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PLAYOFFS WIR KOMMEN! DER FCS ERREICHT DIE AUFSTIEGSRUNDE!

Der FC Südtirol hat seine Aufgaben für die Meisterschaft erfüllt und die Teilnahme an den Playoffs gesichert. Durch ein Unentschieden im Bozner Drususstadion gegen Tritium haben die Weißroten aus eigener Kraft die Tür zur Aufstiegsrunde aufgemacht. Das ist der größte sportliche Erfolg einer Südtiroler Fußballmannschaft seit 1948. Jetzt ist wieder alles offen.
 
Nach zwei Niederlagen in Folge brauchte der FC Südtirol im letzten Spiel der Meisterschaft Lega Pro einen Erfolg, um die Playoff Runde aus eigener Kraft zu erreichen. Da kam der Vorletzte in der Tabelle, Tritium gerade Recht, um den einen noch fehlenden Punkt zu erreichen. Doch auch Tritium reichte ein Punkt, um zumindest noch an der Playout Runde teilzunehmen und den direkten Abstieg zu vermeiden.
In der Mannschaft aus Brianzola in der Lombardei spielen zwei Ex-FCSler, nämlich der Stürmer Matteo Chinellato, der unter Stroppa drei Treffer für den FCS erzielte und der Mittelfeldspieler Mauro Calvi, der in den Meisterschaften 2006 -2008 in Bozen erfolgreich war.
Das Hinspiel vom 22. Dezember im Brianteo Stadion von Monza endet 1:1 unentschieden. Nach einer Führung von Tritium zu Beginn der 2.Halbzeit durch den Kapitän, startete der FC Südtirol ein fantastisches Pressing und wurde in der 81. Minute auch belohnt. Bassoli konnte sich einen freien Ball auf der Hälfte des gegnerischen Spielfeldes aneignen und diesen mit einer unglaubliche Präzision mit rechts ins Tor befördern. Angetrieben von diesem Ausgleichstreffer standen die Weißroten in den letzten Spielminuten kurz vor dem Sieg, doch fehlte das Glück zum Tor. Zuerst traf Campo den Pfosten, dann Bocalon die Latte.
Mister Stefano Vecchi kennt Tritium als Trainer und hat sie in seinen zwei Saisonen zweimal zum Aufstieg gebracht, von der Serie D in die Erste Division. Für das Spiel kann er wieder mit Cappelletti rechnen, der als zentraler Verteidiger eingesetzt wird. Thiam und Martin fallen weiterhin verletzungsbedingt aus. Im Mittelfeld wird Bertoni als Spielmacher bestätigt, während im Angriff Turchetta vor Pasi den Vorzug erhält und mit Maritato und Campo die Spitze bilden wird.
Das Spiel
Nach dem etwas verspäteten Anpfiff, der auf allen Feldern zeitgleich erfolgte, startet das Spiel nur sehr langsam und schwerfällig, gerade als ob keine der Mannschaften den Gegner aufstacheln wolle. Nur langsam kommt der FC Südtirol in ein besseres Spielverhalten und gewinnt nach zehn Minuten die Überlegenheit auf dem Feld.
Die Gäste aus der Lombardei bleiben angesichts der Steigerung der Weißroten weiterhin sehr inaktiv und lasen dem FCS viel Raum. So kann Iacoponi sich gegen 2 Gegner durchsetzen und eine Flanke in den Strafraum schlagen, die Maritato nur um einen Hauch verfehlt.
Der Druck des FC Südtirol nimmt weiter zu, auch wenn er noch nicht zwingend ist. Branca kann sich in der 21. Minute links freispielen und mit einer Flanke Turchetta bedienen, dessen rechter Schuss jedoch viel zu schwach und zu zentral ist.
Für diese Leistung von Tritium hat sich die Anreise nach Bozen nicht gelohnt, denn nur die Weißroten zeigen Einsatz. Inder 25. Minute verirrt sich ein gegnerischer Spieler Richtung Tor von Marcone, der jedoch die Gefahr erkennt und sofort herausläuft, dabei jedoch den Ball direkt vor die Füße von Spampatti bringt. Dessen Abschluss fängt Marcone jedoch wieder sicher auf.
Aber auch solche Aktionen von Tritium ändern nichts am allgemeinen Spielverlauf, den nach wie vor der FC Südtirol beherrscht. Die Angriffe werden immer häufiger, doch steht die Abwehr der Lombarden sicher und es gibt kaum ein Durchkommen. So zieht sich das Spiel bis zum Ende der 1. Halbzeit torlos dahin.
Gleich nach dem Wiederanpfiff zeigt Tritium einen seiner sehr seltenen Angriffe und gibt sich insgesamt etwas aufgeweckter. Bortolotto feuert in der 47. Minute einen Weitschuss über die Latte. In der 50. Minute gewinnt Tritium zudem seinen ersten Eckball des ganzen Spiels und vergibt diesen kläglich. Damit fällt Tritium wieder in sein Spiel defensives Spiel zurück.
Mister Vecchi hat die Strategie und das Ziel der Partie geändert und trägt der Abwehrstärke von Tritium Rechnung. Er will sich den sicheren Punkt nicht abjagen lassen und verstärkt seinerseits die Abwehr, indem er in der 58. Minute Tagliani für Bassoli bringt. Cappelletti wird auf den rechten Flügel, Iacoponi auf den linken verschoben. Damit hat Stefano Vecchi zwar die Erfolgsaussichten erhöht, gleichzeitig aber auch das Spiel weiter verlangsamt. Wirklich gefährliche Situationen ergeben sich nicht mehr.
Auf der anderen Seite igelt sich Tritium immer weiter ein und verteidigt hartnäckig den Punkt, der die Teilnahme an den Playoffs bedeutet. Damit sind die Strategien abgesteckt und die Partie zieht sich ereignislos bis zum Schlusspfiff durch. Durch das 0:0 Unentschieden erreicht der FC Südtirol aus eigener Kraft die Playoff Runde und trifft im ersten Spiel am 26. Mai im Drususstadion auf Carpi.

FC SÜDTIROL – TRITIUM 0:0 (0:0)
FC Südtirol (4-3-3):
Marcone; Iacoponi, Cappelletti, Kiem, Bossoli (58. Tagliani); Furlan, Bertoni, Branca (46. Uliano); Campo, Maritato, Turchetta (86. Panzeri)..
Auf der Ersatzbank: Grandi, Fink, Pasi Testardi.
Trainer: Stefano Vecchi
Tritium (3-5-2): Nodari; Cusaro, Teso, Riva; Martinelli, Arrigoni, Calvi (72. Monacizzo), Corti, Enrico Bortolotto; Roberto Bortolotto (62. Casiraghi), Spampatti (75. Chinellato).
Auf der Ersatzbank: Paleari, Cogliati, Monacizzo, Teoldi, Bossa.
Trainer: Romano Cazzaniga e Roberto Romualdi
Schiedsrichter: Fabio Maresca aus Neapel (Serpilli-Croce)
 
 
 
 

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So, 29. Oktober 2017 - 14:30
 
Drusus-Stadion - Bozen
 
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