister Giovanni Stroppa kann heute auf seinen ganzen Kader zählen, und nach drei Spielen Zwangspause kehrt der Torschützenkönig Manuel Fischnaller zur Mannschaft zurück, der in der Zwischenzeit sein 4. Tor für die U-20 Nationalmannschaft im siegreichen Freundschaftsspiel gegen Dänemark geschossen hat.
Der Himmel in La Spezia präsentiert sich mit ein paar vereinzelten Wolken.

Live match. Spezia macht gleich nach dem Anpfiff klar, dass es auf Sieg programmiert ist. Marotta hat den Ball und läuft direkt auf das Tor zu. Iacobucci stürmt entgegen und wehrt zum Eckball ab. Diesen befördert Iunco direkt in den Strafraum zu Marotta, der in der 3. Spielminute seinen Kopfball knapp am Tor vorbeisetzt. Im Gegenzug ist es nun Giannetti, der Raum erobert und auf Furlan abspielt. Doch Russo kann den Pass abfangen und zurück in die weißrote Hälfte spielen, was Iunco sofort zur Attacke nützt. Iacobucci hat aufgepasst und klärt an der Strafraumgrenze. Das Spiel ist unheimlich schnell, die Angriffe folgen unmittelbar aufeinander und der FCS hält gut mit, auch wenn der Druck von Spezia immer größer wird. In der 10. Minute bedient Bacher mit einem Freistoß Fischnaller, der im gegnerischen Strafraum auftaucht. Die Abwehr verhindert jedoch einen direkten Schuss.
Spezia rennt nun unermüdlich gegen Iacobucci an, der mehrfach gefordert wird. In der 18. Minute klärt Tagliani zum Eckball. Murolo lauert am zweiten Pfosten und kann durch einen gewaltigen Sprung den Ball erreichen und unhaltbar zum 1:0 Führungstreffer für Spezia einköfpeln. Damit nicht genug, der AC Spezia will alles klar machen und drängt mit aller Macht auf den zweiten Treffer. In der 21. Minute nimmt Iunco im Strafraum einen präzisen Pass an, trifft jedoch nur das Außennetz.
Der FC Südtirol entlastet seine Abwehr mit einem Gegenstoß, doch zu sicher steht die Defensive von Spezia, um Fischnaller eine sichere Ballverwertung zu lassen. Die Weißroten zeigen jedoch Stärke, befreien sich von der Übermacht von Spezia und bleiben zudem im Angriff gefährlich. In der 38. Minute schockt Fischnaller den Gegner mit einem Distanzschuss, der ins Seitenaus abgeälscht wird. In der 41. Minute holt sich Giannetti den Ball und findet den freistehenden Schenetti im gegnerischen Strafraum. Der kleine Stürmer des FCS bringt den Ball technisch einwandfrei am Tormann Russo vorbei und erzielt den verdienten Ausgleich zum 1:1. Für Schenetti ist es sein 5. Saisonstreffer.
In der 43. Minute kann sich Marotta noch einmal freikämpfen und schießt einen gefährlichen flachen Ball über den Rasen. Doch Iacobucci kann mit der Fußspitze abwehren und das 1:1 Unentschieden in die Halbzeitpause retten.
Auch in der zweiten Halbzeit denken beide Mannschaften nicht daran, sich mit einem Unentschieden zu begnügen. Bereits in der 46.Minute versucht sich Schenetti mit einem Weitschuss, der jedoch das Tor verfehlt. Präziser ist Lollo im Gegenzug, der von der Strafraumgrenze einen flachen Schuss loslässt. Kein Problem für Iacobucci.
In der 50. Spielminute kann Bacher einen Eckball annehmen, wird jedoch durch de Abwehr an einem sicheren Schuss gehindert, sodass Russo problemlos klären kann.
Spezia gewinnt wieder leicht die Überhand und kann mit Pedrelli in der 51. Minute einen gefährlichen Schuss am linken Pfosten vorbeisetzen. Lucioni schließlich versenkt in der 65. Minute den Ball im Tor von Iacobucci – der Schiedsrichter entscheidet zu Recht auf Abseits. Nur eine Minute später geht ein Kopfball von Lucioni knapp über die Latte.
Nun macht sich auch der FC Südtirol wieder bemerkbar, mit dem eben für Schenetti eingewechselten Chiavarini, der eine Flanke von Legittimo per Kopf über die Querlatte schiesst.
Knapp vor dem Ende der regulären Spielzeit, in der 88. Minute kann Madonna einen Eckball annehmen und von der Strafraumgrenze mit rechts einen präzisen Schuss ins Kreuzeck donnern, vorbei an einem chancenlosen Iacobucci. Der erneute Führungstreffer zum 2:1 bringt das Stadion zum Kochen und trägt Spezia sicher über die verbleibende Spielzeit. Spezia schlägt zu Hause den FC Südtirol in einem spannenden Spiel 2:1.

AC SPEZIA - FC SÜDTIROL 2:1 (1:1)
AC Spezia (4-3-1-2):
Russo; Madonna, Lucioni, Murolo, Pedrelli; Casoli (66. Evacuo) Buzzegoli, Lollo; Vannucchi; Marotta (46. Guerra), Iunco (81. Bianco).
Auf der Ersatzbank: Conti, Rivalta, Gentili, Grauso.
Trainer: Michele Serena
FC Südtirol (4-3-3): Iacobucci; Iacoponi, Tagliani, Cascone, Legittimo; Furlan, Uliano, Bacher (72. Grea); Schenetti (65. Chiavarini), Fischnaller (57. Campo), Giannetti.
Auf der Ersatzbank: Miskiewicz, Kiem, Calliari, Fink.
Trainer: Giovanni Stroppa
Schiedsrichter: Luca Pairetto aus Nichelino
Tore: 18. Murolo (1:0), 41. Schenetti (1:1), 88. Madonna (2:1)
Gelbe Karten: Iunco (SPE), Murolo (SPE), Lucioni (SPE), Tagliani (FCS), Cascone (FCS) Lollo (SPE), Madonna (SPE)
 
 
 
 

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