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Paolo Frascatore: "Der AS Rom, die U21 Nationalmannschaft..."

Wir haben uns mit dem 25-jährigen Abwehrspieler Paolo Frascatore über seine bisherige Karriere unterhalten, die so gut begonnen aber einen abrupten Abbruch erlitten hat. Meisterschaftssieger mit der Primavera des AS Rom, Unter 21 Nationalspieler Italiens, Stammspieler bei Sassuolo in der Serie B, alles sah so aus, als hätte Frascatore das Zeug zum Serie A Spieler. Doch dann der Knax in der bis dahin perfekten Karriere. Nun ist er wieder im Rennen und bei einem Verein, der ihn wieder ganz nach oben befördern soll.
 
Wieso hat sich Paolo Frascatore entschlossen, einen Neustart beim FC Südtirol zu wagen?
„Ich suchte einen ambitionierten Verein, in welchem ich Einsatzzeit erhalten und mich in Ruhe wieder nach oben arbeiten kann. Der Verein sollte seriös und solide sein. Ich hatte mehrere Angebote vorliegen und kann nun behaupten, die richtige Wahl getroffen zu haben. Ich kannte Coach Zanetti bereits aus der gemeinsamen Zeit bei Reggiana, und auch er kannte mich. Das neue Trainingszentrum und die Infrastrukturen des FC Südtirol sind fantastisch, sodass man sich hier nur auf das Fußballspielen konzentrieren kann. Ich habe das bereits anders erlebt, und bin froh, dass sich hier äußere Faktoren nicht negativ auf die sportlichen Leistungen auswirken können.“

In der vergangenen Saison spieltest du in der Schweiz. Wie war diese Erfahrung?

„Ein wichtiges Jahr, in welchem ich mich voll von meiner Verletzung erholen konnte. Der Schweitzer Fußball ist eine tolle Realität.“

Welche sind deine Erinnerungen an die Zeit im Jugendsektor des AS Rom?
„Berauschend. Wir haben viele Siege gefeiert und ich wurde von ausgezeichneten Trainern wie Stramaccioni und De Rossi trainiert. Die taktische und technische Schule, sowie die Ausbildung im menschlichen Bereich waren sehr wichtig für mich.“

Unter deinen Mannschaftskollegen bei der Primavera des AS Rom befand sich kein Geringerer als Florenzi…
„Er war ein Spieler der über dem Altersdurchschnitt lag und den Verein eigentlich verlassen hätte können. Doch er identifizierte sich mit der Mannschaft und blieb in Rom. Er war sich sicher mit diesem Team etwas Sensationelles zu erreichen. Am Ende der Saison bejubelten wir den Gewinn der Primavera-Meisterschaft… Es ist für mich immer noch komisch zu sehen, wie er als Außenverteidiger das Feld betritt. Bei uns zog er im Mittelfeld die Fäden. Doch Hut ab vor seinem Durchhaltevermögen, denn er hat es geschafft, sich aufgrund guter Leistungen bei Crotone zum AS Rom zurück zu kämpfen und sich zu einem Stammspieler zu entwickeln. Grandios!“

Welche Spieler des AS Rom konntest du beobachten, wer waren deine Vorbilder?
„Einer der mich immer schon fasziniert hat war De Rossi: er ist ein toller Typ und ein fantastischer Fußballer. Ich liebte es zudem den Abwehrspielern beim Training zuzuschauen. Mein Idol? Ohne Frage Maicon, einer der besten Außenverteidiger der Welt.“

Sassuolo…
„Eine vergebene Chance. Nach 11 Einsätzen in der Serie B, wollten Trainer und Verein mich behalten. Doch ich entschied mich gegen Sassuolo und für Pescara, da ich dachte, dort öfter spielen zu können. Im Nachhinein ein großer Fehler. Ich saß auf der Bank, wechselte im Winter zu Reggina. Der Verein ging am Ende der Saison Bankrott und ich war am Boden. Wäre ich bei Sassuolo geblieben, hätte meine Karriere wahrscheinlich anders verlaufen können. Schade, denn vom damaligen Trainer lernte ich ungemein viel. Und nicht unverdient, sitzt Eusebio Di Francesco nun auf der Bank des AS Rom.“

Die Unter 21 Auswahl Italiens?
„Eine einzigartige und tolle Erfahrung. Das Leibchen der Nationalmannschaft, die Hymne… Diese Momente werden mir immer in Erinnerung bleiben. Aber nun gehören sie der Vergangenheit an. Denn ich stehe wieder am Anfang und muss mich zurückkämpfen. Doch ich habe keine Angst, denn ich habe noch etwas Zeit. Diese Chance hier beim FC Südtirol will ich nutzen.“

Welche Ziele setzt du dir mit dem FCS?
„Da die Play offs bis zur 10. Tabellenposition reichen, werden viele Teams bis zum Schluss um den Einzug in die Finalspiele kämpfen. Wir wissen noch nicht wo wir eigentlich hingehören, doch wir müssen versuchen so viele Mannschaften wie möglich hinter uns zu lassen. Wir können eine Außenseiter-Rolle spielen und alle überraschen.“
 
 
 
 

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