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Olbia. Sprungbrett nach oben

Am morgigen Sonntag sind die Sarden aus Olbia in Bozen zu Gast.
 

“Das Spiel gegen Sanremese am vergangenen Sonntag war etwas enttäuschend”, meint Trainer Aldo Firicano zu Beginn der gestrigen Pressekonferenz am Vereinssitz des FC Südtirol. “Wir haben in dieser Trainingswoche daher versucht aus der Enttäuschung neuen Antrieb zu schöpfen“, erklärt er weiter.
Aldo Firicano will von seiner Mannschaft wieder Taten sehen und zwar schon am kommenden Sonntag, anlässlich des Heimspiels gegen Olbia. Ein Sieg in den beiden aufeinander folgenden Heimspielen ist bedeutsam zur Festigung und vielleicht sogar Verbesserung der eigenen Tabellenposition. “Die Sarden sind eine echte Hürde” analysiert Firicano, der sagt “sie sind weit höher einzuschätzen als ihre derzeitige Tabellenposition aussagt.” Tatsächlich scheint sich Olbia, nach anfänglichen Schwierigkeiten prächtig gefangen zu haben: Die Mannschaft ist seit 7 Spieltagen ungeschlagen und reist mit  Punkten aus den letzten  Spielen an. Die Weiß-Roten müssen sich ordentlich ins Zeug legen, wenigstens mehr als sie es in Sanremo getan haben. “Gegen Sanremese, die aber bei weitem kein Punktelieferant als die sie vorher abgestempelt worden war ist, versagte vor allem etwas unser Angriff. Gegen Olbia sollten die Stürme wieder mehr Zug aufs Tor haben.“ Diese Aussagen lässt in etwa die Taktik für das Spiel am Sonntag vorausahnen. Präsident  Werner Seeber setzt noch eins drauf: “Ein Remis gegen Sanremese ist absolut keine Schande, ich habe aber den Willen zum Sieg etwas vermisst.”
Ist dies ein Ausdruck der Enttäuschung zur bisherigen Meisterschaft? “Absolut nicht”, erklärt Werner Seeber  “denn die Ergebnisse, auch in spielerischer Hinsicht, bestätigen unseren Kurs. Das Ziel muss es sein, in den Begegnungen gegen direkte Gegner voll zu punkten, um in der Nähe der Play-Off Plätze zu bleiben. Schon allein aus Gründen der Sicherheit.”
Im Spiel gegen Olbia muss der FC Südtirol ohne Mauro Calvi auskommen, der vom Sportrichter, nach seiner 4. gelben Karte einen Tag Sperre aufgebrummt bekam. “Ohne Calvi zu spielen, der letzthin wirklich gut gespielt hat, ist sicher ein Handicap, aber es ist auch kein Grund zu großer Sorge, denn es gibt Alternativen”, beruhigt Trainer Firicano. Eine dieser Alternativen könnte der vielseitige Davide Carfora sein, weitere der Einsatz von Fabian Mayr oder Antonio Stentardo. Genau um diese Umstellung, bzw. neue Situation ging es im heutigen Abschlusstraining auf dem Sportplatz an der Talfer.

„Das Problem“, meint Firicano, „ist sowieso nie der Einzelne sondern das Kollektiv.”
Während des gestrigen Trainings klagte Giuseppe Perrone über Muskelschmerzen, die ihn aber nicht vom Spielen abhalten werden. Ansonsten ist die medizinische Abteilung der Weiß-Roten glücklicherweise beinahe unbeschäftigt

 
 
 
 

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